Heute in den Feuilletons

Damals war die Zukunft heute

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
11.03.2010. Ai Weiwei ist sich in der FR sicher: Durch das Internetzeitalter verändert sich die gesamte Machtstruktur. Die Welt liefert eine Reportage über die Verfertigung einer kritischen Koranausgabe. Im Freitag plädiert Clemens Meyer gegen allzuviele Literaturpreise. Der Guardian weiß, womit sich Marianne Faithfull schminkt. Golem berichtet über eine Resolution des Europaparlaments gegen ACTA. Die taz bringt ein Interview mit dem Kapuscinski-Biografen Artur Domoslawski. Die Zeit erinnert sich mit Wehmut an die Zeit, in der sie modern war.

FR, 11.03.2010

Im Interview erklärt der 1957 geborene Ai Weiwei, der heute auf der lit.cologne mit Herta Müller über Politik und Kunst diskutieren wird, warum er sich zur Nach-Achtziger-Generation zählt: "Weil die Nach-Achtziger in China die erste Generation sind, die aktiv das Internet benutzen und somit wirklich 'menschlich' leben können. Meine Definition von 'Mensch' ist, dass man frei seine Informationen erwerben, seine Wissensstruktur aufbauen und seine Meinung ausdrücken kann. Den älteren Generationen wurde das auf schlimmste Weise verwehrt. Ich verbringe meine Zeit inzwischen zum größten Teil im Internet, mindestens acht Stunden am Tag, manchmal 24. Denn durch das Internetzeitalter verändert sich die gesamte Machtstruktur - dessen muss man sich als Künstler immer bewusst sein."

Weitere Artikel: Harry Nutt berichtet über Unzufriedenheiten in der Vertriebenen-Stiftung: nach dem Historiker Tomasz Szarota sind jetzt auch die Historikerin Kristina Kaiserova und die deutsche Polen-Spezialistin Helga Hirsch ausgetreten. Für Times Mager las Christian Schlüter im Playboy ein Interview mit Peter Sloterdijk über Männer.

Besprochen werden Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Goldonis "Diener zweier Herren" in Frankfurt, Scandor Coptis und Yaron Shanis Film "Ajami" (mehr hier), Jacques Audiards Film "Ein Prophet" (mehr hier), ein Dokufilm über die kanadische Metalband "Anvil" (mehr hier) und eine Jerry-Cotton-Parodie (mehr hier).

Welt, 11.03.2010

Lucas Wiegelmann legt einen höchst instruktiven Bericht über ein frühes Mashup aus jüdischen und christlichen Motiven, altarabischer Poesie und eigenen Inspirationen vor - den Koran, dessen erste kritische Ausgabe jetzt in Potsdam erarbeitet wird. Unter anderem besucht er den prominent beteiligten Arabisten Michael Marx. Er serviert Mokka. Und "im Nebenraum sitzen Assistenten und Hilfskräfte vor Computern und tippen spätantike Handschriften ab, an den Wänden hängen Fotokopien steinalter Codices mit arabischen Zeichen. Etwa 12.000 Fotos der wichtigsten Koranhandschriften des 7. bis 12. Jahrhunderts werden hier ausgewertet, die Forscher schreiben die Verse zum Vergleich untereinander und stellen sie dann ins Internet. Eine Sisyphosarbeit, aber eine notwendige; nur wenn sie geleistet wird, kann in einem weiteren Schritt die beste, die authentische Version des Korantextes rekonstruiert werden."

Weitere Artikel: Der ehemalige FU-Präsident und persönliche Freund Robert Havemanns, Hartmut Jäckel, erinnert an diese zentrale Figur unter den DDR-Dissidenten - Havemann wäre heute hundert Jahre alt geworden. Sven Felix Kellerhoff resümiert die Kritik des Zentralrats der Juden an Oskar Roehlers Film "Jud Süß" und Bernard-Henri Levys Kritik an den jüngsten Filmen von Tarantino und Scorsese (unser Resümee) - beide Male geht es um den Vorwurf zusammengeschusterter Geschichtsversionen. Und Uta Baier stellt den Maler Michael Triegel vor, der ein offizielles Papst-Porträt malen darf.

Besprochen werden eine neue Präsentation der Sammlung der Neuen Nationalgalerie in Berlin und Filme, darunter Jacques Audiards "Prophet" (mehr hier).

TAZ, 11.03.2010

Gabriele Lesser unterhält sich mit dem Journalisten Artur Domoslawski, dessen Biografie über Reporterlegende Ryszard Kapuscinski Polen geschockt hat: Sie zeigt, dass der "Jahrhundertreporter" sehr frei mit den Fakten umging. Domoslawski, der Kapuscinski noch kannte, demontiert sein Vorbild zwar, verteidigt es aber auch zugleich. Er sei weder Lügner noch Hochstapler gewesen, sondern "ein Schriftsteller": "Sicher hat er zunächst als Korrespondent für die Polnische Presseagentur gearbeitet. Aber in den Büchern, die er später über die Reisen durch Afrika, Südamerika und die Sowjetunion schrieb, überschritt er die Grenze zur Schriftstellerei. Er war ein Künstler. Er liebte es, zu experimentieren. In seinen 'literarischen Reportagen' erfand er Anekdoten, Nebenschauplätze oder Figuren. Schriftsteller dürfen das."

Auf den Kulturseiten informiert Philipp Goll über die Ehrung des Historikers Hagen Fleischer durch den Verein der Freunde der Griechischen Kulturstiftung für seine Verdienste in der Aufarbeitung der deutsch-griechischen Beziehungen.

Besprochen werden eine große Retrospektive des französischen Neoimpressionisten Georges Seurat in der Frankfurter Schirn, das Familiendrama "Die Fremde" von Feo Aladag mit Sibel Kekilli, der Spielfilm "Ajami" von Yaron Shani, Sacha Gervasis Dokumentarfilm "Anvil" und die DVD von Rainer Werner Fassbinders kapitalismuskritischem Science-Fiction-Film "Welt am Draht".

Und in tazzwei unterhält sich Ambros Waibel mit Claudio La Camera und Attilo Tucci, die in Kalabrien ein Museum über das dort herrschende Mafia-Syndikat 'Ndrangheta gründeten.

Und Tom.
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Freitag, 11.03.2010

Im Interview mit Jan Pfaff kritisiert Clemens Meyer das grassierende Auszeichnungswesen im deutschen Literaturbetreib: "Man muss nur mal in die Biografien junger Schriftsteller schauen. Da steht dann 'Preise und Auszeichnungen:...' und dann kommt irgendein Kram, den kein Mensch kennt. Jeder hat heute irgend­welche Preise. Ich habe meinem Verlag gebeten: 'Bitte schreibt in den Klappentext des neuen Buches nicht alle diese Preise.' Es ist doch absurd, wenn man dauernd seine Preise nennen muss. Irgendwann müssen die Leute bei einem Schriftsteller sagen: Das ist der mit diesem und jenem Buch. Nicht: Das ist der mit diesem und jenem Preis."

Außerdem im Freitag: Die Übersetzerin Ioana Oreanu polemisiert scharf gegen eine Gruppe rumänischer Intellektueller, zu denen sie auch den prominenten Autor Mircea Cartarescu zählt - sie seien dem Präsidenten Basescu allzu ergeben, während dieser gleichzeitig eine Aufarbeitung der Securitate-Akten eher behindere.

Weitere Medien, 11.03.2010

Die Unterstellung, Satanist zu sein, weist der queere Avantgarde-Filmemacher Kenneth Anger im Gespräch mit dem Guardian nicht weit, aber bestimmt von sich - und weiß über die Dreharbeiten mit Marianne Faithfull in Ägypten Pikantes zu berichten: "Bring keine Drogen mit", sagte er ihr, "du wirst sonst eingebuchtet. Also schmuggelte sie ihr Heroin in ihrem Make-Up unter dem Gesichtspuder. Ich glaube, sie puderte sich ihr Gesicht mit Heroin."

Ein Ausschnitt aus seinem "Lucifer Rising" findet sich auf YouTube:

Stichwörter: Ägypten, Drogen, Guardian, Heroin, Queer

Aus den Blogs, 11.03.2010

Vor zehn Jahren platzte die dotcom-Blase. Detlef Borchers erinnert auf heise.de: "300 Millionen US-Dollar 'verschwanden' mit Pets.com, dem Versuch, Tierfutter über das Internet zu verkaufen. Noch zum Super-Bowl des Jahres 2000 gab die Firma 1,2 Millionen US-Dollar für eine wenige Sekunden dauernde Werbung aus und schaffte als letzte der Dotcom-Gründungen den Börsengang im Februar 2000. Im November 2000 dann das Aus, als einem Werbebudget von etwa 12 Millionen US-Dollar Einnahmen von 619.000 US-Dollar gegenüberstanden."

Das EU-Parlament hat sich in einer Resolution gegen die Geheimniskrämerei der EU-Kommission über die ACTA-Verhandlungen gewandt, meldet Golem.de: "Das Parlament ist laut Resolutionstext 'tief besorgt darüber, dass vor den ACTA-Verhandlungen keine rechtliche Grundlage für diese geschaffen wurde' und besteht auf seinen Rechten aus dem Lissabon-Vertrag, der am 12. Dezember 2009 in Kraft getreten ist. Demnach ist die EU-Kommission verpflichtet, das Parlament über alle internationalen Verhandlungen umfangreich zu unterrichten."

NZZ, 11.03.2010

Die indische Lust am Spektakel erlebte Birgit Sonna in der Münchner Ausstellung "Die Pracht der indischen Fürstenhöfe". Klaus Kreiser hat sich die wiedereröffnete Türckische Cammer im Dresdner Schloss angesehen. Besprochen werden die Ausstellung "Bestiarium" mit Werken von Walton Ford im Hamburger Bahnhof in Berlin und die Anthologie "Lyrik der DDR".

Auf der Filmseite geht es um Hans-Christian Schmids in der Schweiz offenbar erst jetzt anlaufendes Bosnien-Drama "Sturm" und Grant Heslovs Satire "Männer, die auf Ziegen starren".

FAZ, 11.03.2010

Im Jahr 2004 erschossen Mitglieder der Al-Aqsa-Brigaden in Jerusalem George Khoury, Sohn einer christlich-arabischen Familie: Sie hätten ihn für einen jüdischen Siedler gehalten, erklärten sie später. Zum Andenken an den ermordeten Sohn haben nun die Eltern, der Autor Elias Khoury und seine Frau Rima, den autobiografischen Roman "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" des israelischen Autors Amos Oz' auf eigene Kosten ins Arabische übersetzen lassen, berichtet Hans-Christian Rössler: "Jetzt erscheint das Werk in einem Beiruter Verlag; auch in Israel, wo eineinhalb Millionen arabische Staatsbürger wie Khoury leben, wird es bald auf Arabisch herausgekommen. ... Überrascht ist Khoury vom positiven arabischen Echo auf die Übersetzung. Die einflussreiche arabische Zeitung 'Al Hayat' lobte das Buch gleich in zwei Artikeln für seine literarischen Qualitäten. Oz sei ein 'Feind, den es zu lesen sich lohne', schrieb ein Rezensent."

Weitere Artikel: Als den vom "deutschen Buchmarkt langersehnten neuen Simmel" preist Jürg Altwegg den Schweizer Bestseller-Autor Martin Suter. Gina Thomas sah in London Andrew Lloyd Webbers neues Musical "Love Never Dies" und konstatiert einen "neuen Hit" des Musical-Königs. Dieter Bartetzko wirft angesichts dessen, was bei Ausgrabungen im Frankfurter Fischerfeldviertel an alter Bebauungsstruktur sichtbar wird, einen bangen Blick auf den Stand gegenwärtiger Stadtplanung. Andreas Kilb hat bei einer Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau die geborgenen Archivalien des eingestürzten Kölner Stadtarchivs in Augenschein genommen. Rüdiger Suchsland führt ein Interview mit dem spanischen Regisseur Alejandro Amenabar, dessen Sandalenfilm "Agora" diese Woche anläuft. Und Julia Spinola macht sich für Musikerziehung stark.

Gemeldet wird, dass die Londoner Tate Gallery den chinesischen Künstler Ai Weiwei mit einer Installation beauftragt hat und dass Jens-Daniel Herzog ab Sommer 2011 Intendant der Dortmunder Oper wird. Auf der Medienseite listet Michael Hanfeld die "unspektakulären" Grimme-Preise dieses Jahres auf.
 
Besprochen werden Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Carlo Goldonis "Diener zweier Herren" im Bockenheimer Depot in Frankfurt (Gerhard Stadelmaier fühlte seine "Zuschau-Intelligenz" beleidigt), Sacha Gervasis Dokumentarfilm über die erfolglose kanadische Heavy-Metal-Band Anvil, eine neu erschienene CD aus Jimi Hendrix' Nachlass sowie eine CD/DVD-Box der White Stripes und Bücher, darunter Wolfgang Frömbergs Spex-Schlüsselroman "Spucke" und Kurt Flaschs "Meister Eckart" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

SZ, 11.03.2010

Im Interview zur aktuellen Debatte (mehr) um die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zeigt sich der Schweizer Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt und einer der letzten zwei verbliebenen Ausländern im Beirat, besorgt um den historischen Kontext: "Man läuft Gefahr, dass man nur eines befördert: Die Einsicht, dass es in der Geschichte oft grausam zugeht. Natürlich sind Vertriebene auch Opfer - und denen gebührt unsere Empathie - aber wir müssen Unterschiede machen: Der Holocaust ist nicht einfach ein Vertreibungsverbrechen mit besonders schlimmem Ausgang."

Weitere Artikel: Sehr angetan zeigt sich Andreas Zielcke von der britischen Initiative "Citizen Ethics Network", die mit ihren Beiträgen zu drängenden Moral- und Ethikdebatten diese aus der "leidigen Pflichtecke" heraushole. Jens Bisky rekapituliert anlässlich der Königin-Luise-Ausstellung im Schloss Charlottenburg (mehr hier) die Geschichte der Vereinnahmungen der Königin. Besorgt blickt Claus Leggewie nach Kuba ("eine Art DDR mit Hüftschwung") und fragt sich: Was kommt nach Castro? Vom Freudentaumel in Argentinien über den Oscar für "Das Geheimnis in ihren Augen" berichtet Peter Burghardt.

Besprochen werden zwei Filme über den Kampf der Fundamentalisten gegen die selbstbestimmte Frau: Alejandro Amenabars "Agora" (mehr) und Feo Aladags "Die Fremde" (mehr), Martin Campbells Film "Auftrag Rache" (mehr) mit Mel Gibson in der Hauptrolle (im beistehenden Interview zeigt sich der Schauspieler etwas angespannt: "Irgendwer da draußen will immer meinen Kopf - und gerade Hollywood liebt es, mich als konservativen Republikaner zum Feindbild zu stilisieren."), Andreas Kriegenburgs Aufführung von "Die Diener zweier Herren" am Schauspiel Frankfurt (mehr), ein offenbar geglücktes Beethoven-Konzert des National Philharmonic Orchestra of Russia in München, die offenbar weniger geglückte Aufführung von Franzobels "Moser" in Wien, eine Ausstellung über Design im Wandel des globalisierten Informationszeitalters in Zürich (mehr) und Bücher, darunter Stephen Kings neuer Roman "Die Arena" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Zeit, 11.03.2010

"Sie sind die Helden unserer Zeit", sagt der italienische Journalist Fabrizio Gatti im Interview über die afrikanische Flüchtlinge, deren - oft genug tödlich endenden Aufbruch nach Europa er in seinem Buch "Bilal" beschreibt. Und er geißelt die moderne Sklavenausbeutung, die auf den Feldern Apuliens und den Baustellen des Nordens gang und gäbe sei: "Wieso spricht in unseren Schulen kein Mensch von den sogenannten caporali, den kriminellen Vorarbeitern, die die illegalen Einwanderer im Auftrag italienischer Landbesitzer schröpfen und knuten?"

Gibt es einen Fundamentalismus der Aufklärung? Nicht für Josef Joffe: "Kant hat es ganz einfach ausgedrückt: Aufklärung sei die 'Maxime, jederzeit selbst zu denken' - also gegen die Mächtigen auf Thron und Altar. Folglich entspringt die Gleichsetzung von Aufklärung und dem unverrückbaren Glauben an das Gotteswort einem krachenden Synapsenkurzschluss. Gleiches gilt für das Gebot der Toleranz gegenüber der Intoleranz."

Im Feuilleton bricht Hanno Rauterberg eine Lanze für die Architektur der sechziger Jahre, deren klotzigste Ausformungen in Köln, Bonn, und Hannover vor dem Abriss stehen: "Und doch kann man die Sechziger auch beneiden: um die Selbstverständlichkeit, mit der die Planer das Morgen ergreifen zu können meinten, und um die Zuversicht, mit der sie noch die komplexesten Aufgaben, die Erfindung ganzer Stadtkörper, in Angriff nahmen. Damals war die Zukunft heute. Heute, in einer Zeit der Schloss-, Kirchen- und Innenstadt-Rekonstruktionen, suchen wir sie im Gestern."

Weiteres: Emphatisch preist Florian Illies die neue Hängung in Berlins Neuer Nationalgalerie, die die Klassische Moderne nicht 1933, sondern 1945 enden lasse ("Sie werden überrascht sein, verstört, begeistert, irritiert, überwältigt", verspricht er). Konsequent und verdient findet Jörg Lau die Oscars für Kathryn Bigelow. Dieter Borchmeyer und Nicholas Boyle äußern sich in gleich zwei Texten reserviert gegenüber der von Norbert Leithold vertretenen These, Goethe, Charlotte von Stein und Herzogin Anna Amalia hätten eine Dreiecksbeziehung gepflegt. Tobias Timm spricht mit der Künstlerin Marina Abramovic über die Extrem-Performance bei der Retrospektive "The Artist is Present" im Moma: "Drei Monate lang werde ich dort anwesend sein, die gesamte Dauer der Ausstellung. Ich werde sechshundert Stunden lang im Museum sitzen." Der österreichische Opernregisseur Paul Flieder geißelt den Salzburger "Subventionsmissbrauchsundabzockerbetrieb", den auch die Künstler mitgetragen hätten, nach dem Motto: "Hand aufhalten, Gage kassieren, Klappe halten."

Besprochen werden Luc Bondys Londoner Inszenierung von Schnitzlers "Liebelei" und Bücher, darunter Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt" und Ruth Rehmanns Roman "Ferne Schwester" (mehr ab 14 Uhr in unserer Bücherschau des Tages)