Tracht : Pflicht. Lese- und Sprechtexte

Droschl Verlag, Graz - Wien 2003
Mit 2 Bildreihen von Hil de Gard. Wie im Wort "Tracht" das fleißig Eingeheimste der Bienen genauso wie eine Tracht Prügel mitschwingt und wie in der Pflicht zur Tracht eo ipso der Widerstand gegen die unbefragt konventionelle Form angestachelt wird, so sind im neuen Textbuch von Bodo Hell die Fundstücke aus der Natur- und Medienwelt zu Sprach- und Sprechkonvoluten gesammelt, nämlich in einer Art TextWabenStock aufgehoben. Durch die elaborierte Technik des Vorführens, Verschneidens und Montierens schlägt der uns allen bekannte Sprachgebrauch auf die Intentionen der Verwendung zurück. Es sind Spracharbeiten zu vielerlei Gegenständen - andere Natur/Wahrnehmung, masculin/feminin, kleine Anthropologien/Körper, Stichwort Stadt, im Stau, Nachruf Tod und andere - und aus vielen Jahren, darunter auch der früheste Text von Bodo Hell aus dem Jahr 1972 und die jüngsten Texte, die auch in seinem neuen Theaterstück (mit dem gleichnamigen Titel "Tracht : Pflicht"), uraufgeführt im März 2003 in Graz, zu hören sind.

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