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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Dezember, 2002

Heute in den Feuilletons

31.12.2002. Lesenswert heute vor allem die FAZ, die es geschafft hat, ein Interview mit dem ehemaligen Schlagersänger Claude Vorilhon zu führen, der heute als "Rael" das Klonen predigt. In der taz erklärt der Ägypten-Korrespondent, warum sich seine Tante in die Luft sprengen will. In der NZZ meditiert der rumänische Autor Norman Manea über Totalitarismus und Literatur.

Und wir wünschen einen guten Rutsch! Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.12.2002. Die FAZ beobachtet den erfreulichen Niedergang des Islamismus im Iran. Die NZZ widmet sich dem Aufstieg und Fall Japans. Die FR will das Theater am Turm retten. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle den Informatiker Joseph Weizenbaum. Die SZ wundert sich nicht, dass die Amerikaner über den Film "Max" nicht debattieren. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.12.2002. Die FAZ macht sich Sorgen um das angebliche geklonte Kind: "Man muss das Treiben dieser Leute äußerst ernst nehmen". In der NZZ veröffentlicht Jürgen Habermas eine Hommage auf den Maler Sean Scully. In der taz erklärt der Filmproduzent Thomas Schühly, warum in Italien zuerst die Augen da sind. In der FR zeigt sich die Yale-Politologin Seyla Benhabib erstaunt, dass die Europäer die Türken nicht als die ihren betrachten. In der SZ empfiehlt Nicholson Baker das Schreiben in fremden Zungen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.12.2002. Die SZ schildert Amerikas Kampf gegen Fettleibigkeit. Die NZZ hat die letzten syrisch-orthodoxen Christen in Mardin im Südosten der Türkei besucht. Die FR empfiehlt den Hartporzellanbratapfelzubereiterindex als Indiz für das Ausmaß der Krise des deutschen Mittelstands. In der FAZ gibt der Theologe Friedrich Wilhelm Graf dem Wähler die Schuld an der Krise. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.12.2002. Die Zeit schildert den Honeymoonn zwischen Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. Die NZZ stellt Weihnachtsgedichte von Joseph Brodsky vor. Die FAZ hätte zu Weihnachten gern ein neues Steuergesetz. Die taz empfiehlt hingegen Ochsenschwanz. Die SZ fürchtet den Krieg. Die FR bringt einen Vorabdruck aus Felicitas Hoppes neuem Roman. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.12.2002. "Wohin treibt das Feuilleton?", fragt in der FAZ ein gewisser... Jürgen Trittin. Die FAZ begleitete Günter Grass in den Jemen und bringt uns auf den Stand des dortigen Literaturschaffens. Die taz beklagt Ressentiments gegen den Islam. In der SZ bekämpft Joachim Kaiser die "AntiBildungsbürger-Attitüde". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.12.2002. Die SZ bringt Reise-Impressionen von Andzrej Stasiuk aus dem Land, in dem der letzte Krieg anfing. Die FAZ findet das deutsche Fernsehen ganz schön fett. Die FR wundert sich über die deutschen Armutsinszenierungen. Die taz schildert die herzliche Abneigung der russischen Orthodoxen gegen die Katholiken. Die NZZ erliegt a contrecoeur dem Luxus und den Moden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.12.2002. In der FAZ antwortet der CDU-Politiker Christian Wullf auf Arnulf Barings Ruf zu den Barrikaden. Die NZZ erzählt, wie der Jemen seine Islamisten resozialisiert. Die taz feiert ein Jazz-Lexikon. Die SZ und die anderen Zeitungen sehen sich die neuen Entwürfe für den Ground Zero an. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.12.2002. In der SZ wirft Ulrich Beck dem Verfassungsgericht in seinem Urteil zum Zuwanderungsgesetz einen "klinischen Wirklichkeitsverlust" vor. Die NZZ sucht die Authentizität im Pop. Die FAZ schildert das dramatische Versagen der spanischen Regierung bei der Ölflut. Die taz fragt nach den Chancen eines Kinos jenseits von Hollywood. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.12.2002. Die Zeit entlarvt Harry Potter als potenziellen FDP-Vorsitzenden. Die FAZ fordert Erbarmen mit der Bahn. Die FR analysiert die Lage Europas mit Kant. Die NZZ bebaut den Ground Zero. Die SZ legt einen Schwerpunkt auf die deutsch-türkischen Beziehungen. Die taz begrüßt die neue Nekrophilie und gibt Anregungen zur Weihnachtszeit: "Das entfleischte Rippengehäuse des Großvaters könnte als Messerhalter dienen." Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.12.2002. Die FAZ ist sauer: Statt Revolution zu machen, denken die Grünen nur ans Dosenpfand. Die SZ setzt ihre Hoffnungen in die Alten von morgen. Die FR beschreibt einen türkisch-israelischen Weg in die Moderne. Die taz bewältigt die niederländische Kolonialgeschichte. Die NZZ erinnert an Albert Drach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.12.2002. Die NZZ hat Schokolade mit Stutenmilch und Propolis gegessen, welche ihr wesentlich besser mundete als der FAZ die jüngst kursierende Phallophagie. In der taz erklärt der Rapper D-Flame, warum es ihm wichtig und andererseits aber auch unwichtig ist, schwarz zu sein. Die FR analysiert, wohin genau Roland Koch sich vergaloppierte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.12.2002. In der SZ bespricht Hans-Ulrich Wehler das Buch "Der Brand" von Jörg Friedrich. Die taz fragt, warum Pornografie in Deutschland so restriktiv gehandhabt wird. Die NZZ betrachtet Augenpaare von W. G. Sebald und Jan Peter Tripp. Die FAZ fordert die Freigabe von Leni Riefenstahls "Triumph des Willens". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.12.2002. Die NZZ bewundert Martin Scorsese, der für 115 Millionen Dollar einen nicht kommerziellen Film von "kaum erträglicher Härte" drehte. Die FR übernimmt ein Habermas-Interview aus The Nation. Die taz betrachtet mit Grausen das Kulturleben von Bratislava. Die SZ ist für und gegen den EU-Beitritt der Türkei. Die FAZ denkt über eine europäische Verfassung nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.12.2002. Die FR begleitet Günter Grass nach Jemen. In der FAZ plädiert der französische Diplomat Jean-Daniel Tordjman für eine Aufnahme der Türkei in die EU. Die SZ fragt, warum die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Die NZZ schreibt sehr kritisch über Jörg Friedrichs viel diskutiertes Buch "Der Brand". Die Zeit telefoniert mit Handys mit Kamera und verliert dabei den Gegenwartsbezug. Kinofilm der Woche ist "Atanarjuat", ein Film, der das Leben in der kanadischen Tundra schildert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.12.2002. In der FAZ komplimentiert Otfried Höffe die Türkei als "Übermorgenland" aus der EU. Edmund Stoiber findet sie in der SZ schlicht zu teuer. In der FR schildert Anatolij Koroljow Putins Suche nach einer neuen Sprache. Die NZZ hört Klassik auf dem Plattenteller ihres PCs. Die taz sucht mit Patricia Cornwall nach Jack the Ripper. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.12.2002. Die FAZ feiert Martin Scorseses "Gangs of New York". Michael Rutschky denkt in der FR über die wirtschaftlichen Existenzängste von Freien und Angestellten nach. Die taz diagnostiziert ein Virus-Ranking an deutschen Hochschulen. Die NZZ verteidigt Jimmy Carter. Die SZ denkt über die Integration der osteuropäischen Länder in die EU nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.12.2002. In der SZ fragt sich Tariq Ali, womit sich Jimmy Carter den Friedensnobelpreises verdient hat: Die Wiederbewaffnung der Roten Khmer? Die FR beweist anhand des neuen Eminem-Videos wie explizit ausgelassene Wörter sind. Die NZZ stellt das neue Institut für Berberstudien in Marokko vor. In der FAZ entmachten Hans Barbier und Stefan Aust die Erben. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.12.2002. In der FR erklärt der tunesisch-französische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb den Fundamentalismus zur Krankheit des Islam. In der NZZ erzählt Imre Kertesz von der Glückskatastrophe, den Nobelpreis zu erhalten. Die FAZ verteidigt ihn gegen seine konservativen Kritiker in Ungarn. Die taz überlegt, warum der Westen auf einmal den Osten so interessant findet. Und die SZ berechnet den menschlichen Mehrwert am Standort Deutschland. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.12.2002. In der SZ geißelt Bernard-Henri Levy den grünen Faschismus in Pakistan. Claus Leggewie schildert in der FR die Gemütslage in den USA. Die taz untersucht den Zusammenhang zwischen Tourismus und Krieg. Die NZZ berichtet über Fettsucht in den USA. In der FAZ schickt Reiner Merkel, Ex-Pixelparker, einen Notruf aus der Generation der Verlierer. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.12.2002. Die Zeit schlägt Alarm: Die deutsche Theaterlandschaft wird Wüste. Auch die FR sieht ein Gespenst in den Theatern umgehen: das Sparschwein. Die SZ diagnostiziert einen enormen Wahrheitshunger in Deutschland. In der taz verteidigt Winfried Bonengel seinen Film "Führer Ex". In der FAZ erklärt Zhang Yimou, warum Hongkong die besseren Martial-Arts-Filme macht. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.12.2002. In der SZ plädiert Dieter Oberndörfer für die Aufnahme der Türkei in die EU und erinnert die Kollegen Winkler und Wehler daran, dass die Deutschen auch nur unter Zwang demokratisch wurden. Die NZZ stellt iranische online-Magazine vor. Die FR war auf einer Tagung in Japan, die taz besuchte drei Kunstausstellungen in China. Und die FAZ rechnet mit Roland Koch ab. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.12.2002. In der FAZ erinnert sich Peter Wapnewski an die Bombennächte in Berlin. Die NZZ hat den estnischen Schriftsteller Jaan Kross besucht. In der FR denkt Horst Kurnitzky über den Zusammenhang zwischen Märtyrern und den nackten Brüsten der Justitia nach. Die taz bewundert die Heldin Alice Schwarzer. In der SZ würdigt Hans Mommsen den Holocaust-Forscher Raul Hilberg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.12.2002. Hans Herbert von Arnim schlägt in der SZ vor, Politiker künftig nach ihrer Leistung zu bezahlen. Karl Schlögel schickt der NZZ eine Reportage über die neue Architektur in Nischni Nowgorod. In den Uffizien geht das Licht aus, berichtet die FR. Und Jens Reich warnt in der FAZ davor, Lähmung (BRD) mit Krampf (DDR) zu vergleichen. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Heute in den Feuilletons

