Magazinrundschau

Roboterarm im Einsatz

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag
21.07.2015. Guernica schreibt eine Poetik der Informationsflut. The Hedgehog Review beobachtet das Verschwinden des Körpers im Datenstrom. Auch Polen muss sich an mehr ethnische Vielfalt gewöhnen, fordert der Soziologe Alexander Smolar. Migranten können auch durch ihre Abwesenheit sehr präsent sein, versichert László Szilasi in HVG. Chinesische Schriftsteller spekulieren lieber an der Börse als zu schreiben, lernt Rue89. El Pais Semanal begutachtet den Reiskorn-Look der Koreanerinnen.

Guernica (USA), 15.07.2015

Zeit und Raum mögen im 20. Jahrhundert gestorben sein, wie Marinetti behauptete, aber Daten leben wie nie, schreibt Paul Stephens in einem Text (bzw. Auszug aus seinem Buch) über die Poetik der Informationsflut. Allein seit der Jahrtausendwende wurden mehr Daten produziert und gespeichert als bis dahin in der ganzen Geschichte der Menschheit. Solche plötzlichen Informationssprünge hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Dichter haben sie beklagt und sich um die Folgen gesorgt. Und doch waren gerade sie besonders gut darin, diese wachsende Flut zu verarbeiten. T.S. Eliot beispielsweise fürchtete, dass wir mit der Zeit immer mehr weniger von immer mehr Dingen wissen. Und wenn wir nur wenig wissen, "tendieren wir immer dazu, Gefühle an die Stelle von Gedanken zu setzen", zitiert Stephens den Dichter. Andererseits: "Nach einer berühmten Behauptung von I.A. Richard konnte T.S. Eliot in "The Waste Land" mit Hilfe von Allusionen so viel Inhalt wie in einem Epos unterbringen. Kann man "The Cantos" und "The Waste Land" als Epen aus Sampling oder Datenverdichtung bezeichnen? Vielleicht würde man damit ihren Wert unterschätzen. Auf der anderen Seite sind beide kunstvolle Nachahmungen die ihre eigene Fragmentierung ebenso thematisieren wie ihre Unfähigkeit, Tradition "zusammenhängend" zu machen."
Archiv: Guernica

The Hedgehog Review (USA), 21.07.2015

Der Körper verschwindet langsam aus der sinnlichen Sphäre und wird immer abstrakter - dank seiner wachsenden Messbarkeit. Rebecca Lemov beobachtet dieses Phänomen in der Science-Fiction-Literatur und im dystopischen Kino, in der app-basierten Selbst-Quantifizierung, der ständigen Konzentrationsverlagerungen mittels mobiler Internet-Endgeräte, aber auch in den modernen Click-Sweatshops der Digitalindustrie und im zunehmenden Monitoring und Tracking von Arbeitern zum Zweck der Effizienzsteigerung: "Mit dem Auftreten "flexibler", befristeter service-orientierter Arbeit und dem Zusammenbruch des Sozialstaatsystems, kann das Selbst zunehmend als ein unternehmerisches Projekt und ein Apparat zur Übernahme von Risiken betrachtet werden. Wenn das Selbst ein Risiko in Kauf nimmt, nimmt der Körper das Risiko auf sich. Neue Arbeitsgruppen von Klickarbeitern, virtuellen Goldfarmern, Pornozappern, Starbucks-Schichtarbeitern und Amazon-Lagerarbeitern zeigen deutlich die Konsequenzen sowohl aus dieser Preisgabe als auch aus der extremen Überwachung des Körpers. Gleichzeitig ist es eher unwahrscheinlich, dass solche Arbeiter, die oft händeringend Beschäftigung suchen und sich wenig zieren, was Arbeitsbedingungen betrifft, Praktiken und Techniken aufgreifen, die sich im höheren Management zusehends durchsetzen, um die Folgen langer Arbeitszeiten vor dem Bildschirm und im Bürostühl abzuwehren: Gymnastikregime wie Yoga oder extreme Fitness, oder auch Bürozubehör wie Steh-Schreibtische."

HVG (Ungarn), 08.07.2015

Der Schriftsteller und Literaturhistoriker László Szilasi spricht im Interview mit Zsuzsa Mátraházi über gegenwärtig kontrovers diskutierte Themen wie Obdachlosigkeit und (unregistrierte) Migration - zwei Schlüsselmotive seines zweiten Romans "Die dritte Brücke", der im Herbst dieses Jahres im Nischen Verlag auf Deutsch erscheinen wird. "Es gab einige schöne, starke Jahre nach 1989, etwa wie zwischen 1945 und 1948. Dann kam das traditionelle, tief ungarische, reaktionäre Gejammer zurück. Wir leben in einem erschreckenden Land. (...) Aufgrund der Sozialisierung im Sozialismus wird Sicherheit wesentlich höher geschätzten als Freiheit. Die Macht pocht auf die scheinbare Sicherheit und schielt darauf, dass die Staatsbürger den Fremden (das Fremde) hassen. (...) Die Probleme werden von der Machtelite nicht oder falsch angegangen. Daraus schließe ich, dass sie keine Literatur liest. Sonst würde sie nämlich wissen, dass der Ausschluss der Obdachlosen oder das Nicht-Einlassen der Migranten nicht hilft. Der Versuch, diese Menschen unsichtbar zu machen, ist vergebens: wenn sie verschwinden, werden sie eben durch ihre Abwesenheit präsent sein."
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Archiv: HVG

Eurozine (Österreich), 20.07.2015

Angesichts der nach Europa drängenden Flüchtlinge wird sich Polen an mehr Vielfalt gewöhnen müssen, meint der Soziologe Alexander Smolar und erinnert in einem ausführlichen Interview daran, dass Homogenität in Mitteleuropa nicht die historische Regel ist: "Polens Homogenität - ethnisch, national, kulturell, religiös - machte den Transformationsprozess viel einfacher. Es gab nicht die Konflikte wie in anderen Ländern, die einen Großteil der politischen Energien aufbrauchten und notwendigen Wandel verhinderten. Jugoslawien ist zum Beispiel mit dem Ende des Kommunismus in einen grauenvollen Konflikt getaumelt, obwohl es zu dem Punkt viel weiter war als Polen, viel westlicher und ökonomisch enger mit dem Westen verbunden. Polens Homogenität ist ein Resultat von Millionen Toten und der erzwungenen Migration von noch mehr Millionen. All diese unvorstellbaren Tragödien haben einen undeutlichen, doch starken Makel auf dem kollektiven Gewissen hinterlassen. Unser Land ist kulturell verarmt, was sich in einer wachsenden Nostalgie zeigt, doch das alte Polen ist für immer verschwunden."

"Was sich hier noch bewegt, ist blanke Zukunftsangst", seufzt Robert Menasse beim Blick auf ein ermüdetes Europa, das sein perspektivisches Ziel und seinen "historischen Vernunftgrund", die Überwindung des Nationalismus, völlig aus dem Blick verloren habe: "Wäre François Hollande imstande, Mitterands Satz "Le nationalisme c"est la guerre" frei heraus zu sagen? Würde es Angela Merkel wagen, den Satz von Walter Hallstein "Das Ziel ist die Überwindung der Nationen" zumindest zu buchstabieren? Zwar kann jeder auf die Frage "Was ist die EU?" im Schlaf mit "Friedensprojekt!" antworten, gähnen und weiterschlafen, aber diese Antwort ist weniger als die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit war, ist und bleibt: "Sicherung von nachhaltigem Frieden durch die Überwindung der Nationen und Schaffung eines nachnationalen Europa.""

Burkhardt Wolf schließlich rekonstruiert, wie der Vietnamkrieg den hors-champ, den Erzähler aus dem Off, ins politische Kino brachte: "Godards Kino stellt ein politisches cinéma verité in dem Sinne dar, dass es nicht zur Manifestation politischer Wahrheiten dient, sondern vielmehr "die Wahrheit des Kinos" manifestiert, indem es das Imaginäre der Bilder auf deren Ungedachtes hin überschreitet. Oder anders gesagt: Um "wahre" und in diesem Sinne "politische" Filme zu machen, muss vom Bildfeld ein Bezug zum hors-champ gestiftet werden. Der hors-champ beschränkt sich dabei nicht auf den kritischen Off-Kommentar. Ganz allgemein kann man ihn als das (noch) nicht sichtbare Feld jenseits des Bildkaders bestimmen."
Archiv: Eurozine

Lidove noviny (Tschechien), 17.07.2015

Der südkoreanische Regisseur Kim Ki-duk, dessen Film "Stop", eine kritische Antwort auf die Katastrophe von Fukushima, auf dem Karlsbader Filmfestival Weltpremiere hatte, zeigt sich im Gespräch mit Marcel Kabát pessimistisch: "Wir haben in der Vergangenheit viel weniger Energie verbraucht. Nehmen wir konkret Japan. Dort hat man sich nach dem tragischen Unglück um einen niedrigeren Stromverbrauch bemüht, und ein paar Jahre lang waren gar keine Atomkraftwerke in Betrieb. Jetzt sind es schon wieder zwei, in Osaka und Sendai. Wenn sich die Menschen erst einmal an einen größeren Verbrauch und eine ausreichende Menge von etwas gewöhnt haben, dann kehren sie nur sehr schwer zur Sparsamkeit zurück. Und das ist das große Problem der ganzen Menschheit. Wir wissen, wir könnten auch mit einem geringeren Verbrauch überleben, aber sobald wir feststellen, dass wir mehr haben können, nutzen wir das auch und wollen diesen Standard halten. Obwohl wir uns selbst damit schaden."

La vie des idees (Frankreich), 20.07.2015

Adrien Fauve setzt sich mit der Protz-Architektur der kasachischen Hauptstadt Astana auseinander. In zwanzig Jahren habe sich deren politische, wirtschaftliche und kulturelle Strahlkraft dank ostentativer Unternehmungen in Zentralasien verbreitet. Um die Stellung des neuen kasachischen Staats in der Globalisierung zu stärken, haben ausländische Stadtplaner der jungen Hauptstadt eine synkretistische Architektur verpasst, die den ganzen Ehrgeiz der Obrigkeit veranschaulicht. So fällt Fauve etwa eine "Verkuppelisierung" der Stadtlandschaft auf. "Zahlreiche Bauten der post-kommunistischen Ära legen den Focus auf außergewöhnliche Gebäude oder wurden zu umstrittenen Objekten wie Ceausescus Palast in Bukarest - drittgrößtes Gebäuder der Welt nach der Raketenhalle von Cape Canaveral und der Pyramide Quetzalcóatl in Mexiko. Insofern sind die städtebaulichen Mutationen von Astana, jenseits ihrer visuellen und protzigen Dimension, wirklich post-sowjetisch: Der modus operandi, den man auch anderswo beobachten kann, ist symptomatisch, ob in [der turkmenischen Hauptstadt] Asgabat oder auch in manchen Hauptstädten des Kaukasus."

East-Central Europe Past and Present (USA), 20.07.2015

Die Historikerin Holly Case porträtiert den ungarischen Politiker István Bibó (1911-1979) in ihrem Blog als seltenes Exemplar eines vernunftgetriebenen, selbstkritischen Denkers. In den Vierzigern fälschte er als Beamter im Justizministerium Papiere, um ungarischen Juden die Flucht zu ermöglichen. In den Fünfzigern wurde er zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt, weil er als einziger im Parlament die ungarische Revolutionsregierung verteidigte - in einem Moment, als die Panzer in Budapest einrollten. Bibó war ein Mann, der Extreme - Kapitalismus, Kommunismus, Faschismus, Antisemitismus - verabscheute, lernt Case aus Bibós Essays, die gerade ins Englische übersetzt und mit einem Vorwort von Adam Michnik veröffentlicht wurden: "Bibós Gedanken sind schwer zu kategorisieren. Er war ein Sozialist, aber kein Marxist, ein Calvinist, aber einer, der den Protestantismus des Vaters mit den katholischen Traditionen der Mutter versöhnen wollte. Er liebte Ungarn, war aber einer seiner schärfsten Kritiker, und er war ein Intellektueller, für den Intellektuelle oft viel zu fixiert auf Ideologien waren. Die "gemeinsame Sünde" von Kapitalismus und Kommunismus war in seinen Augen, dass beide soziale Quarantäne verhängten - es gab immer eine Minderheit, die vom "ganzen" ausgeschlossen werden musste." Genau mit dieser Ablehnung hat Orbans Fidesz, die Bibó gern für sich reklamieren würde, große Schwierigkeiten, so Case weiter. (Foto: István Bibó, ca. 1970. Von Pataki Márta / Wikipedia unter cc-Lizenz hochgeladen)

El Pais Semanal (Spanien), 18.07.2015

Macarena Vidal Liy berichtet aus Seoul, dem "Mekka der asiatischen Schönheitschirurgie, die dort über 2000 Fachärzte beschäftigt und einen Umsatz von fast viereinhalb Milliarden Euro erwirtschaftet. Etwa 20 Prozent der Südkoreanerinnen gehören zu ihrer Kundschaft sowie eine steigende Anzahl von Schönheitstouristen aus Japan, den USA, der Mongolei, vor allem aber China. Der Erfolg der südkoreanischen Popmusik und Telenovelas in ganz Asien spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des dabei angestrebten Schönheitsideals - oft haben die anreisenden Kunden ein Foto der Schauspielerin dabei, der sie ähneln möchten. Angestrebt werden in jedem Fall perfekte und nahezu identische Gesichter, symmetrisch-oval, bleich, Augen mit Doppellid und Kussmund - der sogenannte „Reiskorn-Look“. Für 2020 rechnet die Branche mit etwa einer Million jährlicher Kunden aus dem Ausland, die um die 2,8 Milliarden Euro ausgeben werden."

Rue89 (Frankreich), 19.07.2015

Bertrand Mialaret stellt den chinesischen Schriftsteller Murong Xuecun vor. Der 40-Jährige ist einer der bekanntesten chinesischen Autoren, was er dem Internet verdankt. Auf Weibo, dem chinesischen Twitter, hat er jedenfalls acht Millionen Follower. Auf die Frage, was er von den jungen chinesischen Autoren hält, anwortet er: "Das ist derzeit keine glückliche Zeit für Literatur in China. Wenn ich an Treffen von Schriftstellern, Journalisten und Intellektuellen teilnehme, wird dort meistens über die Börsenkurse geredet! Manche, die schon einen vielversprechenden Roman geschrieben haben, machen nicht weiter und gründen stattdessen lieber eine Firma, um Geld zu verdienen."
Archiv: Rue89

