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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

April, 2003

Heute in den Feuilletons

30.04.2003. Die FAZ fragt: Sind manche Menschen ansteckender als andere? Die SZ wirbt für Apples Download-Service für Musik. Die Zeit meint: Demokratie im Irak reicht nicht. Die FR verteidigt die Wiener Kulturszene gegen ihre avantgardistischen Kritiker. Die NZZ meditiert über das Massenphänomen Arbeit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.04.2003. Die SZ fragt: Ist der Frankfurter Kulturreferent ein als Barsch getarnter Hecht? Die FAZ präsentiert neue Methoden zur Erzielung von Fettlebern. Die FR weiß, warum die Amerikaner im Irak als Feind empfunden werden. Die NZZ sucht Identität in Westafrika. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.04.2003. In der SZ baut Timothy Garton Ash eine neue Brücke zwischen Europa und Amerika. Für die taz besucht Gabriele Goettle einen Müller, der eigentlich Plasmaphysiker gelernt hat. Die NZZ schildert das typische Dilemma des bulgarischen Intellektuellen. Die FAZ macht sich Sorgen um die Buchbranche. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.04.2003. In der SZ schreibt Gilles Kepel über das Wiedererstarken der Schiiten im Irak. Die NZZ polemisiert gegen das deutsche Feuilleton aus ausländischer Sicht. In der taz analysiert die israelische Historikerin Idith Zertal das fatale Verhältnis Israels zum Holocaust. Die FAZ sucht nach Kontinuitäten in der Politik der KP Chinas einst und heute. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.04.2003. In der SZ beklagt der palästinensische Publizist Hassan Khader den Realitätsverlust der Palästinenser. Die taz findet Rebellion en vogue. In der FR stellt Boris Groys den Videokünstler Osama Bin Laden vor. Die FAZ erklärt, warum Craig Venter eine Bakterie nachbauen will, die in der menschlichen Harnröhre lebt. Die NZZ ist fantastisch international. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.04.2003. Diedrich Diederichsen obduziert in der SZ den Pop und seinen Journalismus. Die FAZ bringt eine unbekannte Kriegsreportage von Albert Camus. Die Zeit besucht die Autostadt von VW. Alle kommentieren den Kauf des Berlin Verlags durch Bloomsbury. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.04.2003. In der FAZ fürchtet Walter Laqueur, dass gerade die Erfolge im Kampf gegen den Terrorismus blind für seine Gefahren machen. Plündern macht frei, glaubt Bora Cosic in der FR. Die taz erklärt uns eine klassische Madonna-Eröffnung. Die NZZ kennt die Albträume der Schriftsteller über ihre Verleger. Die SZ mag keine Lola Montez in der Münchner Kulturpolitik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.04.2003. In der NZZ sehen wir Alfred Brendel Hammerköpfe küssen. Die SZ sucht das Erkenntnisgift in Vergleichen a la Barbarossa=Saddam=Hitler. In der FR plädiert Judith Butler gegen eine Beteiligung der USA am Wiederaufbau des Irak. Die taz feiert einen Bildungsroman mit Landei. Die FAZ beschreibt den Katzenjammer der französischen Linken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.04.2003. In der FAZ verkündet Giorgio Agamben den Ausnahmezustand. In der NZZ kritisiert Friedrich Wilhelm Graf die harten Identitätsvorgaben konstruktivistischer Religionsintellektueller. In der taz zieht Selim Nassib eine Bilanz der Kriegsberichterstattung von al-Dschasira. In der FR fürchtet Richard Rorty, dass die Demokraten auf die Linie der Bush-Regierung einschwenken. Die SZ recherchiert nochmals zu den Museumsplünderungen in Bagdad. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.04.2003. In der FAZ hat Jürgen Habermas ein paar böse Fragen an den guten Hegemon USA. In der FR macht der stellvertretende Unesco-Generaldirektor Mounir Bouchenaki Amerikaner und Briten für die Plünderungen im Irak verantwortlich. Die taz fragt sich, wer oder was die ideologische Lücke im Irak schließen wird. Die NZZ sieht zu, wie Madonna Handgranaten wirft. Die SZ entdeckt eine Achse des Bösen in der Literatur. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.04.2003. Nun wird der Krieg bewältigt. Die Zeit fragt, warum die Intellektuellen über den Jubel nicht jubeln. Die SZ bedauert, dass Enzensberger so spät kam. In der FR spricht Michael Walzer über die Regeln des Friedens. In der NZZ erklärt der Exiliraker Fadhil al-Azzawi, warum den Arabern die Demokratie so schwer fällt. In der taz schreibt Michael Rutschky ein "Lob des Imperiums". Und die FAZ wirft schon mal den Bordcomputer an: Wo geht's hier nach Bagdad? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.04.2003. In der FAZ attackiert Hans Magnus Enzensberger die "Mahner und Warner": Dies sei nicht ihre erste Blamage. In der NZZ erklärt der serbische Autor David Albahari, warum er nicht an den gerechten Krieg glaubt. Die SZ ist erleichtert: Die wichtigsten Museumsstücke des Irak blieben verschont - dank des Embargos. Die taz meint: Die Amerikaner ließen absichtlich plündern. Die FR meint: Die Amerikaner ließen aus Ignoranz plündern. Im Tagesspiegel definiert Peter Sloterdijk das Denktempo der Menschheit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.04.2003. In der SZ bewältigt Timothy Garton Ash schon mal die irakische Vergangenheit. In der FR warnt der malayische Politologe Farish A. Noor vor dem Skeptizismus der asiatischen Völker. In der NZZ unterstreicht der jordanische Publizist Fakhri Saleh die hohen Ansprüche arabischer Intellektueller an die Zivilgesellschaft. Die taz porträtiert Jeffrey Eugenides. Und alle finden: Jelinek nervt hinreißend. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.04.2003. In der FAZ entwickelt Julian Barnes ein Punktesystem für das große Irak-Spiel. In der NZZ stellt Dubravka Ugresic den indischen Autor Joydeep Roy Bhattacharya vor, der am liebsten über Ungarn schreibt. Die FR schildert, wie Erich Loest von der Stasi drangsaliert wurde. In der taz erfahren wir, dass Andreas Baader die RAF-Logos von Werbegrafikern begutachten ließ. In der SZ empfiehlt Martin Crimp den Bagdader Kindern, auf dem Fahrrad Helm zu tragen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.04.2003. In der FAZ schildert der irakische Autor Khalid Al-Maaly seine Freude angesichts des befreiten Bagdad. In der Berliner Zeitung kritisiert Georg Klein die "erbärmlich feige Weise", in der die Amerikaner zu ihrem Sieg kamen. In der NZZ begibt sich Sonja Margolina auf die Spuren des russischen Antiamerikanismus. In der FR graut es Istvan Eörsi vor dem theologischen Arsenal der Regierung Bush. Die taz sucht Rapper, die gegen den Krieg rappen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.04.2003. "Der Spuk ist vorbei, die Tragikomödie ausgespielt. Doch der Schrecken sitzt tief", schreibt die FR nach dem Ende des Kriegs um die Demokratie bei der Frankfurter Buchmesse. In der Zeit erklärt der Stadtsoziologe Mike Davis die "netzwerkzentrierte Kriegsführung". In der NZZ warnt Gilles Kepel die USA vor der "Sünde der Arroganz". Die FAZ wendet sich gegen das neue Urherberrecht, will die ganzen Bücher aber trotzdem nicht lesen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.04.2003. In der taz zeigt sich Stephan Wackwitz tief berührt von Rudi Dutschkes fast jesuanischer Kindlichkeit. In der SZ nennt der Historiker Gerd Krumreich die Eroberung Bagdads "historisch". Die FAZ ist sehr erleichtert: Die Frankfurter Buchmesse wird jetzt doch nicht beschädigt. Die NZZ meditiert über die Perspektiven der interaktiven Kunst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.04.2003. Die FAZ würdigt das lyrische Gesamtwerk von Donald Rumsfeld. In der FR bezweifelt Tahar Ben Jelloun, dass ein Fundamentalist die Freiheit retten kann. Die NZZ zieht Parallelen zur Antike. Die taz bemerkt einen Stimmungsumschwung bei Al Dschasira. Die SZ fragt nach den Chancen einer irakischen Emigrationsregierung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.04.2003. Die NZZ annonciert das Ende des amerikanischen Imperiums. In der FAZ schildert Götz Aly die traditionell guten Beziehungen zwischen Deutschland und dem Irak. Der taz fehlt in der Neuübersetzung von Salingers "Fänger im Roggen" ein Satz. Die FR unterhält sich mit einem Veteranen des letzten Golfkriegs. Die SZ meldet die Rückkehr der jüdischen Weltverschwörung an den deutschen Stammtisch. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.04.2003. In der NZZ fragt sich der Soziologe Mark Lilla, ob die Amerikaner mit der Umerziehung der Deutschen nicht ein kleines Bisschen zu weit gegangen sind. In der taz prophezeit Navid Kermani den USA nach dem Krieg noch viel mehr Feinde. Die FR interviewt die israelische Krimiautorin Batya Gur. Die SZ empfiehlt den Gewerkschaften den Kampf für einen leistungsfördernden Sozialstaat. Die FAZ fürchtet ein Übergewicht von Random House im deutschen Verlagswesen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.04.2003. In der SZ warnt Ulrich Beck vorm Auseinanderdriften von Legalität und Legitimität. Die FAZ will eine Taskforce der Gauck-Behörde in den Irak entsenden. Die taz berichtet, was Al Dschasira berichtet, wenn es nicht berichten darf. Die NZZ analysiert den deutschen Antiamerikanismus. In der FR erklärt der Politiker Joseph S. Nye das "Paradox der amerikanischen Macht". In der Welt polemisiert Viktor Jerofejew unter Zuhilfenahme fragwürdiger Vergleiche gegen seinen Onkel aus Amerika. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.04.2003. In der Zeit erinnert der irakische Oppositionelle Kanan Makiya die friedensbewegten Europäer daran, dass die Iraker schon vor dem Angriff der USA bekriegt wurden: von ihrem Diktator. In der FAZ findet Arundhati Roy den Irakkrieg unsportlich. Die SZ druckt ein "Stoßgebet des Verschonten" Ingo Schulze. In der FR beobachtet Hanno Loewy die Sorgen der Amerikaner. Die NZZ würdigt den schmutzigen Strich des Comic-Zeichners Gary Panter. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.04.2003. In der NZZ gerät der Schriftsteller David Lodge völlig aus dem Häuschen über Tony Blair. In der SZ annoncieren Militärexperten eine weitere Brutalisierung der amerikanischen Gesellschaft. In der taz reflektiert Georg Seeßlen über ein seltsames Phänomen: In diesem Krieg sind die Bilder schon kommentiert, bevor sie gesendet sind. Die FR huldigt Big Brother Langhans. In der FAZ kann Egon Flaig vom Tyrannenmord nur abraten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.04.2003. In der SZ outet Dustin Hoffman das Universum als "verdammt harten Ort". In der taz warnt der Soziologe Klaus Hurrelmann vor einem Abflauen der Friedensproteste wegen notorischer Kurzatmigkeit der Egotaktiker. In der FAZ appelliert ein verzweifelter Ingo Metzmacher an die Kulturnation. In der NZZ polemisiert Gernot Böhme gegen Karl Otto Hondrichs "Weltgewaltordnung". Und die FR braucht vier Minuten. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Scheinbar flüchtiger Strich

26.07.2016. Die FAZ sieht der Invasion der "neuen Wilden" wie Bärenklau, Waschbär und Co. nach der Lektüre von Fred Pearce gelassen entgegen. Die FR sucht mit Dieter Henrichs "Sein oder Nichts" das Unvordenkliche. Die Finnen können auch warmherzig witzig, lernt die SZ mit Olli Jalonens Roman "Von Männern und Menschen". Die taz verliebt sich in die junge Prostituierte aus "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen