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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Mai, 2003

Heute in den Feuilletons

31.05.2003. In der FAZ startet Jürgen Habermas eine Initiative für ein Kerneuropa ohne unbotmäßige Randstaaten. Im Rahmen derselben Initiative schreiben Adolf Muschg in der NZZ und Richard Rorty in der SZ. In der FR insistiert Roswitha Haring, das es in der DDR nicht nur Gestank und Zensur gab. In der taz erinnert sich der Beleuchtungsspezialist Gerd Hof, der nicht für Rollings Stones arbeiten will, an die Zeit seiner Stasi-Haft: "Ich stank." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.05.2003. In der SZ erstellt Ivan Nagel anlässlich der "Agenda 2010" ein "Falschwörterbuch der Sozialreformen". In der FAZ begründet Emmanuel Todd, warum er einst gegen Europa war und heute gegen Amerika ist. Die NZZ sieht Harald Szeemann auf dem Weg vom Tiefseetaucher zum Hochseefischer. Die taz erinnert daran, dass es eigentlich schon in den Achtzigern keine Arbeit gab. Nicht in der FR setzt sich Wolfram Schütte mit der Cannes-Berichterstattung seiner jüngeren Filmkritikerkollegen auseinander. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.05.2003. In der Zeit erklärt Adam Michnik, warum er der SPD misstraut. Die SZ führt vor Augen, wie Random House das Taschenbuch wegdefinieren will. Die FR erklärt, warum sich der russische Geheimdienst über das Petersburger Jubiläum freut. Die FAZ erzählt, wie die Times vor 50 Jahren die Nachricht von der Erstbesteigung des Mount Everest in die Welt setzte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.05.2003. In der FAZ schimpft James Watson auf Deutschlands Bioethik. Die NZZ gibt Heiratstipps für Indien. Die FR befasst sich mit "illegaler Archäologie". Alle ziehen eine eher nüchterne Bilanz des Festivals von Cannes. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.05.2003. In der taz buchstabiert Gabriele Goettle: "A wie Anthrax, Mhhhm wie Milzbrand". Die FAZ meint zum Abschluss des Festivals: Mit Cannes geht's bergab. Die SZ fragt: Wo bleibt die Aura von Nachlässen im digitalen Zeitalter. Die NZZ zeigt am Fall einer deutschen Familie von Hitler-Gegnern die Unhaltbarkeit der tschechischen Benesch-Dekrete. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.05.2003. In der taz beklagt der US-Senator Robert C. Byrd die gefühllose Heuchelei seiner Regierung. Die SZ nimmt Kung-Fu-Unterricht und teilt väterliche Fußfeger an Neophyten mit Sonnenbrillen aus. FR und taz singen Michael Rutschky ein Ständchen. Die FAZ untersucht das Nachbeben von 68 in französischen Schulen. Die NZZ erinnert an Ralph Waldo Emerson und Countee Cullen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.05.2003. Die FAZ glaubt nicht, dass Random House nach dem Bescheid des Bundeskartellamts noch eine Chance hat, wie vorgesehen mit Ullstein Heyne List zu fusionieren. Die FR erinnert an Maurice Wolff, den Zaren der russischen Bücher. Die taz freut sich über den Pei-Bau in Berlin. Die NZZ widmet sich dem Streit um das österreichische Kultrbudget. Die SZ hat Mitleid mit Christoph Stölzl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.05.2003. In der Zeit fragt sich Volker Schlöndorff, warum der deutsche Film nicht ankommt - vor allem nicht in Cannes. In der SZ erkennt Günter Gaus in Bundeskanzler Schröder den Typ des Pyrrhussiegers. Die taz  wirft einen Blick in die Zukunft der Nicht-Arbeit. Die FR findet Schröders "Agenda 2010" zwar nicht schrecklich, aber schrecklich verkauft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.05.2003. In der taz erklärt die Konfliktforscherin Mary Kaldor, was ein Spektakel-Krieg ist. In der FR fordert der irakische Dichter Fawzi Karim die USA auf, noch ein bisschen im Irak zu bleiben. SZ und taz widmen sich der Matrix-Reloaded. Die FAZ findet Lars von Trier glaubhaft als Bürgerschreck. Die NZZ weist nach, das Albert Einstein kein Autist war. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.05.2003. Die FAZ beobachtet eine nostalgische Verklärung des Franquismus in der spanischen Kultur. Die FR hört den Chor der Linken über Kuba weinen. Die NZZ berichtet aus Marokko über Repressalien gegen Filmemacher und Rockmusiker. Die SZ beklagt eine Schrumpfung der (Reise-)Welt in Zeiten des Terrors. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.05.2003. In der FAZ fordert der italienische Philosoph Angelo Bolaffi: Europa soll sich den USA als Konkurrent stellen. In der NZZ beklagt Otfried Höffe die Unfreiheit des Klons. Die FR schildert bewegt die minutenlange ergriffene Regungslosigkeit des Publikums nach Jacqueline Kornmüllers "Elektra" in Hamburg. Der Dresdens Museumsdirektor Martin Roth warnt in der SZ vor Freizeit-Feldherren, die Museen versenken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.05.2003. "Sie irren sich, meine Herren!", ruft George Steiner in der SZ Jacques Derrida und Richard Rorty zu. In der NZZ schreibt Konstantin Asadowski über die dunkle Seite von Sankt Petersburg. In der taz setzt sich Naomi Klein genau zwischen den Economist und die Trotzkisten. Die FAZ annonciert: Mit dem Föderalismus geht's bergab, und zwar rasant. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.05.2003. In der FR meditiert John Berger über die Angst der Sieger. Die taz meditiert über die Angst der FR. In der NZZ findet Jens Reich das Klonen gar nicht so schlimm: Leichenfleddern war schlimmer. In der SZ gibt der Investmentbanker Abdullah Zeini Jefri bekannt, dass die Saudis nun begreifen, wer ihr Feind ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.05.2003. In der FAZ sagt der amerikanische Autor Ralph Peters den Deutschen seine Meinung: "Ihr widert uns an." Die Zeit weist nach: Die Huris sind höchstwahrscheinlich Weintrauben. In der FR klagt der Schriftsteller Carlos A. Aguilera die Unterdrückung der Intellektuellen in Kuba an. Die SZ fürchtet nach dem grauenvollen Eröffnungsfilm um das Festival von CannesMehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.05.2003. Le Monde bringt eine Polemik von Enrique Krauze gegen Gabriel Garcia Marquez. In der taz erzählt Jean Ziegler, wie ihn Che Guevara abhielt, Guerillero zu werden. Die FAZ wundert sich über den "riesigen Parasiten" Bertelsmann. Die FR findet Cannes französisch wie nie. In der NZZ erklärt der Historiker Wlodzimierz Borodziej warum die Polen im Irakkrieg die Amerikaner unterstützt haben. Die SZ porträtiert den machtlosesten Kulturpolitiker von Berlin: Thomas Flierl. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.05.2003. Die taz erklärt, was einen starken von einem schwachen Schimpansen unterscheidet. Die FR raubt uns die letzten Illusionen über den real existierenden Kapitalismus. Die FAZ entdeckt in Peter Handke den Lach- und Fremdmann. Die NZZ liest Bernard-Henri Levys neues Buch, will ihm aber nicht glauben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.05.2003. In der taz erklärt der Neokonservative Gary Schmitt, welches die nächsten Schritte seiner Weltpolitik sind. Die FAZ kritisiert den Musikverlag Schott, der in London ein wichtiges Beethoven-Manuskript versteigern lässt. Die FR setzt ihre Theaterdebatte fort: Wie mausetot ist Poptheater? Die NZZ doziert über das Staatsdenken in der islamischen Welt. In der SZ fordert Norbert Blüm eine Aufhebung des Kündigungsschutzes an deutschen Universitäten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.05.2003. Etwas spät heute die Feuilletons, dafür haben wir einen brandneuen Server! Die FAZ freut sich auf die nächsten zwei Matrix-Filme. Die NZZ hat die Protokolle der McCarthy-Verhöre gelesen. In der FR erinnert sich Michael Rutschky an seinen Helden aus Jugendtagen: Adorno. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.05.2003. Die NZZ unterhält sich mit Jeffrey Eugenides über das "5-alpha-Reduktase-Mangel-Syndrom". Die FAZ verzeichnet eine erhebliche Beschleunigung auf der Keimbahn. In der taz prophezeit Nelson George den "globalen Siegeszug der Rap-Kultur". Die SZ nimmt den Franzosen übel, dass sie nicht für Polen sterben wollten. Und die FR erklärt Armanis Geheimnis: Weiche Stoffe, feste Körper. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.05.2003. Die Zeit findet die Nation irgendwie so missvergnügt. In der FAZ erklärt Andrzej Stasiuk, wovor Polen uns bewahrt hat. Die NZZ schwärmt von Fernandels grandioser vis comica mit dem breiten Pferdelachen. In der SZ berichtet der Altorientalist Walter Sommerfeld, wie amerikanische Soldaten den irakischen Plünderern Tür und Tor öffneten. Und die taz bringt ein Interview mit dem brasilianischen Regisseur Fernando Meirelles. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.05.2003. Die FAZ hält den Achtundsechzigern vor, nichts gegen die Macht der Banken unternommen zu haben. In der NZZ fürchtet Faraj Sarkohi, den aus der laizistischen Despotie befreiten Geist des schiitischen Fundamentalismus. Die SZ führt auf eine Konzertreise durch das SARS-geplagte China. In der FR fürchtet Michael Eberth den obszönen Blick der Dana Horakova. Und die taz mag nicht an glückenden Sex glauben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.05.2003. In der FAZ sieht Hans-Ulrich Gumbrecht die moralische Autoriät der "Koalition der Opportunisten" in Trümmern. Die FR sieht für die Polen im Irak die großartige Chance, endlich einmal Täter zu werden. In der SZ beschwört Manuel Rivas den Niedergang von "El Cid" Jose Maria Aznar. Und die NZZ fragt, ob sich die Generation Egotaktiker nicht doch noch zur Generation Golfkrieg mausert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.05.2003. Die SZ prophezeit den baldigen Niedergang der amerikanischen Neokonservativen. Die taz findet SARS vollkommen zeitgemäß. Die FR vermisst eine Kultur des Musikvideos in Deutschland. Und die FAZ hat auf den Seiten des türkischen Außenministeriums Interessantes über den europäischen Verschmelzungsdrang erfahren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.05.2003. In der FR erklärt Vojislav Kostunica, früherer Präsident Jugoslawiens, warum er nicht der Bremser aus Belgrad ist. Die SZ untersucht den Wert Amerika. Die NZZ zerpflückt Guy Debord. Die taz trauert intelligenteren 1.Mai-Demos hinterher. In der FAZ kommentiert Wolfgang Schivelbusch das Verschwinden des Besiegten im Irakkrieg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.05.2003. In der FR hält Marcia Pally das Empire für eine klasse Idee, schließlich sei die Welt durch Tee und Kekse ein bisschen besser geworden. In der SZ findet Burkard Spinnen die Sozialdemokraten inzwischen so verbissen und verbiestert wie die Vertriebenen. In der FAZ plädiert Hussain Al-Mozany dafür, Saddam Hussein nicht zu vergessen. taz und NZZ gratulieren dem ungekämmten James Brown. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Klaviatur der Stimmfarben

25.07.2016. Die besten Werke Boris Pasternaks lagen vor "Doktor Schiwago", versichert Oleg Jurjew in der FR und empfiehlt wärmstens eine dreibändige Werkausgabe mit frühen Gedichten, Briefen und Erzählungen. Einfach brillant findet die NZZ Birgit Weyhes Comic über die "Madgermanes" genannten mosambikanischen Vertragsarbeiter in der DDR. Die taz liest ein Interviewbuch mit Mädchen, die von Boko Haram entführt worden waren. Die Welt feiert Ulrich Drüners neue Wagner-Biografie. Die FAZ kann sich kaum satthören an Katharinas Thalbachs und Thomas Braschs Shakespeare. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen