Heute in den Feuilletons

Nicht bloß tapp, tapp, tapp

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
02.04.2009. Die Zeit verteidigt das Urheberrecht gegen das Copyright. Die NZZ lauscht dem Wiener Akzent der jetzt allerdings japanischen Klavierfirma Bösendorfer. Alle Feuilletons berichten über den Streit zwischen Youtube und der Gema. Auch zwischen FAZ-Verlag und Perlentaucher gab es einen Streit um Rechte, berichtet die Berliner Zeitung. In der FAZ hält der Londoner Bürgermeister Boris Johnson am Kapitalismus fest.

NZZ, 02.04.2009

Nach 180 Jahren im Wiener Zentrum geht es für Bösendorfer in die Provinz, bedauert Paul Jandl den Umzug der Zentrale des Klavierbauers. Zu groß sei die Übermacht von Steinway, und es fehle einfach an berühmten Kunden aus dem klassischen Genre. Mit ein paar Ausnahmen: "Andras Schiff, der einsame Kämpfer gegen die Globalisierung der Klaviermusik durch Steinway, spielt seinen Haydn, Mozart und Beethoven auf dem Bösendorfer. Der klare und brillante Steinway sei 'wie Hochdeutsch', der dunkel und schwärmerisch klingende Bösendorfer dagegen 'Wiener Dialekt'. Als langes Diminuendo schwingen im großen Konzertflügel die Nordhangfichten des Resonanzbodens nach. Es ist ein Klang, dessen Mythos anhält."

Weiteres: So schön die Aufwertung des Verbums "abwracken" in diesen Zeiten auch sei, die Abwrackprämie ist keine Umweltprämie, stellt Joachim Güntner fest. Vielmehr hätten wir erfolgreich den Schritt zur "Wegwerfprämierungsgesellschaft" getan.

Besprochen werden eine Ausstellung zur ornamentalen Form in der Gegenwartskunst im Wiener Belvedere (die Andrea Winklbauer in höchste Verzückung versetzt hat), der 3D-Animationsfilm "Monsters vs. Aliens" ebenso wie der britische Kostümfilm "The Duchess" (den Susanne Ostwald zwar sensationslüstern und sehr auf Vergleiche mit Lady Di erpicht, aber aufgrund der prächtigen Kostüme dennoch sehenswert findet), der Vampirfilm "Let the Right One In", Antonio Jose Pontes Buch "Der Ruinenwächter von Havanna" (das Uwe Stolzmann für "kühl und elegant formuliert" hält) und Klaus Ferentschiks "Weltmaschinenroman".

Berliner Zeitung, 02.04.2009

"Kann man sich als Zeitung schöner blamieren?", fragt Birgit Walter, die in der Berliner Zeitung erzählt, wie der FAZ-Verlag gestern dem Perlentaucher wegen eines Zitats von Thomas Hürlimann zugesetzt hat, an dem sie gar keine Rechte besaß: "Dient die FAZ-Aktion dem Schutz des Urhebers? Oder soll sie nur einen kleinlichen Streit um Zitate anheizen? Seit Jahren prozessiert das Blatt gegen den wirtschaftlich unterlegenen Perlentaucher und hat bereits in zwei Instanzen verloren."

Nachdem Thomas Hürlimann dem Perlentaucher gestern ausdrücklich erlaubt hatte, aus seinem Text zu zitieren, teilte uns die FAZ mit, dass sie die Sache nicht weiter verfolgt. Mehr dazu bei den Blogs von Matthias Spielkamp, Freischreiber, Stefan Niggemeier, Achse des Guten, Montsegur.

SZ, 02.04.2009

Ein schwer rechtslastiger türkischer Politiker ist gestorben. Das ganze Land fällt in Trauer-Taumel. Korrespondent Kai Strittmatter gibt seinem Befremden beredten Ausdruck: "Es gibt Tage, da wacht man auf in Istanbul und versteht dieses Land noch weniger als sonst. Mittwoch war so ein Tag. Bilder einer Beerdigung auf den Titelseiten. Die Straßen von Ankara ein Meer von Trauernden. Zehntausende... Regierungsnahe Zeitungen kondolierten: 'Die Türkei nimmt Abschied von ihrem Helden.' Der Held: Muhsin Yazicioglu. Keiner von der Regierung. Keiner von den großen Tieren. Vorsitzender einer Splitterpartei, der Partei der großen Einheit, BBP. Einst Grauer Wolf. Leitwolf. Ein Faschist."

Weitere Artikel: Der Ideengeschichtler John Gray erklärt, was beim G20-Gipfel auf dem Spiel steht - und warum in der aktuellen Finanzkrise China eine Schlüsselrolle spielt. Andrian Kreye und Jens-Christian Rabe schildern Vorder- und Hintergründe des Streits zwischen Youtube und der Gema, der dazu führt, dass deutschen Youtube-Nutzern nun der Zugriff auf unzählige Musikvideos verwehrt bleibt. (Wer dabei ein Deja-Vu-Erlebnis hat, kann zum Beispiel hier nachlesen, warum.) Nina Berendonk stellt das neue Buchkäufer-Beratungs- und Buch-Verkaufs-Portal bilandia vor. Auf der Medienseite berichtet Michael Frank über Vorwürfe, die österreichische Regierung sei dabei, den ORF zum Propaganda-Sender umzufunktionieren.

Auf der Kinoseite schreibt Willi Winkler über eine große Jean-Pierre Leaud-Retrospektive im Wiener Filmmuseum. Rezensionen gibt es zu Werner Schroeters Onetti-Verfilmung "Diese Nacht", zu Florian Gallenbergers Historienfilm "John Rabe" und zur antireligiösen Doku "Religulous".

Besprochen werden die "Calvinismus"-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin, ein Konzert der Pianistin Angela Hewitt in München, der diesjährige schwadenförmige Serpentine-Gallery-Bau und Bücher, darunter David Lodges Schwerhörigkeits-Roman "Wie bitte?" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).
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Welt, 02.04.2009

Recht harsch kritisiert Friedrich Pohl die Gema, deren Gebührenerhöhungen Youtube dazu veranlassen, Musikvideos zu löschen - und zwar solche Videos, die von den Labels selbst eingestellt wurden: "Mittlerweile hat man das Gefühl, dass die Gema durch ständige Gebührenerhöhungen nur noch ihren gewaltigen Beamtenapparat finanzieren will. Zwar beruft sie sich auf ihre rund 60 000 Mitglieder, doch dass die Gema den Musikschaffenden, die sich nicht auf sie einlassen wollen (die Mehrheit übrigens), sehr große Steine in den Weg legt, davon ist selten die Rede."

Weitere Artikel: Uwe Schmitt erzählt von einer ganzen Welle krisenkritischer Country- und Popsongs in den USA: Thomas Lindemann berichtet von der ersten Verleihung eines deutschen Computerspiel-Preises, der von staatlicher Seite beschlossen wurde und offensichtlich der Kultur- und Wirtschaftsförderung dienen soll. Michael Loesl unterhält sich mit dem deutschen Rapper Samy Deluxe, der sich entschlossen hat, mit den Klischees seiner Branche zu brechen und eine bunte Welt will, in die er alles einschließt, "auch schwule Männer beispielsweise, was für die meisten heterosexuellen HipHop-Typen mit ihrem Bekenntnis zum Patriarchat das krasseste Statement überhaupt ist". Peter Dittmar erinnert zum 90. Geburtstag ds Bauhauses daran, dass durchaus einige Designer unter den Nazis weiterarbeiten konnten.

Besprochen werden eine Ausstellung über den Einfluss der Delaunays auf die Expressionisten Franz Marc und August Macke in Hannover, Konzerte des Berliner MaerzMusik-Festivals und Filme, darunter "John Rabe".

Welt online bringt ein von Michael Miersch moderiertes Gespräch übers Bloggen. Auf die Frage, warum es in deutschen Blogs so wenig investigative Geschichten gibt, antwortet Henryk Broder: "Weil die deutschen Blogger am liebsten ihre Befindlichkeiten beschreiben. Zweitens: Weil bei uns investigative Geschichten überhaupt selten sind. Die Meisterdisziplin des deutschen Journalismus ist der Kommentar in den 'Tagesthemen'."

FR, 02.04.2009

Lennart Laberenz und Philipp Lichterbeck unterhalten sich mit dem gerade sehr gefeierten Autor und Pulitzerpreisträger Junot Diaz über Sex-Appeal, Michelle Obama und grimmige Frauen: "Meine Mutter etwa. Arbeitete ihr ganzes Leben lang in verschiedenen Fabriken, kam nach Hause, kümmerte sich um fünf Kinder. Sie konnte absolut keinen Quatsch ausstehen. Als sie herausfand, dass mein Vater eine Geliebte hatte, schmiss sie ihn raus. Wir haben nie wieder von ihm gehört. Meine Mutter sprach kein Englisch, hatte kein Auto und bekam keinen Cent Unterstützung. Aber sie sagte sich: Ich werde für diese kleinen Fucker kämpfen. Meine Mutter ist heute 70 Jahre alt, und arbeitet immer noch als Altenpflegerin. Sie sollten mal ihren Bizeps sehen."

Wie ein "unbekannter Klassiker" kam Daniel Kothenschulte der neue offenbar großartige Film von Werner Schroeter vor, der "Diese Nacht" zum Teil vor einem Dutzend Leute vorführte: "'Traurig und garstig' mache ihn das, sagt er im Gespräch zu später Stunde im Anschluss an den Kölner Auftritt. 'Wer nur seine eigene kleine Welt auf der Leinwand sucht, möchte, dass sie aussieht wie der Arsch von Tante Anna. Das ist furchtbar, das ist einfach eine solche Verbildung! Das ist so traurig, dass man heulen könnte. Dabei ist ja Poesie einfach das Gegenteil von Logik.'"

Weiteres: In Times mager lobt Ina Hartwig die Hartnäckigkeit des Privatforschers Rudolf von Bittner, der viel Erhellendes über Celines ersten Übersetzer Isak Grünberg herausgefunden habe. Sylvia Staude stellt die neue Romanreihe für Frauen "Anais" vor. Harry Nutt hat auf dem Blogger-Kongress re:publica ein paar echte Sternstunden tiefgründiger Diskussion erlebt: "Basic mochte nichts hören vom guter-Blog/schlechter-Blog-Gerede. Das gehe ihm, so brach es aus ihm heraus, schon lange auf den Sack."

Besprochen werden die große Ausstellung zum Calvinismus im DHM, die Installation "Speed of Light, Speed of Sound" im Frankfurter Kunstverein, Carlos Reygadas Religionsdrama "Stellet Licht", Jonathan Demmes Film "Rachels Hochzeit".

Aus den Blogs, 02.04.2009

FAZ-Blogger Don Alphonso scheint nicht zur Bloggerkonferenz re:publica zu kommen und äußert sich in seiner Blogbar recht pessimistisch zur deutschen Blogosphäre: "Da rennen haufenweise Leute rum, die 4, 5, 6 Jahre Zeit hatten, etwas besonderes zu leisten. Die all diese Jahre ganz große und ganz tolle Veränderungen angekündigt haben. Veränderungen, die durchaus Chancen hatten. Die man ausprobiert hat, mit wirklich teils guten und teils geldigen Partnern. Und die allesamt im Ergebnis klein, mies und peinlich blieben."

Amazon verkauft ab heute auch in Deutschland DRM-freie Musikdateien, also Dateien, die auf allen MP3-Playern abgespielt und kopiert werden können. Fünf Millionen Dateien sollen zur Verfügung stehen, meldet Netzwertig: "In den USA ist Amazon MP3 bereits seit 2007 verfügbar und hat wohl wesentlich dazu beigetragen, dass auch Apple die Strategie bezüglich DRM im iTunes-Store überdacht und zumindest teilweise angepasst hat."
Stichwörter: Amazon, Deutschland, DRM, Re:publica, USA, Mp3

TAZ, 02.04.2009

Im Interview spricht Werner Schroeter über sein sehr düsteres Melodram "Diese Nacht", seine Extravaganz und die Barbarei eines Lebens ohne Kunst. "Das sehen Sie ja an der Computer- und Handy-Unkultur. Der Mensch muss keine Anstrengung mehr machen, sich etwas zu erobern. Man googelt es - das ist eine Entfremdung vom anderen: wirklich kunstfeindlich. Schmerz und Suche gehören zur Kultur, nicht bloß tapp, tapp, tapp! Dabei ist die Kunst so wichtig, auch die Ars amandi und das Kochen! Es macht mich rasend, wenn schlecht gekocht wird!"

Gabriele Lesser berichtet von den Diskussionen, die Edward Zwicks Film "Defiance" über die Bielski-Brüder und ihre jüdische Partisanengruppe in Polen auslöste; es geht um die Frage, wie man mit jüdischen Partisanen umgehen soll und das polnische Geschichtsbild als "Helden und Opfer der Geschichte".

Besprochen werden der Film "Stellet Licht" über eine Dreiecksbeziehung von Carlos Reygadas, der Dokumentarfilm "Religulous" von Larry Charles über den US-Late-Night-Talker Bill Maher und die Klanginstallation "The Murder of Crows" des kanadischen Künstlerpaars Janett Cardiff und Georges Bures Miller im Hamburger Bahnhof in Berlin.

In tazzwei erklärt Benjamin Weber, warum die Sperrung von Youtube aufgrund des Vergütungsstreits zwischen Gema und Eignerin Google vor allem einer Gruppe schade: den Künstlern. Wenn es nicht zu einer Einigung komme, "wird es in Zukunft keine Internet-Phänomene wie die Arctic Monkeys mehr geben, die nur über Youtube und Mundpropaganda eine komplette Tour ausverkauften - und auf Dauer ist auch das Musikvideo als Kunstform vom Aussterben bedroht".

Und Tom.

Zeit, 02.04.2009

Susanne Gaschke widmet sich in einem ausführlichen Text Googles Digitalisierungsprojekt, von dem sie absolut nichts hält. Vom Börsenvereinsvorsitzenden Christian Sprang lässt sie sich eines der Probleme so erklären: "'Die anglo-amerikanische ist eine Copyright-Welt, da geht es vor allem um Nutzungsrechte, um die wirtschaftlichen Interessen derjenigen, die Bücher verbreiten. In Europa begreifen wir das Urheberrecht viel stärker als Persönlichkeitsrecht.' So habe nicht jeder Autor ein Interesse daran, dass auch seine schreiberischen Jugendsünden digital verewigt würden. 'Manche vergriffenen Bücher sind aus Sicht von Autor und Verlag wirklich zu recht vergriffen', sagt Sprang. Google folgt da eher der Tonnenideologie."

Vor der anstehenden Vergabe der Deutschen Filmpreise attackiert Georg Seeßlen den filmindustriellen Komplex, der sich der effizienteren Vermarktung deutscher Filme verschrieben hat, aber noch nicht einmal bauernschlau sei: "Generische Werbung ist das, wogegen sich die deutschen Landwirte erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. Nach der offiziellen Definition handelt es sich dabei um ein 'Marketing-Instrument, das zur Absatzförderung einer Gütergattung eingesetzt wird'. Also nicht ein Produkt, eine Marke oder eine Ware wird beworben, sondern eine 'Gütergattung' wie zum Beispiel 'Käse aus Bayern' oder 'Filme aus Deutschland'. Die Werbung für 'Käse aus Bayern' entwertet den absolut einmaligen Weißlacker vom Huberbauern; die Werbung für 'Filme aus Deutschland' erklärt den Bankrott der Autoren."

Weitere Artikel: Im Aufmacher erzählt Thomas Groß, wie Neil Young zum Zwecke der Rettung der Welt auf seiner Farm im Silicon Valley seinen 1959er Lincoln Continental Mk IV zu einem Ökowunderauto umrüsten lässt: "Repowering the American Dream" heißt das. Volker Hagedorn stellt den amerikanischen Komponisten Christian Wolff (Sohn des Kafka Verlegers Kurt Wolff) vor, dessen Streichquartett in Berlin gerade uraufgeführt wurde: "Selten spielen alle vier zugleich, und das erste Tutti kommt ohne Noten aus. Da ist nur festgelegt, welche Spielarten innerhalb einiger Zeitkästchen erklingen müssen, kurze Striche etwa oder Schläge mit dem Bogenholz". Nach den jüngsten Protesten von Kapitalismuskritikern wünscht sich Schriftsteller Ilija Trojanow eine etwas "luzidere, mutigere, größere Opposition". Hanno Rauterberg untersucht, wie Kunst gegen den angeblich ubiquitären Schönheitswahn angeht und findet dies glaubwürdig: So monotheistisch sind unsere Schönheitsvorstellungen nicht!

FAZ, 02.04.2009

Im Interview gibt sich der Londoner Bürgermeister Boris Johnson angesichts der Proteste gegen den G-20-Gipfel abgebrüht und herablassend: "Der Kapitalismus wird als das unangefochtene System für die Steuerung der Weltwirtschaft bestehen bleiben, die Globalisierung wird auf die ein oder andere Weise fortschreiten und Millionen von Menschen weiterhin aus der Armut heben und ihnen mehr Bildung und Emanzipation bringen. Die Demonstranten haben kein alternatives Programm."

Weitere Artikel: In der Glosse widmet sich Kerstin Holm der wild wuchernden russischen Orden- und Medaillen-Kultur. Jürgen Richter berichtet aus einem im Bauhaus-Jubiläumsfieber befindlichen Weimar. Jörg Thomann hat sich einige der erstaunlich vielen Kinderbücher angesehen, in denen es um Barack Obama geht. Marco Dettweiler bedauert sehr, dass deutsche Youtube-Nutzer nun in die Röhre gucken (und hören), weil die Gema nach Ansicht von Youtube Mondpreise fürs Abspielen der Songs verlangt.

Auf der Kinoseite stellt "stah." das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden vor. Andreas Platthaus war dabei, als in Berlin Jeffrey Katzenberg persönlich die Werbetrommel rührte für 3D. Einen recht persönlichen Nachruf auf den Produzenten und Filmbuchschreiber Steven Bach hat Michael Althen verfasst.

Besprochen werden Bob Dylans Tournee-Auftaktkonzert in Hannover, die in Kopenhagen aufgeführte Opernversion von Per Olov Enquists Bestseller "Der Besuch des Leibarztes", kurz und knapp einige Operninszenierungen und Konzerte, etwa die Geraer Wiederentdeckung von Pavel Haas' Oper "Scharlatan", die Ausstellung "Die Wittelsbacher und China - 400 Jahre China und Bayern" im Bayerischen Nationalmuseum, Werner Schroeters Onetti-Verfilmung "Diese Nacht", und Bücher, darunter Willy Vlautins Roman "Northline" und Jürgen Osterhammels Buch übers 19. Jahrhundert "Die Verwandlung der Welt" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).