Der Besuch des Erzbischofs. Roman

Ammann Verlag, Zürich 1999
In einem Gebirgsstädtchen am Rande der Karpaten erwartet man den Besuch des Erzbischofs. Anläßlich dieses Besuchs wollen die Behörden den alten vernachlässigten Friedhof planieren und neu anlegen. Doch zuvor müssen alle Gräber exhumiert werden. Auf Geheiß seines älteren Bruders, der in der Hauptstadt im Gefängnis sitzt, bricht ein junger Mann auf, um die Überreste ihres Vaters, der auf eben jenem Friedhof begraben liegt, in Empfang zu nehmen und neu zu bestatten. Er wird von den Behörden nach Strich und Faden ausgenutzt und von einer Kinderbande um seine letzen Mittel gebracht. Eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre, wie sie nur im verlassensten Winkel Europas denkbar ist, zieht sich durch die Erzählung, bis - auf der letzten Seite - der Erzbischof dann doch noch eintrifft.

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