Daphnis und Chloe

Artemis und Winkler Verlag, Zürich 2002
Aus dem Altgriechischen übersetzt von Friedrich Jacobs, mit einem Nachwort von Niklas Holzberg. Liebe, sogar Sex zwischen Halbwüchsigen! Wer mit falschen Erwartungen dem wohl berühmtesten antiken Liebesroman zu Leibe rückt, wird enttäuscht sein. Hirtendichtung in der Zeit nach Theokrit ist meist Eskapismus, Erotik in ländlichem Umfeld dementsprechend das Wunschbild einer "natürlichen Erotik" im Gegensatz zum pervertierten Sexismus der Großstadt-Lüstlinge im Rom der Kaiserzeit. So werden verderbte Voyeure bei Longos kaum auf ihre Kosten kommen, wohl aber jene, die erste Liebesabenteuer herbeisehnen oder sentimental zurückerinnern.

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