Heute in den Feuilletons

Niemand weiß, wo Zürich ist

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
21.10.2010. In der FR graut dem deutsch-russischen Schriftsteller Oleg Jurjew vor dem anstehenden hundertsten Todestag Leo Tolstois. In der Welt fragt Benjamin von Stuckrad-Barre: Wie schaffen Die Guttenbergs das? Die SZ bringt eine Rede Ken Loachs gegen die in der Filmbranche grassierende Mediokrität. Der Freitag verliebt sich in den Bläuling - und zwar in alle 6.000 Arten.

FR, 21.10.2010

Angesichts sowjetischer Erfahrungen graut dem deutsch-russischen Schriftsteller Oleg Jurjew ein wenig vor dem anstehenden 100. Todestags Leo Tolstois: "Der immanente Minderwertigkeitskomplex der Sowjetkultur manifestierte sich unter anderem in einem Klassikerjubiläenwahn, der seinesgleichen suchte. Diese gigantischen Jubiläen sind eine der traumatischsten Kulturerlebnisse der Sowjetzeit. Das erste dieser Art war der 100. Todestag Puschkins im Jahre 1937. Er wurde mit so einem Pomp und einer solchen Aufdringlichkeit gefeiert, dass Puschkin in die Sprichwörter und Redewendungen der russischen Sprache einging ('Wer wird das für dich machen, der Puschkin?', sagt man noch heute einem fahrlässigen Mitarbeiter oder einem vergesslichen Kind) und zum Helden der Volkswitze avancierte."

Weiteres: Katrin Hillgruber unterhält sich mit Autor Reinhard Jirgl, dem am Samstag in Darmstadt der Büchnerpreis verliehen wird: "Das bedeutet Arbeitssicherheit für die nächsten Jährchen." Auf der Medienseite berichtet Petra Sorge von den gefährlichen Bedingungen, unter denen Journalisten im Kosovo arbeiten müssen.

Besprochen werden Oliver Stones zweiter "Wall-Street"-Film, die Kunstmarkt-Persiflage "Banksy - Exit through the Gift Shop", Christian Hochhäuslers Bankendrama "Unter dir die Stadt", Neil Hannons Konzert in Frankfurt, Christiane Rösingers Album "Songs Of L. And Hate", Peter Zadeks Autobiografie "Die Wanderjahre" und Linda Polmans Recherche "Die Mitleidsindustrie" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).

Aus den Blogs, 21.10.2010

Boris macht auf The Nextweb folgende Beobachtung: "Twitter makes me like people I've never met and Facebook makes me hate people I know in real life." Dazu gibt's auch eine schöne Illustration.

Neben seinem Kampf gegen Apple vergisst Google auch seine anderen Feinde nicht, berichtet Alexia Tsotsis in Techcrunch: "Google engineer Brian Kennish, inspired by the most recent Facebook privacy and data debacles, has decided to create 'Facebook Disconnect' i.e. a Google Chrome extension that obliterates all Facebook Connect functionality and all traffic from third party sites to Facebook servers if one searches the web through Chrome. (You can try it out here)."

(Via Ulrike Langer) Christian Jakubetz bringt in seinem Blog zehn Thesen zur Zukunft der Zeitung. Aus These 8:"Das iPad als Retter der Verlage? Keineswegs. Im Gegenteil, das iPad ist der größte Feind der konventionellen Verlagsstrukturen. Zum einen, weil jeder noch so große Verlag gegen den ipad-Herrscher Apple ein Zwerg ist. Zweitens - und viel wichtiger: Die Tatsache, dass man auf der glänzenden Oberfläche des Tablets nur noch einer von ganz vielen ist, verstärkt die eigene Bedeutungslosigkeit."
Stichwörter: Facebook, Google, Zukunft

Welt, 21.10.2010

Der britische Regisseur Rex Bloomstein hat mit dem deutschen Komiker Michael Mittermeier einen Film (Trailer) über den Komikerkollegen Zarganar aus Birma gemacht, der für seine Witze ohne Prozess zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, berichtet Hanns-Georg Rohde: "Rex Bloomstein hatte über das Netzwerk der Berliner Organisation 'Cinema for Peace' weltweit Komiker gebeten, sich für Zarganar zu engagieren. Die einzige Antwort kam aus München. 'Ein doppeltes Paradox: Ein Comedian aus Deutschland setzt sich für einen in Birma ein - obwohl es aus englischer Sicht in beiden Ländern gar keine Komiker gibt.'"

