Masereel. Eine Biografie

Edition 8, Zürich 1999
Aus dem Niederländischen von Siegfried Theissen. Mit 124 s/w und 8 vierfarbigen Bildern. Das Interesse an der Ausstellung des flämischen Grafikers und Malers Frans Masereel (1889-1972) 1997 in Mannheim hat gezeigt, dass sein Werk auch ein junges Publikum anspricht. Nicht einmal in seiner belgischen Heimat war und ist das Werk so bekannt wie im deutschsprachigen Raum. Die Biografie Masereels schildert auch 80 Jahre europäischer Kulturgeschichte: Flandern um die Jahrhundertwende, Genf und die internationalistischen Pazifistenkreise während des Ersten Weltkriegs, Berlin und Paris in den zwanziger Jahren, Moskau in den dreissiger Jahren, das besetzte Frankreich während des Zweiten Weltkriegs sowie die Nachkriegsverhältnisse in Deutschland. Der Autor rekonstruiert zum ersten Mal ein vollständiges Bild des Menschen und Künstlers Frans Masereel und seiner Freundschaften mit Romain Rolland, Stefan Zweig, Henry Van de Velde, Thomas Mann und anderen. Unveröffentlichte Fotos und noch nirgendwo sonst abgedruckte Werke Frans Masereels illustrieren das Buch.

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