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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Mai, 2004

Heute in den Feuilletons

29.05.2004. In der NZZ erklärt Gerhard Richter, warum wir auf Kriege nicht verzichten können. In der Welt erklärt Andrzej Stasiuk warum er als Europäer endlich sein Arbeitszimmer aufräumen muss. In der taz entwickelt Klaus Theweleit eine kleine Philosophie des Fußballspiels. Die SZ beklagt die Plünderung des irakischen Kulturerbes. Die FAZ ärgert sich über das bornierte Kunst- und Museumsestablishment. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.05.2004. Die FAZ beschreibt den kulturellen Schulterschluss zwischen Bertelsmann und der KP Chinas. Die taz verkündet das Ende der Neuen Niedlichkeit der Zonenkinder. Die NZZ bewundert die Plagiierung westlicher Kulturprodukte in Russland. "Rettet die Aura!" ruft Max Hollein im Tagesspiegel. Die SZ trauert um die Young British Artists. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.05.2004. Die Zeit hat gehört, wie Morrissey Gott vergab. In der FAZ setzt Ernst-Wilhelm Händler einen "Mann ohne Ende" gegen die Enden von Mann. Die FR schickt selbst den Gedanken an Folter durch die Filter der Öffentlichkeit. In der taz findet Reinhard Rürup den Architekten Peter Zumthor nur in der Theorie bescheiden.   Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.05.2004. In der FAZ ruft der ehemalige Diplomat Roger Morris die heutigen Diplomaten der USA zur Revolte auf. In der NZZ hakt Robert Menasse Österreich ab. In der Berliner Zeitung wird abgerissen, was von Peter Zumthor übrig blieb. Die SZ seufzt: "Katastrophen sind wunderschön!" Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.05.2004. Die FAZ schildert die Lage in Tschetschenien. Die NZZ macht eine literarische Entdeckung erster Güte in Slowenien. SZ und taz streiten weiter um die Flick-Collection. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.05.2004. Die New York Times bringt einen Essay Susan Sontags zu den Folterbildern von Abu Ghraib, den die SZ dankenswerter Weise gleich übersetzt. Die NZZ begleitet China auf seinem Weg in die Moderne. In der FAZ gratuliert Gert Voss dem Regisseur George Tabori zum Neunzigsten. Die Reaktionen auf die Goldene Palme für Michael Moores Dokumentarfilm "Fahrenheit 9/11" sind sehr zwiespältig. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.05.2004. Die Welt fährt mit Colson Whitehead U-Bahn in New York. Die NZZ wandelt über eine Biennale für zeitgenössische Kunst in Dakar. Die taz wttert gegen eine "Bande reaktionärer Popschreiber" in der SZ. Die FAZ befürwortet eine Komposoition aus Kaviar, Kalbfleisch und Blumenkohl-Espuma, nur bei Zugabe einer recht großen Menge Kaviar. Wong Kar-Wais neuer Film stößt in Cannes auf gemischte Reaktionen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.05.2004. In der Welt erklärt der Historiker Niall Ferguson, warum die Amerikaner mindestens zehn Jahre lang im Irak bleiben müssen. Die SZ sah in Cannes das prachtvollste Bordell, das man sich vorstellen, aber die FAZ würde die Goldene Palme trotzdem an Che Guevara verleihen. Die NZZ transportiert einen monumentalen Tschechow von Sachalin nach Badenweiler. Die Berliner Zeitung unterhält sich mit dem tschetschenischen Dichter und Politiker Apti Bisultanov über den Widerstand in seinem Land. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.05.2004. In der Welt erinnert Ralf Dahrendorf in erhabener Trockenheit an eherne Prinzipien des Liberalismus. Die Zeit ermittelt, wie Kalkutta über Bombay denkt. In der taz meint der Kritiker Klaus Kreimeier: die taz soll Bilder fressen, nicht zensieren. Die FAZ und die Berliner Zeitungen rufen: "Tschüss, Thielemann". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.05.2004. In der NZZ erinnert Paul Auster daran, dass Bush kein gewählter Präsident ist. In der FR analysiert der Kulturanthropologe Thomas Hauschild die Folterbilder aus dem Irak als eine Art "interkultureller Mimesis". In der FAZ gibt Hussain Al-Mozany zu bedenken, dass arabische Politiker die Amerikaner wegen der Folter am allerwenigsten kritisieren dürfen. Außerdem lief Hans Weingartners deutscher Wettbewerbsfilm "Die fetten Jahre sind vorbei" in Cannes und stieß auf das Wohlgefallen der FAZ und der Welt, während sich die NZZ an Michael Moores neuem Film ergötzt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.05.2004. In der NZZ versucht Hassan Dawud das Grauen der arabischen Welt vor der Ermordung Nicholas Bergs in Worte zu fassen. Die SZ prophezeit einen Niedergang der Museen in Deutschland. Alle widmen Günter Gaus liebevolle Nachrufe. Außerdem: Das Theatertreffen war welthaltig, und in Cannes lief Kiarostamis neuer Film. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.05.2004. In der FAZ stellt Salman Rushdie fest: "Das Wohl der Massen missachtet man nicht ungestraft." In der Welt beschreibt Michael Ignatieff, wie eine Niederlage im Kampf gegen den Terror aussieht. Sein Kollege Michael Walzer will in der FR Rumsfeld zum Rücktritt zwingen. Die SZ möchte Europa ein 780.576 Quadratkilometer großes Kopftuch aufsetzen. Die NZZ besucht Paula Fox. Und die taz sucht vergeblich in der Berliner Ausstellung zum Ersten Weltkrieg die Kriegsgegner. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.05.2004. In der SZ will Alfred Brendel nicht die Gouvernante der Komponisten spielen. Die NZZ ergründet mit Meriwether Lewis und William Clark die "Manifest Destiny" der USA. Die taz wartet darauf, dass das Land wenigstens einmal stillhält. Die FAZ stellt klar, dass das neue Europa auch nicht jünger ist als das alte. Und die FR erklärt den Unterschied zwischen dem Jammern und dem Jammern über das Jammern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.05.2004. Die Folterbilder und das Video von der Abschlachtung Nick Bergs bewegen die Feuilletons. "Ich bin dafür, dass man sie zeigt", sagt Klaus Theweleit in der SZ. In der Welt analysiert der Kunsthistoriker Klaus Honnef die Folterbilder. Diese Bilder dokumentieren nicht nur ein Verbrechen, sie sind selbst eines, meint auch die FR. Die taz sieht im Video von der Ermordung Nick Bergs die apokalyptische Vision der Snuff Pornos realisiert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.05.2004. In der Welt beschreibt der Historiker Paul Kennedy die unvermeidliche Entartung jedes Krieges. Und Andre Glucksmann beschreibt die tschetschenischen Rebellen als Anti-Terroristen par excellence. Die NZZ belauscht den verbalen Pingpong in der Pariser Banlieue. In der FR wundert sich Richard Wagner über die Ignoranz der Deutschen gegenüber gebildeten Einwanderern. Spiegel-online sieht den Westen am Boden. In der SZ kritisiert Richard Overy die Entmenschlichung des Terroristen. Die FAZ fragt, warum im Mannesmann-Prozess Laien- und Ersatzrichter in die Kantine geschickt wurden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.05.2004. Die FAZ singt eine Hymne auf den chinesischen Bürgerrechtler Jiao Guobiao, der das Propagandaministerium seines Landes in heftige Verlegenheit bringt. Die NZZ empfiehlt zum Verständnis des Islamismus die Lektüre des sudanesischen Autors Tajjib Salich. Die FR fühlt mit Gelsenkirchen: Wenigstens Musical-Meister ist Schalke