Aeon (UK), 14.07.2015

Häufigkeit von Anrufen bei der Mutter, Fleischverzehr, Wahlverhalten, Wohltätigkeit - auf der Basis dieser und weiterer Kriterien untersucht Eric Schwitzgebel, ob sich Ethiker grundsätzlich moralischer Verhalten als der Rest der Bevölkerung. Sein Ergebnis: nein, aber sie haben ein schlechteres Gewissen dabei. Denn während sie in ihrem Verhalten keinerlei signifikante Abweichungen zum Durchschnitt aufwiesen, zeigt sich, "dass Ethiker in manchen Fällen moralische Normen außergewöhnlich ernst nehmen. Besonders eklatant sind unsere Ergebnisse zum Vegetariertum. In einer Umfrage unter Professoren aus fünf Bundesstaaten wurde "regelmäßig das Essen von Säugetieren, beispielsweise Rind- oder Schweinefleisch" zu sechzig Prozent im negativen Spektrum einer Neun-Punkte-Skala zwischen "moralisch sehr schlecht" und "moralisch sehr gut" bewertet. Im Gegensatz dazu finden nur 19 Prozent von Nicht-Philosophieprofessoren Fleischkonsum verwerflich. Das ist ein erheblicher Meinungsunterschied!"

Außerdem geht Hana Schank der Frage nach, warum nur 2 Prozent der Schachgroßmeister Frauen sind.
Archiv: Aeon

Novinky.cz (Tschechien), 15.07.2015

Eine der großen Fragen, die laut dem tschechischen Philosophen und Soziologen Václav Bělohradský unbeantwortet in der Leere unserer globalisierten Welt hallen, ist die nach der Bedeutung der Repräsentanz, und Bělohradský diagnostiziert hier für unser Zeitalter ganz ohne Nostalgie die Postrepräsentative Demokratie. ""Die Explosion des Sozialen", die rasant angewachsene Fähigkeit aller Individuen, Informationen, Bildern, Daten und Zusammenhänge selbst zu verarbeiten, herzustellen und mitzuteilen, sich also "zu präsentieren", die in den 60er Jahren eingesetzt hat, hat in den postindustriellen Gesellschaften der Kommunikationsfülle und konsumistischen Selbstgenügsamkeit des Individuums ein unumkehrliches Repräsentationsdefizit hervorgerufen. Der öffentliche Raum ist hier überbevölkert, zwischen der (Selbst)Präsentation der Akteure und ihrer institutionalisierten Repräsentation existiert nicht mehr die Kluft der legitimierenden respektvollen Stille; Repräsentierte aller Sorten betreten unablässig die Bühne und stellen mit dem Aufschrei Not in my name! die Repräsentanten in Frage."
Archiv: Novinky.cz

Wired (USA), 07.07.2015

Dass die Filmarchive unterbesetzt und unterfinanziert sind und daher damit hinterher kommen, die verfallenden Artefakte zu restaurieren und zu digitalisieren, ist bekannt. Auch Bryan Gardiner kommt in seiner Reportage über den Besuch des Packard Campus for National Audio-Visual Conservation in Virginia darauf zu sprechen. Aber er schildert auch die Erfolgsgeschichten: Zwar ist die Digitalisierung der sich zersetzenden Videotapes aus den 70er und 80er Jahren noch lange nicht abgeschlossen, doch beträchtliche 500000 Digitalisate mit einem Datenvolumen von acht Petabytes stehen der Library of Congress bereits auf einem Server zur Verfügung: Dieser ist "mit einem 75 Meilen langen Glasfaserkabel direkt mit DC verbunden. Wenn ein Forscher den Lesesaal aufsucht, ist er in der Lage, herauszufinden, ob ein bestimmtes Tape oder eine Tonaufnahme bereits digitalisiert wurde (...) Will er die Aufnahme sichten oder hören, kann er ebenfalls in Erfahrung bringen, ob die Datei umgehend online zur Verfügung steht. ... Videodateien sind so groß, dass Packard auf ein Cachesystem zurückgreift. Zu diesem Zweck ist ein vielbeschäftigter Roboterarm im Einsatz - er greift nach dem Speicherband, auf dem die Quicktime-Dateien abgelegt wurden, bewegt sie in ein Laufwerk und schickt die Datei an einen laufenden Diskserver. Dort angekommen, reist die Datei das Glasfaserkabel weiter und kommt schließlich in dem Cache, zu dem sie der Forscher bestellt hatte. Die gesamte Wartezeit? Drei Minuten."
Archiv: Wired