Magazinrundschau - Archiv

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Juni, 2004

Die Magazinrundschau

28.06.2004. In Prospect erklärt Nicolas Sarkozy seinem Präsidenten die Verkehrsregeln. Die New York Review of Books feiert die Lizzie Borden der Literaturkritik. Im Spiegel verteidigt Andre Glucksmann den Irakkrieg. Outlook India entdeckt entzückende Moslems. Der New Yorker hat sich auf die große Dattelpalme des Irak begeben. Palabra warnt vor Chiquita-Bananen. Die New York Times reicht den Hut herum.

Die Magazinrundschau

21.06.2004. Al-Ahram führt uns in die schillerndste Bar Kairos. Der New Yorker besucht den Mossad in Kurdistan. In Radar spürt Paul Virilio das Herz des Zerfalls auf. Im Espresso versucht der Architekt Ettore Sottsass dem Tod auszuweichen. Das TLS zeigt, wie man zwölf mal schwanger werden und dabei gute Gedichte schreiben kann. Le Point würdigt den Philosophen Paul Ricoeur. Das New York Times Magazine stellt die kuriose Falluja Brigade der Amerikaner vor.

Die Magazinrundschau

14.06.2004. In der Lettre untersucht Daniel Accursi das höchste Stadium der Globalisierung - die Entfesselung der Religionen. Im Espresso beschreibt Andrzej Stasiuk die polnische Mafia. Im Jornal do Brasil erzählt ein Buchhalter, wie man in Rio spazieren geht. In der Kommune warnt Pascal Bruckner vor dem Sozialismus der Reichen. Atlantic Monthly fragt sich, warum die besten Wahlkampfspots nie gezeigt werden. Outlook India entdeckt indische Traditionen religiöser Toleranz. Die New York Times Book Review versteht James Joyce' neuen Wälzer nicht.

Die Magazinrundschau

07.06.2004. Der New Yorker geht dem Phänomen der Schreibblockaden bei Schriftstellern nach. In der Buchbeilage des Guardian fragt Timothy Garton Ash die Briten: "Who are We?" Und in Slate bespricht Francis Fukyama das neue Buch Samuel Huntingtons, das ebenfalls den Titel "Who are We" trägt. In Le point wendet sich Bernard Henri Levy gegen die Einschreibung der "christlichen Werte" in die europäische Verfassung. Die New York Times fragt, wie Alan Greenspan zur tragischen Figur werden konnte. Die New York Review of Books deckt die Gründe für die Vetternwirtschaft in Wolfgang Petersens "Troja"-Film auf. Outlook India ist begeistert von Hari Kunzrus zweitem Roman "Transmission".

Die Magazinrundschau

01.06.2004. Den aktuellsten Text bringt der Merkur: Die Zeitschrift veröffentlicht online noch einmal den berühmten Essay von Jean Amery über "Die Tortur". Der New Yorker portärtiert den Mann, der Bush zur Mär von den Massenvernichtungswaffen verführte: Ahmad Chalabi. Al Ahram sieht Chancen für die Demokratie in Arabien. In Cicero erklärt Hans-Hermann Tiedje, warum der Spiegel nicht links sein kann. Im Express backt Jean-Paul Gaultier Kleider aus Brot. Outlook India ist sicher: New Bollywood kommt. Und das TLS fragt sich bis heute, wie Amerika einer frankophilen Manie für abstruses Denken verfallen konnte.