Sommerspiel. Roman

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2000
Aus dem Italienischen von Irmela Arnsperger. Der Ich-Erzähler, ein alternder Mann, steht vor einer ehemals herrschaftlichen, inzwischen verfallenen Villa und lässt sich von seiner Erinnerung in den Sommer zurücktragen, den er in diesem Haus verbrachte, nachdem seine Frau ihn verlassen hatte. Die Villa gehörte seinem Freund Giulio, einem empfindsamen, von den Frauen geliebten Schöngeist. Seine Verlobte Flora, bezaubernd schön, sprunghaft und irisierend, verbrachte den Sommer ebenso in diesem Haus wie ein weiteres Paar: der ernsthafte Professor Ermes Delavines und dessen sehr viel jüngere Frau Angèle. Zwischen diesen fünf Personen entspannen sich im Lauf der Sommermonate wechselnde Liebesverhältnisse und Zuneigungen, bis im Herbst Giulio und Flora doch heirateten und die Freunde auseinander gehen, ohne sich noch einmal zu begegnen. Die Erinnerung setzt mit einem Tennisspiel im Park ein. So wie jeder im Spiel abwechselnd eine Partie bestreitet, wird jede der fünf Personen einmal in den Mittelpunkt gerückt.

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