Heute in den Feuilletons

Haben Sie etwas dagegen, wenn ich ebenfalls lache?

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
20.01.2011. Jungle World fragt: Ist 2011 das 1989 des Nahen Ostens? Die NZZ feiert die dänische Architekturavantgarde und besonders das Büro 3XN. Außerdem erzählt sie einen Schwedenwitz. Die FAZ traf den höflichen, sanften und israelkritischen Stephane Hessel. Die SZ ist einverstanden mit Okwui Enwezor. In der Welt erzählt der ukrainische Autor Andrej Kurkow, wie es seiner Kollegin Maria Matios erging, als sie Russland kritisierte.Die FR stellt den rumänischen Lyriker  Constantin Virgil Banescu vor: "zu der zeit als ich frauenkleider trug/ trank ich viel tee."

FR, 20.01.2011

Jan Wagner stellt uns den rumänischen Dichter Constantin Virgil Banescu vor, der sich 2009 im Alter von 27 Jahren das Leben nahm. Von Banescu ist jetzt auf Deutsch ein Gedichtband erschienen, "Der Hund, die Frau und die Liebäugler", dessen zentrale Begriffe Wagner so beschreibt: "Zwei Wörter sind es, die dabei immer wiederkehren, die gemeinsam das zentrale Begriffspaar von Banescus Poesie bilden: Auf der einen Seite der Traum, auf der anderen das Fleisch, 'diese krankheit', wie Banescu schreibt, das Fleischliche an sich, also 'das bisschen leib/ das du in obhut hast' [...] Auch die Bilder, die Logik erscheinen oft traumgleich, ja viele der Gedichte wirken wie äußerst knapp geratene Traumprotokolle. Dass an einer Stelle die 'malerei der surrealisten' angerufen wird, ist folglich kein Zufall, und zweifellos hätte auch Andre Breton seine Freude gehabt an den oft überraschenden Anfangszeilen Banescus ('zu der zeit als ich frauenkleider trug/ trank ich viel tee')".

Daniel Kothenschulte eröffnet seine Besprechung von Pia Marais' Film "Im Alter von Ellen" mit einer kleinen Hommage an die Schauspielerin Jeanne Balibar: "Ähnlich wie Isabelle Huppert oder Tilda Swinton kann sie durch ihre bloße Erscheinung alltägliche Augenblicke kaum merklich verfeinern und überhöhen. Dass die Kamera dabei nicht von ihr ablassen kann, dass diese Frau weibliche wie männliche Zuschauer gleichermaßen fasziniert, hat wenig zu tun mit den üblichen Mustern von Attraktivität. Der portugiesische Kunstfilmer Pedro Costa widmete Balibar zuletzt mit 'Ne change rien' einen ganzen Porträtfilm, der sie bei Proben mit ihrer Band beobachtete, als sei sie ein unwirkliches Naturphänomen."

Hier ist sie:



Besprochen werden die neue Dauerausstellung zur Stasi in Berlin, eine Houllebecq-Erzählung "Lanzarote" als Theatersolo mit Michael Benthin am Schauspiel Frankfurt, eine Werkschau der Fotografin Herlinde Koelbl im Münchner Stadtmuseum, James L. Brooks' Filmkomödie "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" und Bücher über zeitgenössische chinesische Architektur (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Jungle World, 20.01.2011

Thomas von Osten-Sacken und Oliver M. Piecha vergleichen den tunesischen Aufstand mit den osteuropäischen Revolutionen von 1989: "Keine andere heutige Region der Welt ist objektiv so reif für einen grundlegenden Wandel. Dabei spielt es tatsächlich nur eine nebensächliche Rolle, ob die jeweils herrschenden Regimes sich nun prowestlich geben, den politischen Islam verkörpern oder ihre Staatsräson noch mit Versatzstücken von Panarabismus und 'Antiimperialismus' auskleiden. Für einen Jugendlichen in Damaskus oder Teheran sieht die politische Umwelt nur graduell anders aus als für einen in Tunis oder Algier."

NZZ, 20.01.2011

Jürgen Tietz feiert die dänische Architekturavantgarde, zum Beispiel das Kopenhagener Büro 3XN, das zuletzt in einem ehemaligen Hafenviertel die Saxo-Bank und das Horten-Haus entworfen haben: "Es ist eine Avantgarde mit Bildwirkung, die derzeit die dänische Szene beherrscht und die dabei auf einer bemerkenswert modernen Tradition fußt. So verwundert es nicht, dass Kim Herforth Nielsen, Gründer und Kopf des Architekturbüros 3XN, in seinen Bauten einen Leitgedanken der Moderne des 20. Jahrhunderts aufgreift: Die Architektur formt das Verhalten ihrer Nutzer. Bereits bei frühen Projekten wie der dänischen Botschaft in Berlin (1999) oder der 2005 eröffneten Konzerthalle in Amsterdam hat 3XN daher den öffentlichen Räumen besonderes Gewicht beigemessen."

Aldo Keel berichtet von den Verwerfungen in Schweden, die die Anklage gegen Julian Assange ausglöst hat und die unter anderem in einer Bekenntnisflut über miese Bettgeschichten mündeten. Er erklärt dies damit, dass Schweden nicht wirklich das libertäre Traumland sei, als das es so oft gepriesen werde: "Einst galten die Schweden bei ihren Nachbarn als förmlich und zeremoniell. Etikette war wichtig. So erzählt ein norwegischer Witz von zwei Schweden, die einander in einem Eisenbahnabteil Witze erzählen, als ein dritter Schwede aufsteht, sich verbeugt und sagt: 'Mein Name ist Svensson. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich ebenfalls lache?'"

Weiteres: Bettina Spoerri stimmt auf die heute beginnenenden Solothurner Filmtage ein. Besprochen werden Darren Aronofskys Psychothriller "Black Swan", Aktan Aryms kirgisischer Film "Svet-ake", Rana Dasguptas Roman "Solo" und Peter Hoegs "Die Kinder der Elefantenhüter" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).
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Welt, 20.01.2011

Im Ton eines Schelmenromans erzählt der ukrainische Autor Andrej Kurkow die Geschichte seiner Kollegin Maria Matios, die in Gegenwart des russophilen Präsidenten Wiktor Janukowitsch die nicht so russophile Rede einer erkrankten Kollegin verlas - und sowjetähnlichen Ärger mit den Behörden bekam. Aber dann wurde der Fall bekannt und andere Politiker erklärten sie zur Ikone der freien Meinung: "So machten die Organisatoren dieser Aktion aus der bescheidenen, schriftstellerisch begabten Maria Matios einen Superstar der Nachrichten. Mittlerweile hat Maria Angst, in die Stadt zu gehen; und wenn sie es tut, verbirgt sie ihr Gesicht unter der Kapuze ihres Kunstpelzmantels. Diese Art von Popularität mag sie nicht. Doch viele Kollegen beneiden sie. Für so viel Reklame würden sie ähnliche Absurditäten nur zu gerne auf sich nehmen."

Weitere Artikel: Ulf Poschardt begrüßt die Meldung, dass der ehemalige Documenta-Kurator Okwui Enwezor nun das Münchner Haus der Kunst leiten wird. Uwe Müller empfiehlt eine "atemberaubend mutige" Dokumentation über Gregor Gysi und die Stasi heute Nacht im Ersten.

Besprochen werden der Film "Woher weißt du, dass es Liebe ist" mit Jack Nicholson, der Fillm "72 Stunden" mit Russell Crowe und eine Ausstellung des Konzeptkünstlers Rodney Graham in Hamburg.

TAZ, 20.01.2011

Die französischen Intellektuellen haben die tunesische Revolution schlicht verschlafen, schreibt Rudolf Balmer. "'Unverzeihlich' nannte der in Frankreich publizierende tunesische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb das an Gleichgültigkeit grenzende 'Schweigen der Intellektuellen und der Politiker'. Vielleicht wurden sie vom Tempo der Entwicklung überholt, das er als eines der hervorstechenden Elemente der 'Jasminrevolution' bezeichnet und in dem er eine 'neue Ausdrucksform der Zeit in der Geschichte' analysiert: 'Diese Revolution wurde im Wesentlichen über das Medium Internet von der digitalen Blog-Generation gemacht. Und ihr blitzartiger Verlauf entspricht der Geschwindigkeit und der Augenblicklichkeit, die dieses Mittel ermöglicht.'"

In tazzwei schildert Klaus Irler den Medientrubel anlässlich der Räumung des ehemaligen Gutshofs von Rio Reiser und seiner bevorstehenden Umbettung auf einen Berliner Friedhof.

Besprochen werden Pia Marais zweiter Spielfilm "Im Alter von Ellen", der Thriller "72 Stunden - The Next Three Days" von Paul Haggis, das Album "The Deep Field" der Sängerin und Violinistin Joan As Police Woman, und das Buch von Sylvie Lindeperg über Alain Resnais? Dokumentarfilm "Nacht und Nebel" von 1956. (mehr dazu in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr)

Und Tom.

Weitere Medien, 20.01.2011

Tim Radford , der ehemalige Wissenschaftsredakteur des Guardian, gibt seine 25 Gebote für einen guten Journalismus bekannt. Viertes Gebot: "Journalism is important. It must never, however, be full of its own self-importance. Nothing sends a reader scurrying to the crossword, or the racing column, faster than pomposity. Therefore simple words, clear ideas and short sentences are vital in all storytelling. So is a sense of irreverence."

In einem gemeinsamen Appel fordern Frankreichs Intellektuelle - von Bernard-Henri Levy bis Alain Finkielkraut - in Le Monde Gerechtigkeit für Hrant Dink, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Türkei für die Nachlässigkeit kritisiert hat, mit der ihre Gerichte die Ermordung des armenisch-türkischen Verlegers verfolgt haben: "Wer sind die Auftraggeber dieses Mordes? Warum haben die informierten Stellen seine Vorbereitung nicht verhindert und Hrant Dink nicht zu schützen versucht? Gibt es Komplizen innerhalb des Staatsapparates?"

Aus den Blogs, 20.01.2011

Auch der Medienprofessor Bernhard Poerksen gibt in Carta Regeln für erfolgreichen Journalismus bekannt. Den freien Journalisten kann er sich allerdings nur noch als eierlegende Wollmilchsau vorstellen: "Der Bildungsjournalist setzt eben auch den großen Kongress zum Thema ins Werk, hält die Dinner Speech in interessierten Kreisen, vertreibt seine Film in Eigenregie als DVD, moderiert und betreut Veranstaltungsreihen."
Stichwörter: Journalismus

Freitag, 20.01.2011

Es gibt große Ähnlichkeit zwischen der arabischen Welt und Südamerika in ihren Abgrenzungsversuchen gegen den Westen, schreibt Kersten Knipp. Beide setzen auf ihre kulturelle Identität und auf Abgrenzung: "Dies zeigt sich etwa in der Erklärung des 1942 geborenen bolivianischen Indigenen-Führers Felipe Quispe, 'El Mallku' ('der Condor'). 'Wir Eingeborenen', erklärte er, 'haben unser eigenes Land. Dieses Land gehört nicht den Menschen aus dem Westen, den Kolonisten. Es gehört uns. Wir haben unsere eigene Geschichte, unsere eigene Philosophie, unsere Gesetze, unsere Religion, Sprache und Gebräuche.' Ähnlich formulierte Sayyid Qutb, der 1967 hingerichtete Vordenker der ägyptischen Muslimbrüder."

Außerdem: In fünf Tagen wird der Defa-Filmregisseur Kurt Maetzig 100 Jahre alt. Der Freitag feiert schon ein bisschen vorab und hat ihm zwei Artikel (hier und hier) gewidmet.

FAZ, 20.01.2011

Als überaus höflichen, sanften Mann lernt Joseph Hanimann bei seinem Besuch in dessen Privatwohnung den 93-jährigen Stephane Hessel kennen, dessen Streitschrift "Indignez-vous!" die Nation aufrüttelt. Auch über seine umstrittene Haltung zu Israel spricht Hanimann mit ihm: "Den von der Hamas geduldeten Terrorismus bezeichnet Hessel in 'Indignez-vous!' als bedauerliche, schmerzbringende Sackgasse, die Bombardierung Gazas hingegen, in Übereinstimmung mit dem Bericht Richard Goldstones, als Kriegsverbrechen. Eine Form also von Staatsterrorismus? 'So kann man es auch nennen.'"

Weitere Artikel: Auf die massiven datenschutzrechtlichen Bedenken auch und gerade gegen die aktuell diskutierten Varianten der Vorratsdatenspeicherung macht CCC-Sprecher Frank Rieger aufmerksam. Trotz massiver Unterdrückung gibt es, wie Amir Hassan Cheheltan berichtet, beträchtliche Sympathie für das Christentum bei vielen Iranern - auch deshalb, weil die Staatsreligion so radikal auftritt. In der Glosse sieht es Paul Ingendaay kommen, dass in spanischen Kneipen sofort gezahlt werden muss, weil viele Gäste inzwischen vermeintliche Rauchpausen draußen zum zechprellenden Davonstehlen nutzen. Andreas Rossmann sieht die Wirkung einer Rokoko-Sühnekapelle in der Eifelstadt Blankenheim durch einen Altenheim-Neubau gefährdet.

In die der Endlosigkeit zügig entgegenstrebende "Wulff-Sarrazin-Hübsch-Kelek-Link-Frühwald-Lehr-Debatte" (so die FAZ selbst, möglicherweise mit einem ungewohnten Anflug von Selbstironie) um Goethe und den Propheten mischt sich nun des verstorbenen Hadayatullah Hübsch Tochter Khola Maryam Hübsch mit der Aufforderung, "das Gute im Islam" zu sehen. Jan-Frederik Bandel informiert darüber, dass Asterix-Mitschöpfer Albert Uderzo nun ausgerechnet vom Finanzamt zum bloßen "Illustrator" der bis zum Tod Rene Goscinnys erschienenen Bände degradiert wurde - und dass der Verlust des Ko-Autoren-Status ihm heftige Nachzahlungsforderungen einträgt. Auf der Kinsoeite berichtet Rüdiger Suchsland von einer Tagung in Arnoldshain zu "Jud Süß", Quentin Tarantino und dem Kinobild vom Nationalsozialismus.

Besprochen werden Einspielungen von Bruckners "Achter" durch Marek Janowski mit dem Orchestre de la Suisse Romande und Ivor Bolton mit Salzburgs Mozarteum Orchester, Paul Haggis' Film "72 Stunden" und Bücher, darunter Richard Wagners neuer Roman "Belüge mich!" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

SZ, 20.01.2011

Völlig einverstanden zeigt sich Kia Vahland mit der Wahl Okwui Enwezors zum neuen Direktor des Münchner Hauses der Kunst. In ihrem Porträt macht sie klar, dass die bayerische Hauptstadt es mit dem neuen Mann nicht immer leicht haben wird: "Enwezor ist von großer Ernsthaftigkeit und voller Skepsis gegen Eventhascherei jeder Art. 'Ich habe nichts zu verkaufen', knurrte er, als man ihm neue Logos für die Documenta andienen wollte." In einem kurzen Gespräch will sich Enwezor verständlicherweise noch nicht konkret auf sein Programm festlegen.

Weitere Artikel: Heute fällt die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu den Rechten der literarischen Übersetzer - Lothar Müller sieht darin vor allem eine weitere Etappe auf dem Weg zur Anerkennung der Übersetzer als Mitschöpfer eines Werks. Alexander Menden unterhält sich mit Vincent Cassel, dem männlichen Hauptdarsteller in Darren Aronofskys Ballett-Schocker "Black Swan" ("Ich selbst hatte eine siebenjährige Tanzausbildung, klassisches Ballett, jeden Tag. Ich nahm das sehr ernst, obwohl ich nie Tänzer werden wollte", erzählt Cassel). Helmut Mauro befragt Christian Thielemann zu seinem aktuellen Projekt, gleich sämtliche Brahms-Sinfonien hintereinander weg einzustudieren und aufzuführen - über den Komponisten sagt der Dirigent dabei unter anderem dies: "Aber das ist es gerade bei Brahms: Dass er auf Vergangenes zurückgreift und trotzdem, mit instrumentaler Gewalt und in seinen Ausbrüchen, unglaublich vorangeht." Etwas enttäuscht über die mangelnde Innovationskraft auf den Kölner Design- und Möbelmessen zeigt sich Cathrin Lorch. 

Besprochen werden die Mannheimer Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück "Supernova (wie Gold entsteht", auf der Kinoseite Paul Haggis Thriller "72 Stunden", die Essens-Doku "Good Food, Bad Food" und Isabelle Stevers Film "Glückliche Fügung" und Bücher, darunter Klaus Böldls Roman "Der nächtliche Lehrer" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Zeit, 20.01.2011

In einer Abwärtsspirale der Ignoranz und Agressivität sieht der Rechtsphilosoph Ronald Dworkin die amerikanische Öffentlichkeit: "In den vergangenen Jahren, besonders seit der Wahl von Präsident Obama im Jahr 2008, ist der Tenor der politischen Rhetorik in Amerika immer gehässiger geworden, die Zwischentöne wurden gewalttätiger."

Ein ganzes Dossier feiert die Philosophie an und für sich als "ein junges Unternehmen der Menschheit": Martin Seel zitiert Wittgenstein: "Beim Philosophieren muss man ins alte Chaos hinabsteigen und sich dort wohlfühlen." Sibylle Lewitscharoff erklärt ihre unerwiderte Liebe zu Philosophie und zu Hans Blumenberg. Die Philosophin Martha Nussbaum spricht im Interview über die Kraft des Gedankens. Christian Schüle besucht die Debattierclubs der Republik. Und hui: Thomas Assheuer beschwört das wilde Denken.

Weiteres: Benedikt Erenz feiert die große Ausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum zu Gabriel Metsu, für dessen Werke die Medicis einst mehr bezahlten als für einen Vermeer: "Er kann alles. Alle Genres, alle Stile, alle Formate." Besprochen werden außerdem Philipp Löhles Stück "supernova (wie gold entsteht) in Mannheim, Darren Aronofskys Tanzdrama "The Black Swan" und Bücher, darunter Nicole Krauss' neuer Roman "Das große Haus" und Tim Parks "Die Kunst stillzusitzen" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).