geworden. Die taz bringt Dokumentationen und Reflexionen zu den Folterbildern aus dem Irak. In der SZ sieht sich Wolfgang Petersen auf einer Linie mit Homer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.05.2004. Die FAZ findet, dass gewisse Argumente für die Folter sprechen. Die taz erinnert an die Zustände in amerikanischen Gefängnissen, wo Misshandlungen ebenfalls üblich sind. In der SZ schimpft Tony Judt über die Sorry-Gesellschaft und die Instant-Reue der Politiker. Im Tagesspiegel erinnert der slowenische Dichter Uros Zupan die Alten und Mächtigen in Europa daran, dass die kreativsten Köpfe aus der Provinz kommen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.05.2004. "Berlin ist wie Washington", sagt Peter Eisenman in der Berliner Zeitung, "und Washington ist tot". Die taz findet dagegen: Istanbul lebt. In der Welt singt Elfriede Jelinek eine Hohelied auf die entgleisenden Züge im Gesicht von Peter Lorre. Die FAZ weist nach, wie sich die Erfinder von Berufsattrappen Jobs verschaffen. Die NZZ fragt: Ist ein freies Polen kulturell interessant? Die SZ versucht die Folgen der Folterbilder zu ergründen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.05.2004. In der SZ singt Mario Vargas Llosa ein Hohelied auf den "amourösen, empfindsamen Kult" der Tauromachie. Die FAZ weist nach, wie Wolfgang Petersen die "Ilias" mit dem Computer verhöhnt. In der NZZ zweifelt der Philosoph Otfried Höffe am Modellcharakter der Wirtschaft für die Universitäten. In der FR weist Claus Leggewie die Absurdität der Zuwanderungsdebatte nach - denn Deutschland ist längst ein Auswanderungsland. Im Tagesspiegel erkennt Daniel Barenboim das palästinensische Volk an. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.05.2004. Die Zeit bewundert Brad Pitts Brustpanzer in Größe 85D. Die NZZ fährt in einem glutrot leuchtenden Glaslift durch den Pariser Baccarat-Palast. Die FR schildert die Krise des Gastro-Götzendienstes in Frankreich. Solomon Korn (in der taz) und Hubertus Knabe (in der Welt) fordern, die Leiden der Opfer des Kommunismus ins kollektive Gedächtnis Europas aufzunehmen. Die SZ erklärt, was heute cool ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.05.2004. In der FAZ klopft Peter Glotz der Kohorte der Vierzigjährigen ermunternd auf die Schultern: Generation Reform, viel Glück! Die NZZ hört Günter Kunert beim behaglichen Plaudern über die Schlechtigkeit der Welt und der Rechtschreibreform zu. In der SZ schlägt Richard Chaim Schneider eine fürsorgliche Umarmung Scharons durch die Linke vor. In der FR steht Antje Ravic Strubel Schlange in Hollywood. Die taz hört alte Popstars von Aura und Orgasmen singen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.05.2004. Die FR erklärt, warum nur mittelmäßige Akademiker mit dem Begriff "Hyperterrorismus" hantieren. Die NZZ präsentiert einen Auszug aus dem neuen Roman von Georg Klein: "Die Sonne scheint uns". In der Welt erklärt der Historiker Wolfgang Reinhard, wer zu Europa gehört. In der taz erklärt Christina Weiss, was europäische Kultur ist. Die FAZ sucht nach einem Problem, an dem George W. Bush nicht schuld ist. Die SZ feiert Prince. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.05.2004. In der Welt erzählt Andrzej Stasiuk, wie er Bürger der EU wurde. In der NZZ meldet Boris Schumatsky die Rückkehr der Angst in Russland. Die FR sieht einen finsteren Regie-Berserker am Werk. In der SZ erklärt Daniel Barenboim: "Deutsch zu leiden bedeutet immer: Das Tempo wird breiter!" Die FAZ vermutet ein Schriftstellernest im Norden Großbritanniens. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen