Heute in den Feuilletons

Unmanierlich nichtideologisch

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
29.01.2011. In der Welt erzählen Hubert Haddad, Boualem Sansal und Khaled al-Khamissi von der Stimmung in Tunesien, Algerien und Ägypten. Die taz staunt über junge Ägypter, die weder nationalistisch noch islamistisch sind. Die FAZ staunt über den volkstümlichen Charakter der Revolution. Die SZ freut sich, dass endlich mal die heimischen Unterdrücker aufs Korn genommen werden. Außerdem: In der NZZ stellt der Joyce-Forscher Fritz Senn "Finnegans Wake" als ideales e-Book vor. Und die FAZ porträtiert den schwedischen Tenor Jussi Björling.

Welt, 29.01.2011

Die Literarische Welt versammelt drei Stimmen aus der arabischen Welt. Der tunesische Dichter Hubert Haddad (mehr hier) übt scharfe Kritik an seinen Kollegen im Westen: "Von wenigen Ausnahmen abgesehen haben die französischen Intellektuellen das Regime in Tunesien einfach gewähren lassen, damit haben sie sich still und heimlich mit einem kompromittierten Machtblock solidarisiert. In ihrem schlechten Gewissen haben sich ehr für Kämpfe interessiert, die außerhalb des französischen Einflussbereichs stattfanden, für den Irak oder Palästina. Vom französischsprachigen Afrika, von Algerien oder Ruanda, sprach kaum jemand."

Zerknirschung beim algerischen Romancier Boualem Sansal: "In Algerien haben wir eine lange Tradition des Scheiterns. Es ist einfach gesagt, wir haben alles verkorkst, obwohl das Land reich ist und das Volk ziemlich aufgeweckt. Wir hätten es zum Guten wenden können, stattdessen haben wir alles viel schlimmer gemacht." Und der ägyptische Autor Khaled al-Khamissi schreibt - offenbar noch vor den Ereignissen der vergangenen Tage - von der Enttäuschung der Ägypter, die sich vor allem in Witzen Luft mache.

Weiteres: Günter de Bruyn preist die Edition von Theodor Fontanes Roman "Vor dem Sturm" in der Brandeburger Ausgabe. Besprochen werden unter anderem auch Arno Geigers Buch über die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters "Der alte König in seinem Exil" und John Keegans Geschichte "Der amerikanische Bürgerkrieg".

Der Westen darf die nordafrikanischen Autokraten nicht länger unterstützen, fordert der Islam-Experte Olivier Roy in einem Essay auf den Forumseiten, als Bollwerke gegen den Islamismus haben sie ausgedient: "Die große Masse der früheren Islamisten hat dieselben Schlüsse gezogen wie die Generation, die in der Türkei die Partei Freiheit und Gerechtigkeit (AK) gegründet hat: Es gibt keinen dritten Weg zwischen Demokratie und Diktatur. Es gibt entweder Demokratie oder Diktatur. Die Erkenntnis des Versagens des politischen Islam trifft den Nerv der jungen Protestgeneration in Tunesien. Die neue arabische Generation wird nicht durch Religion oder Ideologie motiviert, sondern durch die Hoffnung auf einen friedlichen Übergang zu einer anständigen, demokratischen und 'normalen' Regierungsform. Sie wollen einfach so sein wie alle anderen."

Im Feuilleton gerät der Theologe Jochen Wagner über den Lamborghini Reventon in Verzückung. Clemens Wergin fragt sich angesichts von Bill Kellers Artikel über die Zusammenarbeit der NY Times mit Julian Assange und Wikileaks, welche Marionette sich in wessen Fäden verheddert hat. Michael Borgstede meldet, dass die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Zusammenarbeit mit Google ihr Foto-Archiv ins Netz stellt. Harald Peter trifft Andrew Butler von der Band Hercules and Love Affair, deren neues Album "Blue Songs" gerade erschienen ist. Sehr gelungen findet Martin Eich Timo Krstins Militärstück "Berg" in Heidelberg. Und beim Tischgespräch lässt sich Alan Posener vom Politologen Herfried Münkler erzählen, wie er im Beraterstab von Gerhard Schröder helfen sollte, Reformen zu verkaufen. Cherchez la femme: "Unser Scheitern ist dadurch dokumentiert worden, dass Doris Schröder gesagt hat, wir nennen die Agenda einfach '2010' und dann die Hartz-Gesetze 'eins, zwei, drei, vier'."

