Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Aus dem Archiv
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Magazinrundschau - Archiv

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Mai, 2004

Die Magazinrundschau

24.05.2004. "The Photographs are us", meint Susan Sontag im New York Times Magazine. Das TLS hat einen feuchten Traum. Outlook India gratuliert Sonia Gandhi zum Verzicht auf das Amt des Premiers. Literaturen feiert James Joyce. Haaretz erzählt eine abenteuerliche Geschichte über einen israelischen Kunstmäzen, ein Nietzsche-Manuskript und einen Mord. Der New Yorker wartet vergeblich auf heiße Bouillon an Bord der Queen Mary 2. In der London Review of Books sucht David Simpson vergeblich nach Individualität auf den Fotos von Terroropfern. Mehr lesen

Die Magazinrundschau

17.05.2004. Im New Yorker treibt Seymour M. Hersh mit seinen Enthüllungen über die Folterungen im Irak die Bush-Regierung in den Abgrund. Outlook India gratuliert den indischen Wählern zu ihrer Unabhängigkeit. Atlantic Monthly porträtiert Tony Blair als tragische Figur. Im Spiegel erklärt Martin Walser seine Abscheu vor dem Bilderkrieg. Bernard-Henri Levy geißelt in Le Point den Antizionismus als verkappten Antisemitismus. In Radar sieht Elisabeth Roudinesco die Zukunft der Psychoanalyse. Le Monde des Livres stellt Robert O. Paxtons neues Buch über die Anatomie des Faschismus vor. Mehr lesen

Die Magazinrundschau

10.05.2004. Der Economist fordert den Rücktritt Rumsfelds. Im New Yorker beschreibt Seymour Hersh, wie die US-Generäle versucht haben, das Thema Folter unterm Deckel zu halten. In der New York Review of Books bewundert J. M. Coetzee die waghalsige Hochgeschwindigkeitsprosa des Kollegen Saul Bellow. Outlook India prophezeit ein romantisches Dreieck zwischen China, Indien und den USA. Radar feiert fünf kokainsüchtige Hippies. Die London Review hört ihr jüngeres Selbst jammern. Haaretz nimmt den Orient-Express. Die New York Times feiert das beste Buch über die Bush-Administration. Mehr lesen

Die Magazinrundschau

03.05.2004. Im Merkur liefert Michael Zeller Impressionen aus der Ukraine. Prospect feiert das Temperament ungarischer Schriftsteller im allgemeinen, das TLS Peter Esterhazys im besonderen. Outlook India rühmt eine Anthologie erotischer Sanskrit-Literatur. Im Espresso stellt uns Umberto Eco Hannibals intelligente Raketen vor. Der New Yorker wirft der US-Armee Versagen auf höchster Ebene vor. Im Express diagnostiziert Gerard Chaliand bei den Moslems pathologische sexuelle Frustration. Das New York Times Magazine widmet sich der Deutschen Frage. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Nebelmeer wüster Fantastik

27.07.2016. Fast nur gute Besprechungen heute! Die FAZ wirft einen Blick mit Kurt Oesterles Familiengeschichte "Martha und ihre Söhne" einen Blick in die deutsche Nachkriegspsyche. Die NZZ liest eine muntere Geschichte der Wilhelm-Tell-Figur, Essays von Mohsin Hamid über die muslimische Welt und Yvonne Adhiambo Owuors Roman "Der Ort, an dem die Reise endet". Die SZ reist mit Corto Maltese Richtung Mitternachtssonne. Mehr lesen

Magazinrundschau

Vom Umschreiben der Regeln

26.07.2016. In der NYRB bescheinigt Zadie Smith der weißen Arbeiterklasse einen Hauch von Genie. In der London Review hält John Lanchester vergeblich Ausschau nach einem weißen Ritter. Peter Nadas erinnert sich in Elet es Irodalom an den eisigen Blick Peter Esterhazys. Im New Yorker porträtiert Pankaj Mishra Jean-Jacques Rousseau als den Vater aller Populismen. Mehr lesen

Die Nase schrillblau

19.07.2016. Erfolg ist Mord, lernt das New York Magazine von Diane Arbus. Die ungarischen Magazine trauern um Peter Esterhazy. In Slate erzählt NYT-Reporterin Rukmini Callimachi von ihren Recherchen über Al Qaida und IS. Buzzfeed stellt die Perlentaucher der Musik-Streamingdienste vor. In MicroMega erklärt Michael Cimino, warum er niemals zweimal schneidet. Slate.fr stellt Graphic Novels über den Terrorismus vor. Die New York Times porträtiert den Porträtkünstler Chuck Close. Mehr lesen

Bis zur Kinnkante

12.07.2016. Frauen, die allein leben, sind die besseren Maler, lernt die NYRB am Beispiel von Agnes Martin. In HVG erklärt der Filmregisseur Szabolcs Hajdu, warum Freiheit zum Fürchten ist. Der Guardian erinnert an die ermordeten Schüler Beethovens in China. In Pais Semanal erklärt die mexikanische Autorin Valeria Luiselli den Unterschied zwischen ihr und Karl Ove Knausgard. The Daily Beast warnt vor dem Opus Dei Japans. Mehr lesen

Privilegierte Beziehungen

05.07.2016. EU ja, aber nur ohne Finanzdumping und Austeritätspolitik, fordert Thomas Piketty in Le Monde. Nichts mehr zu retten, die EU ist gescheitert, meint dagegen John Gray im New Statesman. In Letras Libras denkt Enrique Krauze über Populismus nach. The Nation trauert vor den Fotos der Bechers um den Vorkriegsoptimismus. Linkiesta und Espresso ziehen den Hut vor "Rousseau", Gianroberto Casaleggios Software für die direkte Demokratie. Die New York Times geißelt Geschlechts-Tests für Frauen im Sport. Mehr lesen

Lieber Zuversicht

28.06.2016. 2005 gehörte Europa noch die Zukunft. In The Atlantic überlegt Mark Leonard, was seitdem schief gegangen ist. Europafeindlichkeit ist keine Kapitalismuskritik, im Gegenteil, meint Gáspár Miklós Tamás in HVG. In Open Democracy sieht das der Politologe Alan Finlayson ähnlich. Der Guardian erinnert sich an selige Zeiten, als die Tories noch europhil waren. Der New Yorker betrachtet Nan Goldins Universum der Sexualität. Mehr lesen

Fremde Boote helfen einander nicht

21.06.2016. Im Merkur singt Hannelore Schlaffer ein Loblied auf den "guten Nazideutschen", den Romanisten und SS-Hauptsturmführer Hans Robert Jauß. Brooklyn Rail erklärt, was Diane Arbus mit August Sander gemeinsam hat. Wenn Hillary Clinton endlich gegen Trump antreten kann, werden die Leute sie auch mögen, meint das New York Magazine. Die Zeit sucht nach Geisterschiffen im japanischen Ostmeer. Mehr lesen

Neue Freiheiten

14.06.2016. Der New Yorker reist in die Welt der Mikroben, für die wir nur ein Jucken sind. Die LRB reist zu den großzügig subventionierten Landsitzen der englischen Aristokratie. Film Comment stellt sich den englischen Machos in den Filmen Alan Clarkes. In Elet es Irodalom erklärt Péter Esterházy, warum Zitieren keine Trägheit ist. Village Voice erzählt die Geschichte zweier amerikanischer Anarchisten auf dem Weg ins kurdisch-syrische Rojava. Mehr lesen

Fotografie mit Aura

07.06.2016. Propublica lernt in Guatemala, warum man bei den Einwanderungsbehörden so gut verdient. Die Österreicher werden ganz gern parafeudal regiert, erklärt der Merkur. In La vie des idees erläutert der Sozialtheoretiker Marc Angenot die Vorzüge der Ideengeschichte. In Guernica beschreibt Magnum-Fotograf Stuart Franklin den verheerenden Einfluss des Kunstbetriebs auf den Fotojournalismus. The Nation betrachtet die letzten nicht kopierbaren Fotos. Aktualne feiert das tschechische Familienhaus "Typ V". Superreiche wollen keine Nachbarn, erzählt die New York Times. Mehr lesen

Die Wälder der Hinterwäldler

31.05.2016. Eine Demokratie kann man verlieren, erklärt Pavel Kohout, der es zweimal erlebt hat, in Aktualne. Amerika, das ist ein Muslim aus Afghanistan, der im Wilden Westen mexikanisches Essen verkauft, erklärt der New Yorker. Pädophilie ist das letzte Tabu in der Literatur, verkündet Slate.fr. In der London Review geißelt Naomi Klein den grassierenden Umwelt-Rassismus. In Paste erklärt Regisseur Joe Dante, warum Komödien nur mit anderen funktionieren. Mehr lesen

Unruhestifter

24.05.2016. Der Guardian sucht Schutz für Whistleblower und findet ihn nirgends. In Novinky fragt sich die  Schriftstellerin Kateřina Tučková, warum die Tschechen Angst vor syrischen Flüchtlingen haben. Der New Yorker lernt am Oberlin College schlechtes Benehmen. Al Ahram fragt, was wohl aus Sadiq Khan geworden wäre, wären seine Eltern in einen der Golfstaaten ausgewandert. LA Weekly steigt hinab in Alices Wunderland der Musiklisten. Mehr lesen

Vierundzwanzig Millionen Augenpaare

17.05.2016. Aeon tröstet: So schlimm, wie unser Problem mit uns selbst, kann unser Problem mit der Künstlichen Intelligenz gar nicht werden. La Vie des Idées wirft einen Blick auf die Flüchtlingsprobleme der alten Spanier. Warum stört sich die Welt so wenig am Hindunationalismus des indischen Premierministers, fragt die New Republic. Anne Applebaum in Eurozine und Jedediah Purdy in Dissent machen sich ganz unterschiedliche Reime auf das Phänomen Trump. Mehr lesen

Grenze unserer Existenz

10.05.2016. Haper's lässt sich von Marine Le Pen erklären, warum auch Muslime den Front National wählen. Der New Yorker erklärt, warum auch weiße Arbeiter Donald Trump wählen. Wer ist heute eigentlich Establishment, grübelt The Nation. In Les inrockuptibles skizziert der Politikwissenschaftler Gaël Brustier die soziale Geografie der Nuit Debout. Die NYRB lernt Ex-NSA-Chef Michael Hayden als sowjetischen Apparatschik kennen. In Respekt macht Martin Simecka eine schlagende Beobachtung zur kränkelnden EU. Eurozine beschreibt die Rückkehr der Einflusssphären in die Politik. Und Peter Nadas verzichtet in Magyar Narancs auf das erregende ! Mehr lesen

Hundert Wege zum Selbstverlust

03.05.2016. Wired bietet dem robotischen Tyrannen Paroli. Die LRB würdigt Elspeth Champcommunal für ihre Verdienste um den britischen Modejournalismus. Der Merkur denkt über Gegenwartskunst nach. Der Roman sollte Vorbild für das Bric-à-Brac Europas sein, schlägt Javier Cercas in El Pais Semanal vor. Der New Yorker bringt Trumps Handel mit der amerikanischen Wählerschaft auf den Punkt. Das TLS scheitert an der Männlichkeit der Franzosen. NBC news beschreibt den europaweiten Rollback beim Thema Abtreibung. Mehr lesen

Zu Monet für seine Augen

26.04.2016. The Nation lernt den Unterschied zwischen unfertigen und unvollendeten Kunstwerken. Das New York Magazine erinnert an die Whitney-Biennale 1993, die den Identitätsdiskurs in der Kunst etablierte. Die New York Review of Books besucht die große Degas-Ausstellung in New York. Harper's erinnert sich an die sexuellen Masken von Prince. Scientific American unterhält sich mit dem Mathematiker Scott Aaronson über Quantencomputer. In La Regle du Jeu bedauert die marokkanische Autorin Fatima Zohra Rghioui, dass viele muslimische Franzosen hinter den Stand der Debatte in ihren Herkunftsländern gefallen sind. Tablet erzählt, wie jüdische Gangster 1933 Hitler ermorden sollten.
Mehr lesen

Anders Unsagbares

19.04.2016. In der London Review erzählt John Lanchester die Geschichte des Bitcoin. Ernő Marosi denkt in Elet es Irodalom über Prothesen oder Reproduktionen in der Kultur nach. The Atlantic schildert das Schicksal der Sunniten im Irak. Foreign Policy erklärt, wo alle Beschämungsstrategien von NGOs gegen multinationale Konzerne versagen. Warum Callcenter auf den Philippinen ein Glücksfall für Transsexuelle sind, erklärt Buzzfeed. Mehr lesen

Universelles Anti-Wunder

12.04.2016. In Elet es Irodalom nimmt Peter Esterhazy unter Tränen Abschied von Imre Kertesz. Im New Statesman huldigt Salman Rushdie den großen Magiern des Realismus. Die New York Times beobachtet in Oberbayern, wie aus Deutschland eine Republik wird. Der New Yorker lernt, geheime Dokumente aus Syrien zu schmuggeln. In Novinky erinnert Abnousse Shalmani an Kalifen, die für Salafisten nur Spott übrig hatten. Télérama entwirft das Porträt eines Dschihadisten. In El Espectador entdeckt Hector Abad die Namen seiner Freunde in den Panama Papers. Das TLS fürchtet langweiligen Sex in Pornutopia. Mehr lesen

Eine unverwechselbare, strenge Ordnung

05.04.2016. Afar mietet einen Freund in Japan. Die NYRB warnt vor dem neuen Mao Chinas. In Eurozine warnt Dubravka Ugresic vor dem neuen Nationalismus in Osteuropa. Im New Yorker porträtiert Guy Talese einen fürsorglichen Spanner. New Republic beschreibt das Shaming in Amerika. Wired erklärt, wie man Isis in den sozialen Medien contra gibt. Mehr lesen

Geübte Verführung

29.03.2016. Die LRB macht mit Luke Hardings Buch über den Mord an Alexander Litwinenko in der Hand eine Kleptokraten-Tour durch Mayfair. In HVG denkt der Schriftsteller Attila Bartis über das immer noch kolonialistische europäische Selbstverständnis nach. In der NYRB empfiehlt Anne Applebaum eine erhellende Geschichte der ukrainischen Sprache. In El Pais Semanal hofft Javier Cercas, dass die Chinesen von dem Automechaniker Enric Marco lernen, wie man mit seiner Vergangenheit nicht umgeht. In The Nation geht Enrique Krauze der Unzufriedenheit der Mexikaner auf den Grund. Die Dichterin Patricia Lockwood begutachtet für den New Republic Sugardaddy Donald Trump. Mehr lesen

Ideen waren immer im Fluss

22.03.2016. Jerome Charyn untersucht in longreads das Rätsel Emily Dickinson. Der Baffler testet die Firewall zwischen Marketing und Redaktion. Im Guardian fordert Amit Chaudhuri eine Entkolonialisierung des britischen Bildungssystems. Im New Yorker denkt der Schriftsteller und Arzt Siddhartha Mukherjee über Vererbung und Identität nach. Telerama studiert das Genie. Outlook India sucht die Spuren der ersten Menschen in Indien. Die New York Review of Books beugt sich über das deutsche Originalmanuskript von Arthur Koestlers "Sonnenfinsternis". Mehr lesen

Warum meine Vorfahren Haydn beschäftigten

15.03.2016. Atlantic erklärt die Obama-Doktrin: Willkommen Asien! Adieu Naher Osten, um euch kümmert sich künftig Europa. In der LRB erklärt Hilary Mantel, was einen Tudor ausmacht. In Aktualne erklärt der Liedermacher Jiří Dědeček, warum er weniger Angst vor Fremden hat als vor fremden Regimes. In Eurozine rät Adam Balcer den Europäern, mit den Zentralasiaten Piroggen zu essen. Bald spionieren uns auch die Nachbarn aus, warnt Wired. Der Literarische Monat analysiert den Literaturbetrieb. Péter Eötvös und Péter Esterházy arbeiten an einem Oratorium aus lautern Zitaten, erzählt Nepszabadsag. Mehr lesen