Heute in den Feuilletons

Aus Massenmedien werden Medienmassen

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
15.06.2010. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat gestern Abend ihre lang erwartete Rede übers Urheberrecht gehalten. Das Leistungsschutzrecht wird kommen. Aber es wird nicht reich machen. Die Blogger kommentieren. Die taz berichtet über italienische Kampagnen gegen Roberto Saviano. Die NZZ erzählt die Urgeschichte des Ipad bei Stanislaw Lem. In der SZ verflüssigt Peter Glaser die Zeitung, aber nur online. Der Freitag ist sauer auf die anderen Zeitungen, die die Sperrfrist für den neuen Christa-Wolf-Roman nicht respektierten: Am Ende leidet immer der Leser.

TAZ, 15.06.2010

Bisher, berichtet Michael Braun aus Italien, haben vor allem Berlusconi und Journalisten aus seinem Umfeld den Anti-Mafia-Autor Roberto Saviano verhöhnt. Neuerdings gibt es aber auch Angriffe von links, etwa vom Kultursoziologen Alessandro Dal Lago, der Saviano als "Papierhelden" bezeichnete. "Als hätte diese im Buchverlag von Il Manifesto veröffentlichte Breitseite noch nicht gereicht, kam dann Anfang Juni gleich noch eine CD des in der radikalen Linken der 'Centri sociali' sehr goutierten Saxofonisten und Rappers Daniele Sepe hinterher, auch sie von Il Manifesto verlegt. 'Falsche Märchen und Lügen' erzähle Saviano über Neapel, rappt Sepe da, 'du bist beschützt wie eine Rose im Gewächshaus, das System beschützt dich, die Wahrheit aber bleibt versteckt'. Und schlimmer noch, schließlich ist Savianos Buch im Berlusconi-Verlag Mondadori erschienen, schließlich ist es die Berlusconi-Regierung, die Saviano den Personenschutz garantiert: 'Der Chef zahlt den Begleitschutz, und das ist der Gleiche, der dir die Miete zahlt, der Oberpuppenspieler.'"

Weiteres: Julia Grosse hat sich in London die neue "Maison für Kunst und Mode" von Louis Vuitton angesehen. Wilfried Weinke bespricht eine Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt, die an den Radikaldemokraten Rudolf Olden erinnert.

Auf der Meinungsseite analysiert Karim El-Gawhary, wie die Türkei in nur wenigen Stunden dem Iran im Nahen Osten den Rang abgelaufen hat: "Der Iran bietet den Palästinensern Raketen und militärisches Training an, die Türkei schickt Hilfslieferungen und politische Unterstützung für ein Ende der Blockade und versucht die palästinensische Hamas vom militärischen auf das politische Feld zu ziehen. Die Ereignisse im Mittelmeer zeigen, wie schwer es Israel fällt, mit dieser neuen Herausforderung umzugehen."

Und Tom.

Freitag, 15.06.2010

Michael Angele vom Freitag ist sauer auf die Kollegen. Die haben nämlich Christa Wolfs neuen Roman trotz der von Suhrkamp gesetzten Sperrfrist 21. Juni schon besprochen, während er im Freitag brav gewartet hat. Dass er dumm da steht, ist aber nicht alles, findet er: "Die eigene Eitelkeit einmal beiseite geschoben, ist es natürlich auch ein Betrug am Leser, denn der kann das besprochene Buch ja noch gar nicht kaufen - wie schmerzlich, wenn ihn die Rezension im Guten oder im Schlechten so neugierig gemacht hat, dass er es sofort verschlingen will. Genau bedacht, liegt darin sogar der eigentliche Frevel von Wittstock, Widmann, Weidermann, und Co."

Aus den Blogs, 15.06.2010

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat gestern Abend ihre lang erwartete Rede zum Urheberrecht gehalten - irights.info dokumentiert sie. Sie spricht eigentlich alle aktuellen Debatten an und bekennt sich dann ausdrücklich zu dem von der Industrie verlangten und im Wahlkampf versprochenen Leistungsschutzrecht: "Wenn es allerdings weiterhin Vermittler gibt und wenn diese auch eine eigene Leistung erbringen, dann muss diese Leistung auch geschützt werden."

Markus Beckedahls erster Kommentar zur Rede der Justiziministerin auf Netzpolitik: "Wenig verwundert war ich, als ein Vertreter der Musikindustrie lächelnd auf mich zukam. Er schien zufrieden zu sein und nach der Rede konnte ich das auch verstehen. Anderen Urheberrechts-Lobbys ging es ähnlich, da war für jeden was dabei. Aus Sicht der Provider scheint es nicht so schlimm zu sein, wie man das vielleicht rauslesen kann. Aber: Das hätte auch schlimmer sein können."

