Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Die Magazinrundschau

01.12.2003. Im Espresso liest Andrej Stasiuk unsere Zukunft aus den Euro-Geldscheinen. Vestnik ist enttäuscht von Alexander Solschenizyn. Der Economist liebt jene Polen, die uns den Nerven rauben. Im Nouvel Obs erklärt Tahar Ben Jelloun, warum es die arabische Welt gar nicht gibt. Im NZZ-Folio kapituliert Konrad Paul Liessman vor röhrenden Hirschen. Etcetera kritisiert die Internetstrategien lateinamerikanischer Zeitschriften.

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24.11.2003. Die London Review sucht nach Wegen, die Vagina vom Gehirn zu unterscheiden. Der Nouvel Observateur bringt ein Dossier zum neu entfachten Kopftuchstreit. In Atlantic Monthly sagt George Soros den Niedergang des amerikanischen Imperiums an. Im Espresso analysiert Umberto Eco die Wurzeln des modernen Antisemitismus. Outlook India meldet, dass das maßgebliche Sanskrit-Wörterbuch in etwa 50 Jahren fertig sein wird. Prospect wettert gegen den Bookerpreisträger D.B.C. Pierre. Der Spiegel weiß, was bei Bertelsmann los ist. Mario Vargas-Llosa plädiert in Milenio Semanal gegen eine "literatura light", die auf jedes Engagement verzichtet.

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17.11.2003. In Clarin erzählt Carlos Fuentes, was im Schuh des Killers von Carlos Pizarro steckte. Die New York Review of Books rät dringend vom Besuch der rosa Zone in Karatschi ab. Outlook India analysiert die indische Frau. Der Economist untersucht den Reformkurs in China. Der Nouvel Obs sieht einen Grundpfeiler der französischen Identität stürzen. Warum religiöse Führer meist junge attraktive Ehefrauen haben, weiß die NYT Book Review. Der New Yorker staunt über Marketingregeln fürs Heiraten aus Harvard.

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10.11.2003. Die London Review of Books hat einem Bildungsfunktionär bei der Arbeit zugesehen. Im Express kritisiert der Schauspieler Charles Berling die Dominanz der Regisseure, die große Schauspieler verhindert. Im Espresso erklärt Virginia Postrel den Erfolg von Starbucks und Schwarzenegger. Das beste Mittel gegen Antisemitismus ist Aggression, findet Henryk M. Broder im Spiegel. Warum Manuel Puigs Homosexualität in seinem Heimatdorf heute noch Irritationen auslöst, erzählt die argentinische Zeitschrift Radar. Der Economist widmet den USA ein Dossier.

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03.11.2003. Im NouvelObs debattieren jüdische Franzosen über Israel. NZZ Folio widmet sich dem und den Erben. Das TLS feiert Mega-Muse Lou Andreas-Salome. L'Express besucht die 36 Überlebenden des Ersten Weltkriegs. Die New York Review of Books staunt, wie großzügig George W. Bush seine Gönner belohnt. Der Economist präsentiert das Latinobarometro. Im Spiegel erklärt Michael Stipe, dass er kein Exzentriker ist.

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27.10.2003. Die New York Review of Books verneigt sich vor Eminem. "Wo sind Kafkas Nachfolger?", fragt Zadie Smith in The New Republic. Das TLS verneigt sich vor der Reaktion, trinkt aber mit dem Sozialismus Champagner. Prospect schildert den Rausch des Neuen in Peking. Umberto Eco rühmt im Espresso die Schönheit der Erkenntnis. Die New York Times ist beeindruckt vom rigorosen Denken des Nobelpreisträgers J. M. Coetzee. Die London Review staunt über die Belesenheit Erich Auerbachs. Der Nouvel Obs stellt Briefe Leon Blums vor, der im Konzentrationslager Buchenwald Furtwängler hörte und den Urfaust las.

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20.10.2003. Das New York Times Magazine porträtiert den Geliebten Führer Kim Jong Il. Der New Yorker beschreibt, wie sich Bush absichtlich desinformieren lässt. Im Espresso fordert Tahar Ben Jelloun Respekt für den Laizismus. Outlook India weiß, warum die indische Mittelklasse ihre Politiker hasst. Der britische Economist amüsiert sich über die gegenseitige Ersatzbefriedigung von Deutschen und Franzosen. Der NouvelObs hat die Bestsellerautorin Amelie Nothomb faule Früchte essen sehen.

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13.10.2003. In Le Point warnt Bernard-Henri Levy die Globalisierungsgegner vor dem Antisemitismus der Islamisten. Das New York Times Magazine stellt den neuen Think tank der Demokraten vor. In El Malpensante ärgert sich der Schriftsteller Andres Burgos über Gabriel Garcia Marquez, der lieber Whiskey trinkt, statt Castro zu kritisieren. In Cambio schreibt Garcia Marquez selbst über seine literarischen Erweckungserlebnisse. Auch der NouvelObs befasst sich mit Gabo. Im TLS wundert sich George Steiner über die Gründlichkeit, mit der die Deutschen Adornos Geburtstag feiern.

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06.10.2003. Die Lettre bringt Auszüge aus sieben preisgekrönten Reportagen. In Le point erklärt Bernard-Henri Levy, warum die Amerikaner die Franzosen so hassen - weil die Deutschen so langweilig sind. In der New York Review of Books lobt J. M. Coetzee die einfühlende Einführung in das Leben gewöhnlicher Muslime durch eine jüdische Schriftstellerin: Nadine Gordimer. In Cultura y Nacion erzählt die Haushälterin Epifania Uveda von ihrem Leben mit Borges. In der Literaturnaja Gazeta diskutieren russische Schriftsteller über Underground- und Massenliteratur. Der New Yorker stellt die Golden Gate Springergemeinschaft vor. Der Economist staunt über das Wunder von Bournemouth. Im New York Times Magazine freut sich Gary Shteyngart, dass New York wieder ihm gehört. 

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29.09.2003. Die New York Review of Books starrt ins Auge des Tigers. Im Espresso fliegt Fidel Castro gen Ewigkeit. Prospect macht uns mit Spanglish und Indlish bekannt. In Radar definiert Roberto Bolano die Krankheit des Schriftstellers. Im TLS besteht Rosemary Righter auf der Abhängigkeit Europas von den USA. Im Nouvel Obs ärgert sich Stephen King über die unerträgliche New Yorkerische Arroganz Jonathan Franzens. Die London Review sucht Friedrich unter Elisabeth Nietzsche. Der New Yorker schildert einen Fall von literaturgeschichtlicher Gerechtigkeit.