Tütenbierroman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2007
Aus dem Finnischen von Stefan Moster. Die Helden in Rimminens "Tütenbierroman", drei Männer ohne Arbeit, aber mit viel Sinn für Müßiggang, treffen sich allmorgendlich an ihrem Stammkiosk. Mit ein paar Tassen Kaffee und dem einen oder anderen Bier versuchen sie, den Kater vom Vorabend zu besiegen, um dann zu ihren kleinen Streifzügen durch den Helsinkier Stadtteil Kallio aufzubrechen, jenen Stadtteil, den man auch aus Kaurismäkis Filmen kennt. Und ganz beiläufig entfaltet sich das ganze Spektrum gegenwärtigen urbanen Lebens. Marschall, Henninen und Bifi haben den Zug ins geregelte Älterwerden, Job und Freundin verpasst. Die drei bleiben in Bewegung, sie warten - nicht auf Godot, sondern auf eine Gelegenheit, mal wieder zu knobeln oder sogar auf die Liebe.

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