Magazinrundschau

Reines Handeln

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag ab 10 Uhr.
26.06.2012. Il Sole 24 Ore freut sich auf die restaurierte Fassung von Sergio Leones Filmklassiker "Es war einmal in Amerika". In der Do-ocracy ist Aufmerksamkeit des Schwarms die Belohnung für Handeln, erklärt Wired am Beispiel von Anonymus. Nepszabadsag erklärt, was heute in Ungarn als kleiner Schönheitsfehler durchgeht. The Nation wird schwindlig: 46 Prozent aller Amerikaner glauben an den Kreationismus. Wo sind der Walker Evans und die Dorothea Lange von heute, fragt Eurozine. Polityka berichtet vom Streit um einen Dokumentarfilm über den Flugzeugabsturz in Smolensk. In der NYRB findet John Gray Slavoj Zizek total kapitalismusinfiziert.

Il Sole 24 Ore (Italien), 21.06.2012

Endlich, seufzt Gian Luca Farinelli, kommt die restaurierte Fassung von Sergio Leones Film "Es war einmal in Amerika" nach Italien - zuerst war sie in Cannes gezeigt worden: "Es war nicht einfach, ein so monumentales Werk wiederherzustellen (in einem Interview soll Leone mit Blick auf die jahrelange Arbeit an dem Film ein Zitat von Joseph Conrad gebraucht haben: 'Ich dachte, das wird ein Abenteuer, aber es war das ganze Leben.') Die erste Version des Films dauerte 4 Stunden, 20 Minuten, Milchan und Warner hatten mit 160 Minuten gerechnet. Aber Leone hatte seinen eigenen Film im Kopf. Am Ende des Kampfs dauerte die chronolgisch erzählte amerikanische Version 1 Stunde 34 und die europäische, die in Cannes lief, 3 Stunden 39. Aus der europäischen Version wurden dann noch elf Szenen eliminiert, die nun dank der Familie Leone, der Film Foundation und der Unterstützung von Gucci wieder in den Film integriert werden konnten."
Stichwörter: Joseph Conrad

Wired (USA), 22.06.2012

Von albernen "lulz" über Scientology-Proteste bis zum arabischen Frühling: Quinn Norton erzählt in aller Ausführlichkeit die (eigentlich filmreife) Geschichte von Anonymous, wie also aus dem anonymen Amüsement beim Mem-Tausch auf dem Imageboard 4chan eine gefürchtete politische Kraft aus dem Internet wurde. Zentral für das Verständnis der Gruppe ist dabei der Begriff der "Do-ocracy", "um einen in der Open-Source-Szene populären Begriff zu verwenden. Wie dieser impliziert, bedeutet dies ein Reglement durch reines Handeln: Individuen schlagen Aktionen vor, andere schließen sich an (oder auch nicht) und über dem Resultat wird dann die Anonymous-Flagge gehisst. Niemand, der eine Genehmigung erteilt, kein Versprechen auf Ruhm und Ehre, damit muss jede Aktion ihre eigene Belohnung darstellen. ... Doch diese unterscheidet sich grundlegend von denen anderer 'Do-ocracys' der Internetära (wie etwa Wikipedia oder Linux). ... Der chaotische Handlungsstil von Anonymous entsprang auf ganz natürliche Weise der Struktur des Imageboards. Da es dort keine Namen oder Archive gibt, besteht die einzige kulturelle Währung in dem, was auch immer man hacken, der Lächerlichkeit preisgeben oder jetzt in diesem Moment auf dem Bildschirm tun konnte, während der Rest des Schwarms zuschaute."

Außerdem: Steven Levy schaut Twitter-MitgründerJack Dorsey über die Schulter, wie der sein neues Projekt Square, das aus jedem iPhone mittels eines Dongles einen Kreditkartenscanner macht, vorantreibt. Chris Anderson berichtet von der prosperienden Amateur-Drohnenszene in den USA. Für die "Icons"-Gesprächsreihe plaudert Tim Greenwald mit Peter Diamandis, der mit viel Eifer und Elan an einer privaten Weltraumindustrie arbeitet.
Archiv: Wired

Nepszabadsag (Ungarn), 23.06.2012

Nach mehreren zweifelhaften, politisch jedoch umso markanteren Literaten der Horthy-Ära bzw. aus dem rechten, antisemitischen Lager der Zwischenkriegszeit soll nun offenbar auch Otto Prohászka, Kleriker und Antisemit (1858-1927), ein Denkmal in Budapest bekommen. Der Publizist Iván Bächer wundert sich nur, dass diese Aufwertung Prohászkas durch die politische Klasse, die an der Ideologie und der Kultur der Horthy-Zeit Gefallen findet und daran scheinbar nur zu gern anknüpfen will, nicht schon früher gekommen ist: "Wir schreiben das Jahr 2012, leben aber im Jahr 1920. [...] Nichts ist natürlicher als solch ein Denkmal. Antisemitisch zu sein, ist nach Einschätzung der heutigen Rechten ein Kavaliersdelikt. Kein Vergehen, eher ein Stolpern. Ein Schönheitsfehler. Wenn nicht gar ein Verdienst. Antisemitisch zu sein ist in den Augen der heutigen offiziellen 'Rechten' ein eher bedeutungsloser Makel. 'Er war ein guter Mann, wenngleich ein wenig antisemitisch', heißt es dann. 'Er war ein wack'rer Ungar, nun gut, die Juden mochte er zwar nicht besonders, aber was soll's. Niemand ist vollkommen.'"
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Archiv: Nepszabadsag

The Nation (USA), 02.07.2012

Seit Al Qaida das World Trade Center in die Luft jagte, sieht sich die westliche Welt dem Vorwurf der Islamophobie ausgesetzt. The Nation bringt in ihrer neuesten Nummer ein ganzes Dossier zum Phänomen. "Wir haben heute in den USA zwei Systeme des Bürgerrechts", schreibt Laila Lalami im Grundsatzartikel: "eines für Muslime und eines für Nicht-Muslime. Muslime leben unter einer Wolke des Verdachts, egal was sie tun oder sagen."

Auch ein anderer Artikel widmet sich religiösen Verblendungszusammenhängen - diesmal kritischer, denn es geht um Kreationismus in den USA. 46 Prozent aller Amerikaner, so Katha Politt unter Bezug auf eine Gallup-Studie, glauben in irgendeiner Weise an kreationistische Doktrinen, und das schlimmste ist, dass das auch für College-Studenten nach 16 Jahren Ausbildung gilt. "Patricia Princehouse, Direktorin des Evolutionary Biology Programs an der Case Western Reserve University (Bio) lachte, als ich sagte, dass die Ergebnisse der Gallup Studie die mangelhafte Ausbildung in den Staaten zeige. 'Es gibt nicht sehr viel Ausbildung über Evolution an den Schulen', sagte sie mir, 'meist eine Schulstunde oder zwei ohne Bezug zu anderen Themen der Biologie.' Und viele Schüler bekommen nicht einmal das. Nach Princehouse lehren mindestens 13 Prozent der Lehrer trotz Verbots sogenannten 'young earth'-Kreationismus (laut dem nicht nur die Menschen, sondern auch die Erde seit höchstens zehntausend Jahren existieren), und 60 Prozent der Lehrer lehren eine verwässerte Version der Evolution."
Archiv: The Nation

Poroi (USA), 25.06.2012

Auch Poroi, eine Zeitschrift über Rhetorik, setzt sich mit dem Kreationismus, oder genauer der pseudowissenschaftlichen Theorie des Intelligent Design auseinander. Julie A. Homchick analysiert das als Schulbuch gedachte Werk "Of Pandas and People", mit dem die Autoren Aguillard Kenyon und Percival Davis durch Imitation wissenschaftlicher Sprache akademische Respektabilität erheischen - in der Hoffnung, dass das Buch an Schulen zugelassen wird. Sie arbeiten mit der rhetorischen Technik der Imitation, so Homchick: "Zum Beispiel benutzen sie das Vokabular trainierter Wissenschaftler, um den Prozess des Intelligent Design zu beschreiben; 'Die Notwendigkeit, innerhalb eines gemeinsamen Universums zu funktionieren, stellt gemeinsame physische und chemische Anforderungen an alle Organismen. Es ist also logisch und effizient anzunehmen, dass ein intelligenter Akteur die lebenden Dinge auf eine gemeinsame Basis stellte.' Sprachlich wird hier eine Wissenschaftlichkeit suggeriert, die die Theorie des Intelligent Design wissenschaftlichen Diskursen annähert, die ebenfalls von Biologie und Chemie handeln."
Archiv: Poroi

Eurozine (Österreich), 19.06.2012

Alice Béja denkt in Esprit (online auf Eurozine) über die immer noch so präsente realistische und dokumentarische Kunst in den USA zur Zeit der Depression nach und stellt indirekt die Frage, warum es heute nichts Entsprechendes gibt. Zu Zeiten Roosevelts wurde die Fotografien Walker Evans' oder die Sozialreportagen berühmter Autoren allerdings bewusst gefördert, "denn die Krise zu zeigen, bedeutete auch, die außergewöhnlichen staatlichen Maßnahmen zu rechtfertigen, mit denen sie bewältigt werden sollte. In einem Land, das sich weniger Regierung verschrieben hatte, erregte der Interventionismus Roosevelts tiefes Misstrauen, und es galt, die Bevölkerung zu überzeugen, dass der Staat in der Lösung der wirtschaftlichen Probleme des Landes eine Rolle spielen kann und muss..." Die Bilder jener Zeit, Dorothea Langes "Migrant Mother" etwa, oder die wehenden Dornbüsche aus dem "Zauberer von Oz" sind tief in der Erinnerung verankert, so Béja: "In der Notwendigkeit die Krise zu zeigen, steckt eine Neuformulierung des amerikanischen Mythos. Sie erlaubt es dem Land, sich in Frage zu stellen, aber auch, sich neu auf den Weg zu machen."

Außerdem: ein interessantes Interview mit Toomas Hendrik Ilves, dem völlig unprätentiösen Präsidenten Estlands, über das neue Online-Gesundheitssystem Estlands, Datenschutz und Griechenland. Was, wenn die Griechen die Eurozone verlassen müssen? "Dann werden wir alle leiden, aber das ist alles, was ich sagen kann, mehr weiß ich auch nicht. Ich kann nur um halb eins morgens die Financial Times lesen, um zu sehen, was passiert."
Archiv: Eurozine

Times Literary Supplement (UK), 22.06.2012

Mit der Absetzung des populären Parteiführers Bo Xilai, der als marxistischer Hardliner ein Vermögen von 160 Millionen Dolar zusammenraffen konnte, sieht Rosemary Righter eine für Chinas Zukunft entscheidende ideologische Schlacht aufziehen: "Die 'Öffnung' ohne Verantwortlichkeiten und Rechtsstaatlichkeit hat zu den schlimmsten Exzessen von Filz, ungezügelter Korruption, Misswirtschaft und empörender Ungleichheit geführt, begleitet von allgemeiner Wut, Misstrauen und Unzufriedenheit. In der Partei gibt es eine Legitimitätskrise, die sich in einer Fixierung auf die 'Stabilität' widerspiegelt, die in jeder abweichenden Stimme eine Bedrohung sieht, in jeder Reform ein Risiko. Chinas Budget für die innere Sicherheit übersteigt jetzt das für die militärischen Ausgaben, da die Partei mit einem Anstieg von dem zu kämpfen hat, was sie euphemistisch 'Massen-Vorfälle' nennt. Fast 200.000 Proteste gegen Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch, einige von großem Umfang und gewalttätig, werden für dieses Jahre erwartet. Die chinesische Atmosphäre ist verdorben, im buchstäblichen Sinne durch Verschmutzung, im übertragenen durch den moralischen und intellektuellen Niedergang der Partei."
Stichwörter: Ungleichheit

Elet es Irodalom (Ungarn), 22.06.2012

Kim Lane Scheppele, Professorin an der Princeton University, bezeichnete das neue ungarische Grundgesetz kürzlich als nicht verfassungskonform, weil es einen Polizeistaat zur Folge habe. Im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Gábor Halmai begründet sie diesen Standpunkt u.a. damit, dass die ungarische Regierung eine Terrorabwehrzentrale mit weitreichenden Befugnissen gegründet und gleichzeitig die so genannten "checks and balances" außer Kraft gesetzt hat. Viele Ungarn stimmen ihrer Einschätzung dennoch nicht zu: "Eine Regierung ohne Kontrolle ist potenziell gefährlich. Ob Ungarn tatsächlich bereits eine Diktatur oder ein Polizeistaat ist? Vielleicht nicht. Aber das jetzige Rechtssystem hat die Voraussetzung dafür geschaffen, deshalb habe ich mich für eine starke Wortwahl entschieden. Es gibt diese alte Geschichte vom Frosch, der in einem Topf mit Wasser sitzt, das erhitzt wird. Dass das Wasser immer wärmer wird, nimmt der Frosch zwar wahr, spürt aber keine Gefahr. Und als das Wasser kocht, ist der Frosch schon tot."
Stichwörter: Wasser, Grundgesetz

New Yorker (USA), 02.07.2012

Vorige Woche hat das Magazin der NY Times den Boss des mexikanischen Sinaloa-Kartells, Joaquin Guzman genannt El Chapo, als quais unangreifbar porträtiert. Heute berichtet William Finnegan im New Yorker, wie die Zetas ihm Guadalajara zu entreißen versuchen. Guzman hatte die Stadt auf die Produktion des üblen Crystal Meth umgestellt, das noch einmal deutlich mehr Profit abwirft als Kokain: "Sein Statthalter in Guadalajara, Ignacio (Nacho) Coronel Villareal, wurde bekannt als King of Crystal. Er lebte im wohlhabendsten Viertel der Stadt und betrieb sein Geschäft ganz unauffällig. Die Profite waren offenbar sagenhaft. Im Juli 2010 wurde Coronel bei einer Razzia der Armee in seinem Haus getötet. Spekulationen blühten. Lehnstuhlstrategen fragten sich, ob El Chapo seinen alten Freund Nacho hat hochgehen lassen, aus Sorge, dass sein Jalisco-Reich zu unabhängig und mächtig werden könnte. Coronel lebend fassen zu lassen, kam nicht in Frage. Der 'Gentleman Narco', wie ihn einige in Gadalajara nannten, wusste, wer sich in der Armee von ihm bezahlen ließ. Deswegen schickte die Armee hundert Soldaten, um das Haus anzugreifen, in dem er seit Jahren offen lebte. 'Damit änderte sich die Lage', sagte ein Buchhändler auf der Avenida Chapultepec. 'Das war das Ende des Friedens.'" (Hier Links zu Reportagen über die Tragödie Mexikos).

Louis Menand hat die neue Joyce-Biografie (Leseprobe) von Gordon Bowker gelesen - nicht sehr inspiriert, aber sie enthält ein paar Informationen, die Joyce-Biograf Robert Ellmann in seiner 1959 erschienenen Biografie weggelassen hatte: Etwa über den Tag, an dem Joyce sich zum zweiten Mal mit seiner Beatrice, dem Zimmermädchen Nora verabredete hatte. Beim ersten Mal hatte sie ihn versetzt, "aber diesmal trafen sie sich. Sie spazierten nach Ringsend, dem Südufer des Liffey, wo (und hier können wir die Dante-Analogie fallenlassen) sie ihre Hand in seine Hose schob und ihn masturbierte. Es war der 16. Juni 1904, der Tag, an dem Joyce 'Ulysses' spielen lässt. Das ist es, was die Leute feiern, wenn sie Bloomsday feiern."
Archiv: New Yorker

Polityka (Polen), 21.06.2012

Murdochs National Geographic Channel plant für seine Serie "Air Crash Investigation" einen Film über den Flugzeugabsturz in Smolensk, bei dem Polens Staatspräsident Lech Kaczy?ski und über 90 weitere Passagiere ums Leben kamen. Nach Informationen der Tageszeitung Gazeta Polska Codziennie will sich der Sender dabei an die Version der Russen halten, wonach der Absturz einem Pilotenfehler geschuldet ist. Das hat in Polen gewaltigen Ärger bei der PiS hervorgerufen, die den Russen die Schuld am Absturz anlasten möchten, berichten A. Dabrowska und M. Janicki. Die Serie wird in 137 Ländern ausgestrahlt, in Polen hat sie geradezu Kultcharakter: "Sie rekonstruiert sehr sorgfältig Katastrophen der Luftfahrt, mit suggestiver Computer-Animation, mit der Nachstellung von Ereignissen an Bord der Maschine mit Hilfe von Schauspielern, mit Aussagen der besten Experten, der Ermittler, von überlebenden Passagieren und Angehörigen der Opfer. Die Wirkungskraft dieser Serie ist weitaus größer als die irgendeines offiziellen Berichts nach einer Katastrophe. Die von 'Air Crash Investigation' präsentierte Version wird gleichsam kanonisch, für Millionen Zuschauer war der Hergang genau so wie in der Serie gezeigt. Deshalb musste die geplante Folge über die Katastrophe der polnischen Tupolew in Polen Emotionen wecken." (Hier die Serienfolge über Lockerbie)
Archiv: Polityka
Stichwörter: PiS, Smolensk

New York Review of Books (USA), 12.07.2012

Slavoj Žižek hält nicht viel von Marx. Kein Wunder, denn Marx legte großen Wert darauf, seine Theorien mit historischen Fakten zu untermauern, stellt John Gray nach Lektüre von Žižeks neuem Opus Magnum "Less Than Nothing" fest. Žižek verlässt sich lieber auf seine subjektive Wahrheit. Doch die liefert nicht genug Futter für eine konkrete Vision: "In einem stupenden Akt intellektueller Überproduktion übt Žižek Kritik an der bestehenden Ordnung; Kritik, die alles abzulehnen vorgibt, was gegenwärtig existiert, und dabei gleichzeitig den zwanghaften, ziellosen Dynamismus reproduziert, den Žižek beim Kapitalismus am Werk sieht. Die endlose Wiederholung einer im Grunde genommen inhaltsleeren Vision erzeugt den trügerischen Eindruck von Substanz, beläuft sich letztlich jedoch auf less than nothing - weniger als nichts."

Außerdem: Alison Lurie würdigt den kürzlich verstorbenen Kinderbuchautor und -illustrator Maurice Sendak. Christian Caryl liest zwei Bücher über Burma: Peter Pophams Biografie Aung Sans und Thant Myint-Us politische Reisereportage "When China meets India. Burma and the New Crossroads of Asia". Charles Baxter bespricht John Irvings Roman "One Person", wo er über folgenden Satz gestolpert ist: "Good writing isn't 'relaxed'." Und Deborah Eisenberg schickt eine Geschichte: "Cross Off and Move On".