Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Die Magazinrundschau

16.12.2002. Die Lettre erzählt die Kulturgeschichte des Absinths. Der New Yorker befasst sich mit Bushs Todeslisten, die NY Times Book Review mit dem Buch "Bush at War" von Bob Woodward. L'Espresso beschreibt neue Werbestrategien in Hollywood. Der Nouvel Obs setzt die Debatte um die Thesen des Kardinals Lustiger zum Holocaust fort. Der Express weiß: Die Türkei begehrt Europa wie ein Mann eine Frau begehrt.

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09.12.2002. Der New Yorker staunt über Berlins byzantinische Kulturpolitik. Der Nouvel Obs wundert sich über das Schweigen der Intellektuellen zum Verlagskonzern "Super-Hachette". L'Express würdigt das theologische Dynamit im neuen Buch des Erzbischofs von Paris Jean-Marie Lustiger. Der Economist fordert mehr Chancen für Kinder armer Eltern. Die NYT Book Review jubelt über eine Süßigkeiten-Bibel.

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02.12.2002. L'Express veröffentlicht ein Manifest der "neuen Reaktionäre". Die NY Review of Books poträtiert Putin als Hans im Glück. Im Nouvel Obs erklärt Batya Gur, warum die linken Schriftsteller in Israel religiöser sind als die rechten. Im Merkur denkt Hans-Ulrich Treichel über Leserbriefe und das Schreiben nach. Die London Review of Books lobt einen Band über den Fall Berlins. Outlook India sieht Hoffnung für Indiens Frauen. Prospect plädiert für eine neue Hauptstadt im Norden Großbritanniens: Elizabetha.

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25.11.2002. Durfte John F. Kennedy seine Krankheiten geheimhalten? Ein erfolgreicher Präsident darf das, meint Robert Dallek in Atlantic Monthly. Der Nouvel Obs plädiert für eine Vermischung der Völker und Rassen. Outlook India empfiehlt Indern, im Moment besser nicht in die USA zu reisen. Imre Kertesz erklärt in Literaturen, warum die Diktatur infantilisiert. In L'Espresso malt Umberto Eco die Wirkung von 30 Heckenschützen an die Wand. Das TLS macht sich Gedanken über Marcel Prousts Tunten-Theorie. Der Spiegel war bei den Troglodyten der New Economy: Pixelpark. Der Economist beschreibt den Kampf der Giganten Nokia und Microsoft um die digitale Vorherrschaft.

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18.11.2002. Das TLS widmet sich heute Johann Sebastian Bach und Gil Evans. In der NY Review of Books ärgert sich Kenneth Maxwell, dass der demokratische Bürgersinn der Brasilianer in den USA gering geschätzt wird. Stephen Holmes fragt in der LRB, warum die amerikanische Linke so schwach ist. Im L'Espresso geißelt Jeremy Rifkin die Feigheit der amerikanischen Presse. Outlook India hat Günter Grass interviewt. In L'Express erklärt Jean-Marie Messier wer am Debakel von Vivendi schuld ist: Alle, nur nicht er! Im Spiegel erzählt John Updike, warum er Franzens "Corrections" nicht gelesen hat.

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11.11.2002. Der New Yorker hat u.a. mit Orhan Pamuk und Cengiz Candar über eine islamische Demokratie in der Türkei gesprochen. Das TLS ärgert sich über eine neue Byron-Biografie: immer diese unbewiesenen Sodomievorwürfe! Der Economist erklärt, warum die Saudis keinen Krieg den Irak wünschen: er könnte am Ende demokratisch werden. Der Nouvel Obs stellt die Korrespondenz Henri Bergsons vor. Outlook India berichtet, dass die niedrigen Kasten Indiens scharenweise zum Buddhismus konvertieren - das soll jetzt verboten werden. L'Espresso erzählt die Geschichte eines amerikanischen Soldaten, der nach einem Kidnapping vierzig Jahre in Nordkorea leben musste.

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04.11.2002. Im Merkur weiß Richard Rorty, wer der erste Präsident einer Weltregierung werden soll: Joschka Fischer. Die New York Times rühmt ein Buch voll verbotenem Wissen für Kinder. Das TLS verreißt Daniel Goldhagens Buch über die Katholische Kirche und den Holocaust. Der Economist erklärt, warum Einwanderer mehr Geld bringen als sie kosten. Im Nouvel Obs erklärt Imre Kertesz, warum er sich mit Israel nicht solidarisch fühlt. Folio hat gut lachen.

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28.10.2002. Outlook India denkt über indische Künstler und Intellektuelle nach, die im Ausland erfolgreich sind. Literaturen denkt über Religion nach. Prospect denkt über den Irak nach Saddam nach. Der Economist denkt über Europas Wirtschaftskrise nach. Die NYT Book Review stellt eine Jesse-James-Biografie vor.

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21.10.2002. Atlantic Monthly probt mit Turkmenistans Präsident Saparmurat Niyazov und amerikanischen Snobs den Größenwahn. Die New York Review of Books fand Korane und Betkappen in Guantanamo Bay. L'Express gibt sich francophon. Outlook India fragt, was indische Frauen wollen. Der Economist denkt in einem Special über den Krieg gegen den Terror nach. Das Times Literary Supplement bespricht eine Philosophie des Bösen.

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14.10.2002. In der Lettre schildert Eliot Weinberger das gebeutelte amerikanische "Wir". Die LRB findet Daniel Libeskinds Imperial War Museum in Manchester am besten leer. Im TLS bespricht George Steiner den Briefwechsel Mann - Adorno. In Espresso erzählt Roberto Begnini, wie seine Mutter ihm mit Dante drohte. Der Nouvel Obs liefert ein Dossier Saddam.