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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

September, 2002

Heute in den Feuilletons

30.09.2002. In der FAZ erklärt Doug Bandow, früherer Sonderberater von Präsident Reagan, von welchen Illusionen die europäischen Regierungen Washington kurieren sollten. Die NZZ  berichtet vom erschütterten Selbstbild der Holländer. Die FR widmet sich Norman Mailer. Die taz schreibt die Geschichte der Bauern und der Wölfe. Die SZ findet amerikanisches Fernsehen "Spitze". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.09.2002. Viel Politik heute in Feuilletons: Die SZ fürchtet, dass der Krieg gegen den Terror keine Ende haben wird. Die FR erklärt, warum der Zweck auch die kriegerischen Mittel heiligt. Die taz huldigt dem deutschen Nationalheiligtum: dem Auto. Die NZZ vermisst die zivilisierte Kommunikation in Frankfurt. Und die FAZ beklagt die Berlinisierung des Hauptstadttheaters. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.09.2002. In der FR geißelt Peter Sloterdijk die "Weltvolksfront der Demokratien". Die FAZ zeichnet vor der Buchmesse ein Stimmungsbild der Branche. Aus dem selben Anlass befasst sich die NZZ mit dem Literaturland Litauen. Die SZ malt das Bild eines alternden Europas als eines "sympathisch vor sich hinrottenden Auswanderungsgebiets". Die taz plädiert für ein starkes Bundeskulturministerium. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.09.2002. Die FAZ stellt den neuen Superstar der amerikanischen Literatur vor: Jonathan Franzens Freund Jeffrey Eugenides. Die Zeit kritisiert trotz ausdrücklichen Verbotes den Westen. Die FR befasst sich mit dem Immobilienkandal in Berlin. Die SZ fragt: Wird Antje Vollmer Bundes-, Staats- und Kulturministerin? Die taz fürchtet den Verfall der Aura in einem digitalisierten Kino. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.09.2002. In der taz klagt Karen Duwe, dass die Frauen den Männern die Musik überlassen haben. Die SZ ruft Peter Sloterdijk zur Raison. Die FAZ erzählt, wozu heimliches Stöbern auf dem Dachboden führen kann: zum Fund Dutzender Briefe sämtlicher Größen der Naturwissenschaft. Die NZZ ergeht sich mit liebeskranken Indern im Monsun. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.09.2002. Die Feuilletons kommentieren die Wahlen. Die FAZ glaubt, dass die FDP von Joschka Fischer besiegt wurde. Die FR bescheinigt den abgesprungenen PDS-Wählern Kalkül. Die taz fand Hinweise auf eine psychische Befreiung Stoibers. Die SZ fragt: "Wollt Ihr den totalen Fettnapf?". Nur die NZZ blickt heute nach Amerika. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.09.2002. Die FAZ ist hocherfreut über einen Tenor, der sich nach vier lyrischen Duetten entleibt - und sowas soll abgeschafft werden! Die taz weiß nicht, ob sie über das neue Merkur-Heft lachen soll. Die FR kommentiert die Implosion der Berliner Republik. Die SZ sucht den Tod in Zwickau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.09.2002. Die FAZ streift die Asche von Schröders Zigarre ab. Die FR feiert die Renaissance der italienischen Piazza. Die NZZ löst sich von Kritikern, die am Kunstwerk kleben. Die taz sucht vergeblich nach Toleranz im Islam. Die SZ schildert die Qual der Wahl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.09.2002. Unterschiedliche Auffassungen über den musikalischen Charakter der Stadt Berlin vertreten die taz und die NZZ: Während die taz Seele und Sex will, "zum Wowereit!", ergeht sich Berlin für die NZZ im "Hauptstadt-Blues". In der FAZ schlägt Norman Birnbaum dem Kanzler vor, doch auch mal Außenpolitik zu betreiben. In der FR warnt John Wray vor den Schrecken eines deutschen Konservativismus. In der SZ wettert Thomas Steinfeld mal wieder gegen MRR. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.09.2002. In der FAZ appelliert Steven Pinker an die Linke, die biologischen Voraussetzungen des menschlichen Geistes anzuerkennen. Die Zeit fröstelt in der Neuen Pinakothek. Die SZ fragt nach der Legitimation eines neuen Golfkriegs. Die FR feiert das Amt des Staatsministers für Kultur. Die taz streitet sich über Catherine Breillats neuen Film "Meine Schwester". Und alle schreiben über den Prozess gegen Michel Houellebecq. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.09.2002. Die SZ startet eine Reihe über die "neuen Führer" in Europa: Den Anfang macht Jörg Haider. Die NZZ fragt, wie es Gerhard Schröder mit den Intellektuellen hält. In der taz entdeckt Diedrich Diederichsen nach der Arbeit nun das Leben. In der FR beklagt Bernd Greiner dass innige Verhältnis von Macht und Medien in den USA. Die FAZ entdeckt die Schönheit abgesaugten Fetts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.09.2002. Die FAZ sorgt sich um Zeitungskultur und Qualitätsjournalismus. Die taz beschwört die Kultur als Hilfe zum Glücklichsein. Die FR lotet die Kollateralrisiken eines rot-grünen Wahlsieges aus. Die NZZ freut sich über den Wiederaufbau der griechisch-orthodoxen Kirche St. Nicholas in New York. Und die SZ erinnert daran, dass ein Deutschland ohne Ausländer eine kulinarische Wüste wäre. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.09.2002. Die FAZ hat eine Schauspielerin entdeckt. Sandra Hüller heißt sie, und "es ist dieser Julia heilig-nüchterner Ernst mit der Liebe". Die NZZ fragt ernst: Warum betrachtet sich Weimar nicht als Bach-Stadt? Die SZ findet: Mit der Pinakothek der Moderne ist München besser als Berlin und eigentlich nur noch mit Paris, London etc. zu vergleichen. Die taz, die FR und alle anderen resümieren den Historikertag in Halle. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.09.2002. In der SZ kritisiert Tariq Ali die Amerikaner (wen auch sonst?). In der taz kritisiert der Künstler Norbert Bisky die hemmungslose Arroganz des Westens (was auch sonst?). Mit der FR reisen wir in einen Iran, der heute lieber wieder Popmusik hört. Die NZZ diskutiert über das Ende des klassischen Kriegs. Die FAZ und die SZ bilanzieren die morgen schließende Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2002. Mit angehaltenem Atem erörtert die NZZ Lösungsmöglichkeiten für den Marthaler-Konflikt. Die FAZ erzählt von der Rückkehr Roman Polanskis nach Polen. Die FR findet Gerhard Schröder geradezu lutherisch-wahrhaftig. In der taz raucht Michael Blumenthal vom Jüdischen Museum eine Zigarre. In der SZ denkt Monika Maron über biografische Wahrheit nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.09.2002. Die FAZ stellt kühne neue Entwürfe für Ground Zero vor. In der NZZ schildert der libanesische Dicher Wadih Saadah den 11. September aus islamischer Sicht. Die Zeit porträtiert die Kanzlerkandidaten als Darsteller ihrer selbst. In der SZ untersucht Harald Welzer das Bild der Deutschen von der Nazizeit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.09.2002. Der 11. September bestimmt die Feuilletons. Ein Jahr danach lesen wir Susan Sontag in der SZ, Fritz Stern und Klaus Theweleit in der taz, Marcia Pally in der FR und eine ganze Reihe von Statements und Tagebucheinträgen prominenter Autoren in der FAZ.  Die NZZ konstatiert eine Rückkehr des Politischen und ein "Orwell-Feeling" in New York. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2002. Die FAZ wundert sich über den Realitätsschock nach dem 11. September. Die NZZ widmet sich der Realität und berichtet über die "Initiative Berliner Bankenskandal". In der taz erklärt Hans-Ulrich Wehler, warum die Bundesrepublik ein "Türkenproblem" hat. Die FR ärgert sich über den Goldenen Löwen für Peter Mullen. Die SZ geißelt die "Verliederlichung" der Historikerzunft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.09.2002. "Als ein herrliches Sonnenrad rauscht das Orchestertutti". Die FAZ und die SZ feiern mit dem Antrittskonzert Simon Rattles als Chef der Berliner Philharmoniker den Beginn einer neuen Ära. Die NZZ enthüllt, womit sich die New Yorker zum Jahrestag des 11. Septembers beschäftigen - mit ihren Fingernägeln. Die taz resümiert die Documenta. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.09.2002. In der FAZ erklärt Sir Simon Rattle, dass er und die Berliner Philharmoniker das Orchester des 21. Jahrhunderts werden wollen. In der FR erzählt Susan Sontag, wie sie einmal Thomas Mann zum Tee besuchte. In der SZ argumentiert Richard Rorty gegen einen Krieg mit dem Irak. Die NZZ denkt über den Zeitgeist nach. Die taz erklärt bayerische Kulturpolitik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2002. Die NZZ analysiert die "debakulöse Lage" im Marthaler-Streit. In der FAZ kritisiert Hans-Ulrich Gumbrecht sowohl den europäischen als auch den amerikanischen Standpunkt zum möglichen Irak-Krieg. Die FR staunt über die Nabokov-Verfilmung "Lushins Verteidigung". Die taz macht Kino und Musik zum Schwerpunkt. Die SZ erkennt: Architekten sind auch nicht klüger. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2002. Die Entlassung Christoph Marthalers wird in Zürich, nach übereinstimmender Berichterstattung der FAZ, der SZ und der NZZ höchstwahrscheinlich eine Revolution auslösen. In der Zeit diagnostiziert Thomas Hürlimann diesbezüglich eine Zürcher Krankheit. In der FR protestiert Elfriede Jelinek. Außerdem macht sich Navid Kermani in der SZ Gedanken über den möglichen Irak-Krieg und die taz bringt ein Tagesthema zum deutschen Herbst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.09.2002. In der FAZ spenden Hans-Magnus Enzensberger und Hans D. Barbier den krisengeschüttleten Medien Trost: Es wird auch wieder bergauf gehen. Nicht allerdings mit den Internetfirmen von Bertelsmann, die abgeschafft werden, wie die SZ meldet. Die NZZ meditiert über den Hörbuch-Boom, die FR über den Osteuropa-Boom in der Weltmusik. Die taz porträtiert den legendären Radiomann Studs Terkel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2002. Die FAZ meldet, dass der amerikanische Präsident im Urlaub ein Buch gelesen hat. Nun macht sich sein Außenminister Sorgen. Die NZZ wundert sich über die hundert bedeutendsten Briten. Die SZ interviewt den entlassenen Christoph Marthaler ("ein Putsch"). In der FR rät Peter Eisenman von einem Mahnmal für das World Trade Center ab. Die taz stellt New Yorks berühmtesten Buchladen vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.09.2002. "Murx"! "Dreist!" "Ein Debakel!" - die Feuilletons sind sich einig: Der Verwaltungsrat des Zürcher Schauspielhauses hätte Christoph Marthaler besser nicht entlassen sollen. Außerdem verteidigt Naomi Klein in der SZ den amerikanischen Präsidenten. Und die FAZ ist ergriffen von Helmut Lachenmanns "Mädchen mit den Schwefelhölzern". Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen