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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

März, 2002

Heute in den Feuilletons

30.03.2002. In der FR plädiert der Historiker Hans Mommsen gegen den Krieg als Mittel der Politik. Die NZZ schildert die gedrückte Stimmung in Tel Aviv. Die SZ präsentiert einen alten Zeitungsartikel von Billy Wilder. Die FAZ berichtet über scharfe Kritik an der Reise des Schriftstellerparlaments in die besetzten Gebiete. Alle erinnern an Billy Wilder und Matthias Beltz. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.03.2002. In der SZ begrüßt Michel Serres den Computer als wichtigstes Ereignis seit der Erfindung der Schrift und des Buchdrucks. Die taz macht uns mit dem neuen Genre des Bastard-Pops bekannt, während sich die NZZ mit Sampling-Techniken am avantgardistischen Rand der Popmusik befasst. Die FR verkündet das Todesurteil für den deutschen Föderalismus. In der FAZ meditiert Silvia Bovenschen über die Abschaffung der Frau in der Kindszeugung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.03.2002. Die FAZ stellt uns den teuersten Autor der Welt vor, den christlichen Fundamentalisten Tim LaHaye, für den Bertelsmann ganz 51 Millionen Euro springen lässt. In der taz porträtiert Uri Avnery den Bulldozer Ariel Scharon. Die FR befasst sich mit dem Fall Peter Müller. Die NZZ berichtet über neue Spekulationen zum Tod Primo Levis. In der Zeit macht sich Martha Nussbaum gen-ethische Gedanken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.03.2002. In der SZ erklärt Andreas Gursky, wie genau er demnächst Kühe zu fotografieren gedenkt. Außerdem findet die SZ eine Vorgängerepisode zum Bundesrats-Dramolett aus dem Jahr 1198. Die FR unterhält sich mit Michael Hardt über seine Globalisierungsbibel "Empire". Die taz befasst sich mit der Kulturszene von Bolivien. Die NZZ resümiert polnische Debatten zu EU-Beitritt. In der FAZ fragt sich Peter Schneider, warum die 68-er-Generation Themen wie die Vertreibung mied. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.03.2002. In der SZ wirft Salman Rushdie seinem Kollegen V.S. Naipaul vor, Stimmung gegen die Moslems zu machen. Die FR fand die allgemein sehr gelobte Leipziger Buchmesse mal wieder "ostig schnuckelig". Die NZZ kommt (wie die FAZ) auf den Eklat beim Pariser Salon du Livre zurück. In der taz porträtiert Gabriele Goettle den Direktor der Wiener Wasserwerke. Die FAZ sieht den Bundesrat als Fürstenkongress. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.03.2002. In der SZ plädieren Götz Aly und Karl Schlögel für eine transnationale Perspektive auf das Thema Umsiedlung, Deportation und Vertreibung. In der FAZ schildert Zeruya Shalev das Leben in Angst. Die NZZ denkt über den "Makel des Verschontseines" in der Schweizer Literatur nach. Die FR gratuliert jetzt schon Martin Walser zum 75. Geburtstag. Alle verreißen die Gala zum Deutschen Bücherpreis. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.03.2002. In der FAZ beklagt Juan Goytisolo das Martyrium der Palästinenser. In der SZ erfahren wir, warum das FAZ-Feuilleton nun doch nicht nach Berlin fährt. In der NZZ erklärt Julian Barnes, wie er sich eine Südsseinsel verdiente. Die taz mokiert sich über den Kleinkrieg zwischen den Großfeuilletons. Die FR bringt Licht in die Vertriebenendebatte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.03.2002. Die Zeit beschreibt den Alltag Israels im Krieg. Die FAZ stellt uns den schwulen Populisten Pim Fortuyn vor, der die niederländische Politik-Szene durcheinanderbringt. In der SZ beschreibt Georg Klein, wie ein beängstigendes Potenzial in unseren Schulen zerrieben wird. Die taz porträtiert Ulf Poschardt. Die NZZ stellt neueste holländische Architektur vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.03.2002. In der SZ stellt der Historiker Fritz Stern eine Entfremdung zwischen Europäern und Amerikanern fest. Die NZZ berichtet über das große Reinemachen in den italienischen Kulturinstituten. Die FR denkt über die Krise der Mediengiganten Vivendi und Kirch nach. In der taz plaudern Schriftsteller über die Rückkehr der DDR in die Literatur. Die FAZ berichtet über adoptierte Embryonen in den USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.03.2002. In der SZ erklärt Susan Sontag, warum sie Elfriede Jelinek nicht lesen kann. In der FR plädiert der Historiker Klaus-Dietmar Hanke für einen "Ort der Erinnerung" an die Stasi. In der FAZ beschreibt Beqe Cufaj die Wirkung von Slobodan Milosevic' Selbstverteidigung auf die Öffentlichkeiten im ehemaligen Jugoslawien. Und alle erinnern an Luise Rinser. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.03.2002. In der SZ spricht der MIT-Professor Joseph Weizenbaum über den Unterschied zwischen Mensch und Maschine. In der taz fordern die Globalisierungskritiker Michael Hardt und Antonio Negri noch mehr Globalisierung. In der NZZ denkt Robert Menasse über den Unterschied zwischen dem Kennedy-Attentat und dem 11. September nach. In der FAZ macht Dieter Wellershoff den Konformitätsdruck für den Kölner Klüngel verantwortlich. Und Christoph Schlingensiefs "Quiz 3000" floppt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.03.2002. Die NZZ hat Susan Sontag besucht. In der SZ liefert Marino Freschi eine neapolitanische Erinnerung an Hans-Georg Gadamer. Die FR denkt über den Surrealismus als Attacke auf den Wirklichkeitsbegriff nach. Die FAZ untersucht die Überraschungseier, die Peter Olson seinen Bertelsmännern zu Ostern ins Nest legt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.03.2002. Die SZ bewundert Kanzler Schröders Festigkeit im Krieg gegen den Terror. Die NZZ erklärt, warum koreanische Schüler am liebsten auswandern möchten. Die taz staunt über die Reize des neuen männlichen Calvin-Klein-Unterhosenmodells. In der FR fordert Jürgen Todenhöfer mehr Unterstützung für den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Die FAZ würdigt - wie auch alle anderen Zeitungen - den verstorbenen Philosophen Hans Georg Gadamer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.03.2002. Pierre Nora behauptet in der Zeit, "Alles!" über den Algerienkrieg zu wissen. Imre Kertesz erklärt in der FAZ, warum er sein Judentum als Aufgabe begreift. Die FR macht sich Gedanken über Begegnungen der Macht mit dem Geist. Und die taz widmet sich dem asiatischen Kino. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.03.2002. Die SZ nennt Francis Fukuyama einen Neomerkantilen. Die FAZ erlebte ihn als dialektisch gelangweilt. Unterwegs in Deutschland war auch der Philosoph Michael Walzer, der seine Theorie des gerechten Krieges erläuterte. Die taz vermisst darin die Möglichkeit des Scheiterns. Die FAZ findet sie zu abgewogen und die FR fand's gut. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.03.2002. In der FAZ erklärt der Evolutionsbiologe Ernst Mayr, warum der liebe Gott kein Problem mit einem Klon hat. Die taz besucht Hermann Kant. In der FR schreibt Karl Schlögel über Günter Grass' Novelle "Im Krebsgang". Die SZ wundert sich über Salman Rushdie, der V.S. Naipaul vorwarf, den Nobelpreis geschändet zu haben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.03.2002. In der SZ schildert Günter Rohrbach das Problem des deutschen Films so: Der deutsche Regisseur ist jung - darf aber nicht altern. Die FAZ findet Botho Strauß' "Unerwartete Rückkehr neu, schön, leicht und merkwürdig. Die taz setzt sich mit Avishai Margalits und Ian Burumas "Okzidentalismus"-These auseinander. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.03.2002. Elfriede Jelinek prangert in der Süddeutschen Zeitung das Beinahe-Monopol der Kronenzeitung mit ihrem "gesunden Volksempfinden" an. In einem F.A.Z.Artikel über den Kölner SPD-Skandal berichtet Andreas Rossman über den "Kultur-Klüngel". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.03.2002. Die NZZ beschreibt den schwierigen Generationenwechsel in den deutschen Verlagen. In der taz gibt der israelische Schriftsteller Etgar Keret eine drastische Beschreibung der Stimmung in Israel. In der SZ äußert sich Roger de Weck, in der FR Peter Glotz zum Ende der Woche. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.03.2002. In der FAZ kritisiert Hans Magnus Enzensberger die Auslandsberichterstattung der norwegischen Presse. Außerdem berichten FAZ und NZZ über das Urteil gegen Arundhati Roy. Die Zeit möchte die "deutsche Krankheit" mit einer neuen Serie kurieren. Die FR outet Heinz Rühmann als John Wayne der Deutschen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.03.2002. In der taz sieht Diedrich Diedrichsen zu, wie sich beim Dramatiker Rene Pollesch die Darsteller in den "Klettverschlüssen elaborierter kulturdiagnostischer Texte" verhaken. Die FAZ findet: Hans Holbeins Schutzmantelmadonna gehört nach Hessen. In der SZ plädiert Norbert Niemann für einen Dialog mit der Jugend. Die NZZ schickt einen melancholischen Reisebericht aus Alt-Delhi. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.03.2002. In der SZ wird heftig über Heinz Schlaffers allzu "Kurze Geschichte der deutschen Literatur" gestritten. Die NZZ bereitet uns auf eine Dreihundertjahrfeier vor: Wird Sankt Petersburg wieder russische Hauptstadt? Die taz konstatiert eine auffallende Großmut zwischen Kunst und Wirtschaft. Die FAZ verzeichnet eine neue Milde im drakonischen Rechtssystem von Kalifornien - schon weil es so teuer ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.03.2002. In der NZZ wird Gott als Ur-Automobil geoutet. In der FAZ annonciert Jeremy Rifkin die neueste "biologische Bombe": eine künstliche Gebärmutter. In der SZ stellt Schimon Peres seinen Friedensplan vor. Die taz interviewt Ryszard Kapuscinski, dem auch alle anderen zum Siebzigsten gratulieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.03.2002. In der SZ will sich die Historikerin Katharina Rutschky auch nach der Pisa-Studie nicht am Riemen reißen. Die FR sieht Deutschland zu einem Land der Opfer werden. Die NZZ war in Saloniki. Und in der FAZ verteidigt der Rechtsphilosoph Gerd Roellecke das Klonen. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Scheinbar flüchtiger Strich

26.07.2016. Die FAZ sieht der Invasion der "neuen Wilden" wie Bärenklau, Waschbär und Co. nach der Lektüre von Fred Pearce gelassen entgegen. Die FR sucht mit Dieter Henrichs "Sein oder Nichts" das Unvordenkliche. Die Finnen können auch warmherzig witzig, lernt die SZ mit Olli Jalonens Roman "Von Männern und Menschen". Die taz verliebt sich in die junge Prostituierte aus "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen