Seilschaften. Roman

DuMont Verlag, Köln 2002
Aus dem Ungarischen von György Dalos und Elsbeth Zylla. Zu Zeiten des "Gulaschkommunismus" war Tamas Cohen ein ungarisch-jüdischer Oppositioneller. Im Münchener Exil hat er sich als Dolmetscher und Rundfunkjournalist durchgeschlagen und ist nun in den neunziger Jahren ein einsamer deutscher Arbeitsloser. Außer der Sehnsucht nach Glück und dem Hang zu den Frauen ist diesem charmanten "Helden" nur die Liebe zur Heimat geblieben. Als er unerwartet aus dem Nachlass eines ungarischen Finanzmoguls neunhunderttausend Mark mit der Verpflichtung erhält, die ungarische Kultur in Deutschland zu pflegen, kehrt Tamas Cohen in das geliebte Budapest zurück. Sein neues Vermögen verschafft ihm zwar schmeichelhafte öffentliche Anerkennung - aber schneller als ihm lieb ist, findet er sich wieder in politische, geschäftliche, amouröse und familiäre Intrigen verstrickt.

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