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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

September, 2007

Heute in den Feuilletons

29.09.2007. Es hagelt Glückwünsche in den Feuilletons. In der FR zum 800. Geburtstag des persischen Dichters Rumi, der Eselsschwänze an Engelsflügel heftete. Erst siebzig Jahre zählt Johannes Grützke, der unmodernste Maler Nachkriegsdeutschlands, wie die FAZ lobend erwähnt. Im taz-Interview fröstelt es Seymour Hersh vor dem wahrhaftigen Revolutionär George Bush. Die SZ erinnert daran, dass der Orient nicht nur ein Problemfall ist. In der NZZ betonen Übersetzer die Bedeutung ihres Berufsstands. In der Berliner Zeitung kommt Tokio Hotel zu Wort, die erste deutsche Band an der Spitze der israelischen Charts. Robert Wilsons Berliner Dreigroschenoper wird lauwarm bis begeistert aufgenommen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.09.2007. In der FAZ fragt der Romanist Jürgen Trabant, warum die Deutschen lieber Englisch sprechen, statt Deutsch zu bellen. Und Andrzej Wajda erinnert an das unrühmliche Verhalten des Westens nach dem Massaker von Katyn. Im Tagesspiegel kritisiert Seymour Hersh die heutige Journalistenschaft, die zugleich smarter und dümmer geworden sei. In der NZZ erinnert Stefan Weidner an den heute wieder stark gelesenen mystischen Dichter Maulana Dschelaleddin Rumi. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.09.2007. Pardon, dass wir heute zu spät waren. Einer unserer Server war verschnupft und brauchte eine Vivisektion. Und hier die Feuilletons: Der Iran meint es ernst mit der Bombe, mahnt Andre Glucksmann in der Welt. Die taz meint: Zu sagen, dass Jugendliche mit islamischen Hintergrund homophob sind, ist nicht islamophob. In der FR erklärt Pierre Boulez, wie das Orchester der Zukunft aussieht. Die FAZ beobachtet Hans Magnus Enzensbergers Äußerungen über seine Rolle im Jahr 1968 teilnehmend. In der Zeit gibt Ingo Metzmacher Hans Pfitzner eine Chance. Die SZ zieht Lehren aus Andrzej Wajdas neuem Film "Katyn". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.09.2007. Die SZ staunt über Hans Magnus Enzensberger, der einen ganz neuen Begriff der "teilnehmenden Beobachtung" prägte. Die taz beklagt die Verrohung der Medien, die die Berichterstattung über Uwe Barschel stets mit dem Badewannen-Foto garnieren. Die Welt sieht Hanna Schygulla als die Brigitte Mira des neuen deutschen Films. Die FAZ beobachtete Mahmud Ahmadineschad bei seinem Auftritt an der Columbia Unveristät in New York. Der Freitod Andre Gorz' und seiner Frau Dorine bewegt alle Feuilletons. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.09.2007. Die FR fragt mit der italienischen Anästhesie-Ärztin Lina Pavanelli: Hat sich Papst Johannes Paul II. einen sanften Tod gesucht, den er selbst als "Euthanasie" verurteilt hätte? Die NZZ hat schon Andrzej Wajdas Film über das Massaker von Katyn gesehen und berichtet über zwiespältige Reaktionen. In der Welt beklagt der libanesische Autor Jacques Naoum den immer tieferen Graben zwischen den Konfessionen in seinem Land. Die SZ begeht die Drehorte von Tom Cruises Stauffenberg-Film in Brandenburg und findet eine vom Krieg gezeichnete Landschaft. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.09.2007. Manche Feuilletons finden die Stammheim-Spektakel in Stuttgart großartig, andere ein bisschen narzisstisch. Die NZZ fragt: gibt es eine Opferpflicht des Staatsbürgers? Die FAZ porträtiert die Mafia-Fotografin Letizia Battaglia. Für die taz trifft Gabriele Goettle eine Zaubereiexpertin. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.09.2007. In der FAZ macht Katharina Wagner - ohne uncharmant werden zu wollen - zwingende Gründe für ihren Bayreuther Machtanspruch geltend: Sie ist noch jung genug. Die NZZ wirft einen kritischen Blick auf die politische Lage der Frauen in Pakistan. Die FR berichtet mit Erstaunen von der auf der Popkomm artikulierten Sehnsucht der Popmusik nach Fördergeld. Die Berliner Zeitung bedauert das Verschwinden der Kindheit. Die SZ feiert die Fotografin Taryn Simon. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.09.2007. In der taz fürchtet der Rapper Textor, dass das Downloaden von Musik schlechte Auswirkungen auf den musikalischen Geschmack hat. In der FAZ erklärt Romuald Karmakar, warum der Westen über den Islamismus gar nicht so viel wissen will. Die SZ stellt Meinhard von Gerkans Projekt einer Architektur-Akademie vor. Die Welt hat sich die monumentale Dokumentation von Ken Burns über den Zweiten Weltkrieg angesehen. Die NZZ schildert das schwierige Verhältnis der Schweizer Zeitungsverleger zu Google. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.09.2007. In Spiegel Online erklärt Bernhard Schlink, wo ihm der Verteidigungsminister weh tut. In der Zeit beschreibt der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijevic den Hass seiner Landsleute auf die Kosovo-Albaner. In der Welt erklärt Fatih Akin, wie es kommt, dass seine Filme Weltkino sind. SZ und taz sind nicht zufrieden mit Kardinal Meisners Entschuldigung. Die FR nutzt die Bilanz der Documenta XII zu einer Klage über die Auswüchse des Kuratorentums. In der taz zieht Romuald Karmakar Parallelen zwischen Imam Fazazi und Heinrich Himmler. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.09.2007. Die Feuilletons lauschen gebannt den Hassreden eines islamischen Predigers, die in Romuald Karmakars neuem Film "Hamburger Lektionen" verlesen werden. In der taz versichert die marokkanische Soziologin Fatima Mernissi, dass die islamischen Länder dank Internet demokratisch werden. Spiegel Online berichtet, dass die New York Times ihr gesamtes Archiv und fast alle bisher kostenpflichtigen Bereiche freistellt. In der FAZ erklärt Kardinal Meisner, was er meinte, und die NZZ fasst die Reaktionen auf Meisner "schiefe Predigt" zusammen und erkennt einen neuen radical chic unter deutschen Intellektuellen. Die SZ begutachtet den Entwurf für das neue Spiegel-Hochhaus in Hamburg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.09.2007. In der FR erklärt Rüdiger Safranski, warum 68 für ihn eine romantische Bewegung war. In der Welt sieht Petros Markaris nach Waldbrand und Neuwahlen schwarz für Griechenland.  In der FAZ reibt sich Werner Spies dankbar die Augen über die nun wieder ehrlich artikulierte Kunstfeindlichkeit der katholischen Kirche. Das Berliner Literaturfestival wird allenthalben wohlwollend resümiert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.09.2007. Die SZ verteidigt den Katholizismus der Kunst gegen den kunstunkundigen Kardinal. Auch die taz findet recht kritische Worte für Taliban Meisner. Im Tagesspiegel schildert Kathrin Röggla mit Naomi Klein die Krisenszenarien des Kapitalismus. Die Welt findet: Das 'Rrrrrrrrrrrataplan' gelingt der Cecilia Bartoli doch besser als belcanteske Schlankheit. Die FR meint dagegen: Vergesst Netrebko.Die FAZ stellt ein neues amerikanisches Filmgenre vor: den Irak-Film. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.09.2007. In der FAZ deckt Otto von Habsburg einen historischen Skandal auf: die Österreicher wurden 1938 gezwungen, auf dem Heldenplatz zu jubeln. In der Berliner Zeitung stellt Sonja Margolina ein von der russisch-orthodoxen Kirche unterstütztes Pamphlet vor, das Russland eine klerikalfaschistische Zukunft wünscht. Die taz bringt eine Sondernummer zur Zukunft der Zeitung, die aber nicht im Internet stattfindet. Die SZ zieht eine unzufriedene Schlussbilanz der Documenta. In der NZZ denkt der Dramaturg Bruno Hitz über den Schrei des Ödipus nach. Die Entscheidung, Tom Cruise im Bendlerblock drehen zu lassen, wird vielfach kommentiert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.09.2007. In der NZZ beklagt Sonja Margolina die politische Abstinenz in Osteuropa. In der taz berichtet Ivaylo Ditchev vom Trend unter Bulgariens Unternehmern, eigene Parteien gründen, um Schmiergeld zu sparen. In der FR analysiert Ulrike Ackermann das Unbehagen des Bürgers an der Freiheit. In der Welt stellt Michael Ondaatje fest, dass zu den besten englischen Autoren Inder, Iren oder Polen gehören. In der FAZ schildert Roberto Saviano, wie Ostdeutschland für die Mafia zum Einfallstor nach Osteuropa wurde. Im Tagesspiegel warnt Cecilia Bartoli vor dem Kollaps des italienischen Kultursystems. Und die SZ widmet sich dem konservativen Kulturkampf am Obersten Gerichtshof der USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.09.2007. In der taz erklärt es Tariq Ramadan für unislamisch, nicht die deutsche Verfassung anzuerkennen. Die FAZ berichtet über die recht rabiat geführte Diskussion in Bulgarien um das Massaker von Batak. Die NZZ fragt, was eine Kulturpolitik bringt, die nur darauf setzt, dass sich die Leute vor der Mona Lisa die Füße blau trampeln. In der SZ erklärt Christian Petzold, dass filmische Wahrheit nicht im Schneideraum entsteht. Die Zeit erklärt, was heutige Möchtegern-Diven von einer Maria Callas unterscheidet: Ihnen fehlt die Willenskraft. Und die Welt fordert mehr Respekt vor Robotern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.09.2007. Im Tagesspiegel stellt Regisseur Christian Petzold klar, dass das deutsche Kino durchaus Sterne hat, nur keinen Himmel. Die FAZ schreibt zudem eine Hymne auf Petzold und seinen Film "Yella". Die FR bekennt sich zur inneren Unsicherheit. In der Welt erklärt Peter Stein, warum Demokratie Autoritäten braucht, das Theater aber keine Frauen. Die NZZ hat auf der Biennale von Istanbul einen Klumpen Hackfleisch genossen. Und die SZ hat Gedichte tanzen gesehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.09.2007. Die SZ sieht sich an, wie internationale Architekten die in Öl, Gas und Geld schwimmenden Städte Russlands umbauen. Die NZZ besichtigt Essen, ewige Kulturhauptstadt mit leichtem Hang zur Megalomanie. In der Welt nimmt sich der iranische Schriftsteller Said den zu Katholizismus, Kommunismus und Islam konvertierten Peter Schütt vor. In der FAZ pocht der Biomediziner Max Schöler auf den Unterschied zwischen Embryonen und Föten. Die taz besucht die Biennale von Istanbul. Der Tagesspiegel beschreibt, wie sich die Superhelden des amerikanischen Comic-Mainstream im Kampf gegen den Terror verstricken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.09.2007. Mit verhaltener Begeisterung nehmen die Feuilletons den Goldenen Löwen für Ang Lees "Lust, Caution" auf und sorgen sich ein wenig um die Zukunft der Biennale von Venedig. Die SZ verabschiedet sich von der Privatsphäre und schlägt das offene Existenzbuch des PC-Inhabers auf. Die NZZ durchquert mit dem Rad die Alpen. In der Berliner Zeitung beschreibt der zum Islam konvertierte Christian Hoffmann, wie er sich aus der Mehrheitsgesellschaft herauskatapultiert hat.Und in Spiegel Online rätselt Thea Dorn, welche Teufel in schwache Frauenleiber und Intendantenköpfe gefahren sein können.
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Heute in den Feuilletons

08.09.2007. Die SZ veranschaulicht die Versuchungen des Islam mit dem Heiratsantrag eines vielversprechenden, aber etwas autoritären Typen. Zum morgigen Anti-Mugabe-Tag weist der simbabwische Dichter Chenjerai Hove den Diktator seines Landes darauf hin, dass das Volk ungern Paviane wählt. In der Welt seufzt Mario Vargas Llosa über die Kollateralopfer der Meinungsfreiheit, Anstand und Privatsphäre. Hans Werner Henzes Vertonung der "Phaedra" wird uneinheitlich bewertet, FAZ und Tagesspiegel aber bewundern belcantistischen Glanz und zwölftönige Wohllaute. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.09.2007. Die Feuilletons verabschieden den großen Luciano Pavarotti: Für die Welt überflügelte er den Titan Caruso und konnte doch nicht einmal richtig Noten lesen. Die SZ erinnert sich seufzend an seine Höhenbrillanz und Durchschlagskraft. Für die NZZ hat er die Oper zu einer kulinarischen Gattung gemacht. Die FAZ vermisste bei ihm allerdings das Existentielle. Außerdem erklärt der Schriftsteller Christoph Peters in der Welt, warum Konvertiten keine halbe Sachen machen. In der taz konstatiert Benjamin Biolay, dass Frankreichs Konservative einfach keinen Geschmack haben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.09.2007. Die Zeit fragt sich, wie man gegen den neuen Sexismus angeht, der seinen Frauenhass nicht ernst meint, sondern nur verkaufen will. Die Welt fragt, was Konvertiten am Islam reizt. Die taz setzt auf ein ostdeutsches 68. Die FAZ war auf dem Theaterfestival von Kabul. Die SZ entdeckt Deutschlands Herz zwischen Wittenberg und Weimar. Und die FR bewundert Santiago Calatravas Chicago Spine, der sich wie Rauch aus einem Lagerfeuer in den Himmel windet.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.09.2007. Dreißig Jahre nach Beginn des Deutschen Herbstes erinnert die FR an den Kult der Gewalt der Siebziger. Andres Veiel beschreibt im Tagesspiegel, wie die RAF eine ganze Generation an den Angelhaken bekam. Die NZZ kann aber feststellen: Der revolutionäre Gestus hat ausgedient. In der FAZ verteidigen sich die Klimaskeptiker gegen die Apokalyptiker. Die taz staunt über die Familienseligkeit der neuen Männerliteratur. Und in der Welt schreibt David Grossman: "Das gute Buch macht den Leser einzigartig." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.09.2007. Die taz fragt sich nach John J. Mearsheimers und Stephen Walts "Israel-Lobby", was eigentlich die nationalen Interessen sind, von denen die USA durch jene Lobby abgebracht werden. In der Welt warnt Walter Laqueur vor der Zerstörung des Erdballs durch religiöse Fanatiker. Die SZ fühlt sich bei Manu Chao wie im feuerroten Spielmobil. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.09.2007. In der Gazeta Wyborcza analysiert Heinrich August Winkler die antideutschen Ressentiments in Polen und die Ich-Schwäche der Rechten. In der SZ beschreibt Sonja Margolina, wie Russlands orthodoxe Kirche auf Glauben, Moral und Vaterland statt individuelle Menschenrechte setzt. In der NZZ beobachtet Zafer Senocak den Aufbruch aus dem anatolischen Hinterland. Und in der Welt erklärt Gerhard Schulze rechts und links für überholt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.09.2007. In der SZ preist Sibylle Lewitscharoff den großen Karl May und die ihm gewidmete Ausstellung in Berlin. Die FR erklärt, wie und warum Wolfgang Schäuble das dreifaltige Böse bekämpft. In der taz erläutert Herfried Münkler den Unterschied zwischen nationalrevolutionär-ethnoseparatistischem und sozialrevolutionärem Terrorismus. Die Welt stellt klar, dass die Romantik keine allein deutsche Angelegenheit war. Die FAZ preist Brian De Palmas bösartige Abrechnung mit dem Irakkrieg "Redacted". Und die NZZ liest Joseph Conrad. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen