Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Aus dem Archiv
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Februar, 2002

Heute in den Feuilletons

28.02.2002. In der Zeit schreibt Gerd Koenen über den Antizionismus des Westens. Die NZZ meditiert über Pop als Begleitmusik der Globalisierung. Die taz besucht die Afghanische Nationalgalerie in Kabul, die FAZ will in der deutschen Rechtschreibung keine Metatoleranzregel gelten lassen und in der FR kritisiert Jürgen Todenhöfer die Irak-Politik der USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.02.2002. Das Klonen ist doch ein alter Hut, meint Michel Serres in der FR. Der Philosoph Andreas Dorschel vermisst in der SZ eine homerische Kultur der Feindschaft. Die NZZ stellt die schönste Tiergeschichte neben Thomas Manns "Herr und Hund" vor: Tibor Derys Erzählung "Niki". Die taz ist in Kabul ins Kino gegangen und die FAZ wirft einen Blick auf den Literaturfrühling. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.02.2002. Die SZ feiert in höchsten Tönen Heinz Schlaffers "Kurze Geschichte der deutschen Literatur". In der FR schreibt Schlaffers darüber, was das Deutsche an der deutschen Literatur ist. Die FAZ warnt: Rot-Grün vergrätzt unsere universitäre Elite. Und die taz annonciert die Privatisierung des Weltraums.

Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.02.2002. Die FAZ erklärt, warum das neue Schönheitsmittel Botox zwar schön macht, aber die Gefühlsregungen erschwert. Die SZ befasst sich mit der psychologischen Kriegsführung in den USA. Die NZZ stellt arabische und israelische Verleger vor, die sich um Übersetzungen aus der jeweils anderen Sprache verdient machen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.02.2002. Robert Menasse schreibt in der SZ, warum Österreich nicht mehr zu retten ist. Die NZZ erkennt in der Debatte um die neue Grass-Novelle "Zeitgeisterei", die FAZ setzt die Preußen-Debatte fort und die FR erklärt zum 200. Geburtsttag von Victor Hugo, was ihm zum Nationalhelden prädestinierte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.02.2002. Das SZ-Feuilleton sieht sich mit der peinlichen Tatsache konfrontiert, dass das SZ-Magazin ausgerechnet Peter Handke als Berichterstatter zum Milosevic-Prozess geschickt hat. Die FAZ schildert die Geburt eines Theatermodelles aus der Not in Weimar und ein Modell in Not in Berlin. Die NZZ fragt: Wie sollten Agatha Christies "Zehn kleine Negerlein" korrekt heißen? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.02.2002. In der Zeit klärt Susan Sontag ein Missverständnis auf: Sie ist gar keine keine Intellektuelle. In der FAZ erzählt Beqe Cufaj, wie er beim Milosevic-Prozess einen Prominenten entdeckte: Peter Handke. Die FR ist mit dem Überlandbus durch Argentinien gefahren. Die SZ schildert die Schwierigkeiten der Dänen mit ihrem neuen Prinzen und die NZZ befasst sich mit der Musical-Krise in London. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.02.2002. Die NZZ fragt nach der Seelenlage der amerikanischen Intellektuellen im Krieg. In der SZ verteidigt Richard von Weizsäcker seine Familie und Arnold Schwarzenegger zitiert Nietzsche. Die taz erhebt literarische Einwände gegen Günter Grass' neue Novelle. in der FR lobt Stuckrad-Barre einen "bezaubernden Bruchteil" seiner Generation, nämlich sich. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.02.2002. Die Feuilletons begeben sich auf historische Reisen: Die SZ begleitet die USA auf der Suche nach dem Reich des Bösen. Die FAZ fragt: Soll Berlin-Brandenburg dereinst wieder "Preußen" heißen? Die FR untersucht den Zusammenhang zwischen Terror und Spektakel und die taz resümiert den Streit zwischen der Familie von Pierre Bourdieu und dem Nouvel Observateur. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.02.2002. Die SZ wittert Ärger an der Berliner Schaubühne. Die FAZ bringt einen langen Text von Michael Frayn ("Kopenhagen") zur Heisenberg-Debatte. Die NZZ beklagt Scheinheiligkeit in der spanischen Sprachenpolitik und alle Zeitungen bringen Schlussberichte zur Berlinale - mit verhalten positivem Tenor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.02.2002. Philip Roth erklärt in der SZ, warum er sich für die Anatomie des Opportunismus interessiert. Die NZZ klagt über Müdigkeit bei Österreichs Intellektuellen. Die FR weiß es immer noch nicht: Hat Grass nun ein Tabu gebrochen oder hat er nicht? Die taz schimpft auf den amerikanischen Patriotismus. Die FAZ möchte ein Bundesland Preußen schaffen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.02.2002. Daniel Cohn-Bendit lobt in der taz den "Baader"-Film von Christopher Roth. Die SZ schnürt ein Dossier zur deutschen Bombe. Die NZZ stand auf der Kairoer Buchmesse vor leeren Regalen. Und in der FAZ hält der britische Schriftsteller Robert Harris Slobodan Milosevic für einen tapferen Kerl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.02.2002. In der FR gratuliert Oskar Negt seinem Freund Alexander Kluge zum Siebzigsten. Die FAZ erklärt uns, warum Werner Heisenberg so kostbar für die Nazis war. Die SZ lässt aus Anlass des Kluge-Geburtstag gleich eine ganze Intellektuellenarmee salutieren und eine Berliner Zeitung denkt über eine süddeutsche und eine Frankfurter Zeitung nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.02.2002. Die SZ erinnert daran, dass Walter Kempowski schon längst geleistet hat, was Günter Grass jetzt einklagt - die Erinnerung an Flucht und Vertreibung. Die FAZ erzählt, wem Bertelsmann 45 Millionen Dollar für die kommende Apokalypse zahlt. In der FR annonciert der Berliner Kultursenator Thomas Flierl eine weitere Strukturreform. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.02.2002. Die SZ befasst sich mit der wieder erstarkenden Friedensbewegung in Israel. Die FAZ berichtet über die neuen Dokumente zu Werner Heisenbergs "Friedensmission", findet aber, dass sie gar "nichts Neues" bringen. Die NZZ meldet: Schlechte Stimmung an der Belgrader Universität. Die FR betrachtet Störfälle im Herzen Eruopas: Haider, Zeman, Temelin. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.02.2002. Die SZ setzt ihre Berichterstattung über die "Friedensmission" Werner Heisenbergs fort. Eine Frankfurter Zeitung findet: Das ist ja doch nur die Sensationmache "einer süddeutschen Zeitung". Die NZZ sieht keine Erbfeindschaft zwischen Hinduismus und Islam. Auf den Berlinale-Seiten der Zeitungen ist Francois Ozons Film "8 femmes" der bisherige Favorit Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.02.2002. Die FAZ erzählt die Geschichte des Fotos von dem afghanischen Flüchtlingsmädchens mit den wunderschönen grünen Augen. In der NZZ schreibt Thomas Sprecher einen Nachruf auf Elisabeth Mann-Borgese. Der Frankfurter Schriftsteller Jamal Tuschik sagt der taz, wohin mit der Wucht, wenn der Füller mal verstopft ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.02.2002. In der SZ äußern sich Carl Friedrich von Weizsäcker und Michael Frayn über die neuen Dokumente zur "Friedensmission" Werner Heisenbergs - sie sollte wohl vor allem verhindern, dass eine Atombombe auf Deutschland fällt. Die FAZ porträtiert Rupert Murdoch. Die NZZ fragt: Muss der Alexander-Fest-Verlag wirklich aufgelöst werden und antwortet: Ja. In der taz hören wir, was Punk ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.02.2002. Drei Namen dominieren die heutigen Feuilletons: Tom Tykwer, Michel Houellebecq und Marcel Reich-Ranicki. Tykwer schimpft in der Zeit auf "diese Drecksdrehbücher". Michel Houellebecq wurde von der FAZ beim Küssen einer (schönen!) Frau beobachtet und erklärt in der SZ, was er an Frankreich "grotesk" findet. Marcel Reich-Ranickis Solo fanden die meisten so lala. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.02.2002. Die Berlinale ist das große Thema: Wie wird's laufen unter der neuen Leitung? Die FAZ schildert außerdem den Kampf der Giganten zwischen Leo Kirch und Matthias Döpfner (wobei sie am Gigantentum des letzteren zweifelt). Die NZZ berichtet über den neuen Antisemitismus in Rumänien und die taz interviewt Claus Leggewie zum Gipfel von Porto Alegre Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.02.2002. Die SZ antwortet auf Martin Mosebachs gestriges Plädoyer in der FAZ für einen Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Die FR sagt Günter Grass' Novelle "Im Krebsgang" einhellig positive Reaktionen voraus. Die taz hat Catherine Millet interviewt. Es geht natürlich um Sex. Die NZZ porträtiert den Buch-Visionär Jason Epstein. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.02.2002. In der FAZ fordert Martin Mosebach den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. In der NZZ beklagt Heinz-Klaus Metzger den Negativitätsverlust in der Neuen Musik. Die SZ wirft einen illusionslosen Blick auf den italienischen Rechtsstaat. Die FR hat in New York keine Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum gefunden und die taz ist enttäuscht über die kulturlosen Sozialdemokraten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.02.2002. Alexander Fest schließt seinen eigenen Verlag und tritt stattdessen die Leitung des Rowohlt-Verlags an. In der NZZ erfährt man, wieviel die britischen Verlage den Buchhändlern bezahlen, damit diese ihre Bücher präsentieren. Die taz widmet sich der lateinamerikanischen Musik. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.02.2002. Gemischte Gefühle in den Feuilletons: Alexander Fest schließt seinen eigenen Verlag und tritt statt dessen die Leitung des Rowohlt-Verlags an. In der NZZ erfährt man unterdessen, wie viel die britischen Verlage den Buchhändlern bezahlen, damit diese ihre Bücher präsentieren. Die taz widmet sich außerdem der lateinamerikanischen Musik und die SZ interviewt Dominik Graf. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Scheinbar flüchtiger Strich

26.07.2016. Die FAZ sieht der Invasion der "neuen Wilden" wie Bärenklau, Waschbär und Co. nach der Lektüre von Fred Pearce gelassen entgegen. Die FR sucht mit Dieter Henrichs "Sein oder Nichts" das Unvordenkliche. Die Finnen können auch warmherzig witzig, lernt die SZ mit Olli Jalonens Roman "Von Männern und Menschen". Die taz verliebt sich in die junge Prostituierte aus "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen