Heute in den Feuilletons

Ein Fünkchen Leben, ein bisschen Idiotie

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
28.01.2010. Der Freitag polemisiert gegen den "postkolonialen Feminismus", der einen Abbau von Frauenrechten gutheißt, jedenfalls in anderen Kulturen. Das Ipad ist da: Gizmodo gibt Tipps für den Gebrauch. Im Tagesspiegel sieht die Juristin Sibylle Tönnies das Verbot der Burka in öffentlichen Gebäuden als Maßnahme in der Nachfolge des französischen Revolutionsterrors. Die Zeit geht in Dantes Hölle spielen.

Freitag, 28.01.2010

Magnus Klaue polemisiert gegen den "postkolonialistischen Feminismus", der neulich in Gestalt von Birgit Rommelspacher muslimische Frauenrechtlerinnen wie Necla Kelek oder Ayaan Hirsi Ali in die Nähe von Nazis rückte. "Der Irrglaube, Feministinnen würden sich stets für die Sache der Frauen einsetzen, hätte lange vor Rommelspachers Auslassungen erschüttert werden müssen. Sind es doch mehrheitlich 'Feministinnen', die in ihrer Funktion als Gender- und Postkolonialismus-Forscherinnen seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit für den Abbau von Frauenrechten betreiben. Die Auseinandersetzung mit dem Islam ist dabei nur eine ihrer Baustellen. Darüberhinaus zeigen sie Verständnis für afrikanische Beschneidungsrituale, Frauenhandel, Polygamie und sonstige Riten 'fremder Kulturen', die allein qua ihres angeblichen Fremdseins als das Bessere der 'westlichen Zivilisation' vorgestellt werden." Als Namen nennt Klaue unter anderem Christina von Braun oder Gabriele Dietze.

Außerdem polemisiert Klaue noch gegen den Verlag der Weltreligionen bei Suhrkamp: "Sein Kernstück sind eine Reihe aufwendig produzierter, religionsphilosophischer Abhandlungen, deren Zusammenstellung und Gestaltung man nicht anders denn als Abschied vom säkularen, religionskritischen Selbstverständnis des Verlagshauses verstehen kann, das seinerseits eine Fortsetzung der skeptisch-rationalistischen Traditionen des Judentums gewesen ist."

Und Andrzej Stasiuk schreibt eine paradoxe Hommage auf Erika Steinbach: "Nichts macht im langweiligen, korrekten und heuchlerischen Geschäft der internationalen Politik soviel Laune wie ein Fünkchen Leben, ein bisschen Idiotie, wahres Gefühl. Dieser gerissenen Frau ist es zu verdanken, dass jetzt endlich ein richtiger Streit losgehen kann."

Welt, 28.01.2010

Wolf Lepenies erinnert an den Soziologen Rene König, der schon in den sechziger und siebziger Jahren in Afghanistan lehrte und ein Konzept für die Modernisierung des Landes entwickelte: "Aus heutiger Sicht besonders überraschend: Der Islam spielte dabei kaum eine Rolle. Wichtig waren auf Seite des 'Westens', wie König betonte, intellektuelle Kompromissbereitschaft und ein 'sektorales Denken': Nicht das ganze Land musste industrialisiert werden, nicht überall war die Modernisierung der Landwirtschaft angebracht, nicht jeder Ausbildungsgang musste westliche Vorbilder nachahmen."

Weitere Artikel: Uwe Wittstock resümiert einen kleinen Literaturskandal um den satirischen Roman "Weiße Nacht" des österreichischen Autors David Schalko, der die Beziehung zwischen den "Lebensmenschen" Jörg Haider und Stefan Petzner aufgreift und sich von letzterem eine Klage einhandelte. Eckhard Fuhr berichtet von einem Winterempfang des Schlosses Hardenberg in Berlin, den ausgerechnet Udo Lindenberg musikalisch auflockerte. China-Korrespondent Johnny Erling berichtet über den Flop eines staatlich forcierten Monumentalfilms über Konfuzius in China. Und Stefan Keim würdigt die Arbeit des Bonner Dirigenten Stefan Blunier.

Besprochen werden eine Ausstellung mit Zeichnungen aus dem George-Grosz-Archiv in Berlin und Filme, darunter Guy Ritchies neue Version von "Sherlock Holmes" (mehr hier) und Vadim Jendreykos Dokumentarfilm über die Dostojewski-Übersetzerin Svetlana Geier (mehr hier).

Im Essay auf der Forumsseite setzt sich Michael Miersch mit dem Begriff des "Artensterbens" in der Tierwelt auseinander: "Angaben zum aktuellen Artensterben schwanken zwischen weniger als zehn Arten pro Jahr und mehreren Hundert pro Tag."

TAZ, 28.01.2010

Simone Kaempf porträtiert die junge Dramatikerin Rebekka Kricheldorf, die das fantastische Personal ihrer Dramen und Komödien in Blankversen reden lässt. "Das Wagnis, an überlieferte Figuren wie Schneeweißchen und Rosenrot oder auch Dracula, Don Juan, Salome anzuknüpfen, meistert Kricheldorf mit Bravour, weil es ihr aus distanzierter Perspektive vor allem um deren Kern geht, um die sich in der Menschheitsgeschichte wiederholenden Verhaltensweisen. 'Es gibt Gründe, warum sich bestimmte Figurentypen so lange am Leben halten - als Repräsentanten von allgemeinen menschlichen Urängsten und Sehnsüchten', sagt Kricheldorf."

Wolf-Dieter Vogel erklärt, weshalb Mexiko ein Verbot der dort beliebten Drogensongs, den so genannten Narcocorridos, plant, in denen die neuesten Liebschaften der Drogenbosse, die sichersten Schmuggelwege oder die gefährlichsten Waffen besungen werden. Und in tazzwei berichtet Nina Apin über das absurde Spekulationstheater einer Bank, das dem Künstlerhaus Tacheles, Berlins "international bekannter Adresse für schrägen Berlinschick", den Garaus machen könnte.

Besprochen werden Volker Koepps episodischer Bilderbogen "Berlin - Stettin", in dem er Ostdeutschland durchstreift und vierzig Jahre dokumentarischer Arbeit bilanziert, Vadim Jendreykos Filmporträt "Die Frau mit den fünf Elefanten" über die Übersetzerin Swetlana Geier, der Animationsfilm "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" von Phil Lord und Chris Millerie und Guy Ritchies Film "Sherlock Holmes".

Und Tom.
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NZZ, 28.01.2010

Im Aufmacher verehrt Irma Voser die Schauspielerin Maria Becker, die heute ihren neunzigsten Geburtstag feiert und deren Credo lautet: "Wer Theater spielen will, muss sprechen können, sich zu bewegen verstehn und das Handwerk beherrschen." Marc Zitzmann erinnert an die große Überschwemmung in Paris vor hundert Jahren. Und Joachim Güntner berichtet vom Berliner Suhrkamp-Emfpang.

Besprochen werden Guy Ritchies "Sherlock-Holmes"-Verfilmung (die Umdeutung des Detektivs in eine Kampfmaschine fand Susanne Ostwald nicht gänzlich überzeugend), Erik Poppes Drama über eine Entführung "Troubled Water", Konzerte mit Orchestermusik von Hermann Meier in Basel und Bern, der Briefwechsel zwischen Meinrad Inglin und Bettina Zweifel "Alles in mir heißt: Du!"

FR, 28.01.2010

Ausführlich unterhält sich Hans Jürgen Linke mit dem Dirigenten Frank Strobel über die aufwändige Restaurierung von Fritz Langs "Metropolis":"Wenn ich das, was wir heute sehen können, mit dem vergleiche, was zu sehen war, als wir die argentinische Kopie zum ersten Mal anschauen konnten, staune ich immer noch."

Der neue Bericht der Gebührenkommission KEF hat ergeben, dass Anne Wills Talkshow 3164 Euro pro Sendeminute kostet, während Maybritt Illners Sendung nur 1552 Euro kostet. Daniel Bouhs meint auf der Medienseite, dass dies seine Richtigkeit hat: "Zwar gehören die fünf verglichenen Sendungen demselben Genre an, unterscheiden sich aber erheblich."

Weiteres: In Times mager beschäftigt sich Judith von Sternburg mit dem Umstand, dass britische Rentner ihre Öfen mit Büchern feuern, weil sie sich Kohle nicht mehr leisten können. Besprochen werden Catherine Corsinis Drama "Die Affäre" mit Kristin Scott Thomas, Pawels schlicht "Pawel" betiteltes Debütalbum, Guy Ritchies Verfilmung des "Sherlock Holmes" und Michael Hoffmanns Tolstoi-Film "Ein russischer Sommer".

Aus den Blogs, 28.01.2010

Das iPad ist da (nicht das iSlate oder iTab). Joel Johnson kann in Gizmodo seiene Enttäuschung nicht ganz verbergen: "It isn't as sexy as it could be, all things considered." Dabei ist es gerade interessant für Pornos: "It's simple: You can hold something that weighs 1.5 pounds in one hand."

















Weitere Medien, 28.01.2010

Im Deutschlandradio dachte gestern die Autorin Cora Stephan über den Begriff "Menschenrechtsfundamentalismus" nach: "Je länger ich dieses Wort anschaue, desto fremder schaut es zurück. Denn was kann damit gemeint sein? Die bloße Unart, anderen triumphierend und selbstgerecht die eigenen Tugenden vorzuhalten? Oder das eiserne Beharren darauf, dass die individuelle Freiheit und die körperliche Unversehrtheit des Einzelnen über allem steht? Und was wäre an diesen 'westlichen Werten' falsch, die manch einer nur noch in Anführungszeichen setzt? Anders gefragt: Wie würden die Helden des Feuilletons wohl reagieren, wenn man die deutsche Debatte über die Tragödie von Kundus "Menschenrechtsfundamentalismus" nennen würde?"

Tagesspiegel, 28.01.2010

Die Juristin Sibylle Tönnies sieht das Verbot der Burka in öffentlichen Gebäuden als Maßnahme in der Nachfolge des französischen Revolutionsterrors und warnt mit Schillers "Glocke": "Gefährlich ist's, den Leu zu wecken... Die Folgen der Eliminierung der verschleierten Frauen aus dem öffentlichen Leben sind unabsehbar. Immerhin sind die militantesten muslimischen Kreise in ihren Interessen berührt. Ohne Übertreibung lässt sich sagen: Hier wird der Leu geweckt - der Löwe. Tausende von jungen muslimischen Männern lungern auf den Straßen und warten auf ihren Einsatz."
Stichwörter: Burka

Zeit, 28.01.2010

Von Vergil begleitet - man kann ihn aber "skippen" - werden sich in den nächsten Wochen unzählige Nerds durch Dantes Hölle schlagen. Electronic Arts hat ein Videospiel aus der Geschichte gebastelt - kein Kunstdings, sondern einen echten Blockbuster, berichtet der hingerissene Andreas Rosenfelder. "Wie fühlt es sich an, 'Inferno' zu spielen? Ein bisschen so, als hätte man einen Spielautomaten im Unterbewusstsein des Abendlands aufgestellt. Im Höllenkreis der Lust präsentiert eine riesige Kleopatra ihre Scham, im Völlerei-Level defäkieren sackförmige Hieronymus-Bosch-Wesen, im Kreis der Habgier hortet ein hageres Doppelwesen mit einem Arm das Gold, das es mit dem anderen verschleudert. Und immer, wenn ein Sünder in den Weg tritt, zum Beispiel Pontius Pilatus oder Friedrich II., jener römisch-deutsche Kaiser, der Krieg gegen den Papst zu führen wagte - immer dann kann man entscheiden, ob man die gequälte Seele mit einer Sense richten oder mit einem Kreuz erlösen möchte, wobei Gnadenakte das Seelenkonto auffüllen."

Ulrich Greiner bezieht Position gegen die Feuilletonchefs von SZ und FAS, die Islamkritiker als "heilige Krieger" und "Hassprediger" bezeichneten: "Steinfeld und die ihm angeschlossenen Appeasement-Prediger vergessen, dass es einen Unterschied macht, ob ich einen Gegner mit Wort und Schrift bekämpfe oder mit Messer und Bombe."

Petra Reski, selbst Autorin eines Buchs über die "Mafia", berichtet von der bedrohlichen Situation, in der Journalisten leben, die sich mit der Mafia beschäftigen. Und gibt eine bittere Einsicht in die journalistische Zunft weiter: "Die ersten, die einem von der Mafia bedrohten Reporter in den Rücken fielen, seien dessen Kollegen, sagt Alberto Spampinato. Stets sei jemand zur Stelle, der beweisen möchte, dass der Journalist fehlerhaft über die Mafia schreibe. Immer rede einer die Folgen der Bedrohung klein und rechne sie auf gegen den Vorteil, bekannt zu werden."

Weiteres: "So wenig Zorn war nie", konstatiert Florian Illies, der sich im Aufmacher von Künstlern und Literaten endlich einen Vatermord wünscht. Peter Kümmel misstraut dem CNN-Reporter und "Emo-Anchor" Anderson Cooper: "Er krümmt sich, sehr dezent, unter dem Schmerz, den andere erleiden." Fast vollständig hat Ijoma Mangold die Suhrkamp-Familie beim Berliner Empfang versammelt gesehen. Frank Sieren schildert, wie China versucht, mit einem Konfuzius-Film von James Camerons "Avatar" abzulenken: vergeblich. Andreas Rosenfelder besucht die Entwickler des Computerspiels "Inferno". Hanno Rauterberg besichtigt das neue Folkwangmuseum von David Chipperfield in Essen. Tobias Timm bestaunt den Hype, den die 94-jährige aus Kuba stammende Künstlerin Carmen Herrera in der Kunstwelt ausgelöst hat. Hilal Sezgin schwärmt von den Krimis Stieg Larssons.

Besprochen werden Philipp Stölzls Inszenierung von Wagners "Rienzi" an der Deutschen Oper Berlin, Jason Reitmans Komödie "Up in the Air", Susanna Boehms Dokumentarfilm "Porgy and Me" und auf den Literaturseiten unter anderem Siri Hustvedts "Die zitternde Frau".

FAZ, 28.01.2010

Gina Thomas stellt die Ergebnisse einer Studie zur Ungleichheit in Großbritannien vor. Rein gar nichts, stellt sich heraus, hat die Labour-Regierung am Auseinanderscheren zwischen Arm und Reich geändert, für das die Torys willentlich gesorgt hatten: "Der nachteilige Effekt der Armut, der sich bereits bei Dreijährigen bemerkbar mache, wachse im Lebensverlauf weiter an. Während die oberen zehn Prozent der Bevölkerung - die Superreichen ausgenommen - ein Haushaltsvermögen von 853.000 Pfund oder mehr aufwiesen, lägen die unteren zehn Prozent bei 8.800 Pfund. Und obwohl Mädchen oft besser qualifiziert seien, verdienten Frauen im Schnitt einundzwanzig Prozent weniger als Männer."

Weitere Artikel: Bernard-Henri Levy springt dem aktuellen Papst gegen allerlei Vorwürfe, vor allem den des falschen Umgangs mit dem jüdischen Glauben, zur Seite (und Pius XII. wird auch gleich noch mitverteidigt). Aus China meldet Mark Siemons, dass man da auf Bill Gates' Hinweis, so besonders effektiv sei die chinesische Internetzensur doch gar nicht (mehr hier und hier), staatlicherseits zustimmend reagiert. Christian Geyer referiert einen Aufsatz des Philosophen Hans Bernhard Schmid, der in der gestrigen NZZ über einen möglichen "Systemzwang" nachdachte, der bei der Sterbehilfe aus rein organisatorischen Gründen wirksam wird. In der Glosse kommentiert Paul Ingendaay den nun verkündeten Plan des Koch-Superstars Ferran Adria, eine kreative Pause und dabei sein berühmtes Lokal elBulli für zwei Jahre dicht zu machen. Aus den Auslandsbüros wird unter anderem vermeldet, dass in den USA die Beliebtheit des Deutschen als Fremdsprache an der Schule nur noch einen Prozentpunkt über Latein liegt - das Chinesische erlebt den bedeutendsten Aufschwung, ist aber derzeit noch weit zurück. Vom Max Ophüls Festival des deutschen Filmnachwuchses berichtet Rüdiger Suchsland. Detlef Borchers erlebt die Besucher des von Hubert Burda organisierten Kongresses "Digital, Life, Design" als reichlich technologiegläubig.

Online gibt es gleich drei Artikel zum gestern von Steve Jobs vorgestellten Tablet-Computer ipad. Swantje Karich berichtet, was in einem Frankfurter Apple-Geschäft los war. Jordan Mejias kommentiert aus New York. Und Nicholas Carr sieht das Ende des Desktop-PC-Zeitalters gekommen.

Besprochen werden eine George-Grosz-Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste, die Ausstellung "Das Nibelungenlied" in der Landesbibliothek Karlsruhe, das neue Album "If" des Jazz-Saxofonisten Heinz Sauer, Patrick Wolfs CD "The Bachelor", Catherine Corsinis Film "Die Affäre" und Bücher, darunter Julia Bleskens Roman "Ich bin ein Rudel Wölfe" und Steven T. Wax 'Analyse der US-Terrobekämpfung und ihrer Folgen, Titel: "Kafka in Amerika" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

SZ, 28.01.2010

Thomas Urban berichtet, dass der scheidende ukranische Staatspräsident Viktor Juschtschenko den heftig umstrittenen Nationalistenführer Stepan Bandera postum zum Nationalhelden erklärt hat, und er erklärt, was das geschichtspolitisch zu bedeuten hat. In der Reihe "Bei der Arbeit" stellt Lothar Müller den Berliner Papiermacher Gangolf Ulbricht vor. Über den Aufstieg der Digital-DJs informiert Felix Denk. Anke Sterneborg unterhält sich mit der Schauspielerin Helen Mirren über deren ungewöhnliche Karriere und den jetzt anlaufenden Film "Ein russischer Sommer". Desiree Waibel erklärt, wie das Studieren im Bologna-Punktesystem funktioniert und welche Vor- und Nachteile es hat. Rainer Moritz schreibt einen Nachruf auf Hanne, die Witwe des Autors Hermann Lenz.

Besprochen werden die Wiener Uraufführung von Jörg Albrechts Stück "Harry Lime lebt!", Philipp Stölzls "Rienzi"-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin, die Ausstellung "Walton Ford. Bestiarium" im Hamburger Bahnhof in Berlin, neue Filme, darunter Guy Ritchies Actionversion von "Sherlock Holmes" (mehr) und das Porträt der Übersetzerin Swetlana Geier "Die Frau mit den fünf Elefanten" (mehr) und Bücher, darunter Nuruddin Farahs Roman "Netze" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).