Magazinrundschau
Sieben Frauen und ein Baby
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
26.03.2024. Guernica hat den Artikel einer israelischen Friedensaktivistin veröffentlicht und ihn dann zurückgezogen. Das findet sogar The Nation peinlich. Washington Monthly hat ihn neu veröffentlicht. In Tvar erzählt Marek Torčík von einer queeren Jugend in der tschechischen Provinz. HVG berichtet über neue Kompetenzen für die ungarische "Behörde zur Verteidigung der Souveränität". La Vie des Idées liest Derek Parfit. Der New Yorker baut nah am Wasser.
Washington Monthly | Tablet | New Yorker | Guardian | Wired | The Nation | iTvar | New Lines Magazine | HVG | La vie des idees | New Statesman | Istories | Elet es Irodalom
Washington Monthly (USA), 26.03.2024
The Nation (USA), 26.03.2024
Selbst dem linken Magazin The Nation sind die Kollegen von Guernica zu stalinistisch. "Einer nach dem anderen wetteiferten die Redakteure, um die Entscheidung des Magazins [Chens Essay zu veröffentlichen] anzuprangern", staunt Sasha Abramsky. "Madhuri Sastry, Mitherausgeberin des Magazins, bezeichnete den Essay als 'händeringende Apologetik für den Zionismus' - und die Redaktionsleitung reagierte weder mit einer begründeten Absage an die Intoleranz in ihrer Mitte, noch mit Verweisen auf den ersten Verfassungszusatz oder auf die Stärke der Meinungsvielfalt, sondern mit Rücknahme des Artikels und einer Entschuldigung, ihn überhaupt veröffentlicht zu haben. Sastry, die die Zeitschrift wegen der Veröffentlichung des Artikels verlassen hat, schrieb, der Aufsatz der Israelin verstoße gegen den 'antiimperialistischen Geist' der Zeitschrift. Ein anderer Redakteur erklärte, die Veröffentlichung von Chens Essay bedeute, dass Guernica zu 'einer Säule des eugenischen weißen Kolonialismus geworden sei, der sich als das Gute tarnt'. Kurz darauf verschwand Chens Aufsatz von der Website. Wenn das heute die Linke ist, dann möge Gott uns helfen. Guernicas peinliches Zurückrudern erinnert an die Selbstverleugnung der Opfer von Stalins Säuberungen oder an die erzwungenen Selbstgeißelungen von Akademikern während Maos Kulturrevolution. Es gibt kein Bemühen um eine echte Debatte, keinen Raum für konkurrierende Meinungen, keinen Raum für historische Nuancen oder Komplexität; es wird einfach verlangt, dass die Parteilinie befolgt wird und dass diejenigen, die das nicht tun, sofort zensiert werden."iTvar (Tschechien), 25.03.2024
New Lines Magazine (USA), 25.03.2024
Floriana Bulfon offenbart die dunkle Seite der malerischen toskanischen Landschaften: unter der Aufsicht sogenannter "caporali", Bandenchefs, die mit den Obst-und Gemüsefarmern kooperieren, arbeiten geflüchtete Frauen unter fürchterlichen Bedingungen. Vielen von ihnen kommen aus dem subsaharischen Afrika, berichtet Bulfon, haben keine Arbeitserlaubnis und werden vom Staat im Stich gelassen. Auf den Plantagen und Feldern arbeiten sie bis zu 13 Stunden am Tag, so Bulfon, sie erhalten kaum Lohn (noch weniger als männliche Arbeiter) und sind oft der sexuellen Belästigung und Missbrauch durch die "corporali" ausgeliefert. Sonya, eine 30-jährige Wanderarbeiterin aus Indien, die Bulfon getroffen hat, erzählt, dass sie aufgrund der harten Arbeit in der Kälte eine Fehlgeburt erlitt: "Der Agrarsektor in diesen Provinzen ruht nie. Im Winter werden Luxusgemüse wie violette Artischocken und Fenchel geerntet. Und die Kälte ist erbarmungslos. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, holten ein Reporter und ein Mitarbeiter einer humanitären NRO Sonya in einem Auto an einem abgelegenen Kreisverkehr ab, den sie mit dem Fahrrad erreicht hatte, und fuhren mit ihr zu einem Café neben einer Tankstelle in einer abgelegenen Gegend der Toskana, um das Interview zu führen. ... Über ihre Fehlgeburt sagte Sonya: 'Der Arzt in der Notaufnahme sagte, dass ich zu viele Stunden auf den Beinen war. Ich habe auch viele Stunden damit verbracht, meine Hände in eiskaltes Wasser zu tauchen, um Gemüse zu waschen. Wir hatten keine Handschuhe, wir haben alles mit bloßen Händen gemacht. Das Wasser friert nicht nur die Hände, sondern den ganzen Körper ein, vor allem im Winter oder bei Regen. Dann war oft Wasser auf dem Boden, und ich hatte nicht immer Stiefel. Drei oder vier Tage lang hatte ich normale Schuhe, weil die Stiefel kaputt waren und ich keine Zeit hatte, neue zu kaufen." Sie zeigte mir ihre Hände, die mit Wunden übersät waren, die von der Kälte und den Erntegeräten verursacht wurden."Elois Stark erinnert an ein beschämendes Kapitel der französischen Kolonialgeschichte: 1761 kentert das Schiff L'Utile mit 160 Sklaven - Männern, Frauen und Kindern - in den Korallenriffen der Ile de Sable, heute bekannt als Tromelin-Insel, im Indischen Ozean. Einem Teil der Besatzung und etwa siebzig der Madagassen gelang es, sich auf die naheliegende Insel zu retten. Zu guter Letzt konnte die Schiffsbesatzung mit einem Boot fliehen, dass die Sklaven für sie gebaut hatten - die blieben allerdings auf der Insel zurück. Doch den anführenden Lieutnant Barthelemy Castellan du Vernet schienen immerhin Gewissensbisse zu quälen, so Stark, zurück in der Heimat warb er unermüdlich für eine Rettung der Ausgesetzten - die fand statt, allerdings erst Jahre später: "Ende November 1776 ging die La Dauphine, ein Schiff unter dem Kommando von Kapitän Jacques-Marie Lanuguy de Tromelin, in der Nähe vor Anker und schickte zwei Ruderboote an den Strand. Sie fanden sieben Frauen und ein Baby vor - eine Überraschung angesichts der Abwesenheit von Männern. Die Frauen gingen zum Beiboot und stiegen ohne ein Wort ein. Sie blickten nicht zurück." Lange Zeit wusste man nicht viel darüber, wie das Leben der Zurückgebliebenen genau ausgesehen hatte, so Stark, erst Ausgrabungen des Archäologen Max Guerout im Jahr 2012 offenbarten eine "Mikrogesellschaft", die entstanden war: "Es war nicht nur ein Ort der Verzweiflung, sondern auch ein Ort, an dem Kultur und Traditionen gepflegt wurden...Darüber hinaus benutzten die Überlebenden eine Schmiede, um Metalle einzuschmelzen und die Dinge herzustellen, die sie brauchten: Schalen und Löffel, aber auch Schmuck und Amulette. Die Kultur blühte auch in den schwierigsten Zeiten weiter auf. Interessanterweise erinnerten die sozialen Normen Frankreichs - und die Fähigkeit der Seeleute, die versklavten Menschen dem Tod zu überlassen - viel mehr an 'Herr der Fliegen' als an die um ihr Überleben kämpfenden Individuen, die sich in beeindruckendem Maße organisierten und kooperierten."
