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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

März, 2003

Heute in den Feuilletons

31.03.2003. In der SZ fragt Timothy Garton Ash nach der Zukunft der Kurden im Irak. In der NZZ beschreibt der iranische Autor Faraj Sarkohi Hoffnungen und Ängste seines Landes angesichts des Krieges. In der taz betrachtet Peter Fuchs den Irak-Krieg aus systemtheoretischer Sicht. In der FAZ berichtet Hans-Christoph Buch über die traurige Lage in Haiti. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.03.2003. In der NZZ verneint Herfried Münkler die Möglichkeit einer pax americana. In der taz erinnert sich der Filmemacher Samir an seine Kindheit in Bagdad. Die FR gratuliert van Gogh zum 150. Die SZ, die FAZ und alle anderen kommentieren das Ende des Berlin Verlags bei Random House. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.03.2003. In der taz entlarvt Heinrich August Winkler den amerikanischen Präsidenten als Wilhelministen. In der SZ beschwört Vittorio Magnago Lampugnani eine Renaissance der europäischen Städtebaukunst. In der FR beklagt Judith Butler, dass die amerikanischen Kriegsgegner in den USA keine Medien finden. In der NZZ fürchtet Nedim Gürsel die Schönheit des Krieges. Die FAZ fragt: Wie kompetent ist unsere Kriegsberichterstattung? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.03.2003. In der Zeit sieht der Militärhistoriker Martin van Creveld schon die nächsten Schnauzbärte im Irak regieren. Die SZ bewundert Massaker und Vergewaltigung auf den Bildern von Andre Masson. Die FAZ demokratisiert den Irak nach dem Vorbild Kurdistans. Die NZZ beschreibt, wie Norman Foster die Londoner Skyline heilt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.03.2003. Die FAZ erklärt, wie sich unter dem Schutz einer Nase ein Kinowunder ergeben kann. Die FR interviewt Jorge Semprun und Lenka Reinerova zum Totalitarismus. Die SZ führt einen Dreikampf der Kriegskommentatoren um höchste Kriegskompetenz und stellt Susan Sontags höchst aktuellen Band über Kriegsfotografie vor. Die taz ist betrübt über Al Dschasira. Die NZZ empfiehlt Russisch ohne Fremdwörter. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.03.2003. Die FAZ beschreibt die amerikanische Hochburg der Widerspenstigkeit: San Francisco. Die NZZ berichtet von schwindender Kriegsangst in Tel Aviv. Taz, FR, Tagesspiegel und SZ. denken über die Bilder von Kriegsgefangenen nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.03.2003. Die Welt interviewt Jonathan Franzen zum Krieg. Die SZ prophezeit den Amerikanern schlimme Traumata als Folge des Kriegs. Die taz sagt einen irakischen Bürgerkrieg voraus. Die NZZ sorgt sich um die archäologischen Schätze des Irak. Die FR empfand auf der Leipziger Buchmesse ein Carpe-Diem-Gefühl. In der FAZ träumt der Kurde Kendal Nezan von einem geeinten Europa. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.03.2003. In der taz tröstet Richard Rorty: Imperien sind nicht an sich schlecht. Die FAZ ruft Peter Brook zu: "C'est tres Kitsch!" Was aber nicht für seine neueste Inszenierung gilt. In der SZ besingt Richard Swartz das zögernde europäische Licht. In der FR entlarvt Jose Saramago die Politik als Büttel der Wirtschaft. In der NZZ verteidigt Karl Otto Hondrich den Krieg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.03.2003. Es ist Krieg, und die Feuilletons gehen hin. In der NZZ fragt Barbara Ehrenreich nach der Biologie des Krieges. In der SZ schreibt Herfried Münkler zu seiner Anatomie. In der FAZ skizziert Martin van Creveld den möglichen Verlauf. Die taz verfolgt ab heute regelmäßig die Berichterstattung in den arabischen Medien. Die FR diagnostiziert eine Talibanisierung der USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.03.2003. Die Zeit feiert im Aufmacher ihrer Literaturbeilage die Wiedergeburt des Berlin-Romans in Gestalt von Andre Kubiczeks Roman "Die Guten und die Bösen". Die FR sagt "Empire" zu Amerika. Die SZ sagt "Servus" zum Völkerrecht. In der taz beharrt der israelische Historiker Tom Segev, dass "Oslo" im Prinzip richtig war. In der FAZ bekennt A.L. Kennedy ihre Verzweiflung: Niemals seit dem Burenkrieg sei Großbritannien so tief gesunken. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.03.2003. In der NZZ meditiert Sonja Margolina über die Resowjetisierung der russischen Gesellschaft. In der FAZ fordert Burkhart Kroeber einen Solizuschlag für Übersetzer. Die SZ kommt gern für die teuren Hotels bei der Frankfurter Buchmesse auf. Die FR bereitet uns auf den Info-War vor. Die taz porträtiert einen ägyptischen Schlagersänger, der mit Hass auf Israel die Charts stürmt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.03.2003. Die taz erklärt, wie Nachrichten vom Krieg enstehen. In der FR legt Ronald D. Asmus nochmals dar, warum er einen Krieg gegen den Irak befürwortet. Die FAZ berichtet von den Protesten russischer Intellektueller gegen den Tschetschenien-Krieg. Die NZZ greift das Phänomen der Klanginstallationen auf. Und in der SZ gratuliert Georg Klein dem Perlentaucher zum dritten Geburtstag. Ehrlich! Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.03.2003. Die FAZ fürchtet, dass Deutschland ohne die reifen Organe seiner machtgeschützten Innerlichkeit die Seele verliert. In der SZ erzählt Christopher Nix, wie er George Tabori einmal das Leben rettete. In der FR konstatiert Dragan Velikic, dass mit dem Mord an Zoran Djindjic auch die Ermordung Europas in Serbien bezweckt war. Die taz legt dar, dass die amerikanischen Neokonservativen immerhin noch deutsche Philosophen lesen, zum Beispiel Leo Strauss. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.03.2003. Bei der SZ ganz viel Weiß, wo sonst das Streiflicht war - so tritt die Redaktion den Rückweg ins Regionale an. In der NZZ deckt Ulrich Beck eine friedensbringende Dialektik des Militarismus auf. In der taz erklärt der argentinische Publizist Horacio Verbitsky, was faul ist in seinem Land: alles, eigentlich. Die FR fragt, ob W. G. Sebald einfach so reale Biografien verwenden durfte, wie er es in "Austerlitz" tat. Und alle vermissen den Ruck in Schröders Rede. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.03.2003. In der SZ beklagt Orhan Pamuk den Schaden, den die USA der Demokratie in der Türkei beschert haben. In der FAZ beklagt Beque Cufaj die Heuchelei des Westens, der Serbien ignoriert habe und jetzt zum Tod Zoran Djindjics kondoliere. Die NZZ hat Filmfestivals in Teheran, Ouagadougou und Freiburg besucht. Die taz fantasiert sich ins Herz der amerikanischen Drohkulisse. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.03.2003. Die Zeit besucht New Yorker Linke - manche sind gegen den Krieg, manche dafür. In der SZ würdigt Slavenka Drakulic den "kleinen Slobodan" Zoran Djindjic. Die FR will Gerhard Schröders morgige Rede schon jetzt an Franklin D. Roosevelts Antrittsrede von 1933 messen. In der taz verteidigt Todd Haynes das Melodram als kritisch und traurig zugleich. Die NZZ bewegt sich mit Michael Lentz auf leisen Versfüßen.   Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.03.2003. Die NZZ erzählt vom tragischen Ende des islamischen Märtyrerkults in Disney World. In der FR erklärt der Kameramann Robby Muller, wie schwer es ist, ein Bild nicht zu komponieren. Die taz porträtiert den Parakulturellen Rumsfeld. Die SZ wähnt sich in einer neuen McCarthy-Ära. Die FAZ fürchtet Stau in den Beichtstühlen der katholischen Kirche.
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Heute in den Feuilletons

11.03.2003. In der taz findet Diedrich Diederichsen, dass Adorno mit seinen Aggressionen gegen Jazz und Pop irgendwie ganz richtig lag. In der SZ schildert Barry Glassner das Geschäft mit der Angst in Amerika. Die FR greift eine Kritik Andre Glucksmanns an der pazifistischen Front auf. Die NZZ unternimmt einen Streifzug durch die Londoner Theaterszene. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.03.2003. In der NZZ beobachtet Joseph S. Nye, wie sich die USA in der dritten Dimension verheddern. Die FAZ geriet bei den Gesängen des irakischen Superstars Kazem al-Sahir in Trance. Der belgische Maler Luc Tuymans erklärt im Interview mit der SZ, warum Kunst nicht zum Journalismus werden darf. Die FR fürchtet Blutrache an einer Million Mitgliedern der Baath-Partei. Die taz findet, dass nicht nur der Westen schuld ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.03.2003. Irakkrieg und kein Ende: In der FAZ erklärt der britische Historiker Norman Stone das Dilemma der Türken. In der NZZ erklärt der rumänische Schriftsteller Mircea Cartarescu das Dilemma der Osteuropäer. In der taz klagt der Historiker Norman Birnbaum über die Grobiane in der amerikanischen Politik. In der FR erklärt der Politologe Benjamin Barber, warum man mit einem Irakkrieg keine Terroristen fängt. Nur die SZ schert aus: hier singt Günter Gaus ein Loblied auf den Kleinbürger. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.03.2003. Die SZ preist Ruhm und Ehre Frankreichs in Gestalt Jacques Chiracs. Die NZZ schildert, wie der elektronische Infanterist seine Feinde künftig per E-Mail erledigt. Die taz porträtiert den Romancier Gerhard Seyfried. Die FR stöhnt über die Hamburger Kulturpolitik. Die FAZ empfindet "Shock and awe" angesichts toter Zivilisten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.03.2003. In der taz kritisiert der Sprecher von Amnesty International die Medien und die Politik, die sich in einen Kriegszustand hineinreden und dabei die Menschenrechte opfern. In der FAZ erklärt Martin Amis, warum man Krieg gegen den Irak führt: weil das Land keine Atombomben hat. In der Zeit hält Christoph Dieckmann Äquidistanz zu USA und UdSSR. Die FR fragt, ob die Gruppe 47 nicht doch antisemitisch war. Die NZZ erinnert an die geschickte Berner Bündnispolitik vom 6. März 1353.
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Heute in den Feuilletons

05.03.2003. In der SZ stellt Boris Groys die Stalin-Zeit als grausamen Karneval dar. Die FR fragt, warum die DDR erstmals in ihrer Karriere als cool erscheint. Die NZZ schildert schwere Konflikte zwischen Basel und Genf - es geht ums Buch. Die FAZ versucht den Erfolg der laizistischen Shinuy-Partei in Israel zu erklären. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.03.2003. Die SZ stellt die Frage nach dem internationalen Profil des deutschen Kinos. Die FR setzt die Debatte um Sinn und Unsinn einer Invasion im Irak fort. Die taz meditiert über die Neigung der Intellektuellen zum Manifest. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.03.2003. Die SZ beklagt den Niedergang der deutschen Kulturlandschaft. In der FAZ plädiert Mario Vargas Llosa gegen den Krieg. Die NZZ schildert die schlimme Lage der Schiiten im Irak. Die FR warnt vor Kinderkult. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.03.2003. Die FAZ und SZ zitieren amerikanische Stimmen gegen den Krieg. In der FR erklärt der Chef des Economist, warum Kapitalismus unfair scheint, aber nicht ist. Die taz druckt einen posthumen Text der Merve-Verlegerin Heidi Paris über Maurice Blanchot. Die NZZ war dabei, als Jacques Derrida den Schurken Bush auf eine Stufe mit dem Schurken bin Laden stellte. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Scheinbar flüchtiger Strich

26.07.2016. Die FAZ sieht der Invasion der "neuen Wilden" wie Bärenklau, Waschbär und Co. nach der Lektüre von Fred Pearce gelassen entgegen. Die FR sucht mit Dieter Henrichs "Sein oder Nichts" das Unvordenkliche. Die Finnen können auch warmherzig witzig, lernt die SZ mit Olli Jalonens Roman "Von Männern und Menschen". Die taz verliebt sich in die junge Prostituierte aus "Fräulein Rühr-mich-nicht-an". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen