Magazinrundschau - Archiv

The Times Literary Supplement

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Magazinrundschau vom 02.10.2018 - Times Literary Supplement

Das Blutbad von Tlatelolco, bei dem 1968 Hunderte von mexikanischen StudentInnen von Militärs getötet, entführt und gefoltert wurden, ist bis heute nicht einmal in Ansätzen aufgeklärt, erinnert Lorna Scott Fox. Das Entstehen einer Zivilgesellschaft wurde duch das Massaker nicht aufgehalten, aber die Kultur der Straflosigkeit prägt das Land bis heute: "Straflosigkeit bleibt Mexikos große Schande. Felix Gamundi hat auch die Zukunft im Blick, wenn er sagt, dass das Ziel des Comité del 68 nicht Rache für altes Unrecht sei, sondern Wahrheit und Gerechtigkeit zu ihrem Recht zu verhelfen: 'Wenn Straflosigkeit herrscht, ist Demokratie nicht möglich.' Die Regierungen setzen die Lügen fort, sie vertuschen weiter und präsentieren Sündenböcke. Nur ein Beispiel, inklusive vorgetäuschter Ermittlungen und falscher, unter Folter erzwungener Geständnisse, ist das immer noch ungeklärte Verschwinden der 43 Lehramtsstudenten vom berühmten radikalen Ayotzinapa College in Guerrero im Jahr 2014. Sie hatten Busse geordert, um am jährlichen Gedenkmarsch am 2. Oktober in Mexiko Stadt teilzunehmen - die Erinnerung an  Tlatelolco ist noch immer eine offene Wunde."
Stichwörter: Mexiko, Tlatelolco

Magazinrundschau vom 11.09.2018 - Times Literary Supplement

Hobbes und Hume, Kant und Nietzsche, Bertrand Russell und Emile Durkheim stehen derzeit nicht hoch im Kurs, seufzt Simon Blackburn, selten hatten Philosophie und Soziologie einen so schweren Stand gegen die Religion wie heute. Wie John Gray in seinem neuen Buch die Denker der Aufklärung und des Atheismus verächtlich macht, lässt Blackburn fassungslos zurück: "Wehe denen, die glauben, die Dinge könnten sich zum Besseren wandeln! Grays Liste ähnelt am Ende an Monthy Pythons 'Was haben die Römer jemals für uns getan?', wenn man Römer durch Aufklärung ersetzt. Wir liegen alle in der Gosse, und sollten nicht hoch zu den Sternen blicken, sondern auf den Müll um uns herum. Das einzige, auf das wir zuschreiten, ist der Tod. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis macht Gray einige überraschende Beobachtungen. Wenn Atheisten betonen, dass Nicht-Gläubige hochmoralische Menschen sein können, erklärt Gray, 'dass es ihnen nicht in den Sinn kommt, zu fragen, welcher Moral sie folgen sollen'. Das ist eine bemerkenswerte Aussage für jemanden, der viele Jahre lang Philosophie, Politik und Wirtschaft in Oxford lehrte, schließlich ist ein großer Teil dieses Fachs genau dieser Frage gewidmet sowie den Philosophen, die mit ihr rangen. Schwer vorstellbar, dass Gray nicht bemerkt hat, dass er von nicht-religiösen Menschen umgeben war, die über diese Fragen lehrten, sie erörterten und diskutierten ... Über Göttliches kann man keine Aussagen machen, war die Schlussfolgerung von Thomas Hobbes, David Hume und Immanuel Kant. Jeder von ihnen fühlte das Bedürfnis zu denken, dass 'da mehr sein müsse', aber jedem war bewusst, dass uns dieser Gedanke nicht weiterführt."

Magazinrundschau vom 26.06.2018 - Times Literary Supplement

Arkady Ostrovsky blickt ziemlich erbittert auf die Bühne, die Wladimir Putin gerade mit der Fußball-WM geboten wird. Denn Putins Herrschaft baut überhaupt nur auf Lügen, Korruption und Spektakel, meint der frühere Economist-Korrespondent in Moskau, weder im Sport noch in der internationalen Politik habe der Kreml-Herrscher den Ehrgeiz, nach Regeln zu spielen. So wie Putin sein Militär ohne Kennung auf die Krim und in die Ukraine schickte, so ließ er seinen Geheimdienst bei den Olympischen Spielen die Doping-Proben austauschen: "Während beim Schach beide Spieler über alle Informationen verfügen und die Züge des jeweils anderen berechnen können, ist beim Kartenspielen der Großteil der Informationen verborgen - Garri Kasparow, der frühere Schach-Weltmeister, sagte, dass Putin eher ein Pokerspieler als ein Schachspieler sei. Als Putin einmal gefragt wurde, ob 'das Glück ihm hold' sei, antwortete er prompt: 'Ja' - nur um nahezulegen, dass er selbst sein Glück gemacht habe. Putin hat mit seiner Fähigkeit gepokert, Russland weltpolitische Wiederauferstehung vorzugaukeln und sich dem Westen entgegenzustellen, ohne einen Preis zu zahlen. Wie im Sport wurden Kampf und Wettbewerb zum Ziel an sich: Stärke zeigen, die man im Fernsehen ausstrahlen oder über soziale Medien verbreiten kann. Als er von ausländischen Reportern befragt wurde, die ihn aus der Reserve locken wollten, antwortete Putin mit Hohn und Spott und stellte damit sein unschlagbares Können als Falschspieler zur Schau. Er und ein Großteil der herrschenden Elite glauben, dass die ganze Welt nach ihren Regeln spielt, weshalb das Falschspielen nur fair ist."
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Magazinrundschau vom 03.04.2018 - Times Literary Supplement

Als Hyper-Liberalismus bezeichnet John Gray die neue linke Ideologie, die mehr und mehr von den Universitäten in die westlichen Gesellschaften dringt. Verstörend findet Gray dabei die Kombination aus Liberalismus und Bolschewismus: "Hyper-Liberale werden jeden Verdacht von sich weisen, dass sie eine übersteigerte Version des Liberalismus befördern, den sie doch unermüdlich angreifen. Dennoch glauben sie weiterhin an das Aufziehen einer neuen Gesellschaft, wenn wir unsere Identitäten abgestreift haben und zu einem System übergegangen sind, in dem wir alle unterschiedlich und doch gleich sind. In dieser Sicht sind alle Identitäten gleich, denn alle sind kulturell konstruiert. In der Praxis sind einige Identitäten gleicher als andere. Die Anhänger historisch mächtiger Nationalitäten oder Religionen sind zur Dekonstruktion bestimmt, während diejenigen unterdrückter ethnischer und sexueller Minderheiten gewertschätzt werden. Wie diese Unterscheidung aufrecht erhalten bleiben soll, ist schleierhaft. Wenn menschliche Werte nurmehr soziale Konstruktionen sind, wie kann dann eine Gesellschaft, die unterdrückerisch ist, abgegrenzt werden von einer, die es nicht ist? Oder unterdrücken alle den freien Menschen, der das Licht des Tages erst noch erblicken wird? Die Identitätspolitik ist die postmoderne Wende der liberalen Anbetung der Menschheit. Das höchste Wesen ist ein unbekannter Gott geworden - eine in der Geschichte bisher unbekannte Spezies des Menschen, die sich selbst nicht bestimmen muss durch Familie oder Milieu, Nationalität oder Religion."

Magazinrundschau vom 27.03.2018 - Times Literary Supplement

Können wir aus dem Verhalten von Tieren auf ihren Charakter schließen? Jennie Erin Smith stellt eine ganze Reihe Bücher vor, darunter Peter Wohllebens "Geheimes Leben der Tiere" oder Elena Passarellos "Animals strike curious Poses", die sich alle mit der Frage beschäftigen, ob Tiere Bewusstsein und Gefühle haben und wie wir uns davon ein sinnvolles Bild machen können. Das alte Tabu, keine menschliche Eigenschaften auf Tiere zu projizieren, gilt längst nicht mehr, schreibt Smith, besonders anrührend erscheint ihr das von Rosamund Young in "The Secret Life of Cows" erzählt: "Die Heldinnen ihres Buch sind die Kühe, die sie auf ihrem Biohof in den Cotswolds aufzieht. ... Sie sind 'Geschwister, Cousins, Freunde oder eingeschworene Feinde', schreibt Young, benannt nach DichterInnen, KönigInnen, Geistlichen oder HerrscherInnen. Sie sind Individuen, die den ganzen Tag über eigene Entscheidungen treffen. Young glaubt, dass die Uniformität im Verhalten von Kühen, Schweinen und selbst Hühnern eine Folge der Massentierhaltung ist. Menschen und Tiere würden eben ihre Identität verlieren, wenn sie in 'unnatürlichen, beengten, nichtssagenden' oder langweiligen Umgebungen leben müssen, schreibt sie. Auf ihrer Farm bleiben Mütter bei ihren Kälbern, manchmal heuern sie weibliche Verwandte als Babysitter an (eine Kuh namens Charlotte, hatte allerdings die Mutterrolle nicht angenommen, erzählt Young, ihr Kalb Calpurnia durfte bei der jungen Mutter keine Milch trinken, die auch prompt zu verstehen gab, dass sich das Kindermädchen um das Balg kümmern soll)."

Auch der Guardian erliegt dem Reiz von Kühen. Er bringt einen Auszug aus John Connells Buch "The Cow Book: A Story of Life on a Family Farm".

Magazinrundschau vom 13.03.2018 - Times Literary Supplement

Nach jahrzehntenlangen Auseinandersetzungen hat das FBI die Akten zu James Baldwin freigegeben, über 1800 Seiten umfasst das Dossier. James Campbell hatte sie für seine 1991 erschienene Baldwin-Biografie (mehr hier) noch nicht lesen können, jetzt hat er sie verschlungen: Denn auch wenn die Überwachung unanständig gewesen sei, waren die Agenten instinktsicher, literarisch versiert und intellektuell hellhörig. Spannend findet Campbell, wie sich Baldwin zunehmend radikalisierte und sich auch den Black Panthers annäherte, die den homosexuellen Autor lange für seine vermeintliche Unmännlichkeit geschmäht hatten, und für seine "beschämende, fanatische, kriecherisch-schleimerische Liebe zu den Weißen". Die Akten resümieren die Treffen Baldwins mit den Führern der Bewegung 1968 in Kalifornien, also Bobby Seale, Stokeley Carmichael, Eldridge Cleaver und Huey P. Newton: "'BOBBY SEALE sagte, wir werden unsere Viertel kontrollieren, und wenn die rassistischen Bullenschweine mit ihren bleichen Käsefressen hier aufkreuzen, dann kriegen sie es mit uns zu tun. BOBBY SEALE kommentierte auch das weiße Herrschaftssystem, das versuche, ihre Führungsriege zu zerschlagen, aber keinen Erfolg haben werde.' Baldwin 'erklärte nur, dass sein nächstes Buch The Fire This Time heißen werde.' Er versprach aber wiederzukommen, was er Ende des Monats tat, bei einem Fundraising für das Student Nonviolent Coordinating Committe (SNCC) in Los Angeles, zu auch Stokely Carmichael gehörte: 'Die schwarzen Frauen des SNCC, die als Hostessen dienten, trugen lange Gewänder in afrikanischem Stil. Etliche junge Männer agierten als Wachleute. Ungefähr 50 Gäste waren auf der Party. Von ihnen waren nur zwölf weiß. JAMES BALDWIN wurde vorgestellt. BALDWIN sagte, er könne es nicht unterstützen, wenn seine schwarzen Brüder die Gewalt auf die Straße trügen. Er könne sie aber auch nicht ermuntern, nur zuzusehen, wenn ein Bruder verletzt oder getötet werde. Er warnte seine Brüder davor, sich in einen Kampf locken zu lassen, der unter den Bedingungen und auf dem Boden des weißen Mannes stattfinde. Er sagte, das könne dazu führen, dass eine ganze Generation von schwarzen Aktivisten ausgelöscht werde… Dann attackierte er das Christentum und den Glauben an Gott. Er nannte Christen Heuchler. Er warf ihnen vor, am Tag in die Kirche zu gehen und in der Nacht zu sündigen. Er sagte, sie seien bigotte Mörder. Er sagte, Weiß und Schwarz befänden sich auf Kollisionskurs."

Magazinrundschau vom 26.09.2017 - Times Literary Supplement

Julian Baggini überlegt, weshalb es mit der Wahrheit in der postfaktischen Ära so eine Sache ist, bzw. zwei Sachen (er unterscheidet eine Wahrheit der Tatsachen und eine der Bedeutung), und inwiefern die Philosophie etwas zu ihrer Klärung beitragen kann: "Bei Wahrheit geht es selten einfach darum, die Fakten klarzumachen. Geschichte etwa erfordert selbstverständlich faktische Genauigkeit, doch damit ist es nicht getan. Es dreht sich auch um die Frage, welche Fakten herausgehoben und wie sie verstanden werden. Zum Beispiel gibt es keine faktischen Zweifel über die Kolonialisierung Australiens durch Europa, weder auf Seiten ihrer Befürworter noch auf Seiten ihrer Gegner. Der Unterschied besteht darin, welchen Aspekten der Geschichte Vorrang gewährt wird und ob sie gerühmt oder beklagt werden oder beides. Wenn Leute sich darüber beklagen, dass offizielle Geschichtsschreibung unwahr sei, meinen sie damit meistens nicht, dass bare Lügen erzählt würden, sondern eher, dass wichtige Wahrheiten ignoriert oder übersehen wurden. Bei dem Interesse an der Wahrheit geht es meistens nicht um Tatsachen, sondern um ihre Bedeutung. Die Wahrheit eines Porträts etwa liegt nicht unbedingt in seiner realistischen Treue, sondern eher in der Erfassung eines Wesenszuges, den ein exaktes Bild oder ein Fotografie vielleicht nicht erfassen kann."

Magazinrundschau vom 03.01.2017 - Times Literary Supplement

Ein neuer Illiberalismus in Frankreich kommt nicht nur von rechts, sondern auch von links, bemerkt Henri Astier, der dafür etliche hervorragende Beispiele in französischen Neuerscheinungen findet, etwa in Marcel Gauchets "Comprendre le malheur français" und Jean-Pierre Le Goffs "Malaise dans la démocratie" und vor allem bei Christophe Guilluys "Le Crépuscule de la France d'en haut" sieht. "Die neue Bourgeoisie wird hier noch brutaler gezeichnet als die alte. Im 19. Jahrhundert wurden die Arbeiter ausgebeutet, aber sie konnten wenigstens in den Wohlstand erzeugenden Städte leben. Heute würden sie aus ihren alten Vierteln von den Bourgeois-Bohemiens vertrieben. Guilluy vergleicht moderne Metropolen mit mittelalterlichen Zitadellen, die den Wohlhabenden vorbehalten waren. Die einzigen Armen, die heute in naher Umgebung wohnen, seien Migranten, die als billige Arbeitskräfte für die Gewinner der Globalisierung die Büros bauen und Essen kochen. In Frankreich wurde dieses importierte Lumpenproletariat in den alten Vierteln der Arbeiterklasse untergebracht, und das führe zu ethnischen Konflikten. 'In sehr kurzer Zeit haben wir uns von einem egalitären Modell zu einer inegalitären, kommunitaristisch gespaltenen Gesellschaft gewandelt', schreibt Guilluy. Die Besitzlosen seien jetzt aus den Augen, aus dem Sinn und aus der Arbeitswelt: Die moderne Ökonomie, von Gutausgebildeten und Glückspilzen begrüßt, laufe für die anderen auf ein enormes Entlassungsprogramm hinaus. Und um den Ganzen die Krone aufzusetzen, werde diese Massenvertreibung mit einem Lächeln im Gesicht betrieben."

Magazinrundschau vom 30.08.2016 - Times Literary Supplement

In höchsten Tönen lobt Anna Katharina Schaffner Frederic Spotts Klaus-Mann-Biografie "Cursed Legacy", die elegant und bewegend zugleich auffächert, welch multipler Fluch über dem couragierten Europäer, dem exilierten Schriftsteller und schwulen, drogensüchtigen Thomas-Mann-Sohn lag. "Spott lässt beim Leser keinen Zweifel, dass Thomas Manns kaltes Urteil über seinen Sohn eine Wurzel für dessen Probleme war. In seinem Tagebuch klagt Klaus Mann, dass 'das generelle Desinteresse seines Vaters an Menschen mir gegenüber besonders stark ist'. Wenn es dieses Desinteresse tatsächlich gab, dann hinderte es Thomas Mann nicht nicht an dem harschen Verdikt, das er in seinem eigenen Tagebuch fällte: 'Der Junge ist moralisch und intellektuell kaputt'."
Stichwörter: Mann, Klaus, Mann, Thomas

Magazinrundschau vom 23.08.2016 - Times Literary Supplement

Kerstin Hoge lernt von Therese Hustons Studie "How Women Decide", dass nicht einmal die Neurowissenschaft Belege dafür gefunden hat, dass Frauen in Führungspositionen unentschieden sind. Fehlanzeige auch bei Emotionalität, Intuition und Risikovermeidung: "Zwei wichtige Lektionen lassen sich diesem Buch entnehmen. Erstens: 'So wie Frauen im Entscheidungsprozess gesehen werden, hat wenig damit zu tun, wie sie tatsächlich Entscheidungen treffen.' Zweitens: 'Wenn bei einer wichtigen Entscheidung mehr Frauen im Raum anwesend sind, ist das nicht nur besser für die Frauen, sondern auch für die Entscheidung.' Beide Aussagen erkennen an, dass es Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Entscheidungsfindung gibt. Einige dieser Unterschiede werden allerdings gemeinhin fehlinterpretiert: Zum Beispiel wird die kollaborative Art von Frauen im Entscheidungsprozess oft als Unentschiedenheit gewertet, dabei führt sie, wie Huston argumentiert, zu besseren, weil besser informierten Entscheidungen. Und weil sie das Label 'Unentschieden' fürchten, tappen Frauen mitunter in die Stereotypenfalle: Die Angst, ein negatives Stereotyp zu bestätigen, erschwert ihre Entscheidung."

Patrick Wilcken liest eine Reihe von Büchern zu Brasilien, die den politischen Niedergang von Dilma Rousseffs Arbeiterpartei rekapitulieren. "Zur Tragik Partido dos Trabalhadores gehört, dass er von eben jenen Kräften umgewandelt wurde, gegen die er einst angetreten ist: Brasiliens Klientelpolitik, in der Parteien als lockere Patronage-Maschinerie oft nur Zweckbündnisse markieren. Noch tragischer ist, dass seine Amtsführung nicht fehlerfrei ist, doch seine politische Erfolge sind real."