Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Die Magazinrundschau

06.03.2007. Die Weltwoche porträtiert Andre Glucksmann. In Al Ahram findet die Kanadierin Hadeel Al-Shalchi, dass die Ägypterinnen das Kopftuch aus den falschen Gründen tragen. Tygodnik Powszechny will keine westeuropäischen Filme über osteuropäische Themen sehen. Der Economist untersucht Licht und Schatten in Südafrika. Al-Sharq al-Awsat beobachtet arabische Intellektuelle im französischen Wahlkampf. Der Merkur fragt, warum die Deutschen einen solchen Hass auf die Klassengesellschaft haben. Das ES-Magazin empfiehlt den Ungarn, die Demokratie etwas nüchterner zu betrachten. Die New York Times denkt über ein Ergebnis unserer Hirnarchitektur nach: den Glauben.

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27.02.2007. Im New Yorker erklärt Seymour Hersh, warum die USA im Nahen Osten sunnitische Extremistengruppen ermutigen, die Al Qaida nahestehen. In Outlook India verteidigt die Schriftstellerin Nayantara Sahgal die Regionalliteraturen gegen die Literatur der indischen Diaspora. The Nation fragt, warum die Arbeiter aus amerikanischen Filmen verschwunden sind. Prospect stellt die Große Frage. Im NRC Handelsblad kritisiert der Soziologe Paul Jungbluth die Feminisierung der Schule. Die Gazeta Wyborcza bedankt sich für Volker Schlöndorffs Geschenk: den Film "Strajk - die Heldin von Danzig".

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20.02.2007. De Groene Amsterdammer überlegt, ob Sex für Islamisten nicht Wunder in der Bekämpfung des Dschihad bewirken könnte. Im Spectator verabschiedet sich John Gray von einem nationalen Konsens, der Briten aller Couleur einen könnte. Al-Sharq al-Awsat beschreibt religiös bedingte Unruhen unter Studenten in Beirut. Alberto Fuguet reist für die Revista de Libros in die digitale Nacht. Im Guardian denkt Eric Hobsbawm über den Spanischen Bürgerkrieg, Marx und Bakunin nach. Im Nouvel Obs stellt Bernard-Henri Levy drei Regeln für das Engagement Intellektueller in Wahlkämpfen auf. The New Republic dokumentiert einen Aufruf zur Gründung einer American Review of Books. Der Economist beschreibt das boomende Zeitungsgeschäft in Indien. Die New York Times bespricht Götz Alys Buch "Hitlers Volksstaat".

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13.02.2007. Die New York Review of Books reist in den kurdischen Teil der Türkei. Der Economist findet Ayaan Hirsi Alis Autobiografie charmant, wenn auch etwas problematisch. Tygodnik Powszechny kommentiert den Streit um Adam Michnik. Der New Yorker zählt die Folterszenen in  der Serie "24". Nepszabadsag mag nicht mehr in die lächelnd uninteressierten Augen der Westeuropäer sehen. Im Nouvel Obs sieht Tariq Ali schwarz für die Zukunft eines unabhängigen Irak. Die New York Times begutachtet eine Website zu Harry Potter 7

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06.02.2007. Das NRC-Handelsblad fordert nach Lektüre der christlichen Schulausgabe des holländischen Dudens eine zünftige "Halal"-Edition. The Nation berichtet, wie ägyptische Blogger einen Fall von Polizeifolter publik machten. Al Ahram wirft einem UN-Report über die arabische Welt feministische Propaganda vor. In der New York Times erklärt Tariq Ramadan Ian Buruma, was islamische Weiblichkeit ist. Ayaan Hirsi Ali erklärt dem Observer, wer Tariq Ramadan ist. In Folio erklärt die Teheraner Künstlerin Jinoos Taghizadeh, warum sie auch am Privatpool lieber keinen Badeanzug trägt. HVG beschreibt Schandtaten und Nöte rumänischer Journalisten. DU reist nach Asakusa. Die London Review of Book reist ins Second Life.

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30.01.2007. In Prospect fragt Francis Fukuyama die postmodernen europäischen Eliten, was sie muslimischen Einwanderern denn an Werten für eine Identität anzubieten hätten. In Al Hayat fragt Yassin Al-Haj Salih, warum die USA in Osteuropa die Dissidenten unterstützt haben, in der arabischen Welt dagegen die Despoten. In Le Monde erzählt ein Gynäkologe von seinen Erfahrungen bei der Entbindung muslimischer Frauen. Der Spectator blickt neidisch auf Tabu brechende linke Intellektuelle. Tygodnik Powszechny sieht Byzanz an Brüssel heranrücken. In der New York Review of Books bespricht J. M. Coetzee Norman Mailers Roman über Hitler. Im Espresso erinnert Andrzej Stasiuk an den polnischen Hochzeitstanz Oberek. Im Figaro kritisiert Paul Bocuse die Nouvelle Cuisine. Die New York Times fordert: Lebensmittel statt Nährstoffe, please.

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23.01.2007. Im Figaro erklärt der Philosoph Remi Brague Sinn und Unsinn der alle zwanzig Jahre wiederkehrenden Heidegger-Debatte. In al-Sharq al-Awsat fragt Amir Taheri, was Papst Benedikt XVI. meint, wenn er Freiheit einen "mythischen Wert" nennt. Im Guardian fragt sich Nick Cohen, warum die Linke nur noch faschistische Regime unterstützt. Outlook India murmelt angesichts eines Big Brother Skandals: Arme Briten. Der New Yorker erklärt, wie man eine Diagnose stellt. In der Gazeta Wyborcza verteidigt Joseph Stiglitz die Wirtschaftspolitik Hugo Chavez'. In Nepszabadsag spricht der Komponist Ivan Madarasz über Musik und höhere Weltordnung

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16.01.2007. Verbrennt die Burka!, ruft Taslima Nasrin in Outlook India. Die ungarischen Bischöfe sollen sich ein Beispiel an ihren polnischen Kollegen nehmen, wünscht sich Nepszabadsag. Vanity Fair sieht die Zukunft der Presse in den Händen von Milliardären. In Folio erzählt der Ethnologe Nigel Barley, wie er sich vom Schälen seines Penisses freikaufen konnte. Der New Yorker porträtiert einen Al-Qaida-Mann, der zuviel Monopoly gespielt hat. In Reportajes beschreibt der Waffenhändler Carlos Cardoen die ausgeglichene Persönlichkeit Saddam Husseins. Il Foglio schildert den Erbfolgekrieg der zwei mächtigsten Casino-Mogule von Macao. In Al Hayat ärgert sich die Schriftstellerin Ghalia Qabbani über die Teheraner Holocaust-Konferenz.

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09.01.2007. Der New Yorker denkt über die digitale Zukunft Hollywoods nach. In La Repubblica vergleicht Adriano Sofri die Hinrichtung Saddam Husseins mit der Mussolinis. Libanesische, irakische und syrische Autoren erklären in Al Hayat, warum die Hinrichtung ein Fehler war. Im Espresso ärgert sich Tahar Ben Jelloun, dass die Amerikaner nicht auch Pinochet aufgehängt haben. Die Gazeta Wyborcza fordert die Katholische Kirche zu einer Säuberungsaktion auf. In der Weltwoche wünscht sich Hans-Ulrich Wehler etwas mehr Biss von seinen Studenten. In der New York Times erzählt der Schriftsteller Richard Powers, wie er seine Bücher spricht.