Heute in den Feuilletons

Dieser Jünger hat das Werk gestört

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
23.10.2008. Die SZ ist sich nicht klar über den Fall Kundera: Er ist es vielleicht nicht gewesen, und wenn doch, hätte er vielleicht seine Pflicht getan. Im Freitag nimmt György Dalos Kundera in Schutz, ob er's war oder ob er's nicht war. Milan Kundera verlangt unterdes eine Entschuldigung von Respekt. Die NZZ erhofft sich Hilfe in der Finanzkrise von der asiatischen Denkungsart. Die FR will keine verordnete Vergangenheit. Elfriede Jelinek bringt eine Glossolalie zum Tod Jörg Haiders.

Freitag, 23.10.2008

Der ungarische Schriftsteller György Dalos denkt über das Interesse der "Enthüllungspublizisten" am Fall Kundera nur das Schlechteste. Zustimmend zitiert er Vaclav Havel, der Kundera schrieb: "Milan, erheben Sie sich darüber! Es gibt im Leben viel Schlimmeres, als von der Presse diffamiert zu werden." Falls sich der Vorwurf des Verrats aber doch als richtig herausstellt, hält Dalos es für "äußerst wichtig", die "seit 1990 nach und nach entlarvten intellektuellen Täter-Opfer" nicht alle in einen Topf zu werfen, sondern die Fälle "im Einzelnen zu prüfen. Es handelt sich nämlich um eine aussterbende Generation, die nach den schwierigen Lehrjahren der KP-Herrschaft versucht hatte, sich vom Fluch der eigenen Vergangenheit frei zu machen. Das besonders Traurige an dem Werdegang vieler dieser Protagonisten war die Tatsache, dass sie ihr menschliches und moralisches Versagen immer wieder gutmachen wollten, ohne es zugeben zu können. Offensichtlich fiel es ihnen leichter, ehrlich zu handeln als aufrichtig zu sprechen."

Weitere Medien, 23.10.2008

Milan Kundera hat das tschechische Magazin Respekt, das die Enthüllung seines mutmaßlichen Verrats veröffentlicht hat, aufgefordert, sich zu entschuldigen, meldet (auf Englisch) Ceske noviny unter Berufung auf Jiri Srstka, den Leiter der Agentur Dilia, die Kundera vertritt. "Er sagte, Kundera habe gefordert, die Entschuldigung auf eine bestimmte Art und Weise auszusprechen. 'Wenn Respekt das nicht tut, wird er seine Rechte vor Gericht geltend machen', sagte Srstka." Weiter heißt es in der Meldung: "Am Dienstag hat die Tschechische Akademie der Wissenschaften die Methode der Veröffentlichung des Falls Kundera nachdrücklich abgelehnt. Sie erklärte, diese Methode bezeuge einen Mangel an wissenschaftlichem Denken. 'Die Akademie der Wissenschaften lehnt einen solchen Umgang mit historischen Fakten nachdrücklich ab', heißt es in dem Statement."
Stichwörter: Milan Kundera

NZZ, 23.10.2008

Urs Schoettli, Asienkorresponddent der NZZ, erhofft sich einiges von der Einbeziehung der großen asiatischen Länder in internationale Organisationen wie die G-8 - unter anderem wegen ihres anders gearteten wirtschaftlichen Denkens: "In den Blütezeiten der Investmentbanker wurde nicht nur China und Indien, sondern auch Japan vor allem aus dem angelsächsischen Raum immer wieder die Mahnung erteilt, dass nur mit kurzatmigen Liberalisierungen und Deregulierungen wirtschaftlicher Wohlstand zu erreichen sei. Japan hat diesen Ratschlägen dank seiner ausgeprägten nationalstaatlichen Identität stets widerstanden, Indien und China lehnten sie im Wissen um die inhärenten Risiken ihrer Milliardenbevölkerungen weise ab."

Weitere Artikel: Gabriele Detterer beschäftigt sich mit neuer Architektur für den soazialen Wohnungsbau in Italien. Besprochen werden Ilse Webers Briefe und Gedichte aus Theresienstadt und ein Essay von Ralf Konersmann über Kulturkritik.
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Tagesspiegel, 23.10.2008

Es gibt doch Krisengewinnler, berichtet Jens Mühling, und zwar den von Jörn Schütrumpf geleiteten "Berliner Traditionsverlag" Karl Dietz, wo die alte DDR-Marx-Ausgabe und besonders natürlich das "Kapital" erscheint: "Seit einiger Zeit erlebt 'Das Kapital' einen ungeahnten Aufschwung, der weitgehend parallel zur sich anbahnenden Krise verlief und seit ihrem offenen Ausbruch kaum noch zu stoppen ist. Gerade mal 400 Exemplare des 'Kapitals' verkaufte Schütrumpf im Jahr 2005, als er den kriselnden Karl Dietz Verlag übernahm. 2007 ging bereits das Doppelte über die Ladentische, im Mai 2008 setzte Schütrumpf vier mal so viel ab wie im Mai des Vorjahres, und seitdem sind die Verkaufszahlen schier explodiert: '258 Exemplare allein im Oktober', sagt Schütrumpf. Es klingt ein bisschen stolz, vor allem aber klingt es belustigt.

Aus den Blogs, 23.10.2008

(Via Berliner Zeitung und Nachtkritik:) Elfriede Jelinek imaginiert auf Ihrer Website das letzte Handygespräch des "Erlösers" Jörg Haider im dahinrasenden Phaeton: "Sein Lieblingsjünger hat vielleicht mit seinem Klingeln, mit seinem Rauschen den Dahinrasenden gestört, aufgeschreckt im Rasen, den Altersjüngling, der sein Blut noch dazu eigens gedopt hat, für die Schnelligkeit des Phaeton zurechtgemacht, wie es Sportler eben tun müssen, um mithalten zu können, um siegen zu können. Jetzt hat er den Erlöser aber gestört, der Lieblingsknabe, hat das Erlösungswerk, dessen wichtiger Teil er doch war, dieser Jünger, hat das Werk gestört und den Erlöser gleich mit zerstört. Der ist jetzt kaputt."

Welt, 23.10.2008

Der Soziologe Wolfgang Sofsky polemisiert gegen einen fortgesetzten deutschen Bildungswahn, der doch nur in Bürokratisierung ende: "Die Rückkehr zur Paukschule ist unübersehbar. Ohne privates Repetitorium, eine Art zweiten Bildungsweg mittels chronischer Nachhilfe, können viele sich die vorgeschriebenen Kenntnisse kaum mehr aneignen. Unfähig, wichtige von belanglosen Wissensbeständen zu trennen, verlegt man die organisierte Erziehung immer weiter nach vorn. Schon im ersten Lebensjahr schleppen ehrgeizige Eltern ihre Babys in Gruppen für Early English und soziales Kompetenztraining in die brabbelnde Peer group. Demnächst werden schon die ersten Gehversuche des Kleinkinds in einer Trainingsanstalt enden."

Weitere Artikel: Im ganzseitigen Aufmacher bespricht Berthold Seewald die große Byzanz-Ausstellung in London. In der Leitglosse meditiert Eckhard Fuhr über das Comeback von Marx' "Kapital" in verschiedenen Inkarnationen (zum Beispiel als zehnstündige DVD mit Dietmar-Dath-Interviews von Alexander Kluge). Hanns-Georg Rodek gratuliert dem Film- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach zum Achtzigsten. Besprochen werden ein neuer Comic von Joscha Sauer und Filme, darunter Philipp Stölzls Eiger "Nordwand".

FR, 23.10.2008

Arno Widmann greift den Appell europäischer Histotiker auf, die davor warnen, das Leugnen von Genoziden verbieten zu lassen und damit Staatswahrheiten aufzustellen. Widmann gibt ihnen Recht: "Der Staat legt nicht fest, was wahr und was falsch ist. Er legt fest, in welchen Formen darüber gestritten werden muss... Bei der Strafbelegung der Holocaustleugnung wird zwar so getan, als ginge es dabei um eine Verteidigung der Tatsache des Holocausts. Indem man aber die Diskussion über die Tatsache unter Strafe stellt, macht man aus einer - immer diskutierbaren - Tatsache einen Glaubensartikel, der nicht in Frage gestellt werden darf. Eine Tatsache ist darum eine Tatsache, weil die Versuche sie zu leugnen an den Tatsachen scheitern und nicht an der Möglichkeit fünf Jahre für die Leugnung ins Gefängnis zu müssen."

Julia Kospach unterhält sich mit der Schweizer Biologin Florianne Koechlin über unser Bild von Pflanzen, die viel mehr Ähnlichkeiten mit uns haben als bisher angenommen: "Wir finden bei Pflanzenzellen die gleichen Neurotransmitter und die gleichen Aktionspotenziale zur Informationsweiterleitung wie bei tierischen Zellen. Pflanzen besitzen ein Immunsystem, Pflanzenwurzeln können zwischen Selbst und Nicht-Selbst unterscheiden; etwas, das normalerweise als Merkmal einer Hirnleistung gilt."

In Times mager weiß Sylvia Staude von Erhebungen zur Korrelation zwischen Finanzkrise und Starbucks: "Je mehr Orte des schnellen Chichi-Kaffees in einer Finanzmetropole, desto mehr Banken in der Bredouille." Daland Segler meldet weltweite Unterstützung für den von der Mafia bedrohten Autor Roberto Saviano.

Besprochen werden Kelly Reichardts Männergeschichte "Old Joy", die Ausstellung "Tulpen, Kaftane Levni" im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst, das Album "4:13" von The Cure und Alexandra Birkerts Buch "Hegels Schwester" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).

TAZ, 23.10.2008

So noch nie gesehen und einfach großartig fand Astrid Hackel beim Steirischen Herbst ausgerechnet ein Puppenspiel: "Jerk" nach dem Roman des White-Trash-Autors Dennis Cooper über einen Teenager, der einem Serienmörder beim Töten half. "Als blutige Folterorgien voller Schmerz, Lust und Gewalt muss man sich diese Morde vorstellen, von denen Jonathan Capdevielle seine Handpuppen erzählen lässt. Dabei schwitzt und heult, stöhnt und schmatzt er, dass einem schlecht wird."

Im Grunde warteten seine Ideen noch auf ihre Auferstehung, urteilt Ronald Berg über die große Beuys-Ausstellung "Die Revolution sind wir" im Hamburger Bahnhof in Berlin, die kontrastreich von einer Sammlung von Warhol-"Celebrities" begleitet wird. Auf den Tagesthemenseiten stellt Christina Nord den französischen Schauspieler Mathieu Amalric vor, der im neuen Bond den Gegenspieler von 007 gibt. Und auf der Meinungsseite räsoniert Renee Zucker über die Finanzkrise und staunt, dass sie plötzlich etwas zu verstehen versucht, wofür sie sich "jahrzehntelang nicht interessierte".

Besprochen werden der Bergfilm "Nordwand" von Philipp Stölzl, Kelly Reichardts minimalistischer Spielfilm "Old Joy", die Kiffer-Komödie "Ananas Express" von David Gordon Green und die DVD-Reihe "Kontaktabzüge", die Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Andreas Gursky und Thomas Ruff porträtiert.

Hier Tom.

SZ, 23.10.2008

Auf Seite 3 trägt Klaus Brill die bisher bekannten Informationen zur Affäre Kundera zusammen. Wer hat Miroslav Dvoracek denunziert? "Dass es sich bei dem Studenten um einen gewissen Milan Kundera, geboren am 1. 4. 1929 in Brünn, gehandelt habe, muss nicht wahr sein, auch wenn es so im Protokoll steht. " Musste man sich bei der Polizei nicht ausweisen? Aber Brill denkt auch in eine andere Richtung: "Nach Auskunft des Historikers Jiri Pernes war Kundera damals Parteiobmann im Studentenheim und also verpflichtet, Verdächtiges zu melden."

Catrin Lorch hat zwei Gerhard-Richter-Ausstellungen besucht. In Köln gibt es seine weithin bekannten abstrakten Gemälde. In Leverkusen dagegen wird ein bisher wenig beachteter Teil seines Werks gezeigt: "Im nur wenige Kilometer entfernten Leverkusener Museum Morsbroich präsentiert er Arbeiten, die vergleichsweise intim wirken: 'Gerhard Richter. Übermalte Fotografien'. Man muss sich vorstellen, dass der Künstler seit knapp 20 Jahren am Ende eines Arbeitstages zuweilen in eine Kiste mit Fotografien greift, um diese dann mit den Farbresten, die die Abstraktionen des Tages übrig gelassen haben, abzustreifen, ihnen etwas davon aufzutupfen, sie darauf abzudrücken. Während seine Gemälde 'auf keinen Fall aus einer einzigen Stimmung' entstehen dürfen, wie Richter einmal sagte, entstehen diese raschen, direkten Übermalungen just daraus: aus einem momentanen Mal-Gefühl."

Weitere Artikel: Rafael Medoff, Leiter des David S. Wyman Institute for Holocaust Studies, erklärt, dass sich nach ein paar "groben Schnitzern" der Obama-Leute bei diesen US-Wahlen eine Rekordzahl von jüdischen Wählerinnen und Wählern vom demokratischen Kandidaten abwenden könnte. Staunend konstatiert Ingo Petz, dass in Weißrussland jetzt erstmals der Opfer des Holocaust gedacht wird. Die auf der Viennale laufende Retrospektive mit Los-Angeles-Filmen stellt Susan Vahabzadeh vor, Fritz Göttler porträtiert Werner Schroeter, dem in Wien eine Werkschau gewidmet ist. Tobias Kniebe gratuliert dem Produzenten, Kritiker, Filmfunktionär Günter Rohrbach zum Achtzigsten. Auf der Medienseite erklärt Kurt Beck, wie sich die Politik die Internet-Auftritte der Öffentlich-Rechtlichen vorstellt.

Besprochen werden Schorsch Kameruns Münchener "Ninfo / No Info"-Spektakel, Laura Scozzis Nürnberger Inszenierung von Hector Berlioz' "Benvenuto Cellini", Fernando Meirelles' Saramago-Verfilmung "Die Stadt der Blinden", die Kino-Version der "Boheme" mit Anna Netrebko und Rolando Villazon, und Bücher, darunter Aravind Adigas Booker-Gewinner-Roman "Der weiße Tiger" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Zeit, 23.10.2008

Christian Schüle weiß, warum es Deutschlands Kulturbetrieb derzeit so behaglich ist: Er ist schon verstaatlicht: "In der Bundesrepublik wird Kultur als konjunkturunabhängige Grundversorgung aufgefasst, weshalb ihre Finanzierung zu mindestens 90 Prozent durch die staatlichen und kommunalen Haushalte garantiert und zu 10 Prozent von privater Hand durch Sponsoren, Spenden, und Stiftungen erweitert ist. Ganz anders ist das in den USA, wo das Verhältnis von staatlicher zu privater Kulturförderung, gerade umgekehrt, 10 zu 90 Prozent ist."

Weiteres: Jens Jessen hofft auf eine neue Hochzeit der von den "Zudringlichkeiten der Ökonomie befreiten" Kultur. Der neuerdings allzuständige New Yorker Sonderreporter Tuvia Tenenbom fängt die Stimmung auf dem Broadway und Off-Broadway ein. Tobias Timm meldet von der Londoner Frieze Art nachlassende Umsatzrekorde. Zum Filmstart von Max Färberböcks Kriegsdrama "Anonyma", das Evelyn Finger sehr bewegt hat, schreibt der amerikanische Historiker Norman Naimark über den bei den Rotarmisten aufgestauten und angestachelten Deutschenhass. Hanno Rauterberg wünschte sich von der neuen Doppelspitze der Berliner Museen mehr Aufbruchsgeist.

Besprochen werden Erwin Wagenhofers Film über die Exzesse der Finanzwelt "Let's Make Money", den Christiane Grefe so aktuell und schlagend findet, "als werde da draußen die Krise zum Film abgespult", die Jeff-Koons-Ausstellung "Celebration" in der Neuen Nationalgalerie, die neuen auf den Donaueschinger Musiktagen gespielten Stücke des israelischen Komponisten Dror Feiler.

Im Literaturteil spricht Nobelpreisträger Jose Saramago über die Verfilmung seines Romans "Stadt der Blinden".

Auf der Meinungsseite fragt Ulrich Ladurner, ob Italien ein Schurkenstaat wird. Die Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ates erinnert zudem die Bundesregierung an ihr Versprechen, Zwangsheiraten unter Strafe zu stellen.

FAZ, 23.10.2008

Gar nicht mehr beruhigen kann sich Jürgen Kaube über den Unsinn, der gerade rund um den "Bildungsgipfel" passiert. Jürg Altwegg staunt, wie dreißig Jahre nach seinem Selbstmord der Autor Jean Amery entdeckt und wiederentdeckt wird. Wie sehr die Frage nach dem Umgang mit den Franco-Verbrechen Spanien umtreibt, beschreibt Paul Ingendaay. Er gratuliert auch dem Schriftsteller Walter Kappacher zum Siebzigsten. In der Glosse bedauert Dirk Schümer, dass deutsche Kriegsverbrechen in Italien erst jetzt und dann auf sehr unbefriedigende Weise aufgearbeitet werden. Über Experimente zur Schlichtung möglicher US-Wahlstreitigkeiten informiert Katja Gelinsky. Jan-Frederik Bandel porträtiert den März-Verleger Jörg Schröder (der mit seiner Frau Barbara Kalender bei der taz bloggt). Joseph Hanimann stellt das am Rand der Banlieue liegende neue Pariser Kulturzentrum "104" vor. Ein Positionspapier zum Fall Arp, in dem es darum geht, ob "nach dem Ableben des Künstlers noch Plastiken gegossen werden" dürfen, hat Andreas Rossmann gelesen. Dirk Schümer weist auf die Unterschriftenliste hin, die zum Schutz des von der Camorra mit dem Tode bedrohten "Gomorrha"-Autors Roberto Saviano aufruft. Andreas Platthaus gratuliert den Schlümpfen, die, was man ihnen ja nicht ansieht, fünfzig werden.

Auf der Kinoseite blickt Marco Schmidt voraus auf die US-Filme, die auf uns zukommen, und stellt fest: sie zeigen ein tief verunsichertes Land. Eric Pfeil hat sich Enzo G. Castellaris Kriegsfilm "The Inglorious Bastards" angesehen, von dem Quentin Tarantinos neuer Film mehr als nur den Titel übernimmt. Verena Lueken schreibt über E-Books und Filmbücher von Reclam und Wallflower Press und stellt einen zum achtzigsten Geburstag des Produzenten, Ex-Filmkritikers und Filmkritik-Kritikers Günter Rohrbach erschienenen Band mit einer Auswahl seiner Texte vor.

Besprochen werden die "Brentano.Schinkel"-Ausstellung im Rahmen des "Kult des Künstlers"-Zyklus in der Berliner Alten Nationalgalerie, und Bücher, darunter Feridun Zaimoglus Roman "Liebesbrand" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).