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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

September, 2005

Heute in den Feuilletons

30.09.2005. Die FR schlendert über das Art Forum in Berlin und empfiehlt Manga und Verwischtes als gewisses Etwas über dem Esstisch. In der taz meldet Ulf Poschardt: Das Projekt der Moderne ist noch nicht beendet, vor allem bei der CDU. Die NZZ deckt die Ursprünge des modernen arabischen Antiamerikanismus auf. Und in der SZ blickt Andrzej Stasiuk auf polnische Wahlplakate und zurück blicken mediale Zombies mit dem Lächeln einer Saftpresse. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.09.2005. In der Zeit erinnert sich Christa Wolf mit Wehmut der fünfziger Jahre in der DDR. In der Welt beschreibt Jörg Immendorff, wie ihm zwei Millionen Nasenzellen abgetriebener Föten ins Hirn gespritzt wurden. Die FAZ kürt das Theaterstück der Saison - Moritz Rinkes "Cafe Umberto", wo alle Arbeitslosen Akademiker sind. Leander Haußmanns neuer Film "NVA" stößt auf geteilte Reaktionen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.09.2005. In der taz spricht Kazuo Isihiguro über Klone, die wie Menschen sind, die wie Klone sind. Die Welt beklagt die furchtbare Heuchelei in Hany Abu-Assads Film "Paradise Now" über zwei palästinensische Selbstmordattentäter. Die FR sagt: "Du bist nicht Deutschland." Die FAZ will den Chinesen nicht trauen. Die SZ deckt den ersten Berliner Galerien-Fake auf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.09.2005. In der SZ kommt Cees Nooteboom um Don Quijote nicht herum. Die NZZ fürchtet, dass Großbritannien im Meer versinkt. Die FAZ fragt, ob der Libanon vor einem neuen Bürgerkrieg steht. In der Welt erklärt der evangelische Landesbischof aus Bayern Johannes Friedrich, warum seine Kirche aus dem Projekt einer Einheitsübersetzung der Bibel aussteigt. Die FR kritisiert einen gewissen Minimalismus der neuen Flick-Ausstellung in Berlin. Und die taz fragt, was Porno im Pop sucht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.09.2005. Die taz berichtet vom ersten großen Konzert des chinesischen Rockmusikers Cui Jian in Peking seit Jahren. Die Welt greift eine Kontroverse zwischen dem Avantgardeautor Ben Marcus und Jonathan Franzen auf. Alle sind mitgerissen von der "Macht des Schicksal" unter Michael Gielen und Stefan Herheim und weniger hingerissen vom "Wintermärchen" unter Robert Wilson in Berlin. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.09.2005. In der Welt fragt Dan Diner: Warum entwickelt sich der Nahe Osten nicht? Liegt's am Islam? Die Welt bringt auch ein Interview mit Richard Sennett über Katrina und Rita und die Schwächen der amerikanischen Städte. Die taz richtet in den Neuen Ländern eine "Sonderwohlfahrtszone" ein. Die NZZ stellt fest: Das sozialistische Experiment ist - auch in Israel - gescheitert. Die FR zahlt in Bulgarien einen Euro für die Milch im Kaffee. Die FAZ schlendert durch das Cafe Deutschland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.09.2005. Die Welt staunt über Beethoven spielende Ghetto-Kinder in Venezuela. In der SZ wirft Bauer Peter Stein mit Pfirsichsorbet nach Stadelheimer. Die NZZ berichtet über die Unterdrückung weißrussischer Künstler. Die taz gibt Joschka Fischer Gelegenheit zur Selbstkritik - vergeblich. Die FAZ porträtiert den polnischen Krimiautor Marek Krajewski, dessen Romane nicht in Wroclaw, sondern in Breslau spielen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.09.2005. Wegen eines Server-Problems sind wir heute zu spät gekommen - pardon! In der Zeit beschreibt Juli Zeh die Nachteiligkeit unseres treuherzigen Blicks nach oben. In der taz rät Alfred Grosser zu einer großen Koalition ohne Schröder und Merkel. In der SZ sucht Heinz Bude nach einem geistigen Gesicht für die SPD. Die Welt wirft schon einen Blick auf die große Immendorff-Ausstellung in Berlin. Die FAZ erkundet den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig Spaniens: die Prostitution. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.09.2005. In der taz bewältigen Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie gemeinsam die deutsche Gegenwart. Die FR ist in einer derartig verdrehten Sexualform. Die FAZ rät arbeitslosen Hochqualifizierten zur Emigration nach Indien und Kate Moss zur Einwanderung nach Deutschland. In der Welt erklärt die Hamburger Chefdirigentin Simone Young, warum sie gerne bunte Programme dirigiert. Die NZZ kritisiert die ungebremste Egomanie deutscher Künstler, die permanent oberflächliche Meinungen zur deutschen Politik kundtun. Die SZ analysiert die deutsche Bewunderung für Skandinavien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.09.2005. Die Schockwellen der Wahl haben nun auch das Feuilleton erreicht. In der SZ beschreibt der Politologe Franz Walter, wie sich die Gesellschaft in neue Stämme auffächert. Paul Nolte benennt sie in der taz: kulturelle Optimisten und Pessimisten. In der Welt findet Jörg Immendorf die PDS unappetitlich. Die FAZ versucht die Stimmung auf Wahlpartys sowie Schröders Allmachtsgefühle nachzuempfinden.Die FR sieht ein Revival der Konsensdemokratie. Nur die NZZ bleibt unpolitisch und bestaunt das Premierenfeuerwerk in Basel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.09.2005. Das Thema Nummer 1 erfordert zwar einen sehr weiten Kulturbegriff, aber wir verlinken trotzdem auf die wichtigsten Leitartikel. Auch in der Kultur ist einiges los: Botho Strauß' neue Komödie wurde in Zürich uraufgeführt und erinnert die NZZ an Michel Houellebecqs neuen Roman. Die SZ wirft dem Zürcher Intendanten Matthias Hartmann vor, scheckheftgepflegte Investoren-Kunst zu machen. Die FR erliegt dem fülligen Verführer Josef Ostendorf in den "Bakchen". In der NZZ erklärt Ignaz Kircher, wie Schauspieler sterben sollten, um nicht deppert zu werden. Die FAZ lauscht gebannt der mathematisch kalkulierten Raserei, mit der Inger Christensen ihre Gedichte liest. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.09.2005. Auch in den Feuilletons geht der Wahlkampf in den Endspurt: Nicht Bildung sollte man abbauen, sondern Vorschriften, umreißt die SZ ihre Utopie einer traditionsgespeisten Erneuerung. Die taz erzählt, wie Joschka Fischer in Potsdam hunderte Passanten in Kundgebungshaft nahm. Die FR möchte die Wahlstimmen nach Condorcet-Methode auszählen lassen. In der Welt betrachtet Gerd Koenen eine unheilvolle deutsche Tradition: die schwärmerischen Sympathie für Russland. Die NZZ bewundert mutige Frauen, die auch dort lieben, wo nichts zu holen ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.09.2005. In der SZ malt sich Georg Klein aus, wie Tick, Trick und Tück ihrer Tante im Kanzleramt das Leben schwer machen. Die FAZ geht mit Günter Grass auf Tour für die Espede und gegen das arrivierte Feuilleton. Die NZZ beschreibt, wie China den Nachwuchs an Internet-Zensoren ausbildet. Die Welt registriert eine gestiegene Nachfrage an antisemitischer Literatur auf der Moskauer Buchmesse. Und die FR empfiehlt, Hubert Fichte in einer Hamburger Bahnhofskneipe zu lesen.
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Heute in den Feuilletons

15.09.2005. In der Zeit trifft Robert Menasse einige deprimierende Sachfeststellungen zum Stand der deutschen Demokratie. Die taz ist erstaunt, wie übellaunig sich die Schriftsteller in diesem Wahlkampf zu Wort melden. In der FR fordert Axel Honneth von den Chefdenkern der Parteien einen mehrdimensionalen Gerechtigkeitsbegriff. Die FAZ empört sich über Bremens Praxis, Arbeitslose als Erzieher in die Kitas zu schicken. In der Berliner Zeitung spricht Christian Petzold über seinen Film "Gespenster" und nicht zu Ende gestorbene Menschen. Und in der NZZ schwärmt John Cale von putzigen Bach-Grooves. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.09.2005. In der SZ erklärt Günter Grass, warum er für die Rot-Grünen stimmt. "Ein starkes Stück" findet Frank Schirrmacher in der FAZ, wie Paul Kirchhof aus seinen eigenen Reihen gemobbt wird. In der FR beschreibt der israelische Historiker Tom Segev, wie Tel Aviv über Jerusalem triumphierte. In der Berliner Zeitung lästert Regisseur Peter Stein über seine lieben Kollegen. In der taz entdeckt Georg Seeßlen in Bach die "Antwort auf die Niedergeschlagenheit in Mitteleuropa". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2005. In der FAZ träumt Julian Barnes von einem anarchischen, lärmenden und freundlichen Europa. Dagegen sieht Hans Ulrich Gumbrecht in der FAZ in Deutschland einen neuen Cäsarismus aufziehen. Die FR wandelt durch die estnische Literaturlandschaft. Die SZ erklärt mit Aristoteles, warum Paul Kirchhofs Einheitssteuer ungerecht ist. In der taz trauert Claus Offe den verheißungsvollen Zeiten der deutschen Linken nach. In der Welt erinnert sich Heinz Bude an die netten Mädels von den Maoisten.
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Heute in den Feuilletons

12.09.2005. In der SZ graut es Dan Diner vor der unheiligen Allianz zwischen orientalischer Vormoderne und westlicher Postmoderne. In der Berliner Zeitung verteidigt Kenzaburo Oe die japanische Verfassung gegen ihre bellizistischen Gegner. Die FAZ erlebt am Geiseltalsee eine industrielle Entwicklung von revolutionärem Ausmaß. Die NZZ sorgt sich um die Zukunft ägyptischer Jugendlicher. Die FR tummelt sich auf Wahlkampfveranstaltungen in Brandenburg. Der Goldene Löwe für Ang Lees Western-Melodram "Brokeback Mountain" wird im Allgemeinen begrüßt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2005. In der Welt bedankt sich Christopher Hitchens bei Osama bin Laden für das Abhärtungstraining. Die taz fragt den halben Kulturbetrieb, was links sein heutzutage bedeutet. Niedliche Katzen und unergründliche Seerosenteiche: Die NZZ bezeugt die Rückkehr der Romantik in der Kunst. Thomas Hettche weiß in der FAZ, warum der deutsche Roman die Gegenwart meidet. Die Theaterleiterin Elisabeth Schweeger erklärt der FR, warum sie und ihre Kolleginnen eine Gefahrenzone bilden. Und in der SZ möchte Ulrich Beck lieber heute als morgen den sozialen Fußboden namens Bürgergeld einziehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.09.2005. Die NZZ ist entsetzt über die Todesdrohungen gegen den ägyptischen Intellektuellen und Islamtheoretiker Sayyid al-Qimni. In der FAZ porträtiert Julia Jusik den tapferen russischen Abgeordneten Aleksandr Torschin. Die FR fragt sich, warum deutsche Politikerinnen wie Männer aussehen wollen. Und die SZ lauscht verzückt Windgöttern, antiken Junkies und Menschenfresserriesen in Isabel Mundrys Oper "Ein Atemzug - die Odyssee". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.09.2005. Heute kommt Putin nach Deutschland: Der Schriftsteller Viktor Jerofejew erklärt in der Welt die Macht der Angst zum wirksamsten russischen Herrschaftsmittel. In der NZZ schreibt Sonja Margolina über die regelmäßig wiederkehrende Abtreibung der Eliten in Russland. In der Zeit zieht Paul Kirchhof die Trennlinie zwischen Statusgleichheit und Freiheit. In der taz fragt Jim Jarmusch, was ihm die Industrie außer Geld schon zu bieten habe. Im Tagesspiegel unterhalten sich der CDU-Kulturpolitiker Norbert Lammert und der Berliner Theatermanager Matthias Lilienthal. Die FAZ empört sich über einen amerikanischen Beststeller, der die Waffen-SS verherrlicht.
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Heute in den Feuilletons

07.09.2005. In der taz wettert Marlene Streeruwitz gegen das große Welttheater von Salzburg. In der SZ schreibt der ägyptische Schriftsteller Ahmed al-Aidi über die völlig sinnlosen Wahlen in seinem Land. In der FAZ fordert Reiner Klingholz, über Menschen genauso viel wissen zu dürfen wie über Topfchrysanthemen. In der NZZ beklagt Charles Simic mangelnde Solidarität in den USA. In der FR erklärt Jean-Noel Jeanneney, Direktor der Pariser Bibliotheque Nationale, warum er nach Victor Hugo nicht bei Google Print suchen möchte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2005. In der Welt weist Thea Dorn auf einen seltsamen Umstand dieses Wahlkampfs hin: Die aussichtsreichste Kandidatin ist eine Frau, und 90 Prozent ihrer Gegner im Feuilleton sind es auch. Die FAZ erlebte das TV-Duell Schröder/Merkel als Komödie des pädagogischen Eros. In der FR erkennt Sighard Neckel in Angela Merkels Sozialpolitik eine späte Rache von Erich Honecker. Die SZ versinkt in der Tiefe von Gerhard Richters Grau. Und die taz untersucht Spuren der 68er im Kursbuch und im Ikeakatalog. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2005. Im Tagesspiegel beklagt Regisseur Michael Thalheimer die provinzielle Aggressivität in Berlin und zwischen seinen Theatern. In der Welt sieht die Autorin Esmahan Aykol die Ankläger von Orhan Pamuk in der Defensive. In der taz erinnert sich Helga Hirsch, wie ihr die Polen alle kommunistischen Flausen ausgetrieben haben. In der SZ erklärt der Urbanist Mike Davis, warum Hurrikan Katrina keine natürliche Naturkatastrophe war. Und die FAZ lernt vom Rapper Kanye West den feinen Unterschied zwischen Plünderern und Menschen, die nach Nahrung suchen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2005. SZ und FR beschäftigen sich weiterhin mit dem in Flut und Chaos untergehenden New Orleans. Die FAZ spürt einen Hauch von Nordkorea durchs deutsche Fernsehen wehen. In der NZZ reist Bora Cosic in ein bedrohlich aufgerissenes Serbien. Die Welt hat sich von Andre Glucksmann überzeugen lassen: Der Hass existiert. Und die taz spekuliert über die Zukunft der BundeskulturstiftungMehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.09.2005. In der FR interpretiert der in Istanbul lebende Günter Seufert die Klage gegen Orhan Pamuk als ein Ränkespiel von Europagegnern im türkischen Staatsapparat. Ähnlich sieht es die Welt. Die NZZ fragt: Ist Google gut oder böse? Die taz empfiehlt Popmusik aus den Zeiten des Kalten Krieges. Allenthalben wird unter Anführung von Schriftstellerzitaten um New Orleans getrauert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.09.2005. Schön ist das alles nicht! Matthias Politycki schildert in der Zeit das Versagen des weißen Mannes im globalen Wettstreit. Dafür erinnert Adam Michnik an eine schöne Zeit schöner Menschen. Die FAZ glaubt nicht mehr an den EU-Beitritt eines Landes, das Orhan Pamuk mit drei Jahren Gefängnis bedroht, weil er eine historische Wahrheit aussprach. In der SZ erklärt Tanja Dückers, warum sie der aktiven Teilhabe am Wahlkampf grundsätzlich abschwört. Die taz fürchtet an der Kulturnation weniger die Nation als die Kultur. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen