Perlentaucher-Autor

Sascha Josuweit

Sascha Josuweit, geboren 1970 in Hamburg, studierte Germanistik. Er war Setzer, DJ und taz-Kolumnist und lebt jetzt als Autor in Berlin.

12 Artikel

Khünbish

Erzählungen vom 11.01.2016 11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung

Herr Galonska
kriegt die Kurve

Erzählungen vom 12.08.2013 12.08.2013. Er ergriff die Flucht und wartete im Bus auf seine Mitreisenden, verwirrt und entsprechend froh, dass er kurz darauf auf dem heimischen Sofa erwachte, den Schreck noch immer in den Knochen und auf den Knien die aufgeschlagene Zeitung mit der Headline: »Mann mauert sich selbst ein«. Eine Erzählung

Stefan The Gun

Erzählungen vom 26.10.2011 26.10.2011. Mit jedem neuen Treffer wuchs die dunkle, schmierige Masse in ihm, erhaben und abstoßend zugleich, wie ein Fettauge. Er war wie elektrisiert ... Im Augenblick hielt er sich für ein unkalkulierbares Risiko. Ein falsches Wort, eine erniedrigende Situation und er würde hochgehen wie ein Fass Benzin. Eine Erzählung

So wohnt Mark Zuckerberg

Erzählungen vom 22.03.2011 22.03.2011. Einer wie Zuckerberg musste einen wie McBeath zwangsläufig mit Geringschätzung betrachten, davon war McBeath überzeugt. In Wirklichkeit betrachtete Zuckerberg ihn mit dem denkbar größten Respekt, schließlich stand McBeath keine fünf Meter von ihm entfernt und zielte mit einer Winchester Safari auf Zuckerbergs Eier... Eine Erzählung

Gezwitscher

Erzählungen vom 18.03.2010 18.03.2010. Das Telefon klingelte und der Anrufbeantworter sprang an, das Notebook meldete ein Twitter-Update und an der Haustür klopfte es unerhört selbstbewusst... Eine Erzählung

Berlinale 11. Tag

Außer Atem vom 16.02.2002 16.02.2002. PC, aber nicht ok: "KT" von Junji Sakamoto. Kleine Wunder: Constantine Giannaris "One Day in August". Ganz große Oper: "Fulltime Killer" von Johnnie To. Flinke Hände, gute Hände: "Head Käed" von Peeter Simm.

Berlinale 10. Tag

Außer Atem vom 15.02.2002 15.02.2002. Nichts als Wunsch oder Alptraum: Kim Ki-duks "Bad Guy". Eingebrockt, aber nicht ausgelöffelt: Christopher Roths Anreas-Baader-Film. Beglückende Oase der Ruhe: "The Deserted Valley" von Pham Nhue Giang. Exempel für Gewaltdarstellungen: "Go" von Isao Yukisada. Ohne viele Worte: Iwan Pawlows "Ein Rattendasein".

Berlinale 9. Tag

Außer Atem vom 14.02.2002 14.02.2002. Universale Werte: "War and Peace" von Anand Patwardhan. Framing Reality: Die Theorie-Begleitkonferenz zur Berlinale. Luftwurzeln: "Piedras" von Ramon Salazars. Schwindlig in Rom: Carola Spadonis "Drehungen".

Berlinale 8. Tag

Außer Atem vom 13.02.2002 13.02.2002. Warum haben Sie nicht gelacht? Claude Lanzmanns Dokumentarfilm "Sobibor" (Forun). Kalt und bunt: Wes Andersons "The Royal Tenenbaums". An den Rändern der Bilder: "Chen Mo und Meiting" von Liu Hao.

Berlinale 7. Tag

Außer Atem vom 12.02.2002 12.02.2002. Subtil: "July Rhapsody" von Ann Hui. Ein kleines Wunder: "Halbe Treppe" von Andreas Dresen. Das Ende: "Tiexi District" von Wang Bing. Der Anfang: "Railroad of Hope" von Ning Ying. Hüte dich vor Damenbärten: "Versuchungen" von Zoltan Kamondi.

Berlinale 4. Tag

Außer Atem vom 09.02.2002 09.02.2002. Petits fours mit Musik: "Huit femmes" von Francois Ozon. Hardboiled: Shinji Aoyamas Film "Yokohama Mike - A Forest With No Name". Hast du es auch gefühlt? Marc Forsters "Monster's Ball". Eine schöne Tortur: "Les soviets plus l'electricite" von Nicolas Rey.