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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

April, 2002

Heute in den Feuilletons

30.04.2002. Die FAZ gibt Linktipps für gewaltinteressierte Leser. Die SZ analysiert argumentative Schnellschüsse gegen das Kino. Die FR vermutet, dass die Liebe des Erfurter Attentäters gekränkt wurde. In der taz schilt Bertrand Tavernier die französischen Jugendlichen, weil sie zu viel fernsehen. Die NZZ weiß, was Amokläufe strukturiert: Videofilme. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.04.2002. Erfurt ist das Thema des Tages. In der SZ erkennt Georg Klein in der Tat des Attentäters einen Appell. Die taz stellt klar, dass die Schule heute nicht gewalttätiger ist als vor vierzig Jahren. Die FAZ will jetzt die Popkultur ernst nehmen. Die NZZ beschreibt Russlands Versuche, Joseph Brodsky zu ehren. Die FR widmet sich dem Sotheby-Skandal. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.04.2002. Eine höchst vitale Leni Riefenstahl verteidigt in der FR ihre Vergangenheit: Nein, "Triumpf des Willens" war kein Propagandafilm! Die taz räumt mit der Legende von der Isolationshaft der RAF-Terroristen in Stammheim auf.. Die SZ bringt ein Manifest Antonio Tabucchis gegen Silivo Berlusconi. Die NZZ denkt über die Rückkehr der DDR in der Literatur nach. Die FAZ macht sich Sorgen um die Konzentration im Buchhandel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.04.2002. In der FAZ meditiert der Schriftsteller Mathieu Lindon über das zweispältige Verhältnis der Franzosen zu Jean-Marie Le Pen. In der FR schimpft die französische Journalistin Pascale Hugues auf die politische Arroganz ihrer Landsleute. Die NZZ erzählt die grausige Geschichte von Wiener Euthanasie-Opfern der Nazis. In der SZ trägt Heinz Bude die SPD zu Grabe. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.04.2002. In der Zeit macht sich Imre Kertesz Sorgen über den Antisemitismus in Europa. Auch die NZZ berichtet über dieses Thema. Die SZ stellt klar: Der Embryo ist ein Mensch. Die taz befasst sich mit dem Internetauftritt von David Lynch. Die FAZ schildert die Nöte eines Grisham-Fans. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.04.2002. In der SZ gibt Wolf Lepenies der Linken die Schuld an der französischen Katastrophenwahl. Für die FAZ wiederholt sich hier eine Tragödie als Farce. Die FR denkt über das Dilemma der europäischen Juden angesichts der Nahostkrise nach. In der taz stellt Diedrich Diedrichsen einen fiktiven, aber höchst lebendigen Maler vor. Die NZZ sucht ein remedium concupiscentiae für katholische Priester und schlägt die Ehe vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.04.2002. In der FAZ erklärt Michel Tournier das französische Votum als Protest gegen die Übermacht des Staates. Die SZ sorgt sich um Rechtspopulismus in Europa. Die NZZ analysiert die Weltanschauung des Front national. In der FR beklagt Leander Scholz das hegemoniale Selbstverständnis der USA. Die taz befasst sich mit Michael Walzers Polemik gegen die Kriegsgegner. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.04.2002. In der SZ sieht Moshe Zimmermann die israelische Gesellschaft als Geisel der Siedler. Die FAZ feiert Geburtstag mit Kardinal Ratzinger und den Bayerischen Gebirgsschützen. Die NZZ fragt, ob die lateinische Schrift durch das Internet engültig zur Universalschrift wird. Die taz schickt einen Reisebericht aus Kolumbien. Die FR freut sich über eine erstarkte italienische Opposition. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.04.2002. In der FR diskutieren Salman Rushdie und Daniel Barenboim über den Nahostkonflikt. In der SZ denkt Timothy Garton Ash über das europäische Verhältnis zu Israel nach. In der FAZ polemisiert Fritz J. Raddatz über die "gedankenlose Infamie" von Breyten Breytenbachs Israel-Kritik. Die taz führt ein Gespräch mit David Blankenhorn vom "Institute of American Values".  Die NZZ denkt über Cioran und den Faschismus nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.04.2002. Die FAZ fragt, warum Oprah Winfrey nicht mehr über Bücher spricht. Die NZZ porträtiert in der neuen Reihe "Russland persönlich" Ljudmila Ulitzkaja vor. Die SZ beschreibt den Todeskult der palästinensischen Selbstmordattentäter. Die FR fragt, ob die Nahostdebatte hierzulande nicht wieder zu einer deutschen Identitätsdebatte verkommt. Die taz beschreibt die Einsamkeit des DJs vor seinem Turntable. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.04.2002. Die FAZ verteidigt Israel gegen seine Kritiker und die Autoren gegen Amazon. Die Zeit stimmt uns auf "Amerikas gütige Hegemonie" ein. Die NZZ würdigt den letzten Mikrophiliker Steven Weinberg. Die FR meditiert über den Rücktritt der niederländischen Regierung. Die taz stellt die Medienstandorte Werkleitz und Tornitz. Die SZ und alle anderen bringen Hommagen auf Herbert Wernicke, der auf der Höhe seines Ruhms gestorben ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.04.2002. Die FAZ ruft: Völker der Welt, baut dieses Berliner Schloss! Die SZ ist da zwiespältiger. Und die FR interviewt den Schlossgegner Bruno Flierl. In der NZZ zerreißt die palästinensische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser die weiße Fahne. In der taz kritisiert Navid Kermani die schizophrene Haltung der deutschen Medien zu Israel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.04.2002. Sehr politisches Feuilleton heute: In der FAZ bezweifelt Amos Oz, dass in Dschenin ein Massaker stattgefunden hat. In der SZ stellt Amos Oz einen Friedensplan vor. In der taz bezweifelt Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz die Kompetenz des IWF. In der FR beklagt Jürgen Todenhöfer das Leiden der Iraker. Alle Zeitungen stellen den Pritzker-Preisträger Glenn Murcutt vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.04.2002. In der SZ schreibt Jean Rouaud über den französischen Wahlkampf. Die NZZ erinnert an die Vernichtung von Bibliotheken in der DDR. Die taz informiert uns über das Programm der neuen Bundeskulturstiftung. Die FAZ fragt: War Goya ein Kritiker des Stierkampfs? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.04.2002. In der taz sucht der amerikanische Philosoph Michael Walzer Gründe für das Versagen der Linken. In der SZ fordert die in Jerusalem lebende Autorin Cordelia Edvardsson zwei Staaten für zwei Völker. In der FR spricht der Comiczeichner Art Spiegelman über den 11. September. Die NZZ verteidigt die Literaturagenten gegen die Verlage. In der FAZ kritisiert der amerikanische Autor Ralph Peters die deutsche Zuwanderungspolitik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.04.2002. In der FAZ gibt Antonio Negri ("Empire") eine Antwort auf die Frage "Was tun?". In der NZZ bietet der italienische Kulturpolitiker Vittorio Sgarbi internationale Unterhaltung. Die taz kritisiert die amerikanische Linke. Die FR entwirft Lösungen für den Nahostkonflikt. Die SZ erklärt, warum das Internet nicht zur Demokratisierung der Welt taugt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.04.2002. In der FAZ fürchtet Jeremy Rifkin eine Erhöhung des Ölpreises auf 50 Dollar mit desaströsen Konsequenzen. Die Zeit wittert eine Rückkehr des bürgerlichen Gehabes. Die FR beklagt, dass es so wenige deutsche Städte der Zuflucht gibt. Die taz schimpft auf Onkel Biolek (und Onkel Schröder). In der NZZ wirft Andrej Bitow einen optimistischen Blick auf Russlands Zukunft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.04.2002. Die FAZ malt sich schon mal aus, wie Berlusconi als Besitzer des Kirch-Imperiums die deutsche Politik beeinflussen könnte. Die SZ publiziert ein Manifest linker amerikanischer Intellektueller. In der taz verreißt Klaus Siblewski Heinz Schlaffers "Kurze Geschichte der deutschen Literatur". In der FR spricht Isabella Rossellini übers Älterwerden. Die NZZ sieht die polnischen Protestanten im Aufwind. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.04.2002. Die FAZ bringt allein im Feuilleton sechs Artikel über die Kirch-Krise. In der FR wettert Nathan Sznaider gegen die europäische Wahrnehmung der Nahostkrise. In der taz spricht der Politologe Herfried Münkler über die "neuen Kriege". Die NZZ sagt: Amerikaner, die weinen, lügen nicht. In der SZ plädiert Karl Schlögel für einen neuen Blick auf Sankt Petersburg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.04.2002. Napster war nur ein müdes Vorspiel, meint die SZ: Jetzt kommt die große Zeit der Filmpiraterie. Die FR wundert sich, dass Gerhard Haderers harmloser Jesus die Kirche provoziert. Die taz erinnert ans Erinnern. Die NZZ zitiert aus Akten der Nobelpreisakademie. Die FAZ beklagt die "aberwitzigen Schachzüge" der Berliner Kulturpolitik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.04.2002. In der SZ erklärt Albrecht Koschorke, warum die USA den Terroristen so sehr gleichen. In der taz erklärt der kubanische Autor Pedro Juan Gutierrez, warum er wie ein Macho schreibt. In der FAZ erklärt Gilbert Kaplan, wie der letzte Ton des ersten Satzes der Fünften Sinfonie von Mahler wirklich gespielt werden muss. Die FR erinnert an den Beginn des Bosnien-Kriegs vor zehn Jahren. In der NZZ geht's um Gombrowicz, Marx und Engels und die Globalisierungsbibel "Empire". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.04.2002. Die FAZ berichtet über Schadenersatzklagen gegen ehemalige Sklavenhalterfirmen in den USA. Die NZZ lässt noch einmal den Fall Wilkomirski Revue passieren. In der FR schreibt Barbara Ehrenreich über den "Krieg gegen den Terror". Die taz schildert den Skandal um Gerhard Haderers "Leben Jesu". In der SZ erklärt Richard Chaim Schneider, warum die europäischen Juden auf der Seite von Ariel Scharon stehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.04.2002. In der FAZ kommentieren Amos Oz und David Grossman die Lage in Israel. Auch die SZ analysiert den Konflikt. Die Zeit sieht die Demokratie in Gefahr. Die FR fragt: Braucht Berlin ein Rosa-Luxemburg-Denkmal? In der taz schreiben sechs Kritiker über sechs Filme von Billy Wilder. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.04.2002. In der FAZ fragt Georg Klein: War E.T. ein Männchen oder ein Weibchen? In der SZ ruft Carl Amery die Kirchen zur Bekämpfung des "totalen Marktes" auf. In der FR denkt der Historiker Klaus Naumann über die Abschaffung der Wehrpflicht nach. Die NZZ sieht Deutschland auf dem Weg von der Täter- zur Opfergesellschaft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.04.2002. In der FR meditiert Jochen Schimmang über den sinkenden Stern des Bundeskanzlers. Die FAZ bringt enthüllt neue Details über Hermann Hesses skiläuferische Talente. Die NZZ wirft einen Blick auf die Kunstszene von Pakistan. SZ, taz und FR beschäftigen sich außerdem mit der Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Scheinbar flüchtiger Strich

26.07.2016. Die FAZ sieht der Invasion der "neuen Wilden" wie Bärenklau, Waschbär und Co. nach der Lektüre von Fred Pearce gelassen entgegen. Die FR sucht mit Dieter Henrichs "Sein oder Nichts" das Unvordenkliche. Die Finnen können auch warmherzig witzig, lernt die SZ mit Olli Jalonens Roman "Von Männern und Menschen". Die taz verliebt sich in die junge Prostituierte aus "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen