Berg und Beck. Roman

Antje Kunstmann Verlag, München 2000
Aus dem Französischen übersetzt von Tobias Scheffel. Was bleibt einem Kind, das zwar mit dem Leben davongekommen ist, dem sonst aber alles genommen wurde? Die Erinnerung. Deshalb schreibt Joseph Berg seinem Freund Henri Beck Briefe, die dieser niemals lesen wird und die ihn vor dem Vergessenwerden bewahren sollen. Früher wohnten beide in derselben Straße, besuchten dieselbe Schule und hatten dieselben Hobbys. Bis Henri Beck nach den Sommerferien des Jahres 1942 nicht mehr zurückkehrte: Seine Familie wurde im Zuge der großen Juden-Razzia in Paris deportiert.

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