Dekorativ-degoutante Dekadenz

20.01.2014. Widersprüchliche Auskunft geben die Zeitungen über Karin Beiers siebenstündiges Atridenfluchspektakel "Die Rasenden" nach Euripides, Sartre, Aischylos und Hofmannsthal. Die NZZ hält den Erkenntnisgewinn für so mittel, die FAZ für null, und für die Welt steht fest: Das Hamburger Schauspielhaus ist zurück. In der Berliner Zeitung befasst sich Anetta Kahane mit der Diskrepanz zwischen dem Äußeren Beate Zschäpes und ihren Taten. Springteufel Morozov ploppt heute in der SZ auf. Mehr lesen

Sie sind schon denkend

18.01.2014. Die ersten Reaktionen auf Barack Obamas Rede sind zwiespältig bis kritisch. The Verge und die Electronic Frontier Foundation vergleichen Obamas Maßnahmen Punkt für Punkt mit Forderungen von Bürgerrechtsgruppen. Wir binden Julian Assanges CNN-Interview ein: Der Wikileaks-Gründer kritisiert vor allem, dass die Geheimgerichte nicht abgeschafft werden. Auch Deutsche Politiker reagieren laut FAZ bis hin zur CDU recht skeptisch auf Obamas Rede. Außerdem: Arno Schmidt in der taz. Und Luc Bondys Pariser Marivaux-Inszenierung mit Isabelle Huppert allüberall. Mehr lesen

Bei der Kante hat man nur eine Chance

17.01.2014. In der Berliner Zeitung erzählt Marina Hoermanseder, warum sie so gerne Korsette aus Leder macht. In der FAZ bangt die Ökonomin Shoshana Zuboff um Barack Obama, der in seiner heutigen NSA-Rede gewaltig versagen könnte. Die NSA bringt sowieso nix, hat die SZ herausgefunden. Man kann Schriftsteller nicht züchten, ruft die Welt der Zeit zu. Die NZZ hält dem lauernd anmutenden Blick eines Papstes namens Innozenz stand. Mehr lesen

Der Heintje-Effekt

16.01.2014. In der taz fordert Steve McQueen, dass sich Briten und Amerikaner in punkto Vergangenheit an die eigene Nasen fassen. Die NZZ fordert ungewöhnliche Lehrer. Im Freitag erinnert Wolfgang Müller die reaktionären Aspekte am Werk Arno Schmidts. Kenan Malik plädiert in seinem Blog gegen das Verbot der Dieudonné-Shows. Die Zeit arbeitet den Fall Beltracchi auf und bringt selbstkritische Anmerkungen zum Literaturbetrieb. Außerdem im Freitag: ein Interview mit Karl Ove Knausgård und Armond Whites Kritik an Steve McQueens Film "12 Years a Slave". Mehr lesen

Es toben Bassläufe wie Harpyien herauf

15.01.2014. In der FAZ antwortet Evgeny Morozov auf Sascha Lobo und rät jenen Staaten, die uns NSA und Co. bescherten, uns von Google und Co. zu befreien. Die New York Times erklärt, wie die NSA Computer infiltriert, die nicht im Netz sind. Verlage jammern zwar rum, aber laut kress.de verdienen sie prächtig: dank überlasteten Redakteuren und unterbezahlten Freien. Die SZ geriet bei Mahler unter Kirill Petrenko in Ekstase. Und wenn Russland und die USA auf Franziska Augstein hören, ist demnächst auch Friede in Syrien. Mehr lesen

Gar kein Platz mehr für Gezicke

14.01.2014. Die NZZ verfolgt mit Entsetzen den Erfolg des Films "Fack ju Göhte". Die SZ traut sich nach Sankt Pauli. Für die FAZ reist Andrzej Stasiuk nach Belzec. In der Welt entpuppt sich Rolando Villazón als Rolando-Villazón-Bewunderer. Die taz fordert mit Thomas Mießgang eine neue Kultur der Unhöflichkeit. Mehr lesen

Seltsam sacht, schwebend fast

13.01.2014. Die NZZ ging nach Halberstadt, John Cage hören. In der taz freut sich Jochen Schimmang über die Wiederentdeckung des Autors Christian Geissler. Die französischen Medien fragen: Wie privat oder wie öffentlich ist François Hollandes Affäre mit einer Schauspielerin? Nicht das Internet ist kaputt, meint Martin Weigert in Netzwertig in einer Replik auf Sascha Lobo in der Sonntags-FAZ, sondern der Mensch in seinem Sicherheitswahn. Die SZ sucht nach glasklaren Tatbeständen, um einst von den Nazis requirierte Kunstwerke zu restitutieren. Mehr lesen

Mit offensiver Offenheit

11.01.2014. Mit Übertreibung ist der Dekadenz der Banker und Broker nicht beizukommen, stellt die taz zu Martin Scorseses Film "The Wolf on Wall Street" fest. Die Welt erinnert an eine Zeit, als die Öffentlich-Rechtlichen ihr Publikum noch überforderten. Die NZZ plädiert dafür, die Werke türkischstämmiger Künstler in Deutschland nicht länger bloß als Zeugnisse von Migration und Hybridität zu begreifen. Die SZ würdigt die Verdienste des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo. Und die FAZ verneigt sich vor Arno Schmidt. Mehr lesen

Jeder Passant ein Mörder

10.01.2014. Das TLS erzählt, wie französische und tschechische Surrealisten 1935 über Kunst und Revolution diskutierten. Die NZZ bewundert die Blumensamen-Designs von Paul Smith. Ein Untersuchungsausschuss der EU erklärt die Massenüberwachung durch NSA und GCHQ für illegal, berichtet der Guardian. Die Welt bewundert Martha Argerich beim Nägel lackieren. Als E-Book ist "Mein Kampf" ein Besteller, meldet Gawker. Die SZ schleicht mit dem legendären Superverbrecher Fantomas durch Paris. Mehr lesen

Absolute Theatermanie

09.01.2014. Im Tagesspiegel erklärt die schwarze Autorin Zadie Smith, warum alle weißen Figuren in ihrem Roman "London NW" als solche ausgewiesen werden, während die Hautfarbe der anderen Personen nicht benannt wird. Die taz erklärt, warum das digitale Filmerbe zurück auf Zelluloid soll. In der NZZ schreibt die russische Schriftstellerin Elena Chizhova über das traurige Leben der Architekten in Petersburg. In der Zeit feiern Haruki Murakami und Thomas Hitzlsperger ihr Coming Out - der eine von beiden als Superman. Mehr lesen

Zeit für eine Rasur

08.01.2014. In der taz spricht Ilija Trojanow über die Wirkungen des Schriftstelleraufrufs gegen den digitalen Überwachungsstaat und wettert über "Defätisten, die es sich auf dem Hochsitz der pessimistischen Weltanschauung" bequem machen. Die NZZ stellt die Seite Alfredflechtheim.com vor, die von mehreren Museen erstellt wurde. Die Welt bewundert den alten Mann Robert Redford und das Meer. Die FAZ veröffentlicht einen Aufruf für Liu Xia. Und die SZ überlegt, wer sich Dissident nennen darf. Mehr lesen

Solange man es nicht schwul nennt

07.01.2014. In der FAZ beklagt der Philosoph Marco Wehr die fatale Wissenschaftsgläubigkeit der Politik - und der Wissenschaft selbst. In der NZZ erklärt Shlomo Sand, was er meint, wenn er von der "Erfindung des jüdischen Volkes" spricht. Die Welt erkundet die "Macht der Machtlosen". Die SZ möchte die Achse Paris-Berlin-Warschau stärken. Und die taz staunt über den Kurator Kaspar König, der behauptet, in Russland alles zu dürfen. Mehr lesen

Wir dynamisieren das Hamsterrad

06.01.2014. In der NZZ erinnert Bora Cosic an den jugoslawischen Architekten und Freund Bogdan Bogdanovich. Der Guardian bringt einen Auszug aus Claudia Roth Pierponts neuer Philip Roth-Biografie. In der FAZ wendet sich Kunsthistoriker Jeffrey Hamburger entschieden gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft. In der Welt legt der Historiker Thomas Weber ein Wort für die deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs ein. Und Necla Kelek fordert, dass die Kinder der Roma und Sinti von der Politik nicht im Stich gelassen werden. Mehr lesen

Wie die Krallen einer Katze auf Glas

04.01.2014. In der Welt verlieren Andrzej Stasiuks Augen die Bodenhaftung. In der FR erzählt Steve McCurry, was die Zeit mit dem Fotografen und dieser mit der Zeit macht. In der NZZ spricht Junot Díaz über das Schreiben und die Zeit. Spiegel Online zitiert eine Studie über das immer religiösere Weltbild der Amerikaner: Ein Drittel nimmt die Bibel wörtlich. Die taz fordert analogen Protest gegen digitale Überwachung. Mehr lesen

Die Melodie der Macht

03.01.2014. Die Washington Post erklärt mithilfe von Snowden-Papieren, wie die NSA das Netz in Besitz nehmen will. Die Welt porträtiert den rechtsextremen und postkolonialen Komiker Dieudonné, dem durch ein mögliches Tourneeverbot in Frankreich unverdiente Aufmerksamkeit zuteil wird. Schriftsteller Alberto Nessi erinnert in der NZZ an Stalins Staatsdichter Maxim Gorki, der einst Ossip Mandelstam einen Pullover, aber keine Hosen genehmigte. David Chipperfield und Okwui Enwezor erklären in der SZ, wie sie das Haus der Kunst in München sanieren wollen. Die FAZ eröfffnet eine Reihe zum Ersten Weltkrieg. Mehr lesen

Einfach nur weiter twittern?

02.01.2014. Die taz erzählt ein weiteres Kapitel über die kulturelle Gleichschaltung in Ungarn. Die FAZ will die Förderung für Dokumentarfilme erhalten wissen. Die SZ kapiert beim besten Willen die Texttafeln im Deutschen Museum nicht. In der SZ erklärt der Historiker Achim Landwehr, warum Akademiker bloggen sollten.Der Tagesspiegel begibt sich nach Umeå, eine der beiden europischen Kulturhauptstadte des Jahres, und staunt über die Modernität der Stadt. Und mit Jerry Lewis sagen wir, was zum frohen neuen Jahr nicht verschwiegen werden darf. Mehr lesen

Die am wenigsten schreckliche Welt

31.12.2013. Im Spiegel enthüllen Jacob Applebaum und andere Neues über die NSA und ihre Art und Weise, Computer und Iphones anzuzapfen. Währenddessen spotten Netzautoren bei Twitter über ein CBS-Video, in dem ein EX-NSA-Chef Edward Snowden als Verräter bezeichnet - und das sich CBS von Microsoft sponsorn lässt. In der taz fragt Stephan Wackwitz: gibt es eine Coolness des Alterns? Die NZZ erzählt, wie die Kultur nach Perm kam. Die Welt sucht nach einem gemeinsamen Nenner für die Jugendunruhen in der ganzen Welt. Im kolumbianischen Magazin El Espectador traut sich Héctor Abad, ein Intellektueller und zugleich ein Optimist zu sein. Zu den wenigen Gründen, 2013 gute Laune zu haben, zählte unserer Meinung nach Pharell Williams. Guten Rutsch, also! Mehr lesen

Mit Freunden zu einem Hunde-Essen

30.12.2013. Tobias Schwarz erinnert in den Netzpiloten an eine Niederlage der Öffentlichkeit im Jahr 2013 - die Verabschiedung des Leistungsschutzrechts. Für die taz porträtiert Gabriele Goettle Berlins berühmte Obdachlosenärztin Jenny De la Torre. Die Welt empfiehlt dringend einen Besuch bei Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt in der Hamburger Kunsthalle. Die SZ ist empört über Europas schmutzige Flüchtlingspolitik. Und eine Insiderin wirft Martin Scorsese vor, dass er den Wolf der Wall Street glorifiziert. Mehr lesen

Abend bei Grass. Nieren.

28.12.2013. In der FAZ beschreibt Hülya Özkan, wie Tayyip Erdogan seine frommen Anhänger gegen die Mächte der Finsternis in Stellung bringt, womit er aber nicht seine korrupten Minister meint. Nur zur Hälfte positiv bilanziert die SZ die Erfolge des investigativen Journalismus in diesem Jahr. Die taz findet in den Tiefen des Darknet Mittel und Wege zur digitalen Mündigkeit. Die Welt bricht eine Lanze für die Twitteratur. Die NZZ bringt Auszüge aus Max Frischs "Berliner Journal". Mehr lesen

Die entscheidenden Diskursstellungen

27.12.2013. Der Economist erklärt, warum westliche Akademiker sich nicht trauen, den Namen Liu Xiaobo auszusprechen. Die NZZ weist uns in die Szene der ethnografischen Mp3-Blogger ein. Die taz guckt sakte-TV. Die SZ hat Lars von Triers Porno gesehen. Für die Welt ist Jonas Kaufmanns Tenor ein Instrument der Wahrheitsfindung. Nun ist es raus: Heidegger war Antisemit, meint die Zeit. Und der Tagesspiegel lernt im Iran, wie man gleichzeitig fromm sein und gut Geld verdienen kann.  Mehr lesen