Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

April 2026

Die Tragödie der Allmende

28.04.2026. In Razpotja spricht Tania Branigan über ihr Buch zum "Red Memory" der Chinesen. The Ideas Letter erklärt, warum KI gerade dabei ist, das aufzufressen, wovon sie zehrt: soziale Komplexität. The Insider fragt, wie zulässig Kompromisse mit einem repressiven Regime sind. The Free Press liest drei Bücher aus der Gazology. Desk Russie untersucht das Verhältnisses der europäischen Linken zum Iran. Qantara stellt eine Anthologie mit Gedichten 26 zeitgenössischer saudischer Dichter vor. Outside blickt auf die Bärenkrise in Japan.

Ihr flüchtiges Lächeln

21.04.2026. Byline Times sucht und findet in den Epstein Files Verbindungen zwischen Peter Thiel, Jeffrey Epstein und der Alt Right Bewegung. Der New Statesman begutachtet gutbürgerliche linke und sehr depressive Frauen der Gen Z. The Atlantic staunt über die innovative Drohnenindustrie der Ukraine. New Lines erzählt, wie die Regierung in Kuwait sich ihre Macht sichert: durch massenhafte Aberkennungen von Staatsbürgerschaften. In Elet es Irodalom denkt der Philosoph Mihály Szilágyi-Gál darüber nach, wo die ungarische Gesellschaft heute steht. Times of Israel und The Free Press setzen sich mit den israelischen Siedlern auseinander.

Etwas Süßes dazu wäre wahnsinnig gut

14.04.2026. HVG kann es noch kaum fassen: Viktor Orban ist abgewählt! New Lines kostet gebratenen Fisch nach Lahori-Art. La Regle du Jeu erinnert daran, wie Marcel Reich-Ranicki einen unbekannten spanischen Autor berühmt machte. Tablet untersucht den Beitrag der Rechten zur Dritte-Welt-Bewegung. Aktualne schwärmt von den Fotos des Philosophen Miloslav Kubeš, der das Prager Alltagsleben der 60er-Jahre einfing. Der New Yorker verzeifelt in einer Ausstellung über New Humans. Die NYT sucht immer noch den Erfinder des Bitcoin.