TAZ, 29.01.2011

Auf den vorderen Seiten geht"s natürlich um den Aufstand in Ägypten. Karim El-Gawhary blickt staunend vor allem auf die Jungen, die jetzt demonstrieren und dabei allen Klischees widersprechen: "Ein wenig war die gleiche Atmosphäre schon spürbar bei den Protesten nach dem Anschlag in Alexandria. Als vor allem junge Christen auf die Straße gingen, aber oft begleitet von muslimischen Jugendlichen, die damals schon gemeinsam gegen Mubarak protestiert hatten, weil das Regime sich nicht ausreichend um den Schutz der Kopten kümmert und sie im staatlichen Apparat diskriminiert. Anstatt aufeinander loszugehen, hatten sie schon damals ihren Ärger gegen das Regime gerichtet. Sie hatten ihm sogar vorgeworfen einen muslimisch-christlichen Zwist zu schüren, um mit dieser Ablenkungsstrategie sich selbst an der Macht zu halten."

Weitere Artikel: Robert Misik erklärt warum der Ruf nach dem Kommunismus heute zu Recht vor allem auf Spott trifft: Der Kommunist "ist der keppelnde, übel gelaunte, besserwisserische Balkonmuppet, der nichts beizutragen hat als den Hinweis, dass die Reformer doch nur zur Stabilisierung des Systems führen". Peter Unfried unterhält sich mit dem Medientheoretiker Peter Weibel über das Verhältnis von Bürger und Politik in Zeiten neuer Kommunikationstechnologien. Maximilian Schach geht in die Silent Disco, in der jeder für sich zur Kopfhörermusik tanzt. Brigitte Werneburg glossiert die Kunst-Pilgerfahrt zur Marcel Duchamps für 72 Stunden in der Neuen Nationalgalerie nofretetegleich ausgestelltem, einzig noch existierenden "authentischen" Readymade, einem "Belle Haleine"-Parfum-Flakon. In der "Leuchten der Menschheit"-Kolumne beschäftigt sich Andreas Fanizadeh mit Stephane Hessel.

Besprochen werden die Ausstellung "Die geretteten Götter von Tell Halaf" im Pergamonmuseum, eine Ausstellung mit den postum entdeckten Straßenfotografien der Vivian Maier in der Hamburger Galerie Hilaneh von Kories, der türkische "Tal der Wölfe - Palästina"-Film (der, so Jürgen Gottschlich, zweifellos "antisemitisch" ist, aber auch zu "lächerlich", um wirkungsvoll zu sein) und Bücher, darunter der erste Band von John Laymans und Rob Guillorys Comicserie "Chu" und Henrik Berggrens große "Olof Palme"-Biografie (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Und Tom.

NZZ, 29.01.2011

In Literatur und Kunst erzählt der Joyce-Forscher Fritz Senn in einem langen Interview, wie er vor 20 Jahren in einer Ausstellung versucht hatte, "Finnegans Wake" als eine Art ideales e-Book darzustellen: "Mit der Hilfe einer Computerfachfrau ergänzten wir damals eine Textpassage mit verschiedenen Übersetzungen, Kommentaren und Bildmaterial; und was wirklich neu war, man konnte auch die im Text versteckten Lieder hörbar machen, so dass der Text plötzlich zu singen begann. Wir konnten in diesem Bereich noch Pioniere sein; in 20 Jahren wird man nur noch auf einen Knopf drücken müssen, und alles wird fixfertig ausgespuckt. Das Vorhaben einer integralen Hypertext-Fassung allerdings scheitert einstweilen am Copyright - bis 2012 sind uns deswegen schlicht die Hände gebunden."

Vorabgedruckt aus seinem neuen Essayband ist Milan Kunderas Erinnerung an das Jahr 1968 und seine Begegnung mit Josef Skvorecky in Paris. Mit dem Erscheinen von Skvoreckys erstem Roman "Feiglinge" 1956, der vom "grandiosen Feuerwerk des offiziellen Hasses begrüßt wurde", begann der Prager Frühling für Kundera. "War der Roman so aggressiv antikommunistisch? Überhaupt nicht. Skvorecky erzählt die Geschichte eines zwanzigjährigen Mannes, eines verrückten Jazzliebhabers (genau wie Skvorecky), der in den Strudel einiger Tage eines zu Ende gehenden Krieges geriet, in denen die deutsche Armee am Boden war, der tschechische Widerstand sich ungeschickt suchte und die Russen kamen. Keinerlei Antikommunismus, aber eine zutiefst unpolitische Haltung; frei; leicht; unmanierlich nichtideologisch."

Außerdem: Alena Wagnerova stellt die tschechische Schriftstellerin Milada Souckova (1899-1983) vor, deren Roman "Bel Canto" jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Im Feuilleton hegt Ulrich M. Schmid wenig Sympathie für die Kassandra-Pose des russischen Autors Wladimir Sorokin. Dirk Pilz schreibt über postmigrantisches Theater in Berlin.

