Stichwort

Algorithmen

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Für eine neue Netzökonomie

Essay 10.03.2014 […] Bekanntlich speichert Google diese Daten für 18 Monate, wenn auch ohne Personenbezug, um sie zu analysieren, zu aggregieren und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Welche, verrät das Unternehmen nicht. Die Algorithmen, die neben den nutzergenerierten Daten das eigentliche Kapital der erfolgreichsten Firmen darstellen, bleiben als Geschäftsgeheimnis, also wiederum als eine Art Privateigentum, der Öffentlichkeit […] Und es ist gerade diese Datenbasis, die eine Suchmaschine erfolgreich macht. Denn die Analyse dieser Datenbasis stellt den Ausgangspunkt für die ständige Weiterentwicklung der zugrundeliegenden Algorithmen dar. Man erkennt hier leicht die Parallele zum Urheberrecht: So wie Urheber ihre Nutzungsrechte an Verwerter abgeben, die dann mit deren Monetarisierung Geld verdienen, die Urheber aber nur unzulänglich […] Von Ilja Braun

Lust am freien Spiel: Andrew Bujalskis 'Computer Chess' (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013 […] oder Schmerbäuchigkeit, Brillen, obskure Frisuren, sonderbare Gesichtsbehaarung und ein Hang zur Monomanie kennzeichnen hier sexuell potenziell unerschlossenes Gebiet: Während die Nerds mit ihren Algorithmen im Grunde über Wohl und Wehe eines menschzentrierten Weltbilds philosophieren (was zeichnet den Mensch schließlich aus, wenn sich alles durch Zahlen darstellen und errechnen lässt?), erkunden andere […] Von Thomas Groh

Leseprobe zu Jeff Jarvis: Was würde Google tun? Teil 1

Vorgeblättert 16.04.2009 […] trug zehnmal mehr bei als der inaktivste.      Wikipedia ist nicht auf Profit ausgerichtet. Man hat einen profitorientierten Suchdienst unter dem Namen Wikia eingerichtet, wo die Nutzer sogar die Algorithmen entwickeln, mit denen dieser betrieben wird. Es gibt kommerzielle Konkurrenten, etwa Mahalo, eine mitarbeitergestützte Suchmaschine mit Internetguide. Mahalo wird von Jason Calacanis als kommerzieller […]

Wolframs schöne neue Antwortenwelt

Redaktionsblog - Im Ententeich 17.03.2009 […] irgendwann, irgendwo schon einmal gestellt worden sind. Das soll sich mit "Wolfram Alpha" ändern: Statt nachzuschlagen, werde das System Wissen neu "berechnen". Möglich soll dies werden mit den Algorithmen aus Wolframs Software "Mathematica". Der Internet-Unternehmer Nova Spivack durfte bereits einen Blick auf die ambitionierte Suchmaschine erhaschen und ist begeistert. "Das ist der nächste Schritt […] Werk von künstlicher Intelligenz, sondern von rund hundert Mitarbeitern, die in den letzten Jahren Daten in das von Wolfram entwickelte System eingegeben haben. Kombiniert mit den mathematischen Algorithmen lasse sich aus diesen Datensätzen Wissen generieren: "Sie haben ein System gebaut, das in der Lage ist, Berechnungen über enorme Datenmengen anzustellen, die die reale Welt repräsentieren. Und wichtiger […] Von Frauke Fentloh

Das 2.0 Gefühl

Virtualienmarkt 21.12.2006 […] eine neue, algorithmisch dezentrale Internet-Medienindustrie. Anders als die klassische Medienindustrie basiert sie nicht auf zentraler Produktion von Inhalten, sondern auf der Beherrschung von Algorithmen und Plattformen, die dezentrale Kreativität und Produktivität bündeln. Hauptexponent dieser neuen Online-Medienindustrie ist zweifellos Google. 2006 war auch das Jahr, in dem klar wurde, welche […] Medienindustrie klar überlegen: Google wächst schneller, macht mehr Gewinn und hat einen robusteren Wettbewerbsvorteil. Es ist - zumindest derzeit - im Internet lukrativer, markt- und mediengerechter, Algorithmen und Plattformen zu kontrollieren, als mühsam zentral Inhalte für ein launisches Publikum produzieren, das dann als Refinanzierung maximal ein wenig Anzeigenwerbung akzeptieren mag. Protagonisten […] Von Robin Meyer-Lucht

Warum Wikipedia mit dem NoFollow Link das Netz zerschießt

Essay 30.08.2006 […] an der Erschaffung der größten Wissensansammlung aller Zeiten. Im Gegensatz zum Moloch Google beruht der Erfolg von Wikipedia nicht auf der Überlegenheit avantgardistischer Technik, raffinierter Algorithmen und riesiger Serverfarmen, sondern auf Individuen, die ihr Wissen an eine Art kollektives Gedächtnis der Menschheit weitergeben. Kritiker von Wikipedia wie Jaron Lanier bezweifeln das alles zuge […] Von Christoph Mayerl