Magazinrundschau
Die unterschiedlichsten obszönen Ausdrücke
Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
25.06.2024. New Lines staunt über die Freiheiten arabischer Autoren. Auch die Sängerin Hanna Cseri verteidigt in HVG die Schimpfwörter in ihren Texten. Der Spectator sieht in Britannien die Gewaltenteilung in Gefahr. Im Philosophie Magazin skizziert Lea Ypi einen moralischen Sozialismus. Himal beschreibt das komplizierte Verhältnis von Indien und China. Der New Yorker sucht mit Harriet Tubman Möglichkeiten der Erlösung. La regle du jeu warnt: Das Rassemblement National hat nur Kreide gefressen.
New Lines Magazine (USA), 25.06.2024
Als Kind fand Ahmed Mahjoub die antiken arabischen Texte, die er in der Schule lesen musste, todlangweilig. Eines Tages machte er jedoch eine verblüffende Entdeckung: Es gab klassische arabische Literatur, die nur so vor lustigen Anekdoten und vor allem vor Obszönitäten strotzte, die ihm als Teenager den Mund offen stehen ließen. Tatsächlich, so Mahjoub, "genossen die arabischen Schriftsteller der Antike Maß an Freiheit, das uns in der heutigen arabischen Welt fremd erscheint." Einige Gelehrte aus der Abbasiden-Zeit wie der berühmte Al-Jahiz oder einer seiner Zeitgenossen, der Hadith-Gelehrte Ibn Qutaiba diskutierten eifrig darüber, was überhaupt als obszön gelten sollte und was nicht. Al-Jahiz vertrat die Ansicht, "dass bestimmte Ausdrücke für bestimmte Kontexte unerlässlich sind...In seinem Buch 'Prahlereien von Dienern und Jünglingen' bezieht sich al-Jahiz beispielsweise auf einen Vorfall, in den der Cousin des Propheten Muhammad, Ali ibn Abi Talib, verwickelt war. Während einer Versammlung mit Rednern in Basra, Irak, erklärte Ali: 'Wer die Höhe des Penis seines Vaters erreicht, wird ihn als Gürtel tragen.' Dies wird so verstanden, dass jemand, der viele Brüder hat, bei ihnen starke Unterstützung findet, wenn er sie braucht." Genau so schrieb Qutaybah einmal, zitiert Mahjoub: "Wenn du zufällig ein Gespräch belauschst, in dem Nacktheit und Geschlechtsteile ausdrücklich erwähnt oder unanständige Handlungen beschrieben werden, dann tue es nicht verächtlich ab unter dem Vorwand der Ehrfurcht vor Gott oder falscher Frömmigkeit'." Heute ist das anders, meint Mahjoub: "Es würde nicht überraschen, wenn moderne Individuen, einschließlich der Verfechter von Keuschheit und Bescheidenheit, historische Persönlichkeiten wie Ibn Qutaiba für ihre Hinweise auf Geschlechtsteile und ihre angeblichen Verstöße gegen die guten Sitten kritisieren würden. Denn heutzutage scheint es weniger beschämend zu sein, die Ehre von Menschen zu beleidigen oder ihre Rechte anzugreifen. In der Tat scheint der Eckpfeiler unserer Moral darin zu bestehen, obszöne Worte zu vermeiden und wenig mehr. In diesem Zusammenhang bin ich auf zahlreiche Buchbewertungs-Websites gestoßen, auf denen Leser Autoren verunglimpfen, nur weil sie ein anstößiges Wort in ihrem Werk gefunden haben. Dieselben Leser würden nicht zögern, eine Flut von Obszönitäten zu verwenden, um das zu verurteilen, was sie als Bedrohung für eine anständige Gesellschaft ansehen."Philosophie Magazin (Deutschland), 19.06.2024

Elet es Irodalom (Ungarn), 21.06.2024
Der Theaterregisseur István Verebes reflektiert in der Wochenzeitschrift Élet és Irodalom die Herausforderungen der Gegenwart und den Umgang des Theaters damit. "Fragen über Fragen stelle ich mir, wenn ich morgens die Nachrichten lese und dann irgendwo hinfahre, um ein Stück zu proben. In den achtziger Jahren haben wir nur geahnt, dass sich alles langsam aber sicher verändert, und dann, vor nicht allzu langer Zeit, hat die technologische Explosion uns Theatermacher ordentlich durchgeschüttelt. Heute sagen die Leute: 'Wo ist das Problem, man kann doch auch online Theater machen, warum nicht?' Was mich erschreckt, ist, dass Herr Bürger und Frau Bürger und die Bürger-Kinder zu Hause beim Abendessen von nichts mehr beeinflusst werden, was über die bloße Geschichte hinausgeht - wenn überhaupt. Denn das Fehlen der intellektuellen und emotionalen vierten Dimension, die in der dritten, räumlichen und bühnenbildnerischen Raumbeziehung lebendig wird, macht aus einer gegenwärtigen Sakralität, die in der Atmosphäre eines gemeinsamen Raumes geboren wird, ein nach Füßen stinkendes 'Hauskino'. Es gibt keinen Beweis dafür, dass es dem Theater jemals gelungen wäre, die Realität mit der Realität zu beeinflussen. Aus diesem Grund schließe ich meine Überlegungen mit einer Frage: Sollten wir uns nicht vor der Ansteckung mit der Wirklichkeit retten? Sollten wir nicht mit Vernunft, mit dem Herzen und mit dem ganzen Weitblick unserer beruflichen Erfahrung an unseren moralischen, intellektuellen und vielschichtigen psychologischen Bestrebungen festhalten? Würden wir dann nicht mehr erreichen? Zumindest das, wofür wir in erster Linie da sind: dass diejenigen, die uns zuhören, mehr über sich selbst erfahren."Spectator (UK), 24.06.2024
Keir Starmer und Labour werden die nächsten Wahlen in Britannien ziemlich sicher gewinnen. Eine absolute Mehrheit brauchen sie gar nicht, um Gesetze zu ändern. Denn das passiert oft nicht mehr im Parlament, meint Ross Clark, der seinem Unbehagen darüber Ausdruck verleiht, dass die Justiz die Legislative zu übertrumpfen scheint: "Vor fünf Jahren warnte der ehemalige Richter am Obersten Gerichtshof, Lord Sumption, in den Reith Lectures der BBC davor, dass das, was er als 'das expandierende Reich der Justiz' bezeichnete, sich Befugnisse aneignet, die eigentlich gewählten Politikern vorbehalten sein sollten. Obwohl Richter schon immer an der Entwicklung des Rechtsstaats beteiligt waren - zum Beispiel durch das Common Law - behauptete er, dass 'die Gerichte in den letzten drei Jahrzehnten ein breiteres Konzept der Rechtsstaatlichkeit entwickelt haben, das ihre eigene verfassungsmäßige Rolle erheblich erweitert... sie haben langsam zur Entwicklung einer Nation des Grundrechts beigetragen, die die gewöhnlichen Prozesse der politischen Entscheidungsfindung außer Kraft setzt'. Die Gerichte hätten nicht nur dem Parlament Macht entrissen, sondern auch ihre Tentakel in Bereiche ausgedehnt, die früher Privatangelegenheiten zwischen Bürgern waren." (Kleiner Hinweis: Philip Manow plagen in seinem Buch "Unter Beobachtung" laut Zeit-Kritiker Ijoma Mangold für Deutschland ähnliche Sorgen.)Himal (Nepal), 24.06.2024
HVG (Ungarn), 20.06.2024
