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Bohumila Grögerova

16.07.2003 Bohumila Grögerova, geboren 1921 in Prag, seit 1952 in Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Josef Hirsal. In den sechziger Jahren waren beide die bedeutendsten tschechischen Exponenten der konkreten und experimentellen Literatur (JOB-BOJ, 1968). Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings wurde das Paar mit Publikationsverbot belegt, was auch ihre Übersetzungsarbeit betraf. Grögerova übersetzte u. a. Ionesco, Queneau, Artmann, Jandl, Mayröcker, Morgenstern (und erhielt den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzer, 1988), verfasste Kinderbücher, ein Theaterstück und Hörspiele; ihre Prosasammlung Meandry (dt. Zivilisationsschemata, 1970) erschien erst 1996 in Prag, das gemeinsam mit Hirsal im Samisdat publizierte Triptychon Preludium (1975), Mlyn (1976, dt. Die Mühle,…

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