Benjamin von Stuckrad-Barre betrachtet im Aufmacher ein sorgfälitig gegeltes Foto, das den noch jungen Karl-Theodor zu Guttenberg beim Schachspiel mit seinem Vater im heimischen Schloss zeigt. Das Schachspiel ist eine erlesene Antiquität, und seltsamerweise sind alle seine Figuren weiß. Wie machen das die Guttenbergs? Stuckrad-Barrre hat Experten befragt: "Ausschließlich weiße Figuren seien beileibe nicht der höchste Schwierigkeitsgrad, die wahren Großmeister könnten Dutzende Partien gleichzeitig ganz ohne Figuren spielen, die merkten sich jeden Spielzug. Auch das, denkt man, würden die Guttenbergs gewiss schaffen, doch mit einem Präsentationsspiel wird natürlich das Foto hübscher."

Weitere Artikel: Manuel Brug interviewt den Hollywood-Schauspieler John Malkovich, der mit einer Ein-Mann-Show über giftige Musikkritiker auf Festivals reüssiert. Elmar Krekeler mokiert sich über ein Papier von Dokumentarfilmern, die gegen den Plan der Öffentlich-rechtlichen Sender, die private Konklurrenz mit billigen Scripted-Reality-Formaten zu kopieren, Protest anmelden - Dokumentarfilme seien doch immer "die Folge eines Skripts".

Besprochen werden der Film "Exit Through the Gift Shop" des britischen Graffiti-Künstlers Banksy und Paul Hindermiths Oper "Cardillac" in Wien.
Anzeige

Tagesspiegel, 21.10.2010

Der Politikwissenschaftler Klaus Schroeder kritisiert die zur Zeit viel zitierte Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu angeblichen rechtsextremen Tendenzen in der deutschen Bevölkerung: "Die Gründe für das von ihnen selbst produzierte hohe Maß an 'Ausländerfeindlichkeit' und 'Chauvinismus' sehen die Autoren in einer angeblichen Spaltung der Gesellschaft und einem vom Neoliberalismus geprägten Kapitalismus, obwohl sie überrascht zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Menschen trotz Wirtschaftskrise für sich persönlich zuversichtlicher geworden sind. Gleichzeitig übersehen sie, dass die vom realen Sozialismus geprägten Ostdeutschen schon am Vorabend der Wiedervereinigung ausländerfeindlicher als die Westdeutschen eingestellt waren." Anders sah es neulich Caroline Fetscher, ebenfalls im Tagesspiegel.

NZZ, 21.10.2010

Auf der Kinoseite unterhält sich Urs Bühler mit Oliver Stone über "Wall Street 2", Gordon Gekko und die Finanzblasen. Echt souverän Stones Antwort auf die Frage, wieso im Film die Zürcher Trams rot sind: "Sie sind schon die vierte Person, die mich heute damit quält. Wie sollte ich mich daran erinnern, dass die Züge hier nicht rot sind? Ihr solltet froh sein, im Film vorzukommen. Niemand weiß, wo Zürich ist."

Weiteres: Dirk Pilz porträtiert den Theaterautor Nis-Momme Stockmann, dessen Stücke derzeit auf allen Bühnen gespielt werden, der aber auf keinen Fall erfolgreich genannt werden will: "Er verachtet die 'Bewertungskultur' der Medien." Marc Zitzmann untersucht die französischen Streiks als Spektakel.

Besprochen werden außerdem die große Retrospektive zu Claude Monet im Pariser Grand Palais, Arvin Chens Unterweltsfilm "Au revoir Taipei", Andreas Maiers Roman "Das Zimmer" und Jean-Philippe Toussaints Roman "Die Wahrheit über Marie" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).

Freitag, 21.10.2010

Kathrin Zinkant hat ein schönes Porträt des Naturforschers Volker Tröster geschrieben, der Schmetterlinge sammelt und katalogisiert: "Der Bläuling ist ein kleiner Tagfalter wie aus dem Schmetterlingsbilderbuch - zart, mit wunderschönen Mustern und nicht bloß in blau, sondern in allen Farben von blassgrün bis feuerrot. Es gibt mehr als 6.000 Arten, und fast zu jeder gehört eine ganz spezielle Pflanze, von der sich die grünen Räupchen ernähren. Verschwindet die Pflanze, verhungert der Schmetterling."
Stichwörter: Pflanzen

TAZ, 21.10.2010

Auf der Meinungsseite informiert der Sinologe Andreas Schlieker über den Kongress "Freud and Asia", bei dem sich China erstmals der Psychoanalyse öffnet und offiziell in die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPA) aufgenommen werden wird. "Für die Struktur des Herzens, das bedeutet das chinesische Wort für Psychologie, war im Neuen China zuerst kaum Platz. In der Kulturrevolution gar galten nur Klassenkampf und permanente Revolution. Psychisch gesund war, wer das richtige rote Bewusstsein besaß. Alles war politisch, nichts privat, nichts individuell."

Anke Leweke berichtet über Aufbruchsstimmung bei den 15. Filmfestspielen im koreanischen Pusan. Cristina Nord unterhält sich anlässlich des heute beginnenden Filmfestivals Viennale mit dem Regisseur Monte Hellman, dem "großen Nonkonformisten" von New Hollywood, der in Wien seinen neuen Film "On the Road to Nowhere" vorstellt. Alexander Pehlemann berichtet über den von der Band Laibach inspirierten Kunststaat Neue Slowenische Kunst, ein politisches Kunstkollektiv, das sich als ein "utopisch-künstlerischer Gegenentwurf zu Vorgängen in der Region" versteht und dessen Staatsbürger mit einem Kongress ab heute im Berliner Haus der Kulturen der Welt tagen. Michael Bartsch informiert über Proteste gegen Sparpläne, denen das Thalia-Kinder- und Jugendtheater in Halle zum Opfer fallen soll.

Besprochen werden der Film "Banksy - Exit through the Gift Shop" (mehr hier) des anonym agierenden britischen Straßenkünstlers Banksy und die DVD von Antoine Fuquas Krimi "Gesetz der Straße - Brooklyns Finest".

Und Tom.

FAZ, 21.10.2010

Nachgerade "feudal" findet Sybille Ebert-Schifferer, Direktorin an der Bibliotheca Hertziana in Rom, den Umgang mit Helmut Seemann, dem Präsidenten der Weimarer Klassikstiftung, dessen Vertrag nicht verlängert wird. Sie verwahrt sich gegen den "demagogischen Missbrauch" einzelner Auszüge aus dem Papier der Strukturkommission von 2005, der sie angehörte. Und sie sieht in der vor einigen Jahren eingeführten Befristung solcher Positionen das eigentliche Grundübel: "Die Einführung der Befristung in diesem sensiblen Bereich diente der Umsetzung einer eventorientierten Ex-und-hopp-Mentalität." Oder natürlich der Leistungskontrolle.

Weitere Artikel: Joseph Croitoru liest den 1948 abgeschlossenen, vom Autor zurückgehaltenen, erst jüngst wiederentdeckten und nun erstmals veröffentlichten Roman "Warten auf die jüngste Stunde" des von den Kommunisten verfemten rumänischen Autors Dinu Pillat: den Vorwurf einer Nähe zur faschistischen Eisernen Garde, der Pillat ins Gefängnis brachte, findet Croitoru keinesfalls bestätigt. Julia Lauer porträtiert den libanesischen Schriftsteller Amin Maalouf, der unverdrossen für den Sieg der Demokratie und einer Weltgesellschaft der Menschenrechte kämpft und morgen den Prinz-von-Asturien-Preis erhält. Der Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn zählt in sechs Punkten die größten Hindernisse für die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland auf: das vergleichsweise großzügige und teure Sozialsystem scheint ihm das größte Problem: "Sie behalten deshalb von ihrem Verdienst nur 45 Prozent in der Tasche gegenüber mehr als siebzig Prozent bei den Angelsachsen." In der Glosse ist mal wieder Zeit für die regelmäßig wiederkehrende laute Klage über die Bahn. Vom Festival des amerikanischen Films im französischen Deauville berichtet Marco Schmidt. Auf der Medienseite ist Jürgen Kaube einerseits restlos begeistert von der US-Comedy-Serie "30 Rock" und ihren tollen Minderheitenwitzen, hält aber die Ausstrahlung einer synchronisierten Fassung auf dem Nischenkanal ZDFneo für ausgesprochenen Unsinn.

Besprochen werden die von Daniel Barenboim dirigierte "Rheingold"-Aufführung der Staatsoper im Schillertheater (ein "musikalisch beinahe vollkommenes Wagner-Glück" erlebte Julia Spinola), neue Salieri-Einspielungen auf CD, die Andreas-Schulze-Werkschau im Leopold-Hoesch-Museum Düren, die Reemtsma-Ausstellung "Werbewelten Made in Hamburg" im Hamburger Museum der Arbeit, der Film "This Prison I Live In", in dem der Komiker Michael Mittermeier und der Dokumentarfilmer Rex Bloomstein sich auf die Suche nach dem in Burma inhaftierten Stand-Up-Comedian Zarganar begeben, und Bücher, darunter Mircea Cartarescus Roman "Travestie" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

SZ, 21.10.2010

Auf der Filmseite wird Ken Loachs Rede (Youtube) zur Eröffnung des Londoner Filmfestivals nachgedruckt, eine leidenschaftliche Abrechnung mit der Mediokrität, die in Film und Fernsehen um sich greift: "Wir müssen herausfordernd sein, wir müssen unhöflich und unverschämt werden, Störenfriede sein, uns gegen das Establishment stellen. Und deshalb habe ich eine Frage an jene von uns, Kollegen, gute Leute, die es an einem bestimmten Punkt ihres Lebens plötzlich richtig finden, vor der Queen zu knien: Was tut ihr da? ... Lasst uns, bitteschön, etwas mehr Würde bewahren, statt vor dieser Frau im Staub zu kriechen."

Weitere Artikel: Jan Füchtjohann hat die berühmte Comedy-Schule "The Second City" in Chicago besucht, auf der einst Bill Murray ebenso wie John Belushi und viele mehr ihren komischen Schliff erhielten. Als "tragische Ironie" empfindet es Christopher Schmidt, dass ausgerechnet der Nicht-Staatskünstler Christoph Schlingensief im Deutschen Biennale-Pavillon im nächsten Jahr mit einer "Hommage" geehrt werden soll. Rudolf Neumaier kann vermelden, dass Martin Kusej für seine "Rusalka"-Inszenierung an der Münchner Staatsoper für die Vorstellungen jetzt - anders als noch bei der Probe - doch keine Rehe mehr schlachten lässt. Bei den Donaueschinger Musiktagen hat Wolfgang Schreiber neue Streichquartette gehört. Auf der Medienseite fragt sich Claudia Tieschky, wie lange Amelie Fried und Ijoma Mangold angesichts mauer Quoten noch die ZDF-"Vorleser" sein werden. Insgesamt gar nicht so ungern hat Johannes Boie das erste Heft des von Henryk M. Broder und einigen weiteren, vor allem Achse-des-Guten-Mitstreitern, gemachten neuen Printmagazins Neugier.de (nicht vom virtuell klingenden Titel irremachen lassen - die Website bietet vor allem die Kaufgelegenheit) gelesen.

Besprochen werden die von Burkhard C. Kosminski inszenierte Mannheimer Uraufführung von Felicia Kellers Au-Pair-Stück "Gespräche mit Astronauten" (vor allem das Stück findet Christine Dössel hinreißend komisch), Ingo Kerkhofs "Entführung aus dem Serail"-Inszenierung in Hannover, eine Foto-Ausstellung über die "vergessene Mitte" Berlins im Ephraim-Palais, Neil Jordans Filmmärchen "Ondine" (mehr), Joel Schumachers Nick McDonnell-Verfilmung "Twelve" und Gregor Theus' Doku "Schattenzeit" sowie Bücher, darunter Rolf Lapperts Roman "Auf den Inseln des letzten Lichts" (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Zeit, 21.10.2010

Je falscher die Politik , desto wahrer die Kunst? Die Gleichung gilt für China nicht, meint Thomas E. Schmidt, denn Ai Weiwei, Liu Xiabo und Liao Yiwu zum Trotz sei Chinas Kultur nicht im Widerstand: "Selbstverständlich gibt es nach wie vor bedeutende Literaten, Künstler und Filmer. Auch die traditionelle chinesische Kultur hat ihre Hüter. Es gibt die sarkastische Kritik, den Anarchismus und die unerschütterliche Gelehrsamkeit. Das Ausmaß jedoch, Kultur in einen nicht gesteuerten, wohl aber gezähmten und auf Wirksamkeit bedachten kommunikativen Komplex einzubinden, ist neu."

Weiteres: Thomas Assheuer legt doch Wert darauf, dass Deutschland nicht in erster Linie eine christlich-jüdische Wertegemeinschaft ist, sondern ein Verfassungsstaat: "Diese Kulturalisierung sozialer Konflikte führt zu nichts Gutem." Arno Frank und Thomas Groß unterhalten sich mit Brian Ferry über sein neues Album "Olympia" und das gute Leben: "Keine Ahnung, wie das in Deutschland ist. Aber Engländer neigen dazu, sich ab einem bestimmten Einkommen einen Landsitz zu gönnen." Rüdiger Rossig und Boris Zujko berichten, wie es auf dem Filmfestival von Antalya zum Eklat um neuerliche Äußerung von Emir Kusturica zu Großserbien und Karadzic als Verfolgtem. Georg Seeßlen annonciert eine Versteigerung von orginalen Karl-May-Illustrationen in Berlin. Volker Hagedorn berichtet von den in diesem Jahr dem Streichquartett verschriebenen Donaueschinger Musiktagen. Siegfried Weischenberg erinnert daran, wie Max Weber vor hundert Jahren vergeblich versuchte, die Mechanismen der Medien zu untersuchen. Nina May freut sich über erfolgreiche Proteste gegen Etatkürzungen beim Anhaltinischen Theater.

Besprochen werden die große Courbet-Ausstellung in der Frankfurter Schirn Kunsthalle, der Auftakt von Rainald Grebes Tournee in Berlin und Bücher, darunter Peter-Andre Alts Untersuchung "Ästhetik des Bösen" und Gisela von Wysockis Roman "Wir machen Musik" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages).

Im vorderen Teil erzählt Khue Pham vom wechselhaften Verhältnis einer Familie zu Facebook (Leugnen, Wut, Verhandeln...).