Kommentar von Robin Meyer-Lucht auf Carta: "Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am Montagabend ihren Willen bekräftigt, ein Leistungschutzrecht für Presseverlage zu schaffen - und zugleich Hoffnungen auf hohe Einnahmen durch dieses neue Schutzrecht gedämpft." Und: "Blogs und Perlentaucher-artige Aggregatoren können nach diesen Ausführungen darauf hoffen, nicht durch das neue Leistungsschutzrecht abgabenpflichtig zu werden."

Was ist da hochgekommen, als Katrin Müller-Hohenstein den "inneren Reichsparteitag" eines siegreichen Fußballers beschwor? Burkhard Müller-Ullrich kommentiert im Deutschlandfunk (nachgedruckt auf Achgut): "Warum schrieb vor etlichen Jahren ein unseliger Autor der Berliner taz, in einer bestimmten Diskothek sei es 'gaskammervoll' gewesen? Man kann das nicht nur anders ausdrücken, das andere läge sogar viel näher. Es sind eben verbale Transgressionsversuche von Leuten, die ganz tief im Inneren sehr wohl spüren, dass sie mit verschütteten, aber durchaus noch scharfen Fliegerbomben der Sprache hantieren. Sie wollen ultra-locker wirken, und das 'ultra', das ihr eigenes Sprachvermögen nicht hergibt, beziehen sie aus Geschichtsabgründen, die sie nur vage kennen."
Anzeige

Welt, 15.06.2010

Auch ein Jahr nach den gefälschten Wahlen steckt das iranische Regime mehr Blogger und Journalisten in den Knast als fast jedes andere Land in der Welt, berichtet Oliver M. Piecha, der allerdings auch eine Desolidarisierung der allgemeinen Öffentlichkeit mit dem Regime beobachtet: "Die von regierungsnahen Medien mehr pflichtschuldig verbreitete Meldung, Millionen von Iranern hätten wegen der Vorgänge vor der Küste von Gaza gegen Israel demonstriert, wurde so wohlweislich nicht einmal mehr von einem einzigen Foto begleitet."

Weitere Artikel: Tilman Krause versichert in der Leitglosse, dass es sich bei der im ZDF gern gebrauchten Formulierung "mein innerer Reichsparteitag" um einen Ausdruck ironischen Berliner Mutterwitzes, nicht um Nazisprache handele. Johnny Erling schreibt zum Tod des chinesischen Karikaturisten Hua Junwu. Besprochen werden die Ausstellung "Klimakapseln" in Hamburg und die neueste Choreografie von John Neumeier, ebendort.

Tagesspiegel, 15.06.2010

Verleger Klaus Wagenbach wird achtzig und unterhält sich aus diesem Anlass mit Gregor Dotzauer über die Frauen in seinem Leben: "Frauen sind ein Wunder und eine wehrhafte Zone. Ich war mal Alpinist, manchmal ist mir eine Erstürmung geglückt."
Stichwörter: Klaus Wagenbach

FR, 15.06.2010

Konzeptentwickler Stefan Richter gibt westlicher Ignoranz und Überheblichkeit die Schuld daran, dass die Expo in Shanghai irgendwie nicht richtig gezündet hat. In Times mager huldigt Harry Nutt der neuen Lichtgestalt von Kultur und Ökonomie, Nicholas Berggruen. Auf der Meinungsseite berichtet Axel Veiel von der Übernahmeschlacht um Le Monde, in die sich jetzt auch Nicolas Sarkozy eingemischt hat.

Besprochen werden Harry Kupfers Inszenierung von Berlioz' "Fausts Verdammnis" an der Oper Frankfurt sowie Choreografien von Marco Goecke und John Neumeier in Stuttgart und Hamburg.

Weitere Medien, 15.06.2010

(Via Wadinet) Fidel Castro lebt noch, meldet der staatsiranische Auslandsdient Press TV, aber ist der Caudillo noch ganz dicht? "Castro observed in one of his recent articles that the current treatment of Palestinians by the Tel Aviv regime was reminiscent of Israel sending Palestinian masses to the crematoria, where millions of Jews have been reported exterminated by German Nazis. 'It would seem that the Fuehrer's (Nazi leader Adolf Hitler's) swastika is today Israel's banner,' he added."

NZZ, 15.06.2010

Für die Medienseite reist Christoph J. Walther zurück in die Geschichte von E-Readern und Tablet-Computern und muss feststellen, dass lange vor Steve Jobs, der im Gegensatz zu Kollegen wie Bill Gates wieder mal das bessere Timing bewies, Ipad-Vorgänger in der Science-Fiction Buch- und Fimgeschichte schon vor 60 Jahren gängig waren: "Damals kehrte im Buch 'Transfer' des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem der Astronaut Hal Bregg von einem 10-jährigen Raumflug zurück, derweil auf der Erde durch die Zeitdilatation 127 Jahre vergangen sind. Die Menschheit hat inzwischen nicht nur die Aggressionen, sondern auch gedruckte und gebundene Bücher verloren. Dafür sind alle Informationen in kleinen Kristallen gespeichert und können mit Hilfe eines 'Optons' gelesen werden. Dieses Gerät gleicht einem Buch, hat aber nur eine Seite zwischen den Deckeln. Eine einzige Berührung genügt, damit darauf die einzelnen Buchseiten erscheinen."

