Magazinrundschau - Archiv

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Oktober, 2003

Die Magazinrundschau

27.10.2003. Die New York Review of Books verneigt sich vor Eminem. "Wo sind Kafkas Nachfolger?", fragt Zadie Smith in The New Republic. Das TLS verneigt sich vor der Reaktion, trinkt aber mit dem Sozialismus Champagner. Prospect schildert den Rausch des Neuen in Peking. Umberto Eco rühmt im Espresso die Schönheit der Erkenntnis. Die New York Times ist beeindruckt vom rigorosen Denken des Nobelpreisträgers J. M. Coetzee. Die London Review staunt über die Belesenheit Erich Auerbachs. Der Nouvel Obs stellt Briefe Leon Blums vor, der im Konzentrationslager Buchenwald Furtwängler hörte und den Urfaust las.

Die Magazinrundschau

20.10.2003. Das New York Times Magazine porträtiert den Geliebten Führer Kim Jong Il. Der New Yorker beschreibt, wie sich Bush absichtlich desinformieren lässt. Im Espresso fordert Tahar Ben Jelloun Respekt für den Laizismus. Outlook India weiß, warum die indische Mittelklasse ihre Politiker hasst. Der britische Economist amüsiert sich über die gegenseitige Ersatzbefriedigung von Deutschen und Franzosen. Der NouvelObs hat die Bestsellerautorin Amelie Nothomb faule Früchte essen sehen.

Die Magazinrundschau

13.10.2003. In Le Point warnt Bernard-Henri Levy die Globalisierungsgegner vor dem Antisemitismus der Islamisten. Das New York Times Magazine stellt den neuen Think tank der Demokraten vor. In El Malpensante ärgert sich der Schriftsteller Andres Burgos über Gabriel Garcia Marquez, der lieber Whiskey trinkt, statt Castro zu kritisieren. In Cambio schreibt Garcia Marquez selbst über seine literarischen Erweckungserlebnisse. Auch der NouvelObs befasst sich mit Gabo. Im TLS wundert sich George Steiner über die Gründlichkeit, mit der die Deutschen Adornos Geburtstag feiern.

Die Magazinrundschau

06.10.2003. Die Lettre bringt Auszüge aus sieben preisgekrönten Reportagen. In Le point erklärt Bernard-Henri Levy, warum die Amerikaner die Franzosen so hassen - weil die Deutschen so langweilig sind. In der New York Review of Books lobt J. M. Coetzee die einfühlende Einführung in das Leben gewöhnlicher Muslime durch eine jüdische Schriftstellerin: Nadine Gordimer. In Cultura y Nacion erzählt die Haushälterin Epifania Uveda von ihrem Leben mit Borges. In der Literaturnaja Gazeta diskutieren russische Schriftsteller über Underground- und Massenliteratur. Der New Yorker stellt die Golden Gate Springergemeinschaft vor. Der Economist staunt über das Wunder von Bournemouth. Im New York Times Magazine freut sich Gary Shteyngart, dass New York wieder ihm gehört.