Besprochen werden die Ausstellung "Venedig-Bilder aus der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts" in der Städtischen Galerie Karlsruhe, Romeo Castelluccis Inszenierung von Wagners "Parsifal" in Brüssel (Castellucci prallt "mit seinen Visionen am ehernen Panzer des Werks ab", meint Peter Hagmann) und Bücher, darunter zwei Rawls-Kritiken: Martha C. Nussbaums "Die Grenzen der Gerechtigkeit" und Amartya Sens (Leseprobe) "Die Idee der Gerechtigkeit" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).
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FR, 29.01.2011

In der Stadt Kars soll auf Anordnung des türkischen Ministerpräsident ein Mahnmal zur Erinnerung an die Armenier abgerissen werden, berichtet Mely Kiyak und fragt dann: "Wie soll man seinen Staat ernst nehmen, wenn er nicht den nötigen Respekt für den Kummer und Schmerz seiner Staatsbürger aufbringt? Wenn er die Massen gegeneinander aufwiegelt? Das gilt nicht nur für Armenier. Es gibt viele Volksgruppen in der Türkei, zum Beispiel 30 Millionen Aleviten ..."

Die Literaturwissenschaftlerin Hannelore Schlaffer beklagt die Farblosigkeit des zeitgenössischen Stadtraums. Sie hat aber auch eine Erklärung dafür: Zu bunt ist die Welt, wie sie uns das Fernsehen vorstellt. "Je bunter [das Fernsehen] wurde, desto monochromer fiel das Straßenbild aus, je greller der Plasmabildschirm die Wohnzimmer beleuchtete, umso blasser wurden die Kleider. Lauter Geblendete tappen in den Straßen herum.... Rettung für den überanstrengten Sehsinn liegt allein in der Farblosigkeit."

Weiteres: Zur Verleihung der Frankfurter Goethe-Plakette würdigt Hans-Jürgen Linke den FR-Musikkritiker Hans-Klaus Jungheinrich. Besprochen werden die Dresdener Uraufführung von Lutz Hübners neuem Stück "Die Firma dankt", eine große Felix-Gonzalez-Torres-Retrospektive im Frankfurter Museum für Moderne Kunst, das neue Gang-of-Four-Album "Content" und Bücher, darunter Joseph Vogls Finanzkrisen-Essay "Das Gespenst des Kapitals" (den Christian Schlüter als großen Wurf feiert, mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FAZ, 29.01.2011

In einem Artikel, den man sich länger gewünscht hätte, berichtet Joseph Croitoru über den Aufstand in Ägypten: "Die Revolution ist auch bei den Ägyptern in den Köpfen angekommen. Ihren volkstümlichen Charakter verdankt sie größtenteils der von den Aktivisten im Internet getroffenen Übereinkunft, bei den Kundgebungen auf parteibezogene Transparente und Symbole zu verzichten. An dieses Agreement, das es dem Mubarak-Regime schwer gemacht hat, politische Gegner als Schuldige zu markieren, halten sich auch die Stimmen der Opposition im Netz."

Weitere Artikel: Jürgen Dollase kostet Biere im Frankfurter Braufactum. Kein Wunder, dass die Kölner Theaterintendantin Karin Beier nach Hamburg ans Deutsche Schauspielhaus wechseln will, meint Andreas Rossmann: In Hamburg drückt man seine Wertschätzung mit einer Erhöhung des Etats aus, in Köln mit Kürzungen. Skandalös findet WWS. die Entscheidung der Frankfurter Hochschule für Musik, ihren Weiterbildungsstudiengang "Jazz und Popularmusik" zu streichen. Das Städel bekommt drei Gemälde Georg Baselitz' aus den frühen sechziger Jahre von Dorette Hildebrand-Staab als Geschenke vermacht, meldet entzückt Rose-Maria Gropp. In Paris wurde ein Ready-made Marcel Duchamps, ein Parfümflakon, für neun Millionen Euro versteigert, meldet Peter Richter (mehr in der Welt). Für die letzte Seite hat Georg Meck das Damenprogramm beim Weltwirtschaftsforum in Davos begutachtet (owohl ihn das Netzwerken der Männer deutlich mehr interessiert).

In Bilder und Zeiten porträtiert Jürgen Kesting den vor hundert Jahren geborenen schwedischen Tenor Jussi Björling, den er neben Caruso stellt: "Für die Brillanz der mit unglaublicher Verve attackierten Töne der Vollhöhe gibt es keinen Vergleich. Die Energiekonzentration ist so groß, dass man bisweilen den Eindruck gewinnt, als könnte die in Klang verwandelte Luft nicht rasch genug abfließen. Ein Beispiel ist das wie von einem Trampolin katapultierte hohe Des am Ende des mit unwiderstehlichem Schwung gesungenen Operettenliedes 'Ich hab' kein Geld, bin vogelfrei' aus 'Der Bettelstudent'."

