Paolos Glück. Eine Geschichte zum Weinen

Orell Füssli Verlag, Zürich 2004
Paolo Piangino ist ein sehr glücklicher Mann. Denn Paolo weint viel. Er kann bei Geschichten mit glücklichem Ende weinen und bei Geschichten mit traurigem Ende. Paolos Tränen sind sein Glück, er lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Wenn er traurig ist, trösten ihn seine Tränen, wenn er glücklich ist, machen ihn seine Tränen noch fröhlicher. Fasziniert sehen die Leute in der Stadt eines Tages zu, wie aus Paolos Tränen rote Blumen wachsen. Seine Tränen machen Paolo berühmt. Alle wollen ihn zu sich einladen, alle erhoffen sich ein paar Tränen von ihm. Doch Paolo wird der Rummel bald zu viel. Heimlich, still und leise macht er sich davon. Zurück bleiben ein paar Blumen und viele Leute, die vor Traurigkeit bitterlich zu weinen beginnen. - Wer weiß, vielleicht werden aus ihren Tränen eines Tages echte Glückstränen.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.