Magazinrundschau - Archiv

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Februar, 2008

Unsere Frauen sind einfach dumm

26.02.2008. Exzellente Ausbeute diese Woche! Nigerianische Frauen gehören bestraft, denn sie denken nur an Öl, erfährt The Atlantic. In Elet es Irodalom feiert Peter Esterhazy den Maler Istvan Nadler in Fellbach. Nepszabadsag staunt: Fast hätte Jan T. Gross gegen das Türkentum der Polen verstoßen. Der Kolumbianer Hector Abad Faciolince erblickt in der Schweiz den Konservatismus mit menschlichem Antlitz. Barack Obama ist der neue Othello, behauptet der Spectator. Das Prekariat ist die heutige Arbeiterklasse, verkündet Telerama. Al Ahram stellt einen Schönheitssalon für verschleierte Frauen vor. Denis Johnson bekommt in Irakisch-Kurdistan Geschenke für Amerika.

Ein Denkfehler

19.02.2008. Die New York Review of Books sieht die Zukunft Amerikas in einem Frisörladen. In der Gazeta Wyborcza erklärt der serbische Historiker Slavenko Terzic einen unabhängigen Kosovo für illegal. Die London Review of Books denkt über Moderne und Liberalismus nach. Im Nouvel Obs erzählt Edgar Morin, wie er zum radikalen Anti-Stalinisten wurde. Zanan ist tot, es lebe Zanan!, ruft Al Ahram. Die New York Times porträtiert den türkisch-kurdischen Politiker Abdullah Demirbas, der etwas weniger Assimilationszwang für Kurden und Armenier in der Türkei durchsetzen wollte.

Teenager wie Ethan

12.02.2008. Was finden die Deutschen nur an Nicolas Gomez Davila, fragt Semana. Le Monde diplomatique macht mit Damen aus der Park Avenue eine Kreuzfahrt. Der Spectator begräbt Venedig. Nepszabadsag sucht echte ungarische liberale Demokraten. In Edge.org wirft Kevin Kelly einen Blick auf die Zukunft der Kulturindustrie im Internet. Portfolio sah die Nemesis der Kulturindustrie im Internet.

Swarovskis Parabeln der Genesis

05.02.2008. In den Blättern für deutsche und internationale Politik warnt Daniel Leisegang vor dem Schnüffelmonster Google. In Spiked warnt Alexander Cockburn vor naiven Umwelt-Alarmisten. Im Merkur würdigt Wolfgang Ullrich die Transzendenz von Gerhard Richter und Swarovski. In Prospect fürchtet William Skidelsky um die traditionelle Literaturkritik. In Nepszabadsag eruiert der Historiker Dusan Kovac die Aussöhnungsmöglichkeiten zwischen Slowaken und Ungarn. In Outlook India freut sich Sheela Reddy über den indischen Leser. Im New Statesman sucht Andrew Marr den anglikanischen Gott.