Hier zu hören:



Weiteres: Im Aufmacher erzählen Axel Pinck und Klaus Martini die Geschichte des Kaufmanns Otto Brüggemann, der 1640 nach einer gewaltigen Fehlspekulation hingerichtet wurde. Matthias Hannemann erzählt, warum viele Schiffe heute die Nordostpassage benutzen: Klimawandel und Kooperation mit den Russen macht es möglich. Und der Autor Wolfgang Herrndorf (Blog) erklärt Kathrin Passig im Interview, warum die Literatur der bildenden Kunst überlegen ist: "Als Leser, der in einem Tausend-Seiten-Roman feststeckt, ist man sehr lange sehr allein. Das hat in der Evolution der Literatur etwas Grundsolides und angenehm Konventionelles wie den Roman hervorgebracht. Da wird es die bildende Kunst nicht mehr hinbringen."

Besprochen werden die Schau "Gerettete Götter vom Tell Halaf" im Berliner Pergamonmuseum, eine Aufführung von Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin" unter dem "rasend begabten" Dirigenten Omer Meir Wellber in Valencia (Julia Spinola hat ihn schon mal im Oktober gefeiert), die Aufführung von Lutz Hübners Stück "Die Firma dankt" am Dresdner Staatsschauspiel, ein Konzert der Sonnets in Köln, Operninszenierungen auf DVD, einige CDs, darunter Murray Perahias Einspielung der Brahms-Variationen op. 24 und "In the Dark" von den Whigs, sowie Bücher, darunter Doris Runges Lyrikband "Was da auftaucht" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie stellt Jakob Hessing ein Gedicht von Else Lasker-Schüler vor:

"Ich liebe dich...

Ich liebe dich
Und finde dich
Wenn auch der Tag ganz dunkel wird.
..."

SZ, 29.01.2011

Im Aufmacher der SZ am Wochenende blickt Thomas Avenarius auf die aktuellen Aufstände in Tunesien, Ägypten und Jemen und konstatiert, dass den Protestierenden der auf sich selbst konzentrierte Westen ganz egal ist: "Nach so vielen Irrtümern, Täuschungen und Manipulationen ist dies das einzig Überraschende: Das, was derzeit auf den Straßen geschieht, wurde vom Westen weder gelenkt, noch kann es verhindert werden. Die Wut in Kairo und Sanaa richtet sich nicht gegen Amerika, nicht einmal gegen Israel. Sie richtet sich gegen die heimischen Unterdrücker."

Das von aller Zivilisation weit abgeschiedene westtexanische Städtchen Marfa wurde dank Donald Judd zur Kunstmetropole. Nun übernimmt der zuletzt in Bielefeld tätige angesehene deutsche Kurator Thomas Kellein die von Judd eingesetzte Chinati Foundation. Für Jörg Häntzschel ein Grund, fürs Feuilleton einen Ausflug nach Marfa zu unternehmen. Er trifft auf einen Überzeugungstäter: "Kellein, der in seinem chinesischen Anzug und mit seinen wirren Haaren aussieht wie eine Kinderbuchfigur, sagt: 'Ich liebe den Prado. Ich liebe den Petersdom. Ich liebe die Aalto-Villen in Finnland. Aber wenn man sich für die zeitgenössische Kunst entschieden hat, ist das hier schwer zu toppen. Es ist das Schönste, was ich in meinem Leben sehen konnte.'"

Weitere Artikel: Auf einer Doppelseite geht es um traditionelle und neueste Erinnerungsmedien: Marc Hoch und Christopher Schmidt schreiben über Fotoalben und Schriftstellertagebücher, Johan Schloemann denkt über Mail und Blog statt Brief und Tagebuch nach, und Alex Rühle stellt das Internet-Oral-History-Archiv "Memoro" vor. Detlef Esslinger informiert über ein letztinstanzliches Arbeitsgerichtsurteil, das einen entlassenen Hornisten beschied: Das Horn lässt sich nicht ins verkleinerte Orchester zurückklagen, was immer ästhetisch auch dafür spräche. Lothar Müller gratuliert der Literaturkritikerin Sibylle Kramer zum Siebzigsten.

Besprochen werden ein von Romeo Castellucci inszenierter und von Hartmut Haenchen dirigierter "Parsifal" in Brüssel (radikal, faszinieren und "auf heutige spirituelle Bedürfnisse zugeschnitten", lobt Reinhard J. Brembeck), Herbert Fritschs "Nibelungen"-Parodie in Bremen, die Ausstellung "Orientalismus in Europa" in der Hypo-Kunsthalle München, das neue Gang-of-Four-Album "Content" und Bücher, darunter Katharina Mommsens Goethe-und-Schiller-Texte "Kein Rettungsmittel als die Liebe" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).