HVG (Ungarn), 21.03.2024
Nach der Etablierung einer "Behörde zur Verteidigung der Souveränität" wird diese mit weiteren umfangreichen Befugnissen ausgestattet, die gegen Opposition und Presse angewendet werden können. So soll sie künftig das Postulat "Landesverräter" verhängen können. (Mehr dazu hier.) Unklar ist noch, ob die erweiterten Befugnisse mit Sanktionierungsmöglichkeiten seitens der Behörde einhergehen. Die Venedig-Kommission des Europarats hat bereits ihre Bedenken geäußert. Ein Verfahren gegen Ungarn seitens der EU-Kommission ist anhängig. "Die immer heftigere Dämonisierung der Regierungsgegner ist nichts anderes als das Geschimpfe von Politikern, die um ihre Macht fürchten", meinen die Redakteure János Dobszay und István Riba. "Sie wollen es als von Natur gegeben hinstellen, dass nur sie und ihre Anhänger das ungarische Volk bilden. Wer sich zum Beispiel dafür einsetzt, dass die EU die Ungarn geschuldeten Gelder nur dann auszahlt, wenn die Unabhängigkeit der Justiz rechtlich ausreichend gesichert ist oder wenn garantiert werden kann, dass diese Gelder nicht gestohlen werden, der arbeitet gegen das Land, ist also ein Landesverräter. Und Verrätern kann man nicht die Macht überlassen. (...) Auch wenn das neue Amt alle Befugnisse erhalten hat, um - bildlich gesprochen - sogar in der Unterwäsche der politischen Gegner der Regierung zu wühlen, können Ermittlungen ohne Sanktionen an sich 'nur' eine einschüchternde Wirkung haben. Ganz anders sähe es aus, wenn die Behörde, wie von unterschiedlichen Stellen angedeutet, kein zahnloser Tiger wäre und auf ihre Ermittlungen, Untersuchungen und dann Anklagen die Gerichte mit Urteilen im Sinne der Regierung folgen würden. Und zwar nicht nur gegen Oppositionspolitiker, sondern auch gegen die unabhängige Presse."La vie des idees (Frankreich), 25.03.2024

New Statesman (UK), 25.03.2024
Katie Stallard untersucht, wie Putin den Krieg im Gaza-Streifen ausnützt, um Russlands geopolitische Machtposition zu stärken. Während der Zermürbungskrieg in der Ukraine sich tendenziell zu Russlands Gunsten zu entwickeln scheint, insbesondere auch, weil die Unterstützung des russischen Kriegsgegners durch den Westen nicht mehr gar so enthusiastisch aufrecht erhalten wird, eröffnet Putin eine neue Front im Propagandakrieg: "Putin zögerte nicht, seine Unterstützung für die Palästinenser zu zeigen, indem er Israels Blockade des Gazastreifens mit der Belagerung Leningrads durch die Nazis verglich und sich neun Tage Zeit lies, bevor er Netanjahu sein Bedauern über die Attacke vom 7. Oktober aussprach. In den Wochen nach der Attacke reisten wichtige Hamasmitglieder nach Moskau, wo sie russische Regierungsmitarbeiter trafen und Putins Antwort auf den Krieg lobten. Er sah in der Krise eine Gelegenheit, auf das Scheitern der amerikanischen Politik im Mittleren Osten hinzuweisen, seine Diplomaten arbeiteten UN-Resolutionen aus, die einen Waffenstillstand forderten und die von den USA und ihren Verbündeten abgeschmettert wurden. In Putins Darstellung ist der Krieg im Nahen Osten Teil eines breiteren antikolonialistischen Kampfes, den er gegen den Westen im Allgemeinen und den amerikanischen Imperialismus im Besonderen in der Ukraine zu führen behauptet. Dies ist eine zynische und unehrliche Darstellung. Aber es gibt ein Publikum für die Botschaft des russischen Präsidenten. 'Putin sieht den Krieg als eine Gelegenheit, seinen Pariah-Status loszuwerden und wieder die globale Bühne zu betreten', erzählte mir Izabella Tabarovsky, Berater am Kennan Institute des Wilson Center. Er will als ein Führer des globalen Süden betrachtet werden und die Freundschaft mit den arabischen Staaten erneuern, wo viele sich noch an alte Bindungen an die Sowjetunion erinnern. Es gibt da immer noch jede Menge warme Gefühle für Russland.'"Außerdem: Hannah Barnes erzählt, wie es zur Schließung des Tavistock Zentrums in London kam, der bis dahin größten und umstrittensten Gender-Klinik für Kinder.
Istories (Lettland / Russland), 14.03.2024
Elet es Irodalom (Ungarn), 22.03.2024
Szilárd Demeter, Direktor des Petőfi Literaturmuseums, wurde von der ungarischen Regierung zum Direktor eines neu zu schaffenden Museumskonglomerats ernannt - ohne jedoch über die nötige Fachausbildung und -kenntnisse oder Erfahrung zu verfügen. Das muss nicht unbedingt zum Schaden des neuen Konglomerats sein, denkt sich der Sprachwissenschaftler István Kenesei: "Wie wir gesehen haben, kann ein Orchester von einem Nicht-Musiker geleitet werden, so auch ein Museum oder ein Museumskonglomerat von einem 'Nicht-Fachmann'. Allerdings wäre es der Sache doch förderlich, wenn der Leiter einer Einrichtung fundiertes Wissen über deren Fachgebiet hat, um Entscheidungen treffen zu können, zum Beispiel in jenen Fragen, in denen die Mitarbeiter oder Führungskräfte einer Einrichtung unterschiedlicher Meinung sind. Wenn er sie nicht versteht, sondern dem geschickteren Argumentierer oder Debattierer den Vorzug gibt, verliert er schnell an Glaubwürdigkeit und endet wie die in den 50er Jahren ernannten 'Arbeiterdirektoren', die, wenn sie vernünftig waren, den Chefingenieur entscheiden ließen und ihm lediglich den Rücken freihielten. So wie ich das verstehe, hat Demeter das bisher beim Literaturmuseum gemacht: Er hat einen Schutzschirm über die Mitarbeiter gehalten, sie arbeiten lassen und ihnen gegeben, was sie brauchten. Sobald er sich aber beruflich zu Wort meldet, muss er sich gefallen lassen, dass man hinter seinem Rücken über ihn lacht. Und das gilt nicht nur für den Direktor, sondern für alle, die sich ohne Kompetenz zu Themen äußern, die Fachwissen erfordern, in diesem Falle der Staatssekretär und der Minister, die mit ihren verschiedenen Äußerungen zum Nationalmuseum ihre Unkenntnis unter Beweis stellten."Tablet (USA), 25.03.2024

Außerdem in Tablet: ein kleiner Deutschland-Schwerpunkt (hier und hier), der deutschen Lesern aber nichts Neues erzählt, und ein Artikel des nicht-jüdischen kanadischen Comedian Daniel-Ryan Spaulding, der erzählt, wie schwer er es in der queeren Berliner Community hat, seit er seine Liebe und Solidarität zu Israel bekannt hat - inzwischen ist Spaulding nach New York gewechselt.
New Yorker (USA), 25.03.2024
Die Zukunft des Bauens spielt sich auf dem Wasser ab, versichert der niederländische Architekt Koen Olthuis dem New-Yorker-Autor Kyle Chayka. Olthuis' Architekturbüro baut Häuser, die auf einer Art speziellem Beton-Floß stehen, das dank Luftkammern nicht so schwer ist wie gewöhnlicher Beton und daher auf dem Wasser schwimmen kann. Diese Art des Bauens wird mit dem erwarteten Anstieg des Meeresspiegels besonders in Ländern wie den ständig überschwemmungsbedrohten Niederlanden wichtig, das bisher anspruchsvollste Projekt befindet sich aber in Lyon, dort hat die Firma Waterstudio das "Théâtre L'Île Ô" in der Rhône gebaut: "Wenn sie in die Lobby des Theaters kommen, sind die Besucher vom Boden bis zur Decke umgeben von Balken aus hellem Kreuzlagenholz, ein leichter Holzbaustoff. Als ich mir die Räumlichkeiten angeschaut habe, wurde gerade eine Kinderproduktion von 'Farm der Tiere' im größeren der beiden Theaterräume aufgeführt, in einem höhlenartigen Saal mit 240 Sitzplätzen. Lange Bambusstreifen zeichneten wellenartige Muster auf Wände und Decke, sie dienen der Akustik und spiegeln zugleich die aquatische Umgebung wider. Der Boden ist gemustert wie Konfetti. Der fensterlose Raum schien mir viel zu groß, um in dem Gebäude Platz zu finden, das ich betreten hatte, und gewissermaßen war er das auch: Von außen betrachtet versteckt sich ein Drittel der Höhe des Theaters im Fluss. 'Jetzt befinden Sie sich unter Wasser', sagte mir einer der Bühnenarbeiter. Er versicherte, dass er die Bewegungen des Gebäudes nur dann spürt, wenn ein großes Schiff mit hoher Geschwindigkeit vorbeifährt."Außerdem: Helen Shaw porträtiert die Theaterregisseurin Lila Neugebauer, die nach zwanzig Jahren erstmals wieder "Onkel Wanja" an den Broadway bringt. Sam Knight fragt, was vierzehn Jahre Tory-Regierung mit Britannien gemacht haben. Gideon Lewis-Kraus liest zwei Bücher - von Fareed Zakaria und Nathan Perl-Rosenthal - über den Zauber und die Gefahren von Revolutionen. Jackson Arn berichtet von der Whitney Biennale. Alex Ross hört Bartoks Streichquartette mit dem Escher Quartett und Igor Levit mit "teuflisch schwierigen" Transkriptionen von Beethoven- und Mahler-Symphonien. Justin Chang sah im Kino Doug Limans "Road House".
Guardian (UK), 26.03.2024
Wired (USA), 20.03.2024
Dass die KI-Fortschritte der letzten Jahre nicht vom Platzhirsch Google in die Weltöffentlichkeit getragen wurden, sondern vom Startup OpenAI hat viele erstaunt. Nicht ganz so bekannt ist allerdings, dass maßgebliche Vorarbeiten - darunter die sogenannte Transformer-Technologie - tatsächlich mit einem Paper aus der Forschungsabteilung von Google auf den Weg gebracht wurden. Verschläft der einst so innovative Konzern die KI-Revoltion, fragt sich Steven Levy in einem Porträt der acht Autoren dieses Papers. "Viele Tech-Kritiker weisen darauf hin, wie Google sich von einer auf Innovation setzenden Spielwiese zu einer gewinnorientierten Bürokratie gewandelt habe. 'Sie haben nicht modernisiert', erzählte Aidan Gomez der Financial Times, 'sie haben sich neuen Technologien nicht angepasst.' Aber das wäre auch äußerst gewagt gewesen für eine riesige Firma, deren technologische Errungenschaften die Branche seit Jahrzehnten anführt und riesige Profite einbringt. Google begann 2018 damit, die Transformer-Technologien in seine Produkte einzupflegen, beginnend mit seiner Sprachübersetzung. Im selben Jahr führte es ein Sprachmodel namens BERT ein, das ebenfalls auf Transformers basiert, und begann dies im Jahr danach in seiner Suchfunktion zu nutzen. Aber diese Anpassungen unter der Motorhaube wirken zaghaft im Vergleich zu OpenAIs Quantensprüngen und Microsofts kühner Integration von transformer-basierten Systemen in seiner Produktlinie. Als ich den Geschäftsführer Sundar Pichai vergangenes Jahr fragte, warum seine Firma nicht die erste war, die ein 'Large Language Model' wie ChatGPT einführe, vertrat er den Standpunkt, dass Google es in diesem Fall vorteilhaft fand, wenn andere hier die Speerspitze bildeten. 'Mir ist einfach unklar, ob es genauso gut funktioniert hätte. Tatsache ist, dass wir mehr tun können, nachdem die Menschen gesehen haben, wie es funktioniert', sagt er. Eine unbestreitbare Wahrheit ist es aber auch, dass alle acht Autoren des Papers Google verlassen haben."
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