Außerdem: Dank des "war porn" genannten Phänomens der medialen Verbreitung von Kriegen kann Ronald D. Gerste nun unter anderem "mit den Augen des Harrier-Piloten der Royal Air Force" sehen, "wie eine 12-köpfige Taliban-Truppe mit einer Bombe pulverisiert wird" - musikalisch unterlegt zum Beispiel auf Gotwarporn.com.

Im Feuilleton berichtet Joachim Güntner von den symptomatisch in "Buchtage" umbenannten ehemaligen Buchhändlertagen und von Überlegungen, auf die auch in der Buchbranche befürchtete Internetpiraterie zeitgemäß zu reagieren. Besprochen werden der zum Gedenken an den Amerikanischen Bürgerkieg fünf Jahre währende Ausstellungsmarathon "Discovering the Civil War" in den USA, die Ausstellung "Urban Africa" im Design Museum London, in welcher der Jungarchitekt David Adjayes auf die wenig erkundeten urbanen Räume in Afrika blickt, und Bücher, darunter Aleksandar Hemons Roman "Liebe und Hindernisse" (mehr dazu in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr.)

SZ, 15.06.2010

Die University of California hat dem Wissenschaftsverlag Nature Publishing Group in einem gepfefferten Brief angedroht, sämtliche Abos zu kündigen, nachdem dieser die Online-Lizenz für seine Publikationen um 400 Prozent erhöht hat (mehr hier, mit allen Links). Auch Johan Schloemann findet die Preiserhöhung ein bisschen übertrieben. Und raten Sie, wem die Nature Publishing Group gehört? Holtzbrinck. Denen auch Die Zeit gehört, die "gerne das Lob des freien Zugangs zu Informationen" singt, wie Schloemann überraschend behauptet.

Gustav Seibt hat Verständnis dafür, dass die Flamen die Nase voll haben von diesen unproduktiven, ständig Geld fordernden Wallonen. Und darum war es seiner Ansicht nach auch ein kluger Schachzug des flämischen Wahlsiegers in Belgien, Bart de Wever, auf das Amt des Ministerpräsidenten zu verzichten: "Zu wünschen wäre dem Land der sozialistische [und frankophone] Regierungschef di Rupo, der dann eine praktikable Lösung aushandeln müsste, die ohne eine Generalreform des belgischen Sozialstaats nicht zu haben ist."

Außerdem: Laura Weißmüller begutachtet - im Ergebnis wenig angetan - den Zackenbau von Coop Himmelb(l)au für die Münchner Opernfestspiele. Joachim Kaiser gibt eine kleine Lektion über Beethovens Spätwerke. Alex Rühle begleitet Münchner Hauptschüler nach Berlin, wo sie sich für den Deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung bewarben: "Als sich die Gruppe zerstreut, erzählt Beate Dippold, die Mädchen seien alle zum ersten Mal in einem Hotel und zum ersten Mal in Berlin. Sinem hört das noch und sagt: 'Ich war hier schon oft, mein Onkel war hier Visagist für Pornofilme.'" In den amerikanischen Kinos ist der Sommer ganz schlecht angelaufen - kein Wunder, findet Susan Vahabzadeh, bei all den langweiligen Sequels. Und Fritz Göttler wundert sich überhaupt nicht, dass der nach einem Videospiel gedrehte Film "Prince of Persia" kein richtiger Blockbuster ist: "Der Niedergang des Actionkinos in den letzten zwanzig Jahren hängt mit dem Verlust des Raumes zusammen, mit der Schwierigkeit, im Kino Raum zu erfahren - die Alleskönner der Computertechnik und die smarten Clipfabrikanten in ihrer Flash-Hektik zerstören ihn erbarmungslos." Florian Kessler hörte eine Vorlesung des litauischen Dichters Tomas Venclova an der FU Berlin. Auf der Medienseite beschreibt Wolfgang Janisch das prekäre Verhältnis zwischen Journalisten und Medienanwälten.

Besprochen werden eine la-la-Inszenierung von Alexander Raskatovs Oper 'Hundeherz' in Amsterdam, die Basquiat-Schau in der Baseler Fondation Beyeler, ein Education-Tanzabend mit Marsalis, Rattle und 170 tanzenden Schulkindern in Berlin, Roger Vontobels Inszenierung von Kleists "Penthesilea" bei den Ruhrfestspielen ("Blümchensex mit Deko-Löwenzahn", ätzt Vasco Boenisch) und Friedrich Sieburgs Band "Die Lust am Untergang", der bei Stephan Speicher einiges Unbehagen auslöst: kapitalismuskritische Kulturkritik, "Nöckerei" über die Vermassung (dabei kannte Sieburg nicht mal das Internet) kurz: "Immer das gleiche Gemäre."

In der nie endenden Serie über die Zukunft des Journalismus auf SZ-Online schreibt der Blogger Peter Glaser: "Aus Massenmedien werden Medienmassen. Man liest nicht mehr eine Tageszeitung und zwei, drei Wochenzeitungen, sondern man steht über Facebook und Twitter mit Freunden und Bekannten in Kontakt, von denen jeder auch andere Publikationen und Blogs liest... Es ist eine Art flüssige Zeitung, es strömt, ist individualisiert und besitzt eine neue, übergeordnete Qualität."

FAZ, 15.06.2010

Joseph Croitoru hat sich das von der am versuchten Blockadebruch beteiligten Organisation Cultures of Resistance ins Netz gestellte Videomaterial von der Erstürmung der Gaza-Flotille angesehen. Obwohl damit die Gewalttätigkeit der Israelis belegt werden soll, sieht er die Bilder als Beleg für die im vorhinein organisierten Kampfbereitschaft einiger Aktivisten: "Damit erhärtet sich der Verdacht, dass sich ein harter Kern türkischer IHH-Aktivisten auf die Enterung des Schiffs durch die Israelis vorbereitet und einen gewalttätigen Angriff auf die Soldaten geplant hatte. Wie inzwischen feststeht, war kein Geringerer als IHH-Chef Bülent Yildirim an Bord, um den Angriff persönlich - zuletzt über Funk aus einem streng bewachten Raum im Schiffsinneren - zu kommandieren."

Bei den Parlamentswahlen in der Slowakei hat der Linkspopulist Fico von den Wählern kräftig was auf die Nase bekommen, ebenso die extremen Nationalisten, freut sich der Schriftsteller Michael Hvorecky. Jetzt könnte demnächst "endlich" eine Frau an der Spitze des Landes stehen: die konservative Soziologin Iveta Radicova. "Auch zwei neue, eher liberal ausgerichtete Parteien kamen mit sensationellen Stimmengewinnen in den Nationalrat. 'Most-Hid' (Brücke) von Bela Bugar konzentriert sich auf ein multikulturelles Zusammenleben und findet auch Unterstützung bei Slowaken, die vom Pseudokonflikt der Nachbarstaaten langsam die Nase voll haben. Und Richard Sulik erlangte mit seiner erst vor einem Jahr gegründeten neoliberalen Gruppierung 'Sloboda a Solidarita' (Freiheit und Solidarität) aus dem Stand einen Stimmenanteil von mehr als zwölf Prozent. Der medienbewusste Unternehmer ist in der Internet-Community zu Hause und hat sich wie kein anderer in sozialen Netzwerken etabliert."

Weitere Artikel: Der ehemalige Verfassungsrichter Winfried Hassemer erklärt den Neurowissenschaften, warum wir die Existenz der Willensfreiheit voraussetzen müssen, egal was die Hirnforscher sagen: "weil wir ohne diesen wechselseitigen Kredit nicht miteinander leben könnten." Marks Siemons besucht den jungen chinesischen Künstler Sun Xun (Bilder) in seinem Atelier nahe Peking. In der Glosse schreibt Gina Thomas Kulturkundliches zum Tod von Egon Ronay, der den Nachkriegsbriten eine zivilisierte Küche nahebrachte. Jürgen Kaube ist es ein innerer Reichsparteitag, sich über das Internet und seine Pawlowschen Nazi-Reflexe lustig zu machen. In Katalonien haben, wie Paul Ingendaay berichtet, erste kleinere Städte Burkaverbote erlassen.

Besprochen werden Achim Freyers für den Rezensenten Jordan Mejias trotz mancher Unzulänglichkeiten grandiose erste "Ring"-Inszenierung in Los Angeles (und wer weiß, was noch draus wird: "Vom Opernfan und Oscarpreisträger Christoph Waltz ins exotische Opernmilieu entführt, befand sich im Publikum Quentin Tarantino"), Harry Kupfers Frankfurter Inszenierung von Hector Berlioz' "La damnation de Faust", die Ausstellung "Rimbaudmania" in der Pariser Galerie des bibliotheques, die Ausstellung "Sven Johne: Berichte zwischen Morgen und Grauen" im Frankfurter Kunstverein und Bücher, darunter die zweisprachige deutsche Erstübersetzung von Giambattisto Marinos Barockklassiker "La Galeria" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).