Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Die Magazinrundschau

07.10.2002. In der NY Review of Books blickt Vaclav Havel voller Selbstzweifel auf sein Erbe. Folio erzählt vom Glück, kein Buch geschrieben zu haben. Outlook India wettert gegen die Spaßgesellschaft. Der L'Espresso stellt die schärfste Waffe friedlicher Islamisten gegen die USA vor: Zamzan Cola. In der NYT Book Review freut sich Michael Palin über eine Peter-Sellers-Biografie.

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30.09.2002. Das TLS rühmt eine neue Puschkin-Biografie, die den russischen Nationaldichter als selbstmörderischen Hitzkopf zeichnet. Die LRB widmet drei Artikel dem drohenden Krieg gegen den Irak. Literaturen feiert den Schund. Im Nouvel Obs stellt Jacques Le Goff ein neues Standardwerk über Bilder im Mittelalter vor. Hanif Kureishi erklärt in L'Espresso, warum uns die Islamisten hassen: zu viel Sex. Für den Economist ist der Crash noch lange nicht zu Ende. 

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23.09.2002. In der NY Review of Books macht sich Ahmed Rashid Sorgen um Pakistan. Outlook India fürchtet gar, dass die pakistanischen Fundamentalisten die Wahlen gewinnen werden. In Atlantic Monthly rühmt Christopher Hitchens die virtuose Handhabung von Zärtlichkeiten und Peitsche durch May Gray, Lord Byrons Kindermädchen. Die NYT Book Review empfiehlt allen Musen: no Sex. Das TLS stellt Peter Ackroyds "idea of Englishness" vor. L'Express widmet sich den Wahlen in Deutschland. Im Nouvel Obs beklagt Toni Negri das Drama der Linken.

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16.09.2002. Die New York Review of Books stellt Chinas neue Führer vor. Die London Review of Books diskutiert T.S. Eliots Vorstellung von einem Unpolitischen. Die New York Times Book Review hat ein fesselndes Buch über Robert Oppenheimer und die Atombombe gelesen. Das TLS rehabilitiert Livia: Der Giftpilz landete versehentlich in der Suppe ihres kaiserlichen Gatten! Im L'Express betet Arthur Miller, dass es zu keinem Krieg gegen den Irak kommt. Im Nouvel Obs stellt Claude Magris einen Gesprächsband mit Tzvetan Todorov vor.

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09.09.2002. Jedes Magazin hat den 11. September auf dem Cover - mit Ausnahme des L'Express, der die französischen Immobilienpreise favorisiert. Im Espresso schreiben Umberto Eco und Oliver Stone. In Outlook India schreiben Noam Chomsky und Samuel Huntington. Im Nouvel Obs Carlos Fuentes und Benjamin Barber. Der Economist bringt ein Special, die NYT stellt Bücher zum Thema vor.

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02.09.2002. Der New Yorker feiert clevere Männer. Das LRB denkt über die Liebe der Iris Murdoch nach. Literaturen widmet sich schwerpunktmäßig Hannah Arendt, deren "Denktagebücher" im Oktober erstmals erscheinen. Outlook India stellt die wilden Märchenschlösser neureicher Inder vor. Prospect beklagt den Niedergang des Brit-Pop und das TLS den Niedergang der britischen Geschichtswissenschaften. Folio war auf dem Salzmarkt von Timbuktu. Die New York Times feiert V.S. Naipaul.

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26.08.2002. Der New Yorker porträtiert Gershom Sholem. Das Times Literary Supplement stellt einen Band über "Stalin's Secret Pogrom" gegen die Mitglieder des "Jüdischen Antifaschisten Komitees" vor. Aufregend wie einen film noir findet die NYT Book Review "Blood of Victory", Alan Fursts Buch über einen Spion im besetzten Frankreich. Der Economist meldet mehr Nachwuchs in den USA als in Europa. Die LRB bespricht ein Buch über Stan & Olli. Le Monde des livres stöhnt über Romandebüts. Und George Soros beschimpft in The New Republic die Markfundamentalisten.

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19.08.2002. In L'Express zieht Pascal Bruckner eine positive Bilanz der sexuellen Revolution. L'Espresso bietet einen Vorgeschmack auf das Filmfestival von Venedig. Der Economist analysiert das deutsch-tschechische Verhältnis. Die New York Times Book Review stellt ein neues Buch von Haruki Murakami vor. Das Times Literary Supplement rechnet mit dem "Kult um die Kultur" ab.

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12.08.2002. Der New Yorker plaudert aus der Küche. Der Express erinnert mit einer Reihe unveröffentlichter Briefe an das Lager von Drancy. In L'Espresso läutet Adriano Sofri die Apokalypse ein. Atlantic Monthly polemisiert gegen den "Bilbao-Effekt" in der Architektur. Die New York Times Book Review feiert den südafrikanischen Autor Zakes Mda.

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05.08.2002. Im Merkur gibt Ralf Dahrendorf den etablierten Parteien Schuld am Erfolg der Populisten. Outlook India sieht die Mafia in Bollywood. Der Nouvel Obs befragt neun Philosophen - darunter Habermas - über ihre Disziplin. Im Spiegel streut Tom Clancy Salz in die Wunden der CIA. Die LRB stellt erstklassigen Business Class trash von Stephen L. Carter vor. Die NYT Book Review feiert ein Buch über Strawinsky und Balanchine. Der Economist will Nikotin in seinem Hamburger. Folio liefert einen internationalen Schulvergleich.