Die Sprache, der Sinn, das Unbewusste. Psychoanalytisches Grundverständnis und Neurowissenschaften

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002
Herausgegeben von Ulrike Prokop. Mit einer Einleitung von Bernard Görlich und einer Einführung von Marianne Leuzinger-Bohleber. Die in diesem Buch niedergelegten Überlegungen Alfred Lorenzers sind eine Art Resümee, ein "Vermächtnis" seines Verständnisses von Psychoanalyse. Sie beruhen auf Vorlesungen, die Lorenzer in Lateinamerika gehalten hat, wo sich das Interesse vor allem auf seine Ausführungen zum kollektiven Unterbewussten gerichtet hat. Ein zentraler Aspekt des Buches hat - von heute aus gesehen - Pioniercharakter: Es ist der darin reflektierte Dialog zwischen Psychoanalyse und den Naturwissenschaften. Lorenzer hat als einer der ersten Psychoanalytiker versucht, eine lebenslange Hoffnung Sigmund Freuds einzulösen: Neuere Erkenntnisse aus der Hirnforschung könnten dazu beitragen, psychoanalytische Prozesse auch naturwissenschaftlich zu erforschen.

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