Was ich noch vergessen habe. Ein Selbstgespräch

Droschl Verlag, Graz 2002
Acht Jahre nach dem Erscheinen von "Wenn man mich so reden hört" lässt Paul Wühr nun das, was ich noch vergessen habe, nachfolgen, einen von Lucas Cejpek wieder sorgfältig aufgezeichneten und präzise organisierten Redestrom. Stärker noch als im ersten Band kreist die Rede von Wühr um gewisse biografische Strudel und findet in der Wechselrede mit Inge Poppe zu einem unerhört intensiven Ausdruck von Gemeinsamkeit und Ehe. Die Gleichzeitigkeit von poetologischer Selbstauskunft und Anekdoten aus dem Literaturleben (darunter eine berührende Erinnerung an Gisela Elsner), von Schul- und Kriegsreminiszenzen korrespondiert mit einem 'Sound', der durch alle Intensitätsstufen und Tempi geht und doch immer unverwechselbar bleibt.

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