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Maxim Biller

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Seitdem bewegt sich niemand mehr

Redaktionsblog - Im Ententeich 21.02.2014 […] rigkeit könnte so interessant sein. Man könnte sogar über die eigenen Arbeitsbedingungen reden, aber das wäre wohl doch zu peinlich. Also sind wir wieder beim Weltkapitalismus gelandet. Und bei Maxim Biller, der in der jüngsten Zeit den Rassismus und die Dumpfheit der "autochthonen Deutschen" für die Ödnis deutscher Literatur verantwortlich machte (mehr hier). Biller, der bei jedem Streit, den er […] Von Anja Seeliger

Abgeschrieben oder eigenes Werk? Links zum Streit über Helene Hegemanns Roman 'Axolotl Roadkill'

Redaktionsblog - Im Ententeich 18.03.2010 […] aufgesogen, gebündelt und in etwas ganz Neues, Unerhörtes verwandelt, in den Ansatz zu einer Literatur, die nicht trotz, sondern wegen ihrer Härte, Brutalität und Vulgarität schön ist." 24.1.2010 Maxim Biller rühmt in der FAS das "ungeheure literarische Talent" der Helene Hegemann: "Sie zaubert Dialoge wie Mamet, schwärmt von einer Welt jenseits dieser Welt wie Kerouac, halluziniert so sadistisch wie […] neben Jan Faktor, Georg Klein, Lutz Seiler und Anne Weber für den Leipziger Buchpreis nominiert worden, meldet die FAZ. Matthias Dell fragt sich im Freitag, warum es für die Kritiker - vor allem Maxim Biller - okay ist, sich bei de Sade zu bedienen, aber nicht okay, sich bei Airen zu bedienen: "Dieses hierarchische Denken (nach oben wird zitiert, nach unten abgeschrieben) ist in gewisser Weise genauso […] Von Anna Steinbauer

Wer ist jetzt der Spießer?

Redaktionsblog - Im Ententeich 30.03.2009 […] des Autors. Den Skandal um Peymanns "Heldenplatz"-Inszenierung am Burgtheater hatte Löffler seinerzeit im Spiegel noch in seiner ganzen Lächerlichkeit vorgeführt. Bei aller grellen Polemik ist Maxim Billers Arschloch-Breitseite in der Sonntags-FAZ ("Dieser opportunistische Kaffeehaus-Schreihals", 4.1.2009) Teil dieser rätselhaft zwanghaften Gegenbewegung zur Kanonisierung eines Autors. Biller besteht […] den vom Preisgeld gekauften Sportwagen mokiert, ist das natürlich witzig zu lesen. Davon, wie überflüssig und ungerecht die Gleichsetzung von Dichtung und Wahrheit auch sein kann, kann zumindest Maxim Biller ein Lied singen. Was seine Tirade an Formkritik bietet, ist dagegen harmlos. Bernhardsche Stilelemente wie die Hyperbel oder die von Biller parodierte serielle Syntax ("allesverdunkelnder, redundanter […] Von Sascha Josuweit