Hieronymus Bosch. Garten der Lüste

Prestel Verlag, München 2002
Mit 71 Abbildungen, davon 61 in Farbe, und 1 Ausklapptafel. Hans Belting sieht in den phantasievollen, rätselhaften Tafeln des Triptychons "Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch (entstanden um 1505) im Gegensatz zu den bisherigen Interpretationen eine gemalte Utopie der paradiesischen Welt, die nur aus dem "Zeitgeist" heraus entstehen konnte Er interpretiert den "Garten der Lüste" nicht als Illustration der Schöpfungsgeschichte, sondern als eine gemalte Utopie des Paradieses ohne den Sündenfall und setzt sie in Beziehung zu den humanistischen Theorien von Thomas Morus und Willibald Pirckheimer. Auch ist es ihm gelungen, den weltlichen Auftraggeber und den Verwendungszweck des Triptychons zu bestimmen.

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