Die besseren Zeiten. Roman

Luchterhand Literaturverlag, München 2006
Anfang der fünfziger Jahre zieht die Familie H. in die fremde Welt eines kleinen Dorfes. Es ist eine enge, zutiefst karge Welt, in die sie verschlagen werden, und so sehr der Vater Zuversicht zu verbreiten sucht und beteuert, dass ihr Leben ein schönes Fest mit vielen Höhepunkten bleiben wird, so sehr lassen schon die ersten Tage im Dorf Schlimmes ahnen.In der Stadt, in der die Familie H. bis dahin gewohnt hatte, war es allen gut ergangen. Der Vater hatte erfolgreich eine holzverarbeitende Fabrik modernisiert und aus der Krise der ersten Nachkriegsjahre herausgeführt. Die Mutter konnte in der großen Wohnung ein halbwegs mondänes Leben führen, und die beiden Söhne sahen die breiten Straßen mit den Bäumen und Büschen als ihre private Welt an. Doch nunmehr sind diese schönen Zeiten für die Familie mit einem Schlag vorbei: Angestrengt versuchen sie in den engen Verhältnissen des zurückgebliebenen Dorfs Fuß zu fassen. Doch so sehr sie sich auch bemühen: Ihr neues Leben erweist sich als eine Herausforderung, der sie am Ende nicht gewachsen sind. Jeder für sich beginnt sich daher in eine Welt der Träume zu flüchten

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