Die 29-jährige Sängerin, Regisseurin und musikalische Leiterin des Budapester Puppentheaters Hanna Cseri spricht im Interview mit Sára Szilágyi u.a. über die Themenwahl ihrer Lieder und Inszenierungen, sowie über die Unsicherheiten ihrer Generation: "Ich steche überall ein bisschen heraus. Bezüglich der Themenwahl gibt es nur wenige wirklich individuelle Künstlerinnen und sie haben meist damit zu kämpfen, entweder zu feminin oder zu maskulin zu sein. Ich versuche mich damit nicht aufzuhalten und in meinen Liedern so persönlich wie möglich zu sein. Humor ist wichtig und ich kann auch selbstironisch sein. Viele Leute bemerken die Schimpfwörter in meinen Texten, aber ich sehe nicht ein, warum das seltsam sein soll. Warum sollte eine Frau nicht fluchen können - selbst am Ende eines schönen Liedes? Ich setze diese Art von Kontrapunkt ganz bewusst ein, sie hat eine dramaturgische Funktion. Ich versuche, die unterschiedlichsten obszönen Ausdrücke zu finden, wenn ich Texte schreibe. (...) Wer heutzutage nicht über starke selbst-reflektive Fähigkeiten verfügt, der gilt als suspekt, mit dem stimmt etwas nicht. Es ist zwar gut, jetzt frei darüber reden zu können, und eine Therapie zu machen, wird ebenfalls akzeptiert. Ich brauche aber Humor, ich brauche ihn sehr, es ist gut, über die eigene Situation lachen zu können. Wir sollten nicht belehrend über die Angst sprechen, als ob wir Leuten beibringen wollten, wie man sie überwindet. Ich habe auch noch nicht gelernt, sie zu überwinden, und es ist toll, auf Konzerten Leute zu treffen, denen es genauso geht. Meine Generation wird von unzähligen Impulsen getroffen und von ständigen Unsicherheiten begleitet, ich weiß nicht, wie man ohne Angst durch den Alltag kommt."New Yorker (USA), 01.07.2024
Dass gleich zwei neue Bücher über Harriet Tubman erscheinen, ist für Casey Cep im New Yorker durchaus Anlass zur Freude, werden doch Facetten der Abolitionistin beleuchtet, die bislang eher im Dunkel geblieben sind. Edda L. Fields-Black schreibt in "Combee: Harriet Tubman, the Combahee River Raid, and Black Freedom During the Civil War" über Tubmans Beteiligung an einer der wichtigsten militärischen Befreiungsoperationen der Sklaven in den Südstaaten 1863, "Night Flyer: Harriet Tubman and the Faith Dreams of a Free People" von Tiya Miles berichtet von ihren spirituell-religiösen Überzeugungen. Zwei lohnenswerte Bücher: Fields-Blacks "Einschätzung des Combahee River-Überfalls als 'größte und erfolgreichste Sklavenrevolte in der Geschichte' ist strittig, weil sie entscheidende Unterstützung der Nordstaatenarmee erfahren hat; andere Revolutionäre hätten mit dieser Rückendeckung wahrscheinlich in ähnlichem Maße Erfolg haben können. Aber es stimmt, wie Fields-Black herausstellt, dass die Involvierten entscheidende Verbindungsglieder in einer langen Reihe mutiger Menschen waren, die dieses Land mit seinen ehrenwertesten Idealen von Freiheit und Gleichheit verbinden. Und sie verschweigt nicht, wie oft und wie grausam die USA darin gescheitert sind, diese Ideale aufrechtzuerhalten, auch nach dem Bürgerkrieg, als es Tubman und unzähligen anderen schwarzen Veteranen verwehrt wurde, eine Rente zu erhalten oder sie Jahrzehnte dafür kämpfen mussten, die Kompensationen zu erhalten, die sie verdienten. Tubman ist als berühmte, aber verarmte Frau gestorben. (…) Trotzdem hat sie nie ihren Glauben verloren, weder an ihr Land noch an ihren Schöpfer. Der große Gewinn von 'Combee' und 'Night Flyer' ist, dass sie uns, wenn sie zusammen gelesen werden, Möglichkeiten der Erlösung von Patriotismus und Religiosität aufzeigen, die heute allzu oft mit dem Reaktionären anstatt dem Radikalen assoziiert werden."Ian Buruma macht sich für den New Yorker Gedanken über Taiwan, Anlass sind nicht nur außenpolitische Spannungen, sondern auch die Bücher "The Boiling Moat", ein Sammelband herausgegeben von Matt Pottinger, Trumps ehemaligem Asien-Berater, und "The Struggle for Taiwan" von Sulmaan Wasif Khan, Professor für chinesische Außenpolitik an der Tufts University. Die Position der USA zu Taiwan ist nicht uneingeschränkt klar: "Die offizielle Position ist immer noch, die Chinesen rätseln zu lassen, wie die Reaktion der USA aussehen würde. Allerdings hat Präsident Biden 2021 in einem Fernsehinterview mit George Stephanopulos bekannt, dass die USA Taiwan im Falle eines Krieges in der Tat zur Hilfe eilen würden, genau so, wie sie es tun würden, wenn Japan oder ein NATO-Mitglied attackiert würde. Biden hätte das wahrscheinlich nicht gesagt, wenn China selbst sich in den letzten zehn Jahren nicht radikal verändert hätte. Unter Chinas relativ pragmatischen Regierungschefs in den 1990er Jahren war die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Konflikts um Taiwan gering. Aber Xis feindlicher Nationalismus, der auf eine komplette Wiedereinsetzung der Grenzen des Qing-Reichs abzielt, wenn nötig mit Zwang, ist eine größere Gefahr für den Status Quo als Maos Bombardements von Matsu und Quemoy. Während Taiwan von Kissinger und Nixon oder sogar von Clinton noch als Ärgernis behandelt werden konnte, fühlen sich die USA jetzt verpflichtet zu zeigen, dass sie mit China hart ins Gericht gehent und einen Krieg riskieren würden, um Taiwan zu verteidigen. (…) Wieder einmal ist Taiwan zum Spielball zwischen großen Mächten geworden. Das Risiko ist größer als je zuvor. Aber Ostasien vor einem schrecklichen Krieg zu schützen, ist nicht allein ein militärisches Problem. Khan hat sicher Recht damit, sich zu fragen, wie sich das Verhalten Chinas ändern lässt, wenn andere Saiten aufgezogen werden. Machtdemonstrationen sollen China von Aggressionen abschrecken. 'Aber was, wenn Abschreckung fehlschlägt?', schreibt Khan. 'Abgeschreckt zu sein, ist eine Entscheidung; China könnte sich entscheiden, es nicht zu sein. Was, wenn die Machtdemonstrationen China in eine Ecke drängen, aus der sich das Land nur zu befreien glaubt, indem es angreift?'"
Weitere Artikel: Würden Sie Ihren Hund clonen, fragt Alexandra Horowitz. Rachel Monroe schickt einen Brief aus Arizona, wo eine Jugendgang die Phoenix-Vorstadt Gilbert terrorisiert. Benjamin Wallace-Wells stellt den irrlichternen demokratischen Abgeordneten John Fetterman vor, der unbegreiflicherweise Israel unterstützt. Tessa Hadleys Kurzgeschichte "Vincents Party" findet sich hier. Justin Chang sah im Kino Yorgos Lanthimos' "Kinds of Kindness". Und ein hingerissener Alex Ross hört mittelalterliche Liebeslieder von Guillaume de Machaut.
Hier einige Kostproben:
La regle du jeu (Frankreich), 25.06.2024
Die Politiker und natürlich vor allem Politikerinnen des Rassemblement national fressen im Moment tonnenweise Kreide, um die Wähler glauben zu machen, sie hätten ihrer Positionen zu einigen zentralen Streitfragen abgemildert. Eine dieser Fragen ist die innige Beziehung der Partei zu Russland und Putin - unvergessen ist der Millionenkredit, den Putin dem Front national vor einigen Jahren zu sehr günstigen Konditionen gewährte. Auch im Diskurs über die Ukraine hat das Rassemblement national sich jüngst gemäßigter geäußert, aber Sophie Letellier und Pierre Forman wollen in einem längeren Hintergrundartikel nicht dran glauben: "Der Diskurswechsel, der auf den russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 folgte, ist nuancierter, als manche glauben. Während das RN den Einmarsch formell verurteilte, wartete die Partei nur einen Monat, bevor sie einige Kriegsverbrechen in Frage stellte und erklärte, dass Russland nach dem Konflikt 'natürlich' ein Verbündeter sein könnte. Marine Le Pen ist im gesamten Jahr 2022 nicht müde geworden, die gegen Russland verhängten Sanktionen anzuprangern, die ihrer Meinung nach 'nichts nützen'. Und die Partei prangerte regelmäßig die Waffenlieferungen an die Ukraine an, die es dem Land ermöglichen sollen, sich zu verteidigen. Anstatt direkt gegen Resolutionen des EU-Parlaments zu stimmen, zieht es die Partei nun vor, sich zu enthalten, um sich nicht der Kritik auszusetzen. Man verzichtet also mitzustimmen, wenn es darum geht die 'Eskalation des Krieges' anzuprangern oder der Ukraine 'unerschütterliche Unterstützung' zu gewähren. Immer wieder dieses Zaudern. Marine Le Pen hat beispielsweise erwogen, 2023 den Mitgliedern des RN zu verbieten, einer Rede von Wolodomir Selenski im Europäischen Parlament beizuwohnen. Am Ende war Jordan Bardella der einzige RN-Abgeordnete, der nach der Rede applaudierte."New York Magazine (USA), 17.06.2024
Rebecca Traister sieht sich die Frauen in der Entourage Donald Trumps genauer an. Wer sind eigentlich diese Republikanerinnen, die einen misogynen Macho-Politiker unterstützen, dessen Partei die Frauenrechte immer mehr einschränken will? Traister stellt fest: die konservativen Politikerinnen befinden sich in einem Zwiespalt, der vielleicht größer ist als je zuvor. Niemand, so Traister, verkörpert die "Verrenkungen der modernen republikanischen Frau" so gut, wie die Abgeordnete Nancy Mace, die als Jugendliche Opfer einer Vergewaltigung wurde. "Mace ist eine begeisterte Abtreibungsgegnerin, widersprach aber ihrer Partei, als diese 2019 in der Legislative von South Carolina über ein Gesetz zum fötalen Herzschlag debattierte, das keine Ausnahmen für Vergewaltigung oder Inzest vorsah. 'Niemand hat über Vergewaltigung gesprochen', sagte sie. 'Ich fühlte mich als Frau erschüttert, weil ich die Überlebende einer Vergewaltigung bin … Ich nahm das Mikrofon und ging zum Brunnen und hielt eine Rede, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie jemals halten würde', sagte sie." Nach dem Sturm auf das Kapitol, forderte Mace, dass Trump zur Verantwortung gezogen werden müsse, so Traister, aber "im Jahr 2021 stimmte Mace schließlich nicht für seine Amtsenthebung. Er erinnerte sich jedoch an ihre anfängliche Rüge und unterstützte Mace' Herausforderer bei den Vorwahlen 2022. Mace versuchte, ihn zurückzugewinnen, indem sie in den Trump Tower reiste und ein Video veröffentlichte, in dem sie ihre Hingabe zu ihm dokumentierte; er antwortete, indem er sie eine 'großartige Verliererin' nannte. Mace überlebte ihre Wiederwahl, auch dank der Unterstützung von Trumps künftiger Konkurrentin bei den Vorwahlen, der ehemaligen Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley." Im Interview mit Traister betont sie nun" dass 'Donald Trump in Frauenfragen gut ist. Er war der frauenfreundlichste Kandidat bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl. Und er hat es verstanden.'" Es spielt keine Rolle, kommentiert Traister, "dass Trump das Ende von Roe ein 'Wunder' genannt hat. Er weist Behauptungen zurück, dass er an einem Tag den Zugang zu Verhütungsmitteln einschränken würde, und sagt am nächsten Tag, er sei offen für staatliche Beschränkungen. Er nannte den Kampf der einzelnen Bundesstaaten darum, ob Abtreibung weiterhin möglich sein wird, 'eine schöne Sache, die man beobachten kann'. Es ist sehr schwierig, durch solche rhetorischen Schranken hindurch einen gemäßigten